Navigation

Kontakt

Prof. Dr. Dirk Albach

AG Biodiversität und Evolution der Pflanzen
Fak. V: Institut für Biologie und Umweltwissenschaften (IBU)
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Carl von Ossietzky-Str. 9-11
26111 Oldenburg

+49 (0)441 798 3339

+49 (0)441 71641

Folgende Themen können als Bachelor- oder Masterarbeiten in der Arbeitsgruppe durchgeführt werden. Bei Interesse bitte bei Prof. Dirk Albach melden.

Bachelor- und Master-Arbeiten in der AG Biodiversität und Evolution der Pflanzen (* - ein didaktischer Teil ist möglich; einzelne Projekte sind ggf. auch als individuelle Projektarbeiten im pb-Bereich möglich)

Artbildung, Hybridisierung und DNA-Sequenzierung/Genomik

Phylogenie und Genomgröße der Salzwiesen-Arten (M. Sc., Bio900)

Pflanzen haben sich mehrfach unabhängig an salzige Standorte (wieder) angepasst. Manche Anpassungen sind artspezifisch, andere generell. Ziel dieses Projektes ist es einen Stammbaum der norddeutschen Salzwiesen-Arten zu erstellen und diesen für die Analyse verschiedener Fragen der Evolution zu benutzen. Woher kommen die norddeutschen Salzwiesen-Arten? Sind die nächsten Verwandten auch schon an Salz angepasst? Welche Merkmale haben die Salzwiesen-Arten gemeinsam, die sie nicht von ihren Vorfahren haben? Diese Fragen sollen insbesondere mit Hilfe von Genomgrößen-Daten untersucht werden.

Methoden: Durchflusszytometrie, phylogenetische und Vergleichende Analysen am Computer

Genomgröße der norddeutscher Wiesen-Arten/Neuseeländischer Arten (M. Sc., Bio900)

Genomgröße ist die Menge der DNA pro Zelle. Diese kann auf verschiedene Weise das Leben der Pflanzen beeinflussen, z.B. die Geschwindigkeit der Zellteilung oder den Phosphor-Bedarf. Die Korrelationen der Genomgrößen von norddeutschen Wiesenpflanzen mit anderen Merkmalen der Pflanzen sollen in diesem Projekt untersucht werden. Ein großer Datensatz von Pflanzenmerkmalen ist vorhanden. Es müssen allerdings noch einige Genomgrößen ergänzt werden und die Korrelationen analysiert werden. Vergleichbares ist für einen Datensatz neuseeländischer Arten machbar.

Methoden: Durchflusszytometrie, phylogenetische und vergleichende Analysen am Computer

Aus 2 mach 4 - Polyploidisierung (M. Sc., Bio900)

Polyploide Pflanzen entstehen natürlich durch Fehler in der Meiose, die eine Vielzahl von Gründen haben kann. Man kann aber auch künstlich Polyploidisierung durch Zugabe von Chemikalien wie Colchicin verursachen. In diesem Projekt soll die Polyploidisierung für verschiedene Pflanzen ausprobiert werden und die Pflanzen mit ihren diploiden Verwandten verglichen werden. Als Pflanzen stehen Grünkohl, Queller/Salicornia und Veronica zur Verfügung.

Methoden: Polyploidisierung, Gewächshaus-Untersuchung

Salicornia - Überlebenskünstler in den Gezeiten (B. Sc., M. Sc.?, Bio900)

Der Queller (Gattung Salicornia) ist die bestimmende Pflanze der unteren Salzwiese und der Pionierzone. Es finden sich dort zwei Arten, eine diploide und eine tetraploide Art. Wir sind daran interessiert, wie sich die beiden Arten einnischen. Es scheint, dass die tetraploide Art eher in der Pionierzone, die diploide Art eher darüber in der unteren Salzwiese zu finden ist. Ziel der Arbeit ist es Unterschiede zwischen den Cytotypen zu finden. Das betrifft auch das Phänomen der Endopolyploidie. Diploide sind in der Lage einzelne Zellen zu polyploidisieren. Inwiefern diploide Salicornia-Pflanzen dazu in der Lage sind, ist nicht bekannt.

Methoden: wahlweise Keimungsexperimente, morpholog. Beschreibung, Durchflusszytometrie, Mikrosatelliten (Freilandarbeit erst ab Sommer möglich)

Die Tauben-Skabiose - Scabiosa columbaria (B. Sc.?, M. Sc.)

Mitteleuropa besitzt so gut wie keine eigenen, neuen Pflanzenarten, weil fast alle Arten erst nacheiszeitlich einwandern mussten. Eine Ausnahme ist die Tauben-Skabiose, die vermutlich als nacheiszeitlicher Hybrid eine eigene, rein mitteleuropäische Art bildet. Eine Resynthese aus den vermutlichen Eltern soll mit Kreuzungsexperimenten versucht werden. Experimente zum Keimungsverhalten der Samen in Klimakammern und im Feld sollen mögliche Gründe für den Erfolg der neuen Art beleuchten. Weiter soll ein molekularer Marker etabliert werden, der in zukünftigen Analysen Auskunft über den Enstehungsort und die Wandergeschichte geben könnte. F1-Hybriden erstellen, Vermessen 3 Arten (ca. 30 Ind.), Saatgut 200, Keimungsverhalten qualitativ.

Methoden: Keimungsexperimente, morphologische Untersuchungen, DNA-Sequenzierung

Disteln auf Kreta (B. Sc., Bio900)

Die Gattung Carlina, die Silberdisteln, enthält u.a. eine Artengruppe (die Corymbosen), die im gesamten Mittelmeergebiet verbreitet ist, aber oft genug schwierig zu unterscheiden ist. Mit vorhandenem Material soll eine molekulare Analyse mit zu etablierenden Sequenzmarkern zeigen, ob die gegenwärtigen Artgrenzen objektiv sind.

Methoden: DNA-Sequenzierung

Überleben in den Eiszeiten in Chile - Tapeinia pumila (M. Sc.)

In den Eiszeiten rückten die Gletscher in Chile bis an die heutige Meeresküste vor. Allerdings war damals der Meeresspiegel 200 Meter tiefer, so dass die Hypothese besteht, dass dort Arten die Eiszeiten überlebt haben. Tapeinia pumila kommt nur in im ehemals eisbedeckten Patagonien vor. Bei drei vergleichbaren Arten wurden bisher erfolgreich Refugialräume und das Einwanderungsgeschehen rekonstruiert. Mit demselben etablierten Methodenset und vorhandenem Material soll auch die vierte Art untersucht werden.

Methoden: DNA-Sequenzierung, GIS-Simulationen

Apfel - Vorkommen von Wildapfel in NW Deutschland (B. Sc., Bio900-Sommer)

Der bei uns heimische Wildapfel steht bei uns inzwischen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Hauptgefahr ist dabei unser Kulturapfel, der durch Kreuzung zweier asiatischer Arten entstanden ist, aber sich auch mit dem Wildapfel kreuzen kann. Dadurch ist es inzwischen fraglich, ob es noch reinen Wildapfel in Norddeutschland gibt. Ziel des Projektes ist es, die Standorte von Wildapfel in der Umgebung aufzusuchen und auf Reinheit zu untersuchen.

Methoden: Feldarbeit, Morphometrie, DNA-Analysen

Phylogenie nordamerikanischer Rhododendron (M. Sc., Bio900)

Die Sektion Pentanthera der Gattung Rhododendron besteht aus 16-18 Arten aus Nordamerika. Bisher gibt es einen Stammbaum, der allerdings auf einer einzigen DNA-Region beruht. In diesem Projekt geht es darum, die Phylogenie besser aufzuklären, um evolutive, z.B. biogeographische, Trends in der Sektion zu erkennen. Material wird von Spezialisten zur Verfügung gestellt.

Methoden: DNA-Sequenzierung, Durchflusszytometrie (zur Ploidie-Bestimmung)

Bestäubungs- und Ausbreitungsbiologie

Insekten und Landwirtschaft (B. Sc., M. Sc., PB900)

Welche Insekten können unabhängig von Pflanzenschutz überhaupt in einer von Monokultur beherrschten Landswirtschaft vorkommen? Es wird immer wieder davon geredet, dass wir durch Insektizide Insekten gefährden, aber ist nicht die Eintönigkeit der Landwirtschaft genauso ein Problem? Welche blütenbesuchende Insekten können überhaupt in einer Landschaft mit Kleegras, Raps, Erdbeer- und Apfel-Monokultur vorkommen? Ziel dieser Arbeit ist es Habitat-Managementpläne für Bestäuber von Nutzpflanzen zu erstellen und herauszufinden, welche blütenbesuchenden Arten überhaupt mit modernen Formen der Landwirtschaft kompatibel sind. Reading University hat Bestäuber-Richtlinien für Raps, Feldbohne und Apfel herausgegeben. Diese können als Startpunkt für an Deutschland angepasste und für andere Nutzpflanzen verwendbare Richtlinen benutzt werden.

Methoden: Blütenbeobachtung, Literaturrecherche, ggf. Experimente

Sex or no sex - Selbstinkompatibilität bei Veronica (M. Sc., Bio900-Sommer)

Viele Arten von Veronica sind selbstinkompatibel, d. h. es gibt Genprodukte, die es Pflanzen ermöglichen Pollen der eigenen Pflanze zu erkennen (gametophytische Selbstinkompatibilität). Neuere molekularbiologische Methoden, insbesondere Transkriptomik/RNA-Sequenzierung, erlauben es nun die entsprechenden Gene zu identifizieren. Innerhalb der Plantaginaceae ist dies bisher nur für Antirrhinum geschehen. In diesem Projekt geht es darum für V. filiformis, V. spicata und V. chamaedrys RNA aus dem Griffel zu sequenzieren und die entsprechenden homologen Gene für Veronica zu identifizieren.

Methoden: RNA-Sequenzierung


 

Blühdauer einzelner Blüten von Veronica (B. Sc., Bio900-Sommer)

Blüten sind notwendig für die sexuelle Fortpflanzung von Pflanzen. Je länger sie geöffnet sind, desto höher ist die Chance, dass sie bestäubt werden und sich erfolgreich fortpflanzen können. Blüten offen zu halten bedeutet jedoch auch Kosten für die Pflanze durch erhöhte Transpiration und Wasserverlust. Daher gibt es in Pflanzen eine hohe Variation, wie lange Blüten geöffnet sind. Wenig ist darüber bekannt, was die Blühlänge einer einzelnen Blüte beeinflusst. Das soll durch Untersuchungen einer möglichst großen Zahl von Arten der Gattung Veronica untersucht werden. Gibt es Variation zwischen nah verwandten Arten? Haben Arten mit länger geöffneten Blüten eine höhere Wahrscheinlichkeit bestäubt zu werden?

Methoden: Blütenbeobachtung, Vergleichende Computeranalyse im phylogenetisch-vergleichenden Rahmen

Wie reagieren Wildbienen auf gezüchtete und wilde Weißklee-Sorten (B. Sc., Bio900 Sommer)

Der Weißklee (Trifolium repens L.) ist die wichtigste von Insekten bestäubte Art des nordwestdeutschen Grünlands. In einer ersten Arbeit konnten wir zeigen, dass Honigbienen zwischen unterschiedlichen Weißklee-Sorten unterscheiden. Offene Fragen in diesem Projekt ist jedoch die Frage geblieben, wie andere Insekten (z.B. Hummeln) auf die unterschiedlichen Sorten reagieren und was der Grund für diese Unterscheidung ist.

Methoden: Bestäubungsversuche, Manipulationsexperimente

Didaktik im weiteren Sinn

Höher, schneller, weiter: Ausbreitungspotential von Diasporen-Modellen aus dem 3D-Drucker auf dem Prüfstand (B. Sc., Bio900)

(2 BA möglich; ab sofort möglich, Betreuung: Helena & Maria)

Die Ausbreitung von Diasporen (Samen & Früchte samt Anhangsstrukturen) hängt maßgeblich von ihrem Design ab. Nah verwandte Arten zeigen oft deutliche Unterschiede im Bau ihrer Diasporen, die aber grundsätzlich an denselben Ausbreitungsvektor (z.B. Wind) angepasst sind. Uns interessiert, welchen Einfluss solche morphologischen Unterschiede im Bau der Diasporen auf ihren Ausbreitungserfolg haben, d.h. auf deren Reichweite oder die Anzahl der ausgebreiteten Samen.

Inhaltlich kann das Thema parallel von zwei Studierenden bearbeitet werden.

  1. Projekt „Streukapsel“:  Welche Folgen haben kleinere Abweichungen (Größe, Form oder Gewicht) für den Ausbreitungsradius von Streukapseln?
  2. Projekt „Flugfrüchte“: Welche Parameter sorgen für einen optimalen Transport von Flugfrüchten bei unterschiedlichen Ahorn-Arten?

Für die Arbeiten sollen, basierend auf den morphologischen Angaben zu verschiedenen Arten, vereinfachte Modelle entworfen werden, die durch 3D-Druck umgesetzt werden. Die Prototypen sollen dann hinsichtlich der veränderten Eigenschaften experimentell untersucht werden.

Ein starkes Interesse an der Einarbeitung in die Modulierung von 3D Modellen, 3-D Druck und der Auswertung der erhobenen Daten wird erwartet. Eigene Ideen können gerne eingebracht werden.

* Gartenführer (B. Sc., M. Ed.)

Der Botanische Garten ist eine der am stärksten besuchten Attraktionen von Oldenburg mit mehr als 70.000 Besuchern pro Jahr. Die Besucher kommen dort nicht nur hin, um sich zu erholen, sondern auch, um etwas zu lernen. Dies kann zum Beispiel über Podcasts, gedruckte Führer, Führungen und Schilder geschehen. Wir wollen verstärkt über neu zu entwickelnde, interaktive Experimente den Besuchern botanische und andere biologische Inhalte vermitteln. Die Gestaltung setzt ein gewisses didaktisches Interesse voraus. Themen könnten zum Beispiel das Tropenhaus, das Alpinum, Australien, Pflanzengruppen, z.B. die Rosengewächse, die Geschichte der Zierpflanzen oder das Thema Windbestäubung sein. Genauso kann auch über eine sinnvolle Neugestaltung/-bepflanzung verschiedener Beete gearbeitet werden, wie z.B. die Anlage eines Klimawandelbeetes oder von Dauerexperimenten im neuen Subtropenhaus.

Methoden: didaktische Gestaltung, Konzeption und Wissenschaftskommunikation

Bestimmungsübungen per Youtube? (M. Ed.)

Du denkst Vorlesungen sind altmodisch? Du willst lieber alles in nett verpackten Youtube-Videos lernen. Vielleicht hast Du recht. Lust selber eine 90 Minuten-Vorlesung in mehrere Youtube-Videos zu verpacken. Die Vorlesungen des Flora-Moduls bieten sich dafür besonders an, da es ja viel schöner wäre, alle Themen im Botanischen Garten zu demonstrieren. Die Arbeit soll einige Themen in 3-5-Minuten Videos übertragen. Die Möglichkeiten und Einschränkungen diskutieren und mit vorhandenen Youtube-Videos vergleichen.

Methoden: Fachdidaktische Analysen, Youtube schauen

Auf dem Holzweg: Konzept für einen dendrologischen Lehrpfad im Eversten Holz (B. Sc., M. Ed.)

Ziel dieser Abschlussarbeit ist die Erstellung eines dendrologischen Lehrpfades im Eversten Holz. Themen sollen/können sein: sekundäres Dickenwachstum, Jahresringe, Nadel- vs. Laubbäume. Es sollen interaktive Elemente eingeplant werden (Baumscheiben zum Jahresringe zählen, stationäre Lupen, ...), so auch ein temporärer Holz-Barfußpfad (Zapfen; Mulch, Stöcke, Borke, Sägespäne, ...).

Geplant ist auch ein Baumxylophon als Kooperationsprojekt mit dem Schlossgarten. Gegebenenfalls kann auch ein Aktionstag mit Kindern geplant werden. Es sollte dabei auch an unterschiedliche Jahreszeiten gedacht werden, z.B. Borke (Rallye im Eversten Holz zu 8 ausgewählten Bäumen, die man dann auch im Winter findet, d.h. ohne Blätter (Steckbriefe oder Wissensquiz, Fun Facts, Rekorde, was zum Namen oder Herkunftsland, Anzahl der Diasporen pro Jahr, Zauberstäbe aus Harry Potter, die daraus gemacht wurden, ...).

Methoden: Informationen zu verschiedenen Aspekten sollten aufgearbeitet und kommuniziert werden, z.B. mit einer Lehrtafel, Flyer für Nicht-Botaniker (gerne Zielgruppe Kinder), ggf. mit Exkurs zur Vertiefung (QR-Codes), ... weitere Medien bedenken z.B. Rallye, Workshop, Führung

* Pflanzen aus dem Heiligen Land: Ein Blumenalbum des 19. Jahrhunderts in Oldenburg (M. Sc., M. Ed.)

Bei diesem Blumenalbum handelt es sich um ein extrem kleinformatiges Herbarium, das Pflanzen aus Jerusalem enthält. Bisher gibt es nur zwei Arbeiten (Publikationen), die sich zu solchen als Souvenirs verkauften Sammlungen beschäftigen. Eine davon bezieht sich auf das Oldenburger Blumenalbum und seine prominente Vorbesitzerin: Großherzogin Cäcilie von Oldenburg. Die vorliegende Arbeit ist ein guter Startpunkt, um die genaue Artenzusammensetzung und christliche Symbolik der enthaltenen Pflanzen näher zu beleuchten.

Methoden: Bei diesem Blumenalbum handelt es sich um ein extrem kleinformatiges Herbarium, das Pflanzen aus Jerusalem enthält. Bisher gibt es nur zwei Arbeiten (Publikationen), die sich zu solchen als Souvenirs verkauften Sammlungen beschäftigen. Eine davon bezieht sich auf das Oldenburger Blumenalbum und seine prominente Vorbesitzerin: Großherzogin Cäcilie von Oldenburg. Die vorliegende Arbeit ist ein guter Startpunkt, um die genaue Artenzusammensetzung und christliche Symbolik der enthaltenen Pflanzen näher zu beleuchten.

The 'mysterious' S.B. Mead: Spuren eines "leicht verrückten" Botanikers in Oldenburg und jenseits des Atlantiks (M. Sc., PB900)

Anhand einer amerikanischen Pflanzensammlung sollen das Wirken und die Vernetzung eines Botanikers im 19. Jahrhundert rekonstruiert werden. Wieso befindet sich die Sammlung eines Wissenschaftlers, der mit den Größen seiner Zeit korrespondierte, ausgerechnet in Oldenburg? Welcher taxonomische Sammlungsschwerpunkt und welche Sammelorte sind darin repräsentiert? Spiegelt sich der wissenschaftliche Austausch mit Fachkollegen auch in der Sammlung wieder? Methoden: Digitalisierung, Erfassung der Metadaten, Nachbestimmung (soweit möglich), Biografie von Sammler und Sammlung (Provenienz).

Voraussetzungen: Interesse an der Arbeit mit historischen Herbarmaterial, gute Englischkenntnisse; Bereitschaft zur Einarbeitung in alte Handschriften (Transkription) und den Umgang mit englischsprachiger Bestimmungsliteratur.

Why are plants so unpopular? Analyse zur Darstellung von Pflanzen in Kinder- und Jugendbüchern (B. Ed., M. Ed., PB900)

Nicht erst im Studium erfreuen sich Tiere oft einer größeren Beliebtheit als Pflanzen. Warum ist das so? Wie prägt die Darstellung von botanischen Motiven in der Literatur (Sprache und Illustration) die Wahrnehmung bei uns? Gibt es Klischees und Stereotypen? Ist ein „stacheliger“ Kaktus böse? Würde es einen Unterschied machen, ob Rotkäppchen dem Wolf im Nadel- oder Laubwald begegnet? Hätte sich die Alraune auch ohne Harry Potter in die Herzen der Kinder „geschrien“? Die Arbeit soll anhand ausgewählter Literatur unter die Lupe nehmen, welche Motive besonders häufig sind und wie sie konnotiert sind, d.h. welche Wirkung sie bei Leser und Leserin hervorrufen? Methoden: Das Projekt soll verschiedene Kinder- und Jugendbücher unter die Lupe nehmen. Ziel ist die Erarbeitung eines Fragebogens, der die Wirkung und Wahrnehmung der botanischen Motive bei der Zielgruppe der Bücher zu evaluieren. Kreativität und didaktische Kompetenzen sind also von Vorteil für die Bearbeitung des Projektes. Eine Kooperation mit anderen Fachbereichen ist vorgesehen (evtl. Psychologie, Literaturwissenschaften, ...).

Think out of the box: Transdisziplinäres Forschungsprojekt an einer Glasplattensammlung mit botanischen Motiven (PB900, B. Sc., PB335/336)

Die Projekt-/Abschlussarbeit ist stark transdisziplinär ausgerichtet. Es soll ein Konvolut von Glasplatten (Vorläufer von Dias) aus den Sammlungsbeständen der CvO Universität bzw. deren Vorläuferinstitution, der ehemalige Pädagogischen Hochschule, untersucht werden. Hierbei geht es (1) um eine Erschließung der Inhalte, die von Landschaften über Pflanzen im Gelände bis hin zu Detailaufnahmen von Pflanzen reichen; (2) der Dokumentation von Besonderheiten (Perspektiven, Kolorierung, ...) und (3) eine kritische Auseinandersetzung mit dem Hersteller (Bezug zum Nationalsozialismus).

Da diese Sammlung nicht (mehr) in der Lehre genutzt wird, soll am Ende des Projektes ein Konzept entwickelt werden, um die Glasplatten zukünftig an der Uni einzusetzen. Dies kann auf sehr vielfältige und kreative Weise sein. Egal ob konkrete Forschungsfrage oder Vermittlungskonzept, eine künstlerische Inszenierung, ein „Videoabend“ vor 100 Jahren oder eine virtuelle Reise in eine Lehrveranstaltung der Pädagogischen Hochschule ...

Das Projekt würde sehr davon profitieren, wenn es von Studierenden mit künstlerischem/gestalterischen oder geschichtlichen Hintergrund bearbeitet würde. Die kann ggf. auch im 2-er Team erfolgen.

* Organismische Biologie im Botanischen Garten (M. Ed.)

Der Kurs Organismische Biologie findet an sieben Kurstagen im Wintersemester, in der Regel für Erstsemester statt. In diesem Projekt geht es darum im Botanischen Garten Angebote zu entwickeln, die Kursinhalte im Botanischen Garten zu vertiefen und entsprechend zu erweitern. Methoden: Homepage-Entwicklung, didaktische Gestaltung und Konzeption

Botanischer Garten - Experimente

Salicornia - Überlebenskünstler in den Gezeiten (B. Sc., M. Sc.?, Bio900)

Der Queller (Gattung Salicornia) ist die bestimmende Pflanze der unteren Salzwiese und der Pionierzone. Es finden sich dort zwei Arten, eine diploide und eine tetraploide Art. Wir sind daran interessiert, wie sich die beiden Arten einnischen. Es scheint, dass die tetraploide Art eher in der Pionierzone, die diploide Art eher darüber in der unteren Salzwiese zu finden ist. Ziel der Arbeit ist es Unterschiede zwischen den Cytotypen zu finden. Das betrifft auch das Phänomen der Endopolyploidie. Diploide sind in der Lage einzelne Zellen zu polyploidisieren. Inwiefern diploide Salicornia-Pflanzen dazu in der Lage sind, ist nicht bekannt.

Methoden: wahlweise Keimungsexperimente, morpholog. Beschreibung, Durchflusszytometrie, Mikrosatelliten (Freilandarbeit erst ab Sommer möglich)

Die Tauben-Skabiose - Scabiosa columbaria (B. Sc.?, M. Sc.)

Mitteleuropa besitzt so gut wie keine eigenen, neuen Pflanzenarten, weil fast alle Arten erst nacheiszeitlich einwandern mussten. Eine Ausnahme ist die Tauben-Skabiose, die vermutlich als nacheiszeitlicher Hybrid eine eigene, rein mitteleuropäische Art bildet. Eine Resynthese aus den vermutlichen Eltern soll mit Kreuzungsexperimenten versucht werden. Experimente zum Keimungsverhalten der Samen in Klimakammern und im Feld sollen mögliche Gründe für den Erfolg der neuen Art beleuchten. Weiter soll ein molekularer Marker etabliert werden, der in zukünftigen Analysen Auskunft über den Enstehungsort und die Wandergeschichte geben könnte. F1-Hybriden erstellen, Vermessen 3 Arten (ca. 30 Ind.), Saatgut 200, Keimungsverhalten qualitativ.

Methoden: Keimungsexperimente, morphologische Untersuchungen, DNA-Sequenzierung

Grünkohl als Fraßabwehr (B. Sc.)

In einem Vorgänger-Projekt haben wir festgestellt, dass Schnecken zwischen verschiedenen Grünkohl-Sorten unterscheiden. Wir wissen aber immer noch nicht, ob Grünkohl generell eine beliebte Schnecken-Diät ist. Daher soll Grünkohl nun mit anderen Arten verglichen werden.

Methoden: Fraßexperiment

Festuca rubra - Variation im wichtigen Salzwiesengras (B. Sc., M. Sc., Bio900)

Festuca rubra ist ein weit verbreitetes Wiesengras, das auch in Salzwiesen vorkommt. Es gibt hexaploide und oktoploide Sippen, wobei es erste Hinweise gibt, dass in den Salzwiesen vor allem die oktoploide Sippe vorkommt. Diese Hypothese gilt es zu überprüfen und Unterschiede zwischen den Cytotypen zu finden. Ist die oktoploide Sippe wirklich salztoleranter? Gibt es anatomische Unterschiede, z.B. in der Leitbündel-Anatomie bzw. Zugfestigkeit der Blätter. Dazu kommt, dass Festuca rubra als Gras für manche Wiesen empfohlen werden (Sorten: Gondolin, Rafael, Reverent, Roland21). Doch deren Herkunft und Ploidie ist unklar.

Methoden: Kartierung, Durchflusszytometrie, Wuchsexperimente im Bot. Garten, anatomische Untersuchungen

Wassernutzungs-Effizienz und Photosynthese bei diploiden und tetraploiden Individuen einer Art (Bio900, M. Sc.)

Polyploide und diploide Pflanzen einer Art unterscheiden sich in einer Reihe von Faktor, weil sich die Zellgröße unterscheidet, auch wenn sich genetisch kaum etwas ändert. In diesem Experiment sollen insbesondere die Wassernutzungs-Effizienz und Photosynthese-Aktivität untersucht werden. Dies soll bei diploiden und tetraploiden Individuen der trockenheits-angepassten Veronica spicata und diploiden und tetraploiden Individuen von feuchtigkeits-angepassten Veronica longifolia bzw. diploiden und tetraploiden Individuen von Queller (Salicornia) an der Nordseeküste untersucht werden.

Methoden: Wassernutzungs-Effizienz-Analyse, Photosynthese-Messung, mikroskopische Untersuchungen

Mahdregime und Einfluss auf Insektenreichtum im Grasland (B. Sc., Bio900)

Ein wesentlicher Kritikpunkt an der modernen Art Grasland zu bewirtschaften ist die häufige Mahd, bis zu 6x im Jahr. Hintergrund ist, dass Gras zunehmend verholzt und durch häufige Mahd immer nur frisches Blattmaterial geschnitten wird, dass bekömmlicher für die Kühe ist. Welchen Einfluss hat diese häufige Mahd jedoch auf die insektenbesuchten Pflanzen im Grasland (vor allem Klee)? In Experimenten im Botanischen Garten soll dieser Einfluss (und unter Umständen die Mahdhöhe) untersucht werden. Wie lange brauchen die Arten, um wieder blühen zu können?

Methoden: Mahdexperimente, Bestäuber-Beobachtungen

Blasentang als Pflanzenschutz vor Pilzen? Kooperation mit dem Ökowerk Emden (M. Sc., Bio900-Sommer)

Nach ersten Beobachtungen hat Blasentang bei der Verwendung als Düngemittel einen positiven Einfluss auf die Widerstandsfähigkeit der Kartoffel gegenüber Phytophthora infestans ausüben können. Das Ökowerk Emden hat die Idee aufgegriffen und bereitet ein Versuchsfeld für das kommende Jahr vor. Geplant sind 4 Einzelversuche mit jeweils 4 Behandlungen, Anordnung im lateinischen Quadrat. Zwischen den 4 Versuchseinheiten haben sie einen Infektionsstreifen (1,5 Meter breit) eingeplant für den Anbau Phytophthora-sensibler Sorten, um einen gewissen Infektionsdruck zu erreichen. Bei den Kartoffeln sollte es sich um eine spätreifende Sorte handeln. Sie sind derzeit in der Vorbereitungsphase und haben eigentlich nur die Größe der Versuchsparzellen festgelegt. Diese betragen 1x1 m und befinden sich auf einem homogenen Feld mit Kleiboden. Somit umfasst der Versuch 4 x16 Felder à 1 Quadratmeter. Bei den Behandlungen soll es einen Steigerungsversuch mit getrocknetem Blasentang (0, 200, 400 und 800 Gramm pro Quadratmeter) sowie weitere Mischungen von Blasentang mit anderen (getrockneten) Pflanzen geben, die alle zur Stärkung der Zellwände beitragen können, z.B. Ackerschachtelhalm, Brennnesseln sowie die kleine Wasserlinse. Notwendige Mengen sind bereits getrocknet und gemahlen.

Methoden: Feldversuch, Statistik

Artbildung mit Mikroskopie und Herbar

* Pflanzen aus dem Heiligen Land: Ein Blumenalbum des 19. Jahrhunderts in Oldenburg (M. Sc., M. Ed.)

Bei diesem Blumenalbum handelt es sich um ein extrem kleinformatiges Herbarium, das Pflanzen aus Jerusalem enthält. Bisher gibt es nur zwei Arbeiten (Publikationen), die sich zu solchen als Souvenirs verkauften Sammlungen beschäftigen. Eine davon bezieht sich auf das Oldenburger Blumenalbum und seine prominente Vorbesitzerin: Großherzogin Cäcilie von Oldenburg. Die vorliegende Arbeit ist ein guter Startpunkt, um die genaue Artenzusammensetzung und christliche Symbolik der enthaltenen Pflanzen näher zu beleuchten.

Methoden: Bei diesem Blumenalbum handelt es sich um ein extrem kleinformatiges Herbarium, das Pflanzen aus Jerusalem enthält. Bisher gibt es nur zwei Arbeiten (Publikationen), die sich zu solchen als Souvenirs verkauften Sammlungen beschäftigen. Eine davon bezieht sich auf das Oldenburger Blumenalbum und seine prominente Vorbesitzerin: Großherzogin Cäcilie von Oldenburg. Die vorliegende Arbeit ist ein guter Startpunkt, um die genaue Artenzusammensetzung und christliche Symbolik der enthaltenen Pflanzen näher zu beleuchten.

The 'mysterious' S.B. Mead: Spuren eines "leicht verrückten" Botanikers in Oldenburg und jenseits des Atlantiks (M. Sc., PB900)

Anhand einer amerikanischen Pflanzensammlung sollen das Wirken und die Vernetzung eines Botanikers im 19. Jahrhundert rekonstruiert werden. Wieso befindet sich die Sammlung eines Wissenschaftlers, der mit den Größen seiner Zeit korrespondierte, ausgerechnet in Oldenburg? Welcher taxonomische Sammlungsschwerpunkt und welche Sammelorte sind darin repräsentiert? Spiegelt sich der wissenschaftliche Austausch mit Fachkollegen auch in der Sammlung wieder? Methoden: Digitalisierung, Erfassung der Metadaten, Nachbestimmung (soweit möglich), Biografie von Sammler und Sammlung (Provenienz).

Voraussetzungen: Interesse an der Arbeit mit historischen Herbarmaterial, gute Englischkenntnisse; Bereitschaft zur Einarbeitung in alte Handschriften (Transkription) und den Umgang mit englischsprachiger Bestimmungsliteratur.

Apfel - Vorkommen von Wildapfel in NW Deutschland (B. Sc., Bio900-Sommer)

Der bei uns heimische Wildapfel steht bei uns inzwischen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Hauptgefahr ist dabei unser Kulturapfel, der durch Kreuzung zweier asiatischer Arten entstanden ist, aber sich auch mit dem Wildapfel kreuzen kann. Dadurch ist es inzwischen fraglich, ob es noch reinen Wildapfel in Norddeutschland gibt. Ziel des Projektes ist es, die Standorte von Wildapfel in der Umgebung aufzusuchen und auf Reinheit zu untersuchen.

Methoden: Feldarbeit, Morphometrie, DNA-Analysen

* Pflanzen aus dem Heiligen Land: Ein Blumenalbum des 19. Jahrhunderts in Oldenburg (B. Sc.)

Bei diesem Blumenalbum handelt es sich um ein extrem kleinformatiges Herbarium, das Pflanzen aus Jerusalem enthält. Diese scheinen aus eher ästhetischen Aspekten angeordnet zu sein, aber wer weiß das schon genau... Eine Publikation zu solchen als Souvenirs verkauften Sammlungen ist Ende des Jahres zu erwarten. Das wäre dann ein guter Startpunkt. Folgende Punkte könnten an dem Oldenburger Exemplar bearbeitet werden: Artenzusammensetzung, Symbolik der enthaltenen Pflanzen, Ästhetik, Geschichte des Herbars und von Verkaufsherbarien generell, Provenienz (Objektbiografie) mit viel Lokalkolorit, da das Herbar ein Geschenk der großherzoglichen Familie ans Museum war.

Methoden: Digitalisierung/Inventarisierung/Sammlungsmanagement, Bestimmung, wissenschaftshistorische Aspekte

Festuca rubra - Variation im wichtigen Salzwiesengras (B. Sc., M. Sc., Bio900)

Festuca rubra ist ein weit verbreitetes Wiesengras, das auch in Salzwiesen vorkommt. Es gibt hexaploide und oktoploide Sippen, wobei es erste Hinweise gibt, dass in den Salzwiesen vor allem die oktoploide Sippe vorkommt. Diese Hypothese gilt es zu überprüfen und Unterschiede zwischen den Cytotypen zu finden. Ist die oktoploide Sippe wirklich salztoleranter? Gibt es anatomische Unterschiede, z.B. in der Leitbündel-Anatomie bzw. Zugfestigkeit der Blätter.

Methoden: Kartierung, Durchflusszytometrie, Wuchsexperimente im Bot. Garten, anatomische Untersuchungen

Puccinellia maritima (B. Sc., Bio900)

Puccinellia maritima, das Andelgras, ist ein häufiges Gras der unteren Salzwiese. Neitzel (Neitzel, J. (1978): Cytotaxonomische Untersuchungen an Puccinellia maritima (Huds.) Parl. in Schleswig-Holstein, p.1-106) stellte fest, dass sich die Chromosomenzahlen des Andelgrases stark unterscheidet. Er stellte 14 bis 112 Chromosomen pro Zelle fest. Dabei ist nicht klar, ob es sich um distinkte Ploidiegrade handelt. Für die niedersächsische Nordseeküste ist derzeit nichts über die Chromosomenzahlen oder Ploidie bekannt. In diesem Projekt soll dies nachgeholt werden und die Variabilität in Ploidie und Morphologie untersucht werden.

Methoden: Durchflusszytometrie, Morphologie, Mikroskopie

Blütenanatomie Gentianella (B. Sc., M. Ed.)

In der schönen und geschützten Gattung Gentianella kommen verschiedene Typen an auffälligen Schlundschuppen vor, z.B. manche mit und manche ohne eigenes Leitbündel. Diese Schuppen dienen vermutlich dem Schutz vor Nektarräubern und Regentropfen. Es ist unklar von welchen Organen diese Schuppentypen abstammen. Über die Verfolgung dieser Schuppen während der Blütenbildung (Ontogenese) sollen Hinweise auf deren Entstehung gefunden werden. Eine rechtzeitige Voranmeldung ist dafür notwendig, um genügend frisches und in Alkohol eingelegtes Material vorzubereiten.

Methoden: Rasterelektronenmikroskopie, Anatomie

Veronica - Wurzelmorphologie und Anatomie (B. Sc., Bio900)

Die Wurzeln sind ein bisher in der Systematik vernachlässigter Merkmalsbereich. Trotzdem sind sie wichtiger Teil für die Pflanze, so dass dort prinzipiell für die Artbestimmung wichtige Merkmale zu finden sein sollten. In diesem Projekt geht es darum verschiedene Arten in Bezug auf die Wurzeln zu vergleichen und mit Hilfe eines Stammbaums Evolution der Wurzel nachzuvollziehen.

Methoden: Anatomie

Anpassung an Salzwiesen (B. Sc., M. Sc., Bio900)

Salzwiesenpflanzen sind an einen für Pflanzen extremen Standort angepasst. Dabei stehen meist physiologische Merkmale im Vordergrund. Morphologische Merkmale sind dabei weniger bekannt. In diesem Projekt sollen einige Hypothesen zum Unterschied zwischen Salzwiesen-Arten und ihren nächsten Verwandten untersucht werden. Dazu gehören Stomata-Größe und -dichte (siehe Li & al. 1996; Maherali & al. 2009), Epidermis-Dicke und Xylem-Zellgröße und Xylem-Zellwanddicke (siehe Nassar & al. 2008, Maherali & al. 2009, Hao & al. 2013).

Methoden: Morphologische und anatomische Untersuchung am Mikroskop, Färben und präparieren mikroskopischer Objekte, Sammeln der Pflanzen in der Natur, ggf. für M.Sc.-Arbeit Analyse der Merkmale in phylogenetisch-vergleichender Analyse. Es können auch Experimente im Botanischen Garten durchgeführt werden, um die phänotypische Plastizität der Merkmale zu untersuchen.

Das passende Thema ist nicht dabei?

Gerne können Sie sich auch mit eigenen Ideen an unsere Arbeitsgruppe wenden um zu klären, ob eine Abschlussarbeit zu diesem Thema realisierbar ist.

Webmaster (silvia.k22emum10pe/5rsln@uol.dpsze) (Stand: 10.12.2019)