Kontakt

Prof. Dr. Lena Ansmann
Abteilugsleitung Organisationsbezogene Versorgungsforschung

+49 441 798-4165 

 

Prof. Dr. Axel Hamprecht
Institutsdirektor Medizinische Mikrobiologie und Virologie

 

Dr. Adriana Pérez-Fortis
Scientific coordinator Cross-Border Institute of Healthcare Systems and Prevention

 

Gesundes Altern für eine gesunde Gesellschaft

European Medical School Oldenburg-Groningen (EMS)

In den kommenden Jahren wird sich die Kooperation auf die Weiterentwicklung der European Medical School (Curriculum, Medizin im ländlichen Raum, Öffentliches Gesundheitswesen, Hörforschung, Neurowissenschaften und Biomedizinische Wissenschaften) in Abstimmung mit dem University Medical Center Groningen (UMCG) und den angeschlossenen Oldenburger Krankenhäusern konzentrieren. Die Zusammenarbeit und ihr Ausbau im Hinblick auf die European Medical School unterliegen separaten Vereinbarungen und werden von den Gremien der Fakultäten/Schulen und den Präsidenten der Universitäten genau überwacht.

Es besteht die Möglichkeit für neue Initiativen für gemeinsame Module oder gemeinsame Programme, z.B. in den Bereichen Biomedizinische Wissenschaften oder Medizin im ländlichen Raum.

Die Möglichkeiten für biomedizinische Forschung werden weiter ausgelotet. Die gemeinsame Betreuung von PhD-Kandidaten wird eine wichtige Rolle bei der Verknüpfung von Forschungseinheiten und regionalen Partnern spielen. Die Graduiertenschulen an der UG und die Forschungsgruppen an der UOL werden ermutigt, nach Möglichkeiten zu suchen.

Cross-Border Institute of Healthcare Systems and Prevention

Das Cross-Border Institute of Healthcare Systems and Prevention (CBI), das der Aletta Jacobs School of Public Health der UG und der Fakultät Medizin und Gesundheitswissenschaften der UOL angegliedert ist, ging im Februar 2019 an den Start. Ziel ist es, Fragen der grenzüberschreitenden Gesundheit entlang der nördlichen niederländisch-deutschen Grenze zu erforschen, um die unterschiedlichen Gesundheitssysteme aus mehreren Perspektiven (medizinische Versorgung, Gesundheitsökonomie, Recht, soziale Aspekte) zu vergleichen. Diese Forschung wird die Grundlage für innovative Ansätze zur Veränderung der Gesundheitssysteme auf beiden Seiten der Grenze und zum Finden von Antworten auf gesellschaftliche Fragen im Zusammenhang mit Gesundheit (z. B. gesundes Altern) bilden.

Gemeinsame Doktorandenausbildung

Im Jahr 2000 wurde mit dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten internationalen Graduiertenkolleg "Neurosensory Science, Systems and Applications" der Grundstein für die Zusammenarbeit zwischen UOL und UG in den medizinischen Wissenschaften gelegt. Seitdem stehen gemeinsame Ausbildungsaktivitäten für Doktoranden im Mittelpunkt dieser Zusammenarbeit, das gemeinsame Doktorandenprogramm "Translational Research: From Pathological Mechanisms to Therapy", das 2018 gestartet wurde, ist aktuell besonders hervorzuheben. Historisch und kontinuierlich hat die neurowissenschaftliche Forschung zum Thema Hören in der Region eine besondere Bedeutung. Die Partner beabsichtigen, die gemeinsame Ausbildung von Doktoranden weiterhin zu erleichtern und auszubauen.

Instrumente und Anreize

Die Abstimmung bei der Vorbereitung von Berufungen von Professoren, bei der gemeinsamen Betreuung von Doktoranden und die gemeinsame Einwerbung von Mitteln für Forschungsprojekte ergänzen die Zusammenarbeit.

(Stand: 26.11.2021)