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Direktoren

Prof. Dr. Werner Damm

Prof. Dr. Christoph Herrmann (stellv.)

Geschäftsführung

Jürgen Niehaus

Anschrift

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Forschungszentrum Human-Cyber-Physical-Systems
Ammerländer Heerstraße 114-118
26111 Oldenburg

Struktur

Das Forschungszentrum gliedert sich in vier Forschungscluster, in denen Professorinnen und Professoren sowie Senior Researcher der Universität Oldenburg und der assozierten Partner -- Jade Hochschule, OFFIS Institut für Informatik, DLR-Institute für Verkehrssystemtechnik und für vernetzte Energiesysteme, Fraunhofer Projektgruppe Hör-, Sprach- und Audiotechnologie des IDMT, DFKI-Forschergruppen -- mitwirken.

Forschungscluster 1: Grundlagen

Die domänenübergreifende Forschung zu grundlegenden Methoden und Fragestellungen der
Digitalisierung wird im Forschungscluster 1 „Grundlagen“ zusammengeführt. Das Cluster gliedert sich in zwei Arbeitsgruppen:

AG 1.1: Safe Human CPS Cooperation

Leitung: Prof. Dr. Martin Fränzle und Prof. Dr. Jochem Rieger (stellv.)
Die AG adressiert die Herausforderungen in der Gestaltung der Kooperation zwischen Mensch und hochautomatisierten Systemen. 23 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität und der assoziierten Einrichtungen adressieren dabei die folgenden Fragestellungen:
(1) Welche der Unmengen von technischen (cyber-physikalischen) Systemen wahrgenommenen Informationen sind für den Menschen in seinen aktuellen Handlungen, seinem aktuellen Hintergrundwissen, seiner aktuellen gesundheitlichen und psychischen Befindlichkeit relevant, wie können diese vermittelt werden?
(2) Wie kann nachvollzogen oder hinterfragt werden, warum welche Informationen und Handlungsvorschläge des autonomen Systems priorisiert werden, andere dagegen als irrelevant eingestuft werden?
(3) Wie können gesellschaftliche, normative, ethische Prinzipien in der Ableitung von Handlungsempfehlungen berücksichtigt werden?
(4) Wie können Mensch und Technik so kooperieren, dass die jeweiligen Stärken optimal eingesetzt und Schwächen kompensiert werden?
 

AG 1.2: Artificial Intelligence / Big Data / Security

Leitung: Prof. Dr. Werner Damm (kommissarisch)
Die Digitalisierung steht und fällt mit der Fähigkeit, hochgradig heterogene verteilte komplexe Daten, meist unter Echtzeitanforderungen, zu Lagebildern zu bündeln und dabei die Integrität, Privacy und Security dieser Daten zu garantieren. Dafür werden in Cluster 2 die Grundlagen gelegt. Dabei spielen AI-basierte Lernmethoden eine zentrale Rolle. Gleichzeitig stellt der Nachweis der Sicherheit (im Sinne von Safety) von auf solchen Lernmethoden basierenden Verfahren ein aktuell ungelöstes Problem der Grundlagenforschung dar. 13 Forscherinnen und Forscher adressieren diesen Bereich.

 

Forschungscluster 2: Gesundheit

Das Cluster bündelt die digitalisierungsbezogene Expertiese im Bereich Gesundheit.

AG 2: Medical Applications

Leitung: Prof. Dr. Andreas Hein und Prof. Dr. Frauke Koppelin (stellv.)
10 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler betrachten dabei die gesamte Spannbreite der Verwendung von Wearables und IT Technologie zur Optimierung der Gesundheitsvorsorge. Dies betrifft den Einsatz von Digitalisierungstechniken zum Beispiel
(1) zur optimalen Präsentation durch klinische Online-Daten, medizinische Expertensysteme und Patientendaten in aktuellen Lagebildern, insbesondere im Operationssaal der Zukunft und Intensiven Care Units,
(2) zur post-operativen dezentralen Rehabilitation und Pflege auf der Basis von Fernüberwachungen sowie
(3) zur flächendeckenden Patientenversorgung in strukturschwachen Gebieten auf der Basis vernetzter Gesundheitsdaten und Telediagnostik sowie körpernahen Messdatenerfassungen.

Forschungscluster 3: Industrie

Das Forschungscluster 3 bündelt die anwendungsorientierte Forschung in den Bereichen Mobilität (insbesondere in den Domänen Automotive und Schifffahrt/Maritim), Energie und Produktion.

AG 3: Industrial Applications

Leitung: Prof. Dr. Susanne Boll und Prof. Dr. Sebastian Lehnhoff (stellv.)
Diese AG erforscht die Gestaltung komplexer Mensch-Technik-Systeme im industriellen Kontext und zeigt dadurch auf, wie alle Betrachtungsdimensionen in Gestaltung, Entwurf, Verifikation und Validation solcher Systeme unter den Randbedingungen der jeweiligen Domäne berücksichtigt werden können.
Ein Schwerpunkt liegt auf die Schaffung von Forschungsinnovationen in den betrachteten Anwendungsfeldern, die dem Anspruch an eine ganzheitliche Betrachtung genügen. 18 Forscherinnen und Forscher sind in dieser Grupe aktiv eingebunden.

Forschungscluster 4: Gesellschaft und Schule

Cluster 4 bündelt die in den Bereichen Gesellschaft und Schule vorhandene digitalisierungsbezogene Expertise am Standort.

AG 4.1: Social and Cultural Embeddedness

Leitung: Prof. Dr. Markus Tepe und Prof. Dr. Susanne Boll (stellv.)
Die AG setzt den Schwerpunkt auf die gesellschaftlichen, normativen, rechtlichen, und ethischen Dimensionen in der Gestaltung autonomer Systeme. Sie erforscht damit einerseits Vorgaben an die technische Realisierung solcher Systeme, andererseits Rahmenbedingungen an die Gestaltung solcher Systeme im Kontext industrieller, medizinischer oder gesellschaftlicher Anforderungen. Aus der AG heraus werden Impulse für die systemische, interdisziplinäre und verantwortliche Betrachtung technologischer Innovationen im Rahmen der Lehrkräftebildung und der Weiterbildung gegeben. Die AG induziert Impulse für Diskurse zur Gestaltung der gesellschaftlichen, normativen, ethischen und rechtlichen Rahmenbedingungen solcher Systeme in Kooperation mit dem Cluster 3. An diesem Cluster sind zur Zeit 21 Professuren beteiligt.

AG 4.2: Societal Implications

Leitung: Prof. Dr. Jannika Mattes und Prof. Dr. Thomas Alkemeyer (stellv.)
Die 20 Forscherinnen und Forscher dieser Arbeitsgruppe adressieren das Problem eines verantwortlichen Umgangs mit digitaler Technik unter zwei Aspekten:
(1) Analyse der Bedeutungen und der (sozialen) Mitgestaltung der Digitalisierung,
(2) Folgen, die die Digitalisierung in verschiedenen gesellschaftlichen Anwendungsfeldern (Verkehr, Medizin, Bildung etc.) für die jeweils beteiligten Personen bzw. Personengruppen hat bzw. haben kann.
Mit Blick auf die Bedeutung und die soziale Mitgestaltung der Digitalisierung stehen Fragen des Verständnisses und der Sinnhaftigkeit von Digitalisierung, der theoretisch und empirisch fundierten Förderung der digitalen Kompetenz der Menschen (digital literacy), der scheinbaren und realen Partizipationsmöglichkeiten bei Digitalisierungsprozessen sowie deren Anerkennung im Fokus des Forschungsinteresses.

FZSKSvps-Webamma1zsterhvpcc (fzskso7gy-wi+nurebmasdfwfter@inforaimatik.uni-oldenbufilrgfoi.dcpe) (Stand: 07.11.2019)