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Das Subjekt des Fussballs

Das Subjekt des Fussballs. Eine Geschichte kollektiv bewegter Körper

Das Projekt zielt auf die Frage ab, wie der Fußball im deutschen Kaiserreich seit 1875 zu einem Massenphänomen wurde. Wie wurde es als Spiel legitim, und wie wurden seine Akteure zu mitspielfähigen Subjekten? Ausgehend von diskursanalytischen Überlegungen wird die Legitimierung des Fußballs als "Heilmittel" für den "degenerierten Volkskörper" hinsichtlich eines Einschreibungsprozesses in verschiedene diskursive Formationen untersucht. Außerdem werden die Effekte untersucht, die das Sprechen über den Fußball auf seine Praktiker hatte. These ist, dass sich im Rahmen der zahlreichen Praxisanweisungen für das "richtige" Fußballspielen ein spezifisches Subjekt entwickelte, der "Fußballer".

Bearbeiter: Jörn Eiben (geb. Esch)

Wichtigste Publikation:

Jörn Eiben: Das Subjekt des Fussballs. Eine Geschichte bewegter Körper im Kaiserreich, Bielefeld 2016

Webmqs2fastjzer Thomas Etzazwwemübw8lller (thomas.ess3mqtzemuely+m7ler@uol.deheo5) (Stand: 08.07.2020)