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Thomas Etzemüller (Hg.)
Die Ordnung der Moderne
Social Engineering im 20. Jahrhundert



366 S., kart., zahlr. Abb., € 29,80
ISBN 978-3-8376-1153-3 (Bielefeld: transcript, 2009)

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gerieten die modernen Industriegesellschaften in eine tiefe Krise. Die Welt wurde vieldeutig, die sozialen Beziehungen schienen sich aufzulösen. Social Engineering war eine Möglichkeit, die negativen Folgen der »ambivalenten Moderne« zu überwinden. Durch die systematische Umgestaltung der Lebenswelt und der Alltagspraktiken sollten soziale Beziehungen rekonfiguriert werden. Der Band untersucht das Social Engineering als eine spezifisch transnationale Formation, die Moderne zu ordnen, indem es die Menschen einem biopolitischen Regime unterwarf – ohne notwendig in Vernichtung münden zu müssen.

Rezensionen:

H-Soz-u-Kult, Januar 2010

Perspektiven Nr. 11, Sommer 2010

AfS, 2010 (in einer Sammelrezension)

NPL, 2010 (in einer Sammelrezension)

VSWG, 2011

 

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