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Lehrende mit einschlägigen Lehr- und Forschungsschwerpunkten in diesem Studiengang

  • Prof. Dr. Andrea Strübind: Kirchen- und Theologiegeschichte, Geschichte und Gegenwart der täuferischen Kirchen, Ökumene, Universität Oldenburg
  • Prof. Dr. Stefan Scheld: Römisch-katholische Theologie, römisch-katholische Rezeption der Theologie der Kirchen der Reformation, Universität Oldenburg
  • Prof. Dr. Raimund Lachner, römisch-katholische Theologie, Systematische Theologie, Fundamentaltheologie, Konfessionskunde, Ökumene, Universität Vechta

Studiengangsprofil

Es handelt sich um einen Studiengang der Universität Oldenburg, der in enger Zusammenarbeit der Universitäten Vechta, Bremen und Potsdam konzipiert ist und dadurch das Studium der Evangelischen Theologie mit dem Schwerpunkt Ökumene (Oldenburg) verbindet mit dem Studium ausgewählter Aspekte der Katholischen Theologie (Vechta), des Judentums (Jüdische Studien, Oldenburg und Potsdam) und der Religionswissenschaft (Bremen). Aspekte der Frauenforschung werden in alle diese Bereiche eingeflochten.
Das Masterstudium vertieft die in einem BA-Studiengang erworbenen Kenntnisse in der Evangelischen oder Katholischen Theologie, profiliert sie im Bereich der Ökumene bzw. ergänzt sie durch religionswissenschaftliche Perspektiven bzw. den erweiternden Einblick in das Judentum. Die Studierenden studieren diese Fachgebiete in der Ausrichtung einer berufsbezogenen Anwendung in geisteswissenschaftlichen Tätigkeitsfeldern in Kultur und Gesellschaft. Das Studium zielt auf den Erwerb einer Dialog- und Kommunikationskompetenz ab, die auf Kenntnissen der kultur- und gesellschaftsprägenden Relevanz von Religion (mit einem deutlichen Schwerpunkt auf dem
Christentum) beruht. Integriert in das Studium werden sowohl die Bearbeitung kleinerer Forschungsaufgaben als auch praxisrelevante Projekte. Schwerpunktbildung und Projektwahl erfolgen nach gründlicher Einzel-Beratung mit den Lehrenden des Instituts für Theologie und Religionspädagogik.

Besondere Voraussetzungen
Die Kenntnis einer modernen Fremdsprache, möglichst des Englischen, ist verbindlich. Weiterhin erfordern die historischen theologischen Disziplinen zur Einübung der reflexiven Fähigkeit und Fertigkeit eine Basiskompetenz in den biblischen Sprachen und in der lateinischen Sprache. Daher folgt auch der Fachmasterstudiengang „Ökumene und Religionen“ in Oldenburg dem gemeinsamen Beschluss der niedersächsischen theologischen Ausbildungsstätten in der Sprachenfrage. Das Institut für Evangelische Theologie und Religionspädagogik bietet daher Sprachkurse für fachbezogenes Hebräisch, Griechisch und Latein an.

Empfehlungen für das Studium „Ökumene und Religionen“
Der Studiengang bietet eigene Professionalisierungsangebote an, mit denen hinsichtlich ihrer Berufsbezogenheit sowohl breite wie auch hochspezialisierte Zusatzqualifikationen (z. B. “Journalistisches Schreiben für Theologinnen und Theologen“ oder „Biblisches Hebräisch“ oder „Modernes Hebräisch“) erworben werden können. Es wird empfohlen, den Professionalisierungsbereich im Schwerpunkt mit diesen Angeboten zu studieren und die Anwendungsbezogenheit des Studiums nicht aus den Augen zu verlieren, sondern durch eigene praxisorientierte Projekte zu stärken. Das Studium erfordert von den Studierenden den hohen Grad an Flexibilität und intellektueller Neugierde, der in geisteswissenschaftlichen Tätigkeitsfeldern in Kultur und Gesellschaft erforderlich ist. Das Spektrum dieser Tätigkeiten reicht von Journalismus, Verlagswesen, Akademien über staatliche und nichtstaatliche Kulturarbeit, Wissenschaftsmanagement, Firmenschulungen bis zum staatlichen und kirchlichen Entwicklungs- oder zum Diplomatischen Dienst.

Ziele des Studiums
Der Masterstudiengang „Ökumene und Religionen“ ermöglicht durch forschungsnahes Lernen und Lehr-Lernformen, die der Theorie ebenso verbunden sind wie der Praxis, eine anwendungsbezogene wissenschaftliche Weiterqualifizierung der Ökumene- und Religionswissenschaft. Insbesondere werden Wissensbestände und Kompetenzen zur Wahrnehmung und Analyse
• der Einflüsse von Christentum und Religionen in Kultur und Gesellschaft der Gegenwart,
• der Bedeutung religiöser Traditionen für Geschichte und sozialstrukturelle Entwicklungen in europäischen und außereuropäischen Kontexten,
• von genderbezogenen Problemen in Kirchen und Religionen, sowie
• Kommunikationskompetenz in religiösen Fragen und
• Grundkompetenzen im journalistischen Arbeiten vermittelt.

Curriculum
Das Grundlagencurriculum (30 KP) vermittelt in seiner empfohlenen Regelform konsekutiv im ersten Semester eine fachwissenschaftliche Basiskompetenz in evangelischer Theologie mit religionswissenschaftlichen Anteilen, auf die im 2. Semester praxisorientierte Studien und Schwerpunktbildungen aufgebaut werden: Ein praxisorientiertes Modul wird dann kombiniert entweder mit einer katholisch-theologischen, religionswissenschaftlichen, dem Studium des Judentums gewidmeten, ökumenisch-theologischen oder einer individuellen theologischen Schwerpunktbildung (30 KP). Als Alternative kann ein Auslandsstudium gewählt werden, das entweder den praxisorientierten Teil den dortigen Möglichkeiten entsprechend integriert oder durch Module im Studiengang ersetzt. Im 3. Semester wird die Möglichkeit zur Schwerpunktsetzung durch spezifisch
zugeschnittene themen- und problemorientierte Wahlpflicht-Module erweitert sowie durch Professionalisierungsmodule ergänzt (Vertiefung und Profilbildung 30 KP). Das vierte Semester bleibt für die Erstellung der Masterarbeit (30 KP) reserviert.

Das Theologische Studienjahr Jerusalem

Hier finden Sie Informationen über eine Möglichkeit des ökumenischen Auslandsstudiums.

Auslandssemester

Hier finden Sie Informationen zu weiteren Möglichkeiten eines Auslandssemesters.

Wehs8bmasyj/vyter+temi (thbpfeologieung6@uoutndl.defh5) (Stand: 07.11.2019)