FLOW – flexibel & offen weiterbilden
Eine Anmeldung zu den Modulen im FLOW-Projekt ist nicht mehr möglich, da das Projekt in Kürze endet.
Teilnehmende, die bereits im FLOW-Projekt angemeldet sind, können ihre gebuchten Module noch bis zum 31.05.2026 abschließen, um ein Zertifikat zu erhalten.
Im Folgeprojekt NextStep – Zukunftskompetenzen für Studium und Karriere entstehen neue kostenfreie Lernangebote zu Future Skills. Sie stärken Fähigkeiten, die in Studium und Beruf immer wichtiger werden, etwa im Umgang mit digitalen Entwicklungen und KI, in der Selbstorganisation, Kommunikation und beim Lösen neuer Herausforderungen.
Qualifikation für Erneuerbare Energien und ressourcenschonendes Wirtschaften
Das Projekt FLOW entwickelt niedrigschwellige und flexible Bildungsangebote rund um die Themen der Erneuerbaren Energien und des ressourcenschonenden Wirtschaftens. Bei uns können sich Personen aus kaufmännischen, handwerklichen und ingenieursnahen Bereichen für die nachhaltige Transformation noch bis zum Projektende am 31.05.2026 weiterbilden.
Wichtiger Hinweis:
Eine Buchung ist nur bis zum 08.05.2026 möglich.
Für eine erfolgreiche Teilnahme bis Projektende empfehlen wir einen frühzeitigen Einstieg und eine realistische Zeitplanung.
Zertifikate können bis zum 29.05.2026 ausgestellt werden. Mit dem Projektende am 31.05.2026 endet auch die Möglichkeit zur Teilnahme.
Speziell angesprochen sind Berufserfahrene ohne abgeschlossenes Hochschulstudium – mit und insbesondere ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung – sowie Migrant*innen und Geflüchtete mit beruflichen und/oder akademischen Vorerfahrungen.
Im Mittelpunkt stehen die Themen Wasserstoff und Windenergie. Ergänzt werden die Inhalte durch Grundlagen im Bereich digitale Kompetenzen. Anders als umfangreichere Weiterbildungsangebote mit vertiefender Spezialisierung bieten wir kleinteilig aufgebaute, niedrigschwellige Lerneinheiten, die den Einstieg in zentrale Zukunftsthemen erleichtern. Sie vermitteln Grundlagenwissen, ermöglichen erste akademische Lernerfahrungen und bieten Orientierung im Hochschulkontext. Ziel ist es, eine Perspektive auf ein weiterführendes Studium zu eröffnen und sich zugleich fachlich im Bereich der Erneuerbaren Energien weiterzubilden.
Die flexible Struktur ermöglicht es, Lernen gut mit beruflichen und privaten Verpflichtungen in Einklang zu bringen.
Die Weiterbildung auf einen Blick
Universitätsabschluss
Teilnahmezertifikat
Start und Dauer
Termine sind bei den jeweiligen Modulen angegeben
Je nach Lerneinheit sechs bis zwölf Wochen
Lehrformat
Im Selbststudium und betreut
überwiegend online
Zulassung
- Berufserfahrene mit und insbesondere ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung (ohne Studium)
- Migrant*innen und Geflüchtete mit beruflichen und/oder akademischen Vorerfahrungen (Sprachniveau Deutsch B2)
Kosten
Kostenfrei
(Buchung bis 08.05.2026, Abschluss der Teilnahme bis 31.05.2026)
Für wen eignet sich das Programm?
Eine Teilnahme ist auch ohne Abitur möglich. Die Weiterbildungen richten sich an:
- Berufserfahrene mit und insbesondere ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung (ohne Studium)
- Migrant*innen und Geflüchtete mit beruflichen und/oder akademischen Vorerfahrungen
Sie sind unsicher, ob die Weiterbildung zu Ihnen passt? Dann kontaktieren Sie Svenja Beyer für eine individuelle Beratung.
Unser aktuelles Modulangebot
Wählen Sie die Module, die zu Ihnen passen. Jedes Modul ist in sich abgeschlossen und kann einzeln belegt werden – ganz nach Ihrem individuellen Plan.
Es gibt sowohl Einsteigermodule als auch Angebote für Fortgeschrittene.
Anmeldung offen.
Beginn jederzeit möglich
Einführung in die Wasserstofftechnologie
Selbstlernmodul | 60 Stunden - 2 ECTS
Den Einstieg in das Modul können Sie flexibel auswählen und jederzeit beginnen.
In diesem Modul erhalten Sie eine Einführung in die Wasserstofftechnologie, die als Schlüsseltechnologie für eine nachhaltige Energiezukunft gilt.
In diesem Modul werden Ihnen folgende Kernkompetenzen vermittelt:
- Die Grundlagen der Wasserstoffproduktion, -speicherung, -nutzung und -transport.
- Die Vor- und Nachteile der Wasserstofftechnologien.
- Den Energieverbrauch bei der Wasserstoffproduktion.
- Erstellung von Skizzen einfacher Modelle von Elektrolysezellen und deren Abnutzung.
- Die Herausforderungen der Umstellung auf grünen Wasserstoff und der Speicherung.
- Sie können wichtige Marktakteur*innen und Speichertechnologien benennen.
- Wasserstofftransportmöglichkeiten und die Risiken bei der Nutzung.
- Anwendungen von Wasserstoff in der Industrie und deren Vorteile.
- Der Systemnutzen von Wasserstoff in der Energieversorgung.
Anmeldung offen.
Beginn jederzeit möglich
Grundlagen der Windenergie:
Von der Idee bis zum Betrieb
Selbstlernmodul | 90 Stunden - 3 ECTS
Dieses praxisorientierte Modul bietet eine Einführung in die Windenergie – eine zentrale Säule der Energiewende. Das Modul richtet sich besonders an Einsteiger*innen, die sich beruflich neu orientieren oder eine fundierte Basis für weiterführende Angebote im Bereich erneuerbare Energien schaffen möchten.
Im Modul werden folgende Kompetenzen vermittelt:
Sie erwerben Grundlagenwissen zur Windenergie, lernen Aufbau, Funktion und Typen von Windkraftanlagen kennen und erhalten Einblicke in Planung, Betrieb sowie wirtschaftliche Aspekte von Windparks. Außerdem werden Berufsfelder und Zukunftsperspektiven der Branche vorgestellt.
Die inhaltliche Konzeption des Moduls stammt von Prof. Dr.-Ing. Iván Herráez, Professor für Regenerative Energietechnik mit dem Schwerpunkt Windkraft.
Anmeldung offen.
Beginn jederzeit möglich
Energiewirtschaft
Selbstlernmodul | 90 Stunden - 3 ECTS
Dieses Modul führt in Energiewirtschaft und Energiepolitik vor dem Hintergrund von Deutschlands Klimaneutralitätsziel bis 2045 ein. Der Energiesektor steht im Mittelpunkt des Wandels – von erneuerbaren Energien über CO₂-Preise bis hin zur Wasserstoffwirtschaft. Nach Modulabschluss verstehen Sie die energiepolitische Debatte besser und können zentrale Instrumente und Herausforderungen einordnen.
Das Modul beantwortet Fragen zu:
- Aufbau und Wandel der Energiewirtschaft
- Technologien und deren Vor- und Nachteile
- Funktionsweise des Energiemarkts und Preisbildung
- Herausforderungen durch den Umstieg auf erneuerbare Energien
- Konzepten wie Sektorkopplung und Flexibilitätsoptionen
- Rolle des Staates und soziale Akzeptanz beim Umbau des Energiesystems
Die inhaltliche Konzeption des Moduls stammt von Prof. Dr. Ulrich Scheele, Professor für Volkswirtschaftslehre.
Anmeldung offen.
Beginn jederzeit möglich
Wasserstoff als Baustein der Energiewende: Möglichkeiten und Grenzen
Selbstlernmodul | 90 Stunden - 3 ECTS
Wasserstoff gilt als Schlüsseltechnologie der Energiewende – doch wie groß ist sein Potenzial wirklich? In diesem Online-Modul erhalten Sie einen fundierten Überblick über technische, wirtschaftliche und politische Aspekte des Wasserstoffs als Energieträger der Zukunft.
Das Modul richtet sich an Einsteiger*innen und Fachinteressierte, die verstehen möchten, wo und wie Wasserstoff sinnvoll eingesetzt werden kann – und wo seine Grenzen liegen. Sie lernen, Projekte realistisch zu bewerten und die zentralen Zusammenhänge zwischen Strommarkt, Produktion, Nutzung und Förderung von Wasserstoff zu erkennen.
Im Modul erwerben Sie folgende Kompetenzen:
- Sie verstehen, wie der europäische Strommarkt funktioniert und welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit Strom als „grün“ gilt.
- Sie lernen, Wasserstoffprojekte technisch, wirtschaftlich und ökologisch zu bewerten – von der Planung bis zur Amortisation.
- Sie analysieren politische Instrumente, Fördermaßnahmen und Strategien, die den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft auf nationaler und europäischer Ebene unterstützen.
- Sie erkennen die Rollen und Wechselwirkungen verschiedener Akteure entlang der Wasserstoffwertschöpfungskette.
Das Modul wird vollständig online über die Lernplattform C3LLO absolviert und ermöglicht ein flexibles Lernen im eigenen Tempo – ideal für Berufstätige oder Interessierte, die sich unabhängig von Ort und Zeit weiterbilden möchten.
Anmeldung offen.
Beginn jederzeit möglich
Zukunftsfähiges Wirtschaften –
Perspektiven für Wandel und Verantwortung
Selbstlernmodul | 30 Stunden - 1 ECTS
Dieses anwendungsorientierte Modul führt in zentrale Fragen nachhaltigen und zukunftsfähigen Wirtschaftens ein. Es richtet sich an Interessierte, die verstehen möchten, wie Ökologie, Ökonomie und soziale Gerechtigkeit zusammenhängen – und wie Unternehmen, Politik und Individuen zu einer zukunftsfähigen Entwicklung beitragen können.
Das Modul ist als reines Selbstlernangebot konzipiert und kann vollständig flexibel und asynchron online bearbeitet werden. Der Arbeitsaufwand beträgt insgesamt ca. 30 Stunden. Die Inhalte und Materialien werden auf Basis von Open Educational Resources (OER) erstellt und stehen auch nach Projektende in dieser oder ähnlicher Form auf OER-Plattformen frei zur Verfügung. Das Modul endet mit einem kurzen Multiple-Choice-Test und der Vergabe eines Zertifikats.
Im Modul werden folgende Kompetenzen vermittelt:
Sie erwerben Grundlagenwissen zur Geschichte und zu Leitbildern nachhaltiger Entwicklung, lernen zentrale Modelle und Dimensionen von Nachhaltigkeit kennen und analysieren, wie Unternehmen Nachhaltigkeit strategisch und wirtschaftlich sinnvoll verankern können. Anhand von Beispielen zu innovativen Wirtschaftsformen, sozialer und kultureller Nachhaltigkeit, Einblicken in unternehmerische Praxis sowie internationalen Herausforderungen (u. a. European Green Deal, Deutschlands Rolle) reflektieren Sie eigene Handlungsmöglichkeiten und Zukunftskompetenzen für ein nachhaltiges – und zugleich wirtschaftlich tragfähiges – Berufsleben.
Anmeldung offen.
Beginn jederzeit möglich
Digitalisierung in der beruflichen
Weiterbildung
Selbstlernmodul | 30 Stunden - 1 ECTS
Das Modul bietet eine Einführung in zentrale digitale Zukunftskompetenzen mit besonderem Fokus auf Digital Literacy, den souveränen Umgang mit digitalen Werkzeugen und Anwendungen, einschließlich Künstlicher Intelligenz. Es richtet sich an Personen, die sich im Themenfeld Digitalisierung orientieren und den Grundstein für digitale Kompetenzen im beruflichen Alltag legen möchten.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie digitale Werkzeuge und Anwendungen sinnvoll eingesetzt werden können und welche Rolle Künstliche Intelligenz dabei spielt. Das Modul unterstützt dabei, aktuelle Entwicklungen einzuordnen, Berührungsängste abzubauen und einen bewussten Umgang mit digitalen Anwendungen zu entwickeln.
Die inhaltliche Ausrichtung orientiert sich an aktuellen Kompetenzanforderungen und greift das kürzlich aktualisierte Framework „Future Skills 2030“ des Stifterverbands auf, insbesondere die Kategorie der digitalen Zukunftskompetenzen. Ziel des Moduls ist es, erste Handlungssicherheit im Umgang mit digitalen Werkzeugen zu vermitteln und eine fundierte Grundlage für weiterführende Lern- und Qualifizierungsangebote zu schaffen.
Das Modul ist überwiegend als Selbstlernangebot konzipiert und kann durch kurze Online-Impulse ergänzt werden.
Flexibel und praxisnah
In den praxisnahen Modulen eignen Sie sich die Inhalte selbständig oder mit Unterstützung der Lehrenden an. Veranstaltungen finden online oder vor Ort statt, in der Regel nachmittags und an Wochenenden.
Die Module umfassen 1 bis 3 Kreditpunkte, was einem Aufwand von 30 bis 90 Stunden entspricht. Dazu gehören das Lesen und Bearbeiten von Texten, Lernmaterialien und Aufgaben sowie der Austausch mit Teilnehmenden und Lehrenden.
Warum Teilnehmende uns empfehlen:
Flexibel
Sie lernen überwiegend online. Einige Lerneinheiten finden im Blended Learning Format statt, einer Kombination aus Präsenzterminen in Oldenburg und E-Learning-Einheiten.
Persönlich
Unseren Dozenten*innen und Mentor*innen betreuen Sie individuell. So werden Sie in Ihrem Lernprozess bestmöglich unterstützt.
Vernetzt
Durch Workshops und gemeinsame Projektarbeit lernen Sie Gleichgesinnte kennen und erweitern Ihr persönliches Netzwerk.
Praxisnah
Durch die Verzahnung von Theorie und Praxis können die Teilnehmenden das neu erworbene Know-how unmittelbar anwenden.
Wenn Sie weiterhin auf dem Laufenden bleiben wollen, melden Sie sich gerne für unseren Newsletter an!
Kontakt & Beratung
Svenja Beyer
Offene Hochschule
Projektkoordination (in Vertretung)
Telefonische Beratung von Interessierten
nach Terminvereinbarung
Florian Köpper
Offene Hochschule
E-Learning Experience Designer
Vera Ingenbleek-Graumann
Offene Hochschule
Projektkoordination
derzeit nicht im Dienst
Kooperationen & Fachkräfte für die Region
FLOW ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Center für lebenslanges Lernen der Universität Oldenburg und dem Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW). Das Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus und aus Mitteln des Landes Niedersachsen gefördert. In der Konzeption und Umsetzung der FLOW Weiterbildungsangebote kooperieren wir außerdem mit Arbeit & Leben Niedersachsen, den Berufsbildenden Schulen Wechloy der Stadt Oldenburg, der Ländlichen Erwachsenenbildung in Niedersachsen, der Volkshochschule Oldenburg und dem Verein niedersächsischer Bildungsinitiativen.