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Vorbereitungsreise nach Port Elizabeth

Vorbereitungsreise nach Port Elizabeth

Zur Vorbereitung des geplanten Projektes ICET sind die Initiatoren, Dr. Michael Schuricht, Jantje Halberstadt und Daniel Vinke, im Dezember 2011 nach Port Elizabeth gereist. Das Konzept wurde dort potenziellen Projektpartnern an der Nelson Mandela Metropolitan University (NMMU) sowie relevanten Praxispartnern vorgestellt und mit ihnen diskutiert. Durch die intensiven Gespräche und die persönlichen Eindrücke und Erfahrungen, die vor Ort gesammelt werden konnten, war es möglich, das Projektvorhaben in relativ kurzer Zeit zu konkretisieren und die landesspezifischen Bedarfe mit den Zielen des Projektes in Einklang zu bringen.

In der ersten Phase der Reise wurden verschiedene Lehrstühle und Fakultäten, in erster Linie aus den wirtschaftswissenschaftlichen und technologieorientierten Fachbereichen, besucht. Anschließend konnten mit den identifizierten Projektpartnern ausgewählte Themenschwerpunkte formuliert und gemeinsame Ziele für das Projektvorhaben ausgearbeitet werden. Auf dem folgenden Foto ist die Delegation mit Vertretern der NMMU vor dem Universitätsgebäude zu sehen.

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Von links nach rechts: Dr. Michael Schuricht (Universität Oldenburg),
Dr. Margie Cullen (Business School, NMMU), Jantje Halberstadt
(Universität Oldenburg),
Brenda Scholtz (Faculty of Science, NMMU), Daniel Vinke
(Universität Oldenburg).

Ebenso wurden Gespräche mit außeruniversitären Institutionen und Einrichtungen geführt. Um das Gründungsgeschehen sowie die Möglichkeiten der Gründungsförderung und praxisorientierten Gründungsforschung vor Ort besser einschätzen zu können, wurden außerdem einheimische und deutsche Gründer in Südafrika befragt. Mit dem Besuch des „SEDA Nelson Mandela Bay ICT Incubator“ in Port Elizabeth beispielsweise konnten Einblicke in den Alltag südafrikanischer Gründer gewonnen und ein wertvoller Projektpartner akquiriert werden. Zusammen mit dem Centre Manger des SEDA, Sipelo Lupondwana, und Prof. Dr. Jean Gryling, Head of Department Computing Sciences der NMMU, war es dem Projektteam auch möglich, unterschiedliche Townships zu besuchen und dort ebenfalls erste Kontakte zu Gründern zu knüpfen. Vor dem Hintergrund, dass soziale Gründungen und die Untersuchung wie Förderung des Gründungsgeschehens in solchen Townships im Rahmen des Projektes fokussiert werden sollen, war dies von zentraler Bedeutung für die Ausgestaltung der geplanten Maßnahmen des ICET.

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Die Initiatoren mit der Gründerin eines Townshiprestaurants für Touristen (2. von rechts) und dem SEDA-Manager (2. von links).

Mit dem ICET-Projekte soll die Afrikakompetenz von deutschen Studierenden und WissenschaftlerInnen gestärkt werden. Ein Fazit, das aus der Vorbereitungsreise gezogen werden kann, ist: Die persönlichen Eindrücke und Erfahrungen sind besonders wertvoll! Erst durch die intensiven Gespräche mit den Menschen vor Ort und den Besuch unterschiedlicher Gebiete kann sich ein tieferes Verständnis für die Besonderheiten des Landes bilden. Das beinhaltet die Chance, die Komplexität von Problemstellungen zu  erfassen und damit einen reflektierteren Zugang zu beispielsweise wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Herausforderungen zu bekommen. Gleichzeitig sorgt der erweiterte Blickwinkel dafür, die immensen Potenziale zu erkennen.


Im Rahmen von verschiedenen Maßnahmen innerhalb der drei Kernbereiche des ICET haben Studierende und WissenschaftlerInnen nun die Möglichkeit, diese Erfahrungen selbst zu sammeln. Weiter Informationen erhalten Sie hier.

We/ffbmaster: Regina Wallmwokfner (regina.wawallner@uni-0uun1ol.dpbwefc) (Stand: 21.08.2020)