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Leitung

Prof. Dr. Mark Schweda

+49 (0)441 798-5824

Postanschrift

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Fakultät VI - Medizin und Gesundheitswissenschaften
Department für Versorgungsforschung
Abteilung Medizinische Ethik
Ammerländer Heerstr. 114-118
26129 Oldenburg

Besucheranschrift

Campus Haarentor, Gebäude V04
Ammerländer Heerstraße 140
26129 Oldenburg

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Forschung

Altern
und
Lebensverlauf

Technologie und digitale Transformation

Versorgung im soziokulturellen Kontext

DFG-Forschungsgruppe: Medizin und die Zeitstruktur guten Lebens (seit 2021)

Projektverantwortliche: Prof. Dr. Claudia Wiesemann (Sprecherin der Forschungsgruppe); am Standort Oldenburg: Prof. Dr. Mark Schweda

Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Förderkennzeichen: FOR: 5022

Laufzeit: 2021-2025

Vorstellungen guten Lebens geben lebenspraktische Orientierung – auch im Kontext der Medizin. Welche Rolle Zeitlichkeit und Zeitstrukturen dabei spielen ist jedoch kaum erforscht. Eine von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Forschungsgruppe widmet sich dieser vielschichtigen Fragestellung aus interdisziplinärer Perspektive. Dazu bündelt sie die Expertise von Wissenschaftler/innen aus Philosophie, Medizinethik, Medizin, Neuerer Literatur- und Medienwissenschaft sowie Soziologie/Sozialpsychologie im Rahmen von acht Teilprojekten. Beteiligt sind neben der Universitätsmedizin Göttingen und der Universität Göttingen die Humboldt-Universität zu Berlin, die Goethe-Universität Frankfurt mit dem Sigmund-Freud-Institut und die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Exemplarische medizinische Anwendungsbereiche, die jeweils in unterschiedliche Lebensphasen fallen, sind dabei die Behandlung chronisch Kranker im jungen und mittleren Erwachsenenalter, die Optimierungsbemühungen im mittleren Lebensalter im Kontext der Fortpflanzungsmedizin sowie die (Neu-)Verhandlung des Alterns in der Gesundheitsversorgung älterer Menschen. Ziel der Forschungsgruppe ist eine empirisch informierte Systematik der zeitlichen Bedingungen des guten Lebens im Horizont der Medizin.

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Verbesserung von Arbeitsbedingungen in der ambulanten Pflege durch innovative Arbeitskonzepte in der Region (VAPiAR)

Wissenschaftliche Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Andreas Hein

Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Laufzeit: 2021-2024

Ziel des Projektes VAPiAR ist es, durch den Einsatz anwendungsspezifischer Technologien die Arbeitsprozesse für die Pflegenden zu erleichtern und zugleich die Selbstständigkeit, Selbstbestimmung und Lebensqualität von Pflegebedürftigen zu erhalten. Im Ergebnis entstehen u. a. demografie-sensible Analysetools, Konzepte für eine partizipative Einführung technischer Hilfsmittel und betriebliche Qualifizierungskonzepte. Das im Projekt zu konzipierende Living Lab soll die Ergebnisse nicht nur erlebbar machen, sondern auch als Vernetzungsplattform unterschiedlicher Akteure des regionalen Pflegewesens dienen. Nach Projektende könnte das Living Lab zu einem Zentrum für Kompetenzen im Kreis Plön weiterentwickelt werden. Damit leistet VAPiAR einen wichtigen Beitrag, um die Arbeits- und Lebensqualität aller Beteiligten zu verbessern.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

The Public (Re-)Negotiation of Intergenerational Solidarity and Responsibility in the Corona-Pandemic – Media Discourse Analysis and Ethical Evaluation (PRISMAE) (seit 2021)

Projektverantwortliche: Prof. Dr. Mark Schweda (Abt. Ethik in der Medizin, Universität Oldenburg), Dr. Larissa Pfaller (Institut für Soziologie FAU Erlangen-Nürnberg)

Förderung: VolkswagenStiftung

Laufzeit: 2021-2022

Solidarität und Verantwortung zwischen den Generationen haben sich als zentraler, aber unklarer und mehrdeutiger Bezugspunkt in öffentlichen und politischen Debatten über die Corona-Pandemie etabliert. In einer Kombination aus soziologischer Analyse und ethischer Reflexion des Mediendiskurses in Deutschland untersucht das Projekt die moralische und politische Bedeutung sowie die laufende öffentliche (Neu-)Verhandlung von intergenerationeller Solidarität und Verantwortung im Kontext von COVID 19. Die Ergebnisse können dabei nicht nur dringend notwendige Klärung und Orientierung über entscheidende normative Prinzipien in der aktuellen Krise liefern. Sie bieten ebenso die Chance, die grundsätzliche moralische Verfasstheit der intergenerationellen Beziehungen in heutigen alternden Gesellschaften zu thematisieren und zu diskutieren.

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Soziokulturelle Diversität und Diskriminierung in der Medizin aus intersektionaler Perspektive (SoDiMe) (seit 2021)

Projektverantwortliche: Prof. Dr. Mark Schweda, Dr. Merle Weßel

Förderung: Eigenmittel

Laufzeit: seit 2021

Angesichts der steigenden Sichtbarkeit kultureller Vielfalt in Deutschland, auch in Medizin und Gesundheitsversorgung, spielt das Wissen um Diversität und Diskriminierung in der Medizin eine zunehmend wichtige Rolle. In der internationalen Forschung sind Diversität und Diskriminierung ebenfalls aktuelle und kontrovers diskutierte Themen. Es besteht der akute Bedarf nach einer Erschließung von fundiertem Wissen zu diesem Thema im Kontext des deutschen Gesundheitswesens.

Vor diesem Hintergrund geht das gemeinsam mit Prof. Dr. Silke Schicktanz von der Universitätsmedizin Göttingen durchgeführte Projekt der Frage nach, welchen Einfluss das Bewusstsein für Diversität und Diskriminierungen auf Medizin und Gesundheitsversorgung hat. Da bislang kaum Forschungserkenntnisse über die Erfahrung und Sichtweisen von Mediziner*innen zu Diversität und Diskriminierung bekannt sind, werden die Perspektiven von Studierenden der Humanmedizin in Deutschland in den Blick genommen. Die Perspektiven der Medizinstudierenden bieten dabei Einblicke sowohl in die medizinische Versorgung als auch in die universitäre Ausbildung. Die teilnehmenden Medizinstudierenden können sich sowohl als Betroffene als auch als Beobachter*innen äußern. Vor dem Hintergrund des bestehenden Wissens und Problembewusstseins von Medizinstudierenden hinsichtlich Diversität und Diskriminierung und ihrer Binnenperspektive auf die humanmedizinische Ausbildung können die Ergebnisse der geplanten Studie zur Bewertung und Planung von antidiskriminierender Lehre im Medizinstudium herangezogen werden.

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Relevante Dimensionen und Aspekte bei der Mensch-Technik-Interaktion in der Altenpflege (DiAStereo) (2021)

Projektverantwortliche: Prof. Dr. Mark Schweda (Abt. Ethik in der Medizin, Universität Oldenburg), Prof. Dr. Frauke Koppelin (Abt. Technik und Gesundheit für Menschen, Jade Hochschule), Dr. Merle Weßel (Abt. Ethik in der Medizin, Universität Oldenburg)

Förderung: Forschungsfonds der Jade Hochschule

Laufzeit: 2021

Angesichts des demografischen Wandels, der Veränderung traditioneller familialer Sorgestrukturen und des anhaltenden Fachkräftemangels spielt Assistenzrobotik eine zunehmend wichtige Rolle im sensiblen Feld der Altenpflege. Aus sozialpsychologischer Forschung ist bekannt, dass wie in der zwischenmenschlichen Interaktion in der Mensch-Roboter-Interaktion soziale Kategorien eine Rolle spielen. So gibt es Überlegungen, das Wissen um die Wirkung von stereotypen Zuschreibungen wie z.B. Rollenerwartungen aufgrund von Alter und Geschlecht gezielt zu nutzen, um eine höhere Akzeptanz, eine effektivere Nutzung und ein höheres Wohlbefinden der Nutzenden dieser Technologien zu erreichen.

Derartige Strategien bewegen sich jedoch in einem ethischen Spannungsfeld: So besteht die Gefahr, Autonomie und Bedürfnisse der Gepflegten zu missachten und Vorurteile zu reproduzieren. Dies kann im Endeffekt zu einer (intersektionalen) Diskriminierung, Beeinflussung oder gar Manipulation von Nutzenden führen. Die intendierte Akzeptanzsteigerung kann so zu einem Hindernis für eine diversitätssensible, ethisch akzeptable Pflege werden.

Das Projekt erforscht, wie die relevanten Stakeholder in Technikentwicklung, Industrie und Pflegewesen die Implementation von Geschlechter- und Altersstereotypen in der Pflegerobotik und ihre moralischen Probleme wahrnehmen und bewerten. So soll exploriert werden, inwiefern die Wünsche und Bedürfnisse der künftigen Nutzerinnen und Nutzer in der Entwicklung und Implementation berücksichtigt werden. Dabei liegt der Fokus auf der Frage, inwieweit in diesem Zusammenhang stereotype Vorstellungen eine Rolle spielen, wahrgenommen, reflektiert und moralisch bewertet werden.

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Intersektionale und ethische Perspektiven auf Alter(n) und Körpergewicht in der Gesundheitsversorgung (seit 2021)

Projektverantwortliche: Dr. Solveig Lena Hansen (Universität Bremen), Dr. Merle Weßel (Abt. Ethik in der Medizin, Universität Oldenburg)

Förderung: Impuls-Forschungsförderung des Verbundes Norddeutscher Universitäten

Laufzeit: seit 2021

Das Projekt betrachtet aus empirisch-ethischer Perspektive den Zusammenhang von hohem Alter und hohem Körpergewicht. Angesichts der steigenden Lebenserwartung und des demographischen Wandels rückt das Körpergewicht älterer Menschen in den Fokus von Medizin und Public Health. Gleichzeitig ist das Lebensalter relevant, wenn präventive Adipositas-Maßnahmen entwickelt und bariatrische Operationen durchgeführt werden. Durch das Präventionsparadigma und Forderungen nach „erfolgreichem“, „aktivem“ und „gesundem“ Altern werden so Alters- und Körpernormen sowohl bestätigt als auch neu verhandelt.

Das Projekt betrachtet den Zusammenhang von Alter(n) und Körpergewicht:

(a) in empirischer Hinsicht, indem es exploriert, in welchen Bereichen des Gesundheitssystems sich Diskriminierungen aufgrund hohen Alters und hohen Körpergewichts vermindern oder verstärken und welche salutogenen Ressourcen die Betroffenen für sich nutzen.

(b) aus ethischer Sicht, indem es normativ die Rolle von Gesundheitsversorgung in Bezug auf diese Diskriminierungen reflektiert und aus Gerechtigkeitsperspektive nach Kriterien für einen fairen Zugang zu salutogenen Ressourcen fragt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

TriaDe_online - Osteuropäische live-in Hilfen in häuslichen Versorgungsarrangements bei Demenz: Problemfelder und moralische Konflikte in der Triade Person mit Demenz - live-in Hilfe - Angehörige (seit 2020)

Projektverantwortliche: Dr. Milena von Kutzleben (Abt. Organisationsbezogene Versorgungsforschung, Universität Oldenburg), Dr. Merle Weßel (Abt. Ethik in der Medizin, Universität Oldenburg), Prof. Dr. Mark Schweda (Abt. Ethik in der Medizin, Universität Oldenburg), Prof. Dr. Lena Ansmann (Abt. Organisationsbezogene Versorgungsforschung, Universität Oldenburg)

Förderung: Eigenmittel

Laufzeit: seit 2020

Nach wie vor lebt ein Großteil der Menschen mit Demenz in Deutschland in Privathaushalten. Um die umfassenden Versorgungserfordernisse bei Demenz trotz des geringen Leistungsumfangs der gesetzlichen Pflegeversicherung zu decken, greifen viele auf sogenannte live-in Hilfen zurück, die meist aus osteuropäischen Ländern stammen.

Familien, die sich für eine solche Form der häuslichen Versorgung entscheiden, sind bei der Organisation meist auf sich allein gestellt. Onlineforen und Gruppen in sozialen Netzwerken stellen eine der wenigen Möglichkeiten dar, um mit anderen Betroffenen über das Thema live-in Hilfen ins Gespräch zu kommen.

Das gemeinsame Projekt der Abteilungen Organisationsbezogene Versorgungsforschung und Ethik in der Medizin nimmt die Perspektiven und die Argumentationsmuster von Familien in den Blick, die für die häusliche Versorgung einer Person mit Demenz verantwortlich sind und eine live-in Hilfe engagiert haben oder sich mit dieser Option auseinandersetzen. In Kombination versorgungswissenschaftlicher und ethischer Ansätze untersuchen wir Themen, Problemfelder und moralische Konflikte in der Versorgung von Menschen mit Demenz durch live-in Hilfen anhand der Äußerungen Angehöriger.

Weitere Informationen und eine ausführliche Projektbeschreibung finden Sie hier auf den Seiten der Abteilung Organisationsbezogene Versorgungsforschung.  

Ethische und soziale Aspekte co-intelligenter sensorgestützter Assistenzsysteme in der Demenzplege (EIDEC) (2020-2022)

Projektverantwortliche: Prof. Dr. Silke Schicktanz (Georg-August-Universität Göttingen), Prof. Dr. Mark Schweda und Prof. Dr.-Ing. Andreas Hein (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg), Prof. Dr.-Ing. Thomas Kirste (Universität Rostock), Prof. Dr. Stefan Teipel (Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE) in der Helmholtz-Gemeinschaft, Standort Rostock)

Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Förderkennzeichen: 01GP1901B

Laufzeit: 2020-2022

Aufgrund des demographischen Wandels und technischer Innovationen erfährt die Versorgung und Pflege von Menschen mit Demenz eine grundlegende Veränderung. Neue Tracking-, Sensor- und Assistenz-Technologien erlauben es, das Verhalten von Menschen mit Demenz zu monitoren und zu unterstützen. Ziel ist es, ein unabhängiges Wohnen zu ermöglichen, Probleme frühzeitig zu erkennen, Pflegende zu entlasten und insgesamt die Qualität und Kosteneffizienz der Versorgung zu steigern. Diese soziotechnischen Systeme integrieren künstliche Intelligenz, Semantik und menschliche Interpretationen. Unser Forschungsteam untersucht solche co-intelligenten Systeme in der Demenzversorgung in zwei alltagsnahen Anwendungsbereichen, der institutionellen und der häuslichen Pflege. In der Kombination von Technikbewertung und empirisch informierter Ethik beforschen wir die soziale Akzeptanz und moralische Bewertung der Anwendungen bei verschiedenen Gruppen (Patienten, Familienangehörigen, professionell Pflegenden und Ärzten) mittels qualitativer Interviews. Die ethische Analyse fokussiert auf zwei wichtige ethische Konzepte in der Demenzversorgung: Privatheit und Empowerment. Die an der Universität Oldenburg angesiedelten Teilprojekte legen den Schwerpunkt auf den ambulanten Bereich und die Perspektiven von Patientinnen und Patienten sowie Familienangehörigen. Dabei widmen sie sich insbesondere ethischen Fragen der Privatheit in der technisch assistierten Versorgung von Menschen mit Demenz. Die Projektergebnisse fließen in öffentliche Berichte, wissenschaftliche Artikel und Demonstrationsvideos ein. Sie sollen Entwickler solcher Systeme, Forschende aus Ethik, Sozialwissenschaften und Recht, Vertreter von Patientenverbänden und politische Entscheidungsträger darüber informieren, wie ethische und soziale Ansichten und Anliegen potentieller Nutzer und anderer Interessensvertreter bei der Entwicklung der Technologien und ihrem Einsatz in der Versorgung von Menschen mit Demenz zu berücksichtigen sind.
Weitere Informationen zum Projekt unter: http://demenz-assistenz.de/HOME/
 

Die moralische Signifikanz der Verletzlichkeit des Menschen (seit 2018)

Beschreibung folgt

Erfolgreiches = gesundes = gutes Altern? (2017-2019)

Projektverantwortliche: Dr. Larissa Pfaller (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) und Prof. Dr. Mark Schweda (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg)

Förderung: Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

Förderkennzeichen: ZMV I 1 – 2516 FSB 017

Laufzeit: 2017-2019

Das gerontologische Konzept des erfolgreichen Alterns („Successful Aging“) markiert ein zentrales Paradigma human- und sozialwissenschaftlicher Alternsforschung. Zugleich findet es Eingang in sozialpolitische Programme und bestimmt damit auch politische Zielsetzungen in alternden Gesellschaften. Dabei ist „Successful Aging“ nicht nur als theoretische Kategorie zur Beschreibung einer sich verändernden Altersphase zu verstehen. In dem Konzept kommt die Überwindung lange vorherrschender Defizitmodelle des Alters zu Gunsten einer an Ressourcen und Potenzialen orientierten Perspektive auf das spätere Leben zum Ausdruck. Im Mittelpunkt des Projektes steht die Frage nach dem normativen Gehalt von Konzepten des „Successful Aging“ und seiner ethischen Bewertung. Im Sinne einer empirisch informierten Ethik kombinieren wir Methoden qualitativer Sozialforschung und systematischer ethischer Reflexion. Im soziologischen Teilprojekt werden auf Basis empirischer Forschung die gegenwärtigen gerontologischen, präventivmedizinischen und sozialpolitischen Diskursen zugrundeliegenden Konzepte „erfolgreichen Alterns“ rekonstruiert. Im ethischen Teilprojekt werden die rekonstruierten Konzepte mit Hinblick auf ihre normativen Prämissen analysiert und im Lichte der ethischen Frage nach den Bedingungen guten Lebens reflektiert. Übergreifendes Ziel ist eine empirisch informierte und ethisch reflektierte Systematik von Konzeptionen „guten Alterns“ im Horizont von Medizin und Gesundheitswesen. Durch die Verknüpfung der Teilprojekte werden dabei sowohl wissenschaftlich als auch gesellschaftspolitisch relevante Ergebnisse erwartet.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Zum Umgang mit genomischen Hochdurchsatzdaten (GenoPerspektiv) (2014-2017)

Weitere Informationen finden Sie hier.

Biomedizinische Lebensplanung für das Altern (2010-2014)

Ziel des interdisziplinären Verbundprojekts ist es, die Bedeutung der wachsenden Möglichkeiten der Biomedizin für die Lebensplanung im Hinblick auf Altern und Sterben besser zu verstehen. Mit Hilfe soziologischer und bioethischer Methoden werden zwei Leitpraktiken exemplarisch untersucht: die präventive Gesundheitsvorsorge/ Anti-Aging und die Antizipation von Entscheidungen am Lebensende/ Patientenverfügungen.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier auf der Projekthomepage.

(Stand: 13.07.2021)