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Leitung

Prof. Dr. Dagmar Freist


Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Dr. Esther Sahle

Sekretariat

Angelika Koops

Bachelor/Master

Europäische Geschichte

Zu Beginn ihrer Ausbildung besuchen Studierende Einführungsveranstaltungen, die einen Überblick der wichtigsten Entwicklungen unserer Epoche bieten. Wer Lust auf mehr hat erhält in höheren Semestern die Möglichkeit sich intensiver mit verschiedenen Themen der frühen Neuzeit auseinanderzusetzen.

In forschungsorientierten Seminaren arbeiten Studierende bereits im Bachelorstudium intensiv mit Primärquellen. Durch die direkte Anwendung von Forschungsmethoden und – instrumenten lernen Studierende dabei den Forschungsprozess selbst kennen, d.h. die Art und Weise, wie die Wissenschaft zu Erkenntnissen gelangt. Dabei lernen sie ‚Fakten‘ kritisch zu reflektieren und gewinnen ein tieferes Verständnis gesellschaftlicher Entwicklungsprozesse.  

Studentische Forschung findet in Archiven in Oldenburg und der Region statt. Ferner ermöglicht die international ausgerichtete Forschung der Oldenburger Frühneuzeitler*innen Studierenden auch die Arbeit mit Materialien aus Übersee. Die Verankerung des Prize Papers Projekts in unserer Abteilung ermöglicht es uns ferner, regelmäßig Lehrveranstaltungen zu Quellenarbeit im Kontext von Digital Humanities anzubieten.

Ganz im Sinne unserer internationalen Ausrichtung ermutigen wir Studierende ferner, das Erasmusangebot der Universität zu nutzen und bieten Unterstützung bei der Vorbereitung von Auslandsstudium oder Praktika an ausländischen Forschungseinrichtungen.  

Studium und Lehre 

Ziel der Lehre ist es, den Aufbruchcharakter dieser Epoche (c. 1500-1800) gewissermaßen als "Musterbuch der Moderne" und zugleich die historischen Eigenarten und die Fremdheit der Frühen Neuzeit vor Augen zu führen und dabei wesentliche Epochenmerkmale herauszuarbeiten. Um dieses Ziel zu erreichen, werden strukturgeschichtliche und erfahrungsgeschichtliche Zusammenhänge verdeutlicht, und es wird in die entsprechenden historischen Methoden für die Analyse struktureller und kultureller historischer Phänomene sowie relevante Quellen eingeführt.

Neben der Vermittlung von Fachwissen und der Vertiefung von Theorie und Methodik geht es darum, zu selbständigem, quellenbezogenen wissenschaftlichen Arbeiten unter Anwendung methodischer und theoretischer Konzepte anzuleiten. Besonderer Wert wird dabei auf die eigenständige Entwicklung historischer Fragestellungen gelegt. Die Themenwahl orientiert sich sowohl an Orientierungsbedürfnissen der Gegenwart als auch an aktuellen Fragen der Frühneuzeitforschung und ist somit zugleich forschungsbezogen und gesellschaftsreflektierend.

Die Lehrveranstaltungen haben in der Regel eine europäisch und kulturhistorisch ausgerichtete Komponente und vertiefen so die Fähigkeit, historisch komparativ und interdisziplinär zu arbeiten. Die Berücksichtigung von Geschlecht als analytische Kategorie ist ein Merkmal aller Veranstaltungen. 

Forschung und Lehre (Kolloquium)

Ziel des Kolloquiums ist es, interessierte Studierende bereits ab dem 5. Semester über das allgemeine Lehrangebot hinaus mit der Forschungslandschaft zur Geschichte der Frühen Neuzeit in Nordwesteuropa vertraut zu machen und mögliche Themenstellungen für Abschlussarbeiten aufzuzeigen.

Im Verlauf des Kolloquiums werden verschiedene Forschungsprojekte vor allem in Deutschland, England und den Niederlanden vorgestellt und neuere Forschungstendenzen in der Frühneuzeitforschung diskutiert. Darüber hinaus bietet das Kolloquium Studierenden die Möglichkeit, eigene Projekte (Abschlussarbeiten) zu präsentieren. Das Programm wird durch Gastvorträge ergänzt.

Auslandsstudium

Die zunehmende Globalisierung betrifft auch die Hochschulen. Forschung und Lehre sind zunehmend international vernetzt, Lehrende und Studierende Teil einer globalen Gesellschaft. Die entsprechenden Anforderungen finden sowohl im Lehrangebot als auch in den Studiengängen selbst Berücksichtigung. So bietet das Institut für Geschichte den Masterstudiengang "Europäische Geschichte" an und verfügt über zahlreiche Kooperationsuniversitäten. Hier bestehen Kooperationsverträge zu Austauschprogrammen für Studierende und zur Dozentenmobilität.

Die Geschichte der Frühen Neuzeit in Oldenburg ist international sehr gut vernetzt. Für die Planung eines Auslandsstudiums oder Archivaufenthalts im Rahmen der Frühen Neuzeitforschung sprechen Sie uns gern an. wir können in der Regel Kontakte zu Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen vor Ort vermitteln.

Allgemeine Informationen zum Auslandsstudium finden Sie hier.

Frühe Neuzeit Online

Links zu Forschungsinstituten, Bibliotheken und Arbeitskreisen. Darüber hinaus stehen Links zu verschiedenen Servern zur Verfügung, die für die Geschichtswissenschaft der Frühen Neuzeit sinnvolle Hilfestellungen anbieten (Rezensionen, Literatursuche usw.).

 Frühe Neuzeit Online

Webmycomasdw1ter (sa.sbrkneummdann@fcd12uol.s7yde) (Stand: 06.01.2020)