Junge Menschen mit schwierigen Bildungsbiografien
Leitung der Fachgruppe
Junge Menschen mit schwierigen Bildungsbiografien
In der Forschung zu Verhaltensstörungen zeigt sich seit Jahren, dass ein erheblicher Anteil von Jugendlichen die Schule ohne Abschluss verlässt. Diese Entwicklung bleibt über die Zeit hinweg relativ konstant und verweist auf strukturelle Herausforderungen im Bildungssystem. Dabei gestaltet sich die Wahrnehmung und Umsetzung des Rechts auf Bildung in den individuellen Biografien junger Menschen sehr unterschiedlich – oftmals auch mit erheblichen Hürden und Belastungen. Im Zentrum einer solchen Forschung stehen die Bedingungen und Faktoren, die zu schwierigen Bildungsbiografien beitragen können. Dazu zählen sowohl individuelle Risikofaktoren wie Verhaltensauffälligkeiten, psychische Belastungen oder soziale Benachteiligung als auch schulische und institutionelle Rahmenbedingungen. Ebenso bedeutsam sind die sozialen Beziehungen im schulischen Kontext, insbesondere zu Gleichaltrigen, die sowohl unterstützend wirken als auch zusätzliche Belastungen erzeugen können.
Projektverantwortung: Dr. Annika Krause