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Willkommen auf unserer Nachrichtenseite!
Hier informieren wir Sie regelmäßig über aktuelle Aktivitäten und Projekte. Sie erfahren, wo wir tätig waren, an welchen Veranstaltungen wir teilgenommen haben und welche Themen uns aktuell bewegen.
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen und Entdecken!
Einladung zur Forschungswerkstatt "Bildungsprozesse im sonderpädagogischen Schwerpunkt Geistige Entwicklung gemeinsam gestalten" am 05.05.2026 von 15.00-18.00 Uhr.
Ringvorlesung Komik und Behinderung
am 03.06.2026, online
Behinderung wird kulturübergreifend eher als ernste Angelegenheit empfunden, doch finden sich komische Darstellungen von Menschen mit Behinderung seit jeher. Dennoch gibt es bislang so gut wie keine theoretisch und methodisch fundierten Auseinandersetzungen mit der Thematik „Komik und Behinderung“.
Dabei ist die Frage danach, unter welchen Bedingungen komische Darstellungen von Behinderung positive Vorstellungsbilder von Menschen mit Behinderung fördern, im Lichte der UN-Behindertenrechtskonvention von 2006 und im Zusammenhang mit Inklusion aktueller als je zuvor. Sieht man Komik und das damit verbundene Lachen als menschliche Reaktion auf Beeinträchtigungen von Handlungsmöglichkeiten und auf Normverletzungen an, wird unmittelbar das ambivalente Potential von Komik für das Thema Behinderung deutlich: Die Gemeinschaft kann wegen oder trotz der Behinderung über die betroffenen Menschen oder mit ihnen lachen.
Um dieses Thema zu bearbeiten und weiterzuentwickeln, hat sich unter der Federführung von Prof. Dr. Susanne Hartwig, Universität Passau, und mit Förderung der DFG ein Netzwerk Komik und Behinderung gegründet. Das Netzwerk setzt sich zusammen aus VertreterInnen der Sozial-, Erziehungs-, Literatur-, Kultur-, Medien-, Theater- und Filmwissenschaften sowie aus Gästen, die von Behinderung betroffen sind, einen besonderen künstlerischen Zugang zu Menschen mit Behinderung haben oder Angehörige von Menschen mit Behinderung sind.
In der Sitzung am 03.06.2026 findet die Veranstaltung zum Thema "Partizipative Perspektiven auf Komik und Behinderung" statt, um auch Menschen mit Behinderung in die Auseinandersetzung mit Komik und Behinderung einzubinden, die einen elementaren Teil der entstehenden Lachgemeinschaften und mitunter auch die Gruppe der Verlachten bilden. Gemeinsam mit Menschen mit Behinderungserfahrungen wird ausgehend von Videoeinspielern eine Podiumsdiskussion stattfinden, in der herausgestellt werden wird, warum partizipative Perspektiven auf Komik und Behinderung einen ethisch gebotenen und epistemisch relevanten Fokus darstellen.
Die Veranstaltung findet online statt.
Es wurde ein E-Learning Raum eingerichtet. Über die Anmeldung als Gast gelangt man zu den Unterlagen zur Vorlesung: https://elearning.thws.de/course/view.php?id=32399.
Gastbeitrag zum Thema "Inklusives Wohnen und Arbeiten"
Am 16.12.2026 wird Målin Wiesner in der Lehrveranstaltung "Sonder- und Rehabilitationspädagogik der Lebensphasen" zu Gast sein und einen Vortrag zum Thema "Inklusives Wohnen und Arbeiten" halten. Målin hat das Down-Syndrom. Als Kind besuchte Målin einen integrativen Kindergarten und ging ab dem 7. Lebensjahr in eine integrative Klasse an einer Montessori-Grundschule. Später wurde die Beschulung in einer Integrierten Gesamtschule fortgesetzt. Heute wohnt Målin selbstständig in einer WG und arbeitet in inklusiven Betrieben. Im Vortrag gibt Målin Einblick in ihre Lebensrealität, ihre Erfahrungen und zeigt Chancen von Inklusion und gesellschaftliche Barrieren auf.
Der Vortrag findet um 12.15 Uhr in Raum 112 (Johann-Justus-Weg) statt.
Alle Interessierten sind ganz herzlich eingeladen!
Kreativ und inklusiv – Studierende der Uni Oldenburg im Blauschimmel Atelier
Im Rahmen des Moduls „Sonderpädagogische Handlungskompetenzen im Bereich kreativen Gestaltens“ haben Studierende der Sonderpädagogik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg einen inspirierenden Workshoptag im Blauschimmel Atelier Oldenburg erlebt.
Im Projekt ÜberLebensKünstler*innen wurde gemeinsam gemalt, gestaltet, erzählt. Im Mittelpunkt stand dabei nicht nur das künstlerische Schaffen, sondern auch das gemeinsame Erleben und Gestalten in einem inklusiven Setting.
Der Tag bot den Studierenden die Möglichkeit, praktische Einblicke in kreative Arbeitsweisen und inklusive Kunstpädagogik zu gewinnen.
Mit viel Farbe, Offenheit und gegenseitiger Inspiration entstand ein lebendiger Raum, in dem Kreativität und Teilhabe auf besondere Weise zusammenfanden.
Projekt „Bildungsprozesse von Schüler:innen mit dem sonderpädagogischen Schwerpunkt Geistige Entwicklung erforschen“ ist erfolgreich gestartet
Im Projekt werden Bildungsprozesse von Schüler:innen mit dem sonderpädagogischen Schwerpunkt Geistige Entwicklung mittels phänomenologischer Vignettenforschung untersucht und für die Didaktik fruchtbar gemacht. Das Projekt wird von der EWE-Stiftung gefördert. Im Rahmen des Projekts finden Workshops mit Akteur:innen aus der Praxis statt. Die Workshops werden von der Universitätsgesellschaft Oldenburg gefördert.
Auszeichnung mit dem Dissertationspreis der Sektion Sonderpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE)
Dr. Theresa Stommel, Vertretungsprofessorin am Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik der Universität Oldenburg, wurde mit dem renommierten Dissertationspreis der Sektion Sonderpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) ausgezeichnet. Die feierliche Preisverleihung fand im Rahmen der diesjährigen Sektionstagung in Heidelberg statt.
Gewürdigt wurde ihre Dissertation mit dem Titel „Bildung und Staunen. Eine bildungsphilosophische Perspektive im Kontext geistiger und schwerer Behinderung“. In ihrer Arbeit eröffnet Dr. Stommel innovative bildungsphilosophische Perspektiven, die vor dem Hintergrund einer phänomenologischen Denkhaltung das Staunen als zentrale Dimension von Bildungsprozessen erscheinen lassen, was sich für Menschen mit geistiger Behinderung als besonders fruchtbar erweist. Anknüpfend daran präsentiert Dr. Stommel Ansätze eines staunenfreundlichen Unterrichts und überträgt ihre bildungsphilosophischen Erkenntnisse in die Didaktik. Die Arbeit leistet damit einen wichtigen Beitrag zur theoretischen Fundierung und Weiterentwicklung des Bildungsbegriffs und schlägt eine Brücke zwischen Sonderpädagogik und Allgemeiner Bildungstheorie.
Dr. Stommel wurde 2022 an der Universität zu Köln promoviert. Ihre Dissertation wurde 2023 im Transcript Verlag veröffentlicht und ist im Open Access frei zugänglich: Zur Publikation.
Hier geht es zur Laudatio.
Dr. Theresa Stommel übernimmt die Verwaltung der Professur für Didaktik und Methodik des inklusiven Unterrichts in der Sekundarstufe
Im Wintersemester 2025/2026 übernimmt Dr. Theresa Stommel die Verwaltung der Professur für Didaktik und Methodik des inklusiven Unterrichts in der Sekundarstufe. Wir möchten uns dafür bei ihr herzlich bedanken und wünschen ihr einen guten Start!