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Leitung

Prof. Dr. Gesa Lindemann

Sekretariat

Diana Ahlers

+49 (0)441 798-4550

+49 (0)441 798-4584

A6 4-422

Mo u. Di Nachmittag
Mi - Fr Vormittag

Anschrift

Arbeitsgruppe Sozialwissenschaftliche Theorie (AST)
Fakultät I
Institut für Sozialwissenschaften
Ammerländer Heerstraße 114-118
26129 Oldenburg

FORSCHUNGSPROJEKTE

„Zukunft der Pflege: Mensch-Technik-Interaktion für die Praxis“

KofIP – Kompetenzzentrum für Innovationen in der Pflege

Die Pflegebranche und ihre Sektoren (Krankenhaus, ambulante Pflege, stationäre Langzeitpflege) stehen vorbesonderen Herausforderungen. Aufgrund der steigenden Zahl der Pflegebedürftigen (2,6 Mill. in 2015 gegenüber 4,6 Mill. in 2055) sowie der abnehmenden Verweildauer in der Krankenhausversorgung werden die Pflegefälle komplexer und die Pflegearbeit verdichteter und belastender. Die Digitalisierungspotentiale werden bisher noch nicht ausgenutzt. Ziel des beantragten Kompetenzzentrums ist die Etablierung eines Innovationsinkubators für neue bedarfsgerechte Pflege-, Assistenz- und Kommunikationstechnologien, in dem systematisch Bedarfe aus der Pflegepraxis, innovative Ansätze aus der Pflegewissenschaft sowie neue Technologien kombiniert, erforscht und adaptiert sowie neue Produkte geprüft und weiterentwickelt und in praxisnahen Settings erprobt und evaluiert werden. Ein zweiter wichtiger Aspekt ist die Ergänzung der pflegerischen Ausbildung um Kompetenzen in der Techniknutzung und -handhabung bzw. zukünftig in der Technik(mit)gestaltung. Der dritte Aspekt ist die Standardisierung von Komponenten und Schnittstellen, so dass herstellerübergreifende Prozesslösungen realisiert werden können sowie die Entwicklung von Roadmaps, die zukünftige technologische und pflegewissenschaftliche Forschungs- und Entwicklungsbereiche identifizieren. Basierend auf den umfangreichen Vorarbeiten der Projektpartner soll eine deutschlandweit einmalige Laborinfrastruktur für die partizipative Entwicklung von innovativen Pflegetechnologien entstehen, die sowohl Technologien als auch Dienstleistungen sowie Bildungsangebote konzipiert und den Pflegepraxiszentren zur Verfügung stellt.

Das Projekt wird vom OFFIS – Institut für Informatik, Bereich Gesundheit, Prof. Dr.-Ing. Andreas Hein und Prof. Dr. Susanne Boll geleitet und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) von 2017 bis 2022 gefördert. AG Sozialwissenschaftliche Theorie der Uni Oldenburg übernimmt die Federführung für das Teilprojekt "Ethik und Verantwortung".

Nähere Informationen finden Sie hier: »Pflegeinnovationszentrum«

  

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Reflexive Responsibilisierung. Verantwortung für nachhaltige Entwicklung

Projektdauer: 01.05.2015 - 30.04.2018
Förderung: Volkswagen Stiftung / Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur
Leitung: Prof. Dr. Anna Henkel / Prof. Dr. Gesa Lindemann

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Dimensionen der Sorge

Sorge ist ein ambivalentes Phänomen mit vielfältigen Manifestationen - von der umsichtigen Pflege bis zur paralysierenden Zukunftsangst. Entsprechend weit gefächert ist der lebensweltliche Sprachgebrach der semantische Konnotationen und Ableitungen wie "Sorgfalt", "Sorgsamkeit", "Vorsorge", "Fürsorge", "Versorgung", aber auch "Entsorgung", "Sorgenfreiheit" und "Sorglosigkeit kennt".

Offen für verschiedene Zugänge zur Sorge, knüpft der Forschungsschwerpunkt "Dimensionen der Sorge" an diese gewachsene Vielfalt an und eröffnet einen interdisziplinären Forschungsraum, in dem soziologische, philosophische und theologische Konzepte der Sorge systematisch untersucht, präzisiert, verglichen und im Hinblick auf ihre Relevanz für praktische Gegenwartsfragen bewertet und angewendet werden sollen.

Der Forschungsschwerpunkt versteht sich als Einladung, Phänomene der Sorge in genealogischer, systematischer, normativer, empirischer und lebenspraktischer Perspektive zu analysieren. Er bietet ein intellektuelles Umfeld, in dem Nachwuchsforscherinnen und -forscher verschiedener Disziplinen im engen Austausch wechselseitige Anknüpfungspunkte finden und nutzen können.

In Oldenburg stehen die soziologischen Aspekte, also Veränderungen sozialer Beziehungen und gesellschaftlicher Strukturen als Grundlage und Effekt von Sorgebeziehungen und damit die Konstruktion von Sorge im Mittelpunkt.

Beginn: 2014
Förderung: Evangelisches Studienwerk Villigst
Leitung: Prof. Dr. Anna Henke / Prof. Dr. Gesa Lindemann

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Fk. osI Geschäftsstibp1ellfemoebm (silia9pvia.kreysing@ujarol.diwj+e) (Stand: 13.11.2018)