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Volker Burggräf
Internetkoordinator

Barrierefreiheit von Texten

Auch beim Verfassen von Texten gibt es bestimmte Dinge zu beachten. Zwar ist Text technisch gesehen immer lesbar, dennoch kann er für Vorlesesoftware, die den Text verständlich aussprechen soll, problematisch sein. Nachfolgend ein paar Stichworte zu möglichen Problemzonen inTexten.

Abkürzungen

Manche Abkürzungen mögen sehr bekannt sein, andere wiederum eher unbekannt. In jedem Fall wird durch die Verwendung von Abkürzungen das Risiko erhöht, dass eine Vorlesesoftware nicht mehr korrekt damit umgehen kann. Unter diesem Begriff sind nicht nur bekannte Kürzel wie "z. B." oder "usw." zu verstehen, sondern auch Akronyme ("Kripo", "AStA", "StVO").

Wie oben bereits zu sehen, gibt es eine Möglichkeit, Abkürzungen zu erklären. Dazu kann man im TYPO3-Editor auf das kleine Buch-Symbol in der Symbolleiste klicken und eine Abkürzung sowie die zugehörige Erläuterung eingeben. Die Langform wird dann immer mitgeliefert und ist für Vorlesesoftware auswertbar.

Sonderschreibweisen

Ein bekanntes Problemfeld für Vorlesesoftware sind auch Sonderschreibweisen wie etwa der Genderstern oder andere Schreibvarianten zum Erreichen von geschlechtergerechter Sprache. Hier einige Beispiele:

  • MitarbeiterInnen
  • Mitarbeiter:innen
  • Mitarbeiter*innen
  • Mitarbeiter_innen
  • Mitarbeiterïnnen

Unterschiedliche Vorlesesoftware mag mit diesen Varianten unterschiedlich gut umgehen können. Allgemein kann festgehalten werden, dass Vorleseprobleme grundsätzlich am besten durch Verzicht auf solche Sonderschreibweisen vermieden werden können.

Im Internet lassen sich viele Informationen zu Vor- und Nachteilen der Schreibweisen finden. Einige Varianten werden ausdrücklich als nicht barrierefrei bezeichnet.

Internetkoordinator (Stand: 09.11.2021)