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Leitung

Prof. Dr. Mark Schweda

+49 (0)441 798-5824

Postanschrift

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Fakultät VI - Medizin und Gesundheitswissenschaften
Department für Versorgungsforschung
Abteilung Ethik in der Medizin
Ammerländer Heerstr. 114-118
26129 Oldenburg

Besucheranschrift

Campus Haarentor, Gebäude V04
Ammerländer Heerstraße 140
26129 Oldenburg

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Aktuelles

Bewerbungsfrist verlängert: Postdoc-Stelle in der Abteilung Ethik in der Medizin im Projekt MoDeCare

In der Abteilung "Ethik in der Medizin" (Leitung: Prof. Dr. Mark Schweda) des Departments für Versorgungsforschung der Fakultät VI – Medizin und Gesundheitswissenschaften der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg ist zum nächstmöglichen Termin vorbehaltlich der Mittelzusage die Stelle einer/eines

Wissenschaftlichen Mitarbeiter*in (m/w/d)

(Entgeltgruppe 13 TV-L)

mit 65% der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (z.Z. 25,9 Std.) bis zum 31.10.2024 zu besetzen.

Die Abteilung "Ethik in der Medizin" beschäftigt sich in Forschung und Lehre mit ethischen Fragen im Kontext von Medizin und Gesundheitsversorgung. Die ausgeschriebene Stelle ist angesiedelt in dem von der VolkswagenStiftung geförderten Projekt „Moral conflicts in familial dementia care involving migrant live-in carers in Germany and Israel: A comparative empirical-ethical exploration and analysis“ (MoDeCare). Die Durchführung erfolgt zusammen mit der Abteilung „Organisationsbezogene Versorgungsforschung“ (Co-PI Dr. Milena von Kutzleben). Das Projekt beschäftigt sich mit moralischen Fragen und Konflikten bei der häuslichen Versorgung von Personen mit Demenz durch eine sogenannte 24h-Hilfe in Deutschland und Israel. Im Zentrum steht die Erforschung moralischer Probleme innerhalb der Triade aus live-in-Hilfe, Person mit Demenz und Angehörigen, zum Beispiel in Bezug auf Familienrollen und Sorgeverantwortlichkeiten, sowie die Wechselwirkungen mit institutionellen und strukturellen Bedingungen. Das Projekt wird in Kooperation mit der Bar Ilan University (Prof. Dr. Liat Ayalon) in Ramat Gan/Israel durchgeführt.

Ihre Aufgaben:

Zu den Aufgaben der Stelle zählen die Durchführung der empirischen Datenerhebung sowie die maßgebliche Beteiligung an der Analyse der Daten. Dies umfasst unter anderem die Rekrutierung von Studienteilnehmenden, die Durchführung qualitativer Interviews und die Auswertung und ethische Analyse der Daten sowie die Organisation von projektrelevanten Veranstaltungen. Alle Schritte erfolgen in enger Abstimmung und Kooperation mit der israelischen Projektpartnerin. Teil der Projektarbeit ist ein vierwöchiger Aufenthalt an der Bar Ilan University in Ramat Gan.

Einstellungsvoraussetzungen sind:

  • ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master, Diplom (Uni)) der Philosophie, Sozialwissenschaften (z.B. Soziologie, Politikwissenschaften), Gesundheitswissenschaften oder einer relevanten Geistes- bzw. Kulturwissenschaft,
  • eine mindestens gut abgeschlossene oder kurz vor dem Abschluss stehende Promotion in einem relevanten Gebiet, zum Beispiel mit Bezug zur (angewandten) Ethik, Sozialphilosophie oder Politischen Theorie,
  • nachweisbare Erfahrungen bei der Bearbeitung ethischer Fragestellungen im Kontext von Medizin, Pflege und Gesundheitsversorgung, wünschenswert auch Bezüge zu Altern und Demenz,
  • sehr gute Kenntnisse von und praktische Arbeitserfahrungen mit Methoden qualitativer Sozialforschung,
  • nachweislich exzellente Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift,
  • ein hohes Maß an Selbstständigkeit, Teamfähigkeit und Bereitschaft zur interdisziplinären und internationalen Zusammenarbeit.

Von Vorteil sind:

  • Kenntnisse in einer osteuropäischen Fremdsprache, z.B. Polnisch, Rumänisch oder Russisch,
  • Erfahrung in internationalen Forschungsprojekten sowie Präsentation und Publikation von Forschungsergebnissen für ein internationales Fachpublikum.

Wir bieten:

  • ein vielfältiges, anregendes und anspruchsvolles Tätigkeitsgebiet
  • ein offenes, kreatives und dynamisches Arbeitsumfeld
  • Nachwuchsförderung (z.B. durch Fort- und Weiterbildungsangebote)
  • Flexible, familienfreundliche Arbeitszeiten
  • VBL-Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst

Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg strebt an, den Frauenanteil im Wissenschaftsbereich zu erhöhen. Deshalb werden Frauen nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Gemäß § 21 Abs. 3 NHG sollen Bewerberinnen bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt werden. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Bei Interesse und Fragen wenden Sie sich bitte an Dr. Merle Weßel (merle.wessel@uni-oldenburg.de). Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Motivationsschreiben (max. 2 Seiten), Lebenslauf mit Verzeichnis der Publikationen, Kopien von Zeugnissen und Urkunden) bevorzugt per E-Mail (max. 2 pdf-Dateien bis 10 MB) bis zum 28.01.2022 unter dem Stichwort "Ethik MoDeCare" an , Universität Oldenburg, Fakultät VI, Abteilung Ethik in der Medizin, 26111 Oldenburg.

Wir weisen darauf hin, dass Bewerbungs- und Vorstellungskosten nicht übernommen werden können. Schriftliche Bewerbungsunterlagen werden nur zurückgesandt, wenn ein ausreichend frankierter Rückumschlag beigefügt ist.

Kontakt:

Dr. Merle Weßel
Abteilung Ethik in der Medizin
Department für Versorgungsforschung
Fakultät VI – Medizin und Gesundheitswissenschaften
E-Mail:
Tel.: 0441 – 798-4304

Die vollständige Stellenausschreibung und Informationen zum Datenschutz im Bewerbungsverfahren finden Sie hier.

PRISMAE-Projekt: VolkswagenStiftung stellt zusätzliche Mittel für einen Podcast bereit

Die VolkswagenStiftung stellt im Rahmen ihres Moduls Wissenschaftskommunikation und Wissenstransfer weitere Mittel für die Arbeit im PRISMAE-Projekt bereit.

Das Projekt PRISMAE untersucht die normativen Prämissen der öffentlichen (Neu-)Verhandlung von intergenerationeller Solidarität und Verantwortung in der Corona-Krise im deutschen Mediendiskurs. Den Ausgangspunkt stellt hier die Beobachtung dar, dass in der Corona-Pandemie Solidarität und Verantwortung zwischen den Generationen zentrale normative Bezugspunkte in politischen Debatten und öffentlichen
Auseinandersetzungen sind, die je nach Standpunkt und Perspektive jedoch ganz unterschiedlich ausgelegt und argumentativ eingesetzt werden.

Im Rahmen des Podcasts sollen zum einen die Projektergebnisse präsentiert werden, zum anderen aber auch gleichzeit ein aktiver Beitrag zur intergenerationellen Verständigung geleistet werden. Dazu arbeitet das Projektteam mit einer professionellen Journalistin zusammen und wird u.a. mit zahlreichen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und in der Praxis Tätigen (bspw. Altenpflege) ins Gespräch kommen. Geplant sind zunächst 6-8 Folgen in unterschiedlichen Formaten (Projektergebnisse und Berichte, Interviews mit Expert:innen, Dialoge zwischen verschiedenen Interessengruppen und Stakeholdern, Reportagen unter Einbezug der breiteren Bevölkerung und von 'Betroffenen'). Begleitet wird der Podcast durch eine systematische Distributionsstrategie. Langfristiges Ziel des PRISMAE-Podcasts ist es, einen deliberativen Verständigungsprozess der Generationen im Zeichen von Solidarität und Verantwortung auch über die Corona-Pandemie hinaus zu fördern und zu den gesellschaftlichen Zukunftsvisionen eines neuen Generationenvertrags in Politik und Zivilgesellschaft beizutragen.

Niklas Ellerich-Groppe bei oeins aktuell zu Solidarität und Corona

Am 17.12.2021 war Niklas Ellerich-Groppe zu Gast in der Sendung oeins aktuell des Oldenburger Lokalsenders oeins. Im Gespräch mit Frank Bekuhrs ging es um Impfen, Corona und Solidarität sowie um die Frage, wie das alles zusammenhängt. Dabei kam auch das Projekt PRISMAE zur Sprache, das aktuell in der Abteilung gemeinsam mit dem Institut für Soziologie der FAU Erlangen-Nürnberg durchgeführt wird.

Das vollständige Gespräch finden Sie hier.

Förderung des Projektes “Moral conflicts in familial dementia care involving migrant live-in carers in Germany and Isreal: A comparative-ethical exploration and analysis” (MoDeCare) durch die VolkswagenStiftung

Dr. Merle Weßel hat zusammen mit Dr. Milena von Kutzleben und Prof. Mark Schweda im Rahmen der Forschungsförderung „Niedersächsisches Vorab: Forschungskooperation Niedersachsen – Israel“ der Volkswagen Stiftung eine Projektförderung für das Projekt “Moral conflicts in familial dementia care involving migrant live-in carers in Germany and Isreal: A comparative-ethical exploration and analysis” (MoDeCare) erhalten. Das Projekt wird in Kooperation mit Prof. Dr. Liat Ayalon und Dr. Michal Herz von der Bar Ilan University in Ramat Gan/Israel durchgeführt.

Das Projekt beschäftigt sich mit moralischen Fragen und Konflikten bei der häuslichen Versorgung von Personen mit Demenz durch eine sogenannte 24h-Hilfe in Deutschland und Israel. Im Zentrum steht die Erforschung moralischer Probleme innerhalb der Triade aus live-in-Hilfe, Person mit Demenz und Angehörigen, zum Beispiel in Bezug auf Familienrollen und Sorgeverantwortlichkeiten, sowie die Wechselwirkungen mit institutionellen und strukturellen Bedingungen.

Prof. Schweda im Interview bei ntv zur Übernahme der Behandlungskosten von Ungeimpften in der Corona-Pandemie

Im Interview mit ntv äußerte sich Prof. Schweda zu der Frage, ob die Allgemeinheit für die Behandlungskosten von Ungeimpften aufkommen soll. Im Gespräch mit Volker Petersen ging es unter anderem um den allgemeinen Anspruch auf medizinische Behandlung, Solidarität in der Gesundheitsversorgung und die moralische Verantwortung zur Impfung. Das vollständige Interview finden Sie hier.

"Der menschliche Körper ist kein Baukasten" - Mark Schweda im Gespräch bei buten un binnen

Am 30.10.2021 war Mark Schweda zu Gast bei buten un binnen. Im Studiointerview ging es um Prothesen, Organtransplantationen und den menschlichen Körper als Baukasten. Das vollständige Gespräch finden Sie hier auf den Seiten der ard-mediathek.

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(Stand: 19.01.2022)