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Prof. Dr. Michael Feldhaus

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WODY - Well-being in the Ongoing Digital Age: The German Child and Youth Panel

WODY – Forschungsprojekt zum Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in einer digitalen Welt genehmigt

Das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) untersucht gemeinsam mit dem Deutschen Jugendinstitut (DJI) und der Universität Oldenburg in einer deutschlandweiten Panelstudie, wie digitale Lebenswelten das Aufwachsen und Wohlbefinden von Kindern prägen. 

Digitale Medien sind heute selbstverständlicher Bestandteil des Alltags junger Menschen – beim Lernen, in der Freizeit, in Freundschaften und im Familienalltag. Wie sich diese digitale Lebenswelt langfristig auf das Wohlbefinden und auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen auswirkt, soll im Rahmen der Panelstudie „Growing Up in Digital Europe“ (GUIDE) erstmals umfassend untersucht werden. Dazu sollen in mehreren europäischen Ländern vergleichbare Daten erhoben werden, die es ermöglichen, Entwicklungsverläufe über Ländergrenzen hinweg zu analysieren. Den deutschen Beitrag zu diesem Projekt mit dem Titel „Well-being in the Ongoing Digital Age: The German Child and Youth Panel“, kurz WODY, leisten Forschende des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB), des Deutschen Jugendinstituts (DJI) und der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Sie werden dafür über zunächst drei Jahre von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (im Rahmen eines DFG-Langfristvorhabens) mit einer Summe von insgesamt etwa 4,3 Millionen Euro gefördert. Die Gesamtdauer ist insgesamt auf 12 Jahre ausgelegt. Projektstart ist am 1. Oktober 2026. 

Bei dem Projekt werden Befragungsdaten von Eltern und Kindern mit direkt erhobenen Daten zur digitalen Mediennutzung verknüpft, etwa zu Dauer und Art der Smartphone-Nutzung. Damit kann der digitale Alltag von Eltern, Kindern und Jugendlichen differenziert erfasst werden. In Deutschland werden ab dem Jahr 2027 zwei Kohorten ‑ achtjährige Schulkinder und neun Monate alte Säuglinge - über mehrere Jahre begleitet. Die teilnehmenden Kinder werden ab einem Alter von fünf Jahren selbst befragt, ihre Eltern bereits zuvor und anschließend parallel dazu mindestens alle drei Jahre. Dank dieser Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft kann WODY einen wichtigen Beitrag für ein europäische Forschungsvorhaben leisten und so eine „Basis für weitere Forschung und evidenzbasierte Politik schaffen“ (Prof. Dr. C. Katharina Spieß). 

An der wissenschaftlichen Leitung des Projekts WODY sind neben den Sprecherinnen Prof. Dr. C. Katharina Spieß (BiB) und Prof. Dr. Susanne Kuger (DJI) noch Dr. Sabine Düval (DJI), Prof. Dr. Sabine Walper (DJI), Dr. Mathias Huebener (BiB) und Prof. Dr. Michael Feldhaus (Universität Oldenburg) beteiligt. Dieses deutsche Team wird eng mit dem europäischen Konsortium des GUIDE-Projekts zusammenarbeiten, das Prof. Dr. Seaneen Sloan (University College Dublin) und Prof. Dr. Gary Pollock (Manchester Metropolitan University) leiten. 

Kontakt:

Weitere Informationen zu diesem DFG-Projekt finden Sie hier.

(Stand: 10.08.2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p120815
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