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Astrid Dahnken


Dissertationsvorhaben - Veröffentlichungen - Tagungen - Zur Person - Lehrtätigkeit

   
  Astrid Dahnken
   Astrid Dahnken
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Fk. 5, Biologiedidaktik
Postfach 51
26111 Oldenburg
Telefon: 0441-798 3919
E-Mail: adahnken@freeqjpx4nef7t.de
   


Dissertationsvorhaben


Fremdsprachliche Tüchtigkeit in der Hauptschule – eine Didaktische Rekonstruktion von Weg und Ziel des Englischunterrichts in der Hauptschule Klasse 10 (Arbeitstitel)

„...wenn du das möchtest, dann kannst du das auch lernen, wenn nicht, dann geht das halt nicht...“ (Originaltext aus einem Schülerinterview der Pilotstudie)

1. Fragestellung

Was bedeutet es für Hauptschüler/innen der zehnten Klasse, die Fremdsprache Englisch zu beherrschen? Wie sehen die Fremdsprache Englisch und der fremdsprachliche Lernprozess aus der Sicht von Schüler/innen aus, die vermutlich am Ende ihrer allgemeinbildenden schulischen Sozialisation stehen und deren bisherige Lernerfahrungen durch die Zuweisung zur Hauptschule von der Gesellschaft als unteres Leistungsniveau beurteilt werden? Welche Lernerstrategien und Lerntechniken können von den Schüler/innen expliziert werden und inwieweit kann von Sprachbewusstheit, bezogen auf die Fremdsprache Englisch, gesprochen werden? Was denken die Schüler/innen über innovative Konzepte, wie bilinguales Lernen, die in anderen Schulformen erfolgsbringend eingesetzt werden und den Hauptschüler/innen aufgrund schulfombedingter Implementationshindernisse verwehrt bleiben? Diese Fragen soll das Forschungsprojekt „Fremdsprachliche Tüchtigkeit in der Hauptschule – Eine Didaktische Rekonstruktion von Weg und Ziel im Englischunterricht der Klasse 10“ beantworten.
Ziel der Arbeit ist es, die Vorstellungen der Schüler/innen systematisch auf die korrespondierenden fachlichen Vorstellungen zu beziehen, um daraus eine gleichermaßen fach- und lernerorientierte didaktische Strukturierung zu entwickeln. Dabei werden die Vorstellungen der Schüler/innen nicht defizitär betrachtet, sondern als fruchtbare Ausgangsbasis ihres Lernprozesses. Lernen möchte ich verstehen als einen individuellen, mehrdimensionalen Konstruktionsprozess, der auf Vorwissen basiert und durch bewusste und unbewusste, direkte und indirekte Strategien, Einstellungen und Haltungen beeinflusst wird sowie durch äußere Interventionen indirekt manipuliert werden kann. Aus diesem Grund stellt eine Erfassung von vorhandenen Vorstellungen, Haltungen, Strategien und Einstellungen eine notwendige Basis dar für die Gestaltung einer didaktischen Strukturierung, die die individuellen Konstruktionsprozesse gezielt unterstützt.

2. Rahmenkonzeption: Didaktische Rekonstruktion

Das hier vorgestellte Forschungsprojekt ist Teil des Promotionsprogramms „Fachdidaktische Lehr- und Lernforschung – Didaktische Rekonstruktion“ und wird durch ein Georg Christoph Lichtenberg Stipendium gefördert. „Unter Didaktischer Rekonstruktion verstehen die Beteiligten einen theoretischen Rahmen zur Planung, Durchführung und Evaluation fachdidaktischer Lehr- und Lernforschung, der sich durch ein verändertes Forschungsparadigma auszeichnet.“[1] Dieses veränderte Forschungsparadigma zeichnet sich vor allem durch eine Gleichgewichtung von Empirie und fachlicher Theorie aus. Lernervorstellungen und fachlichen Vorstellungen wird Strukturparallelität zugeschrieben. In der Konsequenz wird die didaktische Strukturierung aus dem systematischen Vergleich beider Vorstellungswelten gewonnen. Diese Vorgehensweise ist auch für mein Forschungsprojekt charakteristisch. Eine Modifizierung in der Anwendung des Modells wird auf der Ebene des Gegenstandsbereichs vorgenommen. „Bei der Didaktischen Rekonstruktion geht es um die Frage, wie ein Thema sinnvoll und fruchtbar unterrichtet werden kann“[2]. In dem hier dargestellten Projekt geht es nicht um ein konkretes Thema, sondern um Weg und Ziel im Englischunterricht. Verglichen werden Sprachlernmodelle aus Sicht von Schüler/innen und Fachwissenschaft. Eine Ausweitung findet im Bereich der Bezugsquellen statt. Neben fachlicher und fachdidaktischer Literatur, finden auch curriculare Unterrichtsvorgaben und ähnliche Dokumente, die als Manifestation gesellschaftlicher Theoriebildung und Bedeutungszuschreibung gelten können, Eingang in die Betrachtung.
Diese Ausweitung der Quellen ist im Modell der Didaktischen Rekonstruktion bereits angelegt: „Die Auswahl ist so zu treffen, dass bedeutsame historische und gegenwärtig herrschende Anschauungen jeweils durch herausragende Texte vertreten sind.“[3]. In diesem Zusammenhang wird auch eine Diskussion der gegenwärtig geltenden Normen und Kompetenzmaßstäbe[4] für den Englischunterricht in der Hauptschule Teil der hier diskutierten Arbeit sein.
Ergebnis der Arbeit ist auf deskriptiver Ebene ein Sprachlernmodell aus Sicht der Schüler/innen. Außerdem ist – typisch für eine Arbeit der Didaktischen Rekonstruktion – eine didaktische Strukturierung Hauptziel der Arbeit. Der Zusammenhang von verwendeten Quellen und angestrebten Ergebnissen ist in Abbildung 1 veranschaulicht.

Abbildung 1: Quellen und Ergebnisse des Forschungsprojektes

Quellen und Ergebnisse des Forschungsprojektes

3. Forschungsdesign

Methodisch orientiert sich dieses Forschungsprojekt am Forschungsprogramm Subjektive Theorien[5]. Erhebungsinstrumente sind halbstandardisierte Leitfadeninterviews und ein Struktur-Lege-Verfahren, das an die Heidelberger Struktur-Lege-Technik angelehnt ist[6]. Das Forschungsprogramm Subjektive Theorien erscheint besonders geeignet für die Umsetzung der Forschungsfragen, da epistemologische Grundannahmen und insbesondere die Annahme der Strukturparallelität zwischen fachlichen und subjektiven Vorstellungen den Grundannahmen im Modell der Didaktischen Rekonstruktion entsprechen. Zudem wurde das Forschungsprogramm Subjektive Theorien als Forschungszugang in der Fremdsprachenforschung bereits erprobt und konnte sich auch diskursiv bewähren[7].
Die Stichprobe besteht aus 15 Hauptschüler/innen der 10. Klassenstufe, die aus insgesamt vier verschiedenen Englisch-Lerngruppen kommen. Die Erhebung fand an zwei verschiedenen Schulen in zwei verschiedenen Bundesländern statt. Beide Schulen werden von ihren Vertretern (Schulleiter/in und Lehrer/innen) als Brennpunktschulen bezeichnet, unterscheiden sich jedoch deutlich in Ihrem Umfeld voneinander. Als Auswertungsverfahren findet vor allem die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring Verwendung[8]. Die Kategorienbildung erfolgt induktiv, der strukturierende Teil der Inhaltsanalyse führt weitgehend zu Typisierungen als Systematisierung des Gegenstandsbereichs.
Als ergänzende Kontextinformationen wurden Unterrichtsbeobachtungen und Interviews mit den beteiligten Lehrkräften gemacht. Sämtliche Interviewsituationen und Kontakte mit Personen aus dem Untersuchungsfeld wurden direkt im Anschluss retrospektiv protokolliert.

4. Erziehungswissenschaftliche Relevanz der Arbeit

Kompetenzen in Mutter- und Fremdsprache/n sind zunehmend negatives Selektionskriterium bei der Überwindung der ersten Schwelle von der allgemeinbildenden Schule in eine Berufsausbildung. Schüler/innen mit mangelnder Sprachbeherrschung steht – wenn überhaupt – eine begrenzte Auswahl von Berufsbildern zur Verfügung. Auch die formal gegebene Durchlässigkeit in höhere Schulstufen scheitert oft an Kenntnissen und Fähigkeiten im (fremd)sprachlichen Bereich.
Dabei kann festgestellt werden, „dass die Quantität des Angebots an Fremdsprachenunterricht in einem direkten korrelativen Verhältnis zur Höhe des Schulabschlusses steht“[9]. Von einer vermittlungsorientierten Annäherung interner Sprachlernmodelle der Schüler/innen und extern generierter Modelle der Sprachlehrforschung würden also vor allem jene Schüler/innen profitieren, die aufgrund schlechter Schulnoten oder unberechenbarem Zuweisungsverhalten der Lehrkräfte in der Hauptschule unterrichtet werden. In diesem Sinne ist eine Verbesserung der Bildungs- und Berufschancen von Hauptschüler/innen implizites Ziel dieses Forschungsprojektes.

5. Forschungsstand

Die erhobenen Schülervorstellungen lassen sich vier Forschungsbereichen der Sprachlehrforschung gegenüberstellen, deren fachliche Bezugspunkte und –theorien im Folgenden kurz umrissen werden.

5.1 Kognitive und affektive Einflussfaktoren im fremdsprachlichen Lernprozess

Zu den affektiven Einflussfaktoren im fremdsprachlichen Lernprozess gehören Einstellungen, Haltungen und Wertzuschreibungen in Bezug auf die Fremdsprache. Insbesondere die Theorie des affektiven Filters[10] und Ergebnisse der Motivationsforschung[11] sind Bezugsgrößen in diesem Bereich. Zu den kognitiven Einflussfaktoren gehören zum Beispiel der Einfluss der Muttersprache[12] und der weiteren Fremdsprachen[13] auf den fremdsprachlichen Lernprozess bezogen auf die englische Sprache.
Auch Konzepte der Metaebene, die sowohl affektive als auch kognitive Komponenten enthalten sind betroffen. Hierzu gehört insbesondere das Sprachbewusstheitskonzept[14]. Darüber hinaus sind auch äußere Einflussfaktoren, wie die Sozialstruktur der Klasse, Möglichkeiten der Sprachkontakte und die Gestaltung des Unterrichts relevant.

5.2 Lernerstrategien

Lernerstrategien sollen jegliche implizit und explizit vom Lerner getroffenen Entscheidungen bezeichnen, die einem bestimmten Handlungs- und/oder Denkmuster folgen und seinen/ihren fremdsprachlichen Lernprozess gezielt befördern oder behindern – also auch Lernvermeidungsstrategien und ineffiziente Strategien und Lernstile[15].
In diesen Bereich fallen sowohl konkret realisierte oder realisierbare Lerntechniken[16], als auch indirekte, metakognitive Strategien wie die der directed attention und selected attention[17].

5.3 Kompetenzmodelle

Zu den Bezugsgrößen im Bereich der Kompetenzmodelle gehören sowohl Modelle mit normativem Anspruch, wie das im Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen[18] zugrunde liegende Modell, als auch Modelle, die versuchen das grundsätzliche Zusammenspiel der Einzelkompetenzen sprachlicher Strukturbereiche darzustellen[19]. Ferner ergeben sich zusätzliche Aspekte durch den Abgleich mit Kommunikationsmodellen[20].

5.4 Bilinguales Lehren und Lernen

Bilinguales Lehren und Lernen wird auch als Content and Language Integrated Learning (CLIL)[21] bezeichnet und meint fremdsprachliches Lehren und Lernen in einem nicht-sprachlichen Unterrichtsfach.
Der Umstand, dass die Möglichkeiten und Grenzen bilingualen Lernens im schulischen Kontext in die Forschungsfragen mit aufgenommen wurden, ersetzt nicht die Gewinnung der didaktischen Strukturierung auf Grundlage der erhobenen Daten. Sinn der Ausweitung der Fragestellung in diese Richtung ist es, die Einstellungen der Schüler/innen zum Konzept bilingualer Unterricht zu erheben und mögliche Hindernisse in diesem Bereich zu erfassen. Hintergrund ist die Tatsache, dass „bilinguale Erziehung und bilingualer Unterricht als eine erfolgreiche Form des Zweitspracherwerbs gelten und inzwischen international anerkannt sind“[22].

6. Zeitplanung

Im Dezember 2001 habe ich mit der Arbeit an meinem Projekt begonnen. Die Erfassung der Schülerperspektive wurde im Dezember 2002 abgeschlossen. Zurzeit befindet sich das Projekt in der Auswertungsphase, in der das induktiv gebildete Kategoriensystem dynamisch weiterentwickelt und die fachlichen Vorstellungen systematisch mit einbezogen werden. Geplant ist, die Arbeit im Frühjahr 2004 zu beenden.

7. Literatur

 
 

Canale, Michael 1984: On some Theoretical Frameworks for Language Proficiency. In: Rivera, Charlene: Language Proficiency and Academic Achievement. Clevedon: Multilingual Matters, 28-40

 
 

Cummins, J. 1979: Cognitive/academic language proficiency, linguistic interdependence, the optimum age question and some other matters. In: Working Papers on Bilingualism, No. 19, 121-129.

 
 

Eckmann, F. 1981: Markedness and Degree of Difficulty in Second Language Learning. In: Savard, J.G. und Laforge, L. (Hrsg):Proceedings of the Fifth AILA Congres . Quebec: University of Laval Press, 115-126

 
 

Finkbeiner, Claudia 2003: Fremdsprachenunterricht im Sekundarbereich I. In: Bausch, K.-R. / Christ, H. / Krumm, H.-J. 2003: Handbuch Fremdsprachenunterricht. 4., völlig überarbeitete Ausgabe. Tübingen und Basel: A. Francke, 203-208

 
 

Gardner, R.C. 1985: Social Psychology and Second Language Learning: The Role of Attitudes and Motivation. London: Edward Arnold

 
 

Gnutzmann, C. 2003: Language Awareness, Sprachbewusstheit, Sprachbewusstsein. In: Bausch, K.-R. / Christ, H. / Krumm, H.-J. 2003: Handbuch Fremdsprachenunterricht. 4., völlig überarbeitete Ausgabe. Tübingen und Basel: A. Francke, 335-339

 
 

Groeben, Norbert/Wahl, Diethelm/Schlee, Jörg/Scheele, Brigitte 1988: Forschungsprogramm Subjektive Theorien. Eine Einführung in die Psychologie des reflexiven Subjekts. Tübingen: Francke

 
 

Gropengießer, Harald 2001. Didaktische Rekonstruktion des Sehens: Wissenschaftliche Theorien und die Sicht der Schüler in der Perspektive der Vermittlung. 2. überarbeitete Auflage. Oldenburg: Didaktisches Zentrum [Beiträge zur Didaktischen Rekonstruktion 1]

 
 

Grotjahn, R. 2003: Lernstile/Lernertypen. In: Bausch, K.-R. / Christ, H. / Krumm, H.-J. 2003: Handbuch Fremdsprachenunterricht. 4., völlig überarbeitete Ausgabe. Tübingen und Basel: A. Francke, 326-331

 
 

Heckhausen, H. 1972: Die Interaktion der Sozialisationsvariablen in der Genese des Leistungsmotivs. In: Graumann, C.F. (Hrsg):Handbuch der Psychologie . Vol. 7/2, 955-1019. Göttingen: Hogrefe

 
 

Hufeisen, B. 1998: L3-Stand der Forschung – Was bleibt zu tun?. In: Hufeisen, B./Lindemann, B. (Hrsg) 1998:Tertiärsprachen: Theorien, Modelle, Methoden. Tübingen: Stauffenberg, 169-179

 
 

Kallenbach, Christiane 1996: Subjektive Theorien: Was Schüler und Schülerinnen über Fremdsprachenlernen denken. Tübingen: Narr

 
 

Kattmann, Ulrich, Duit, Reinders. Gropengießer, Harald. & Komorek, Michael 1997. Das Modell der Didaktischen Rekonstruktion – Ein Rahmen für naturwissenschaftsdidaktische Forschung und Entwicklung. In: Zeitschrift für Didaktik der Naturwissenschaften, 3 (3), 3-18

 
 

Knapp-Potthoff, A. 1997: Sprach(lern)bewusstheit im Kontext. In: Fremdsprachen Lehren und Lernen 26 (1997), 9-23

 
 

Krashen, S. D. 1982: Principles and Practice in Second Language Aquisition. Oxford: Pergamon

 
 

Lamsfuß-Schenk, S. / Wolff, D. 1999: Bilingualer Sachfachunterricht: Fünf kritische Anmerkungen zum state of the art. In: Zeitschrift für interkulturellen Fremdsprachenunterricht, 4 (2), www.spz.tu-darmstadt.de/projekt_ejournal/jg_04_2/beitrag/lamsfus2.htm , Stand 28.05.03

 
 

Mayring, Philipp 2000: Qualitative Inhaltsanalyse. Grundlagen und Techniken. 7. Auflage. Weinheim: Beltz, Deutscher Studien Verlag

 
 

O´Malley et al. 1985: Learning strategies used by beginning and intermediate ESL students. In: Language Learning 35, 21-46

 
 

O´Malley, J.M. / Chamot, A. U. 1990: Learning Strategies in Second Language Acquisition. Cambridge: Cambridge University Press

 
 

Rampillon, U. 1996: Lerntechniken im Fremdsprachenunterricht: Handbuch. 3. überarbeitete und erweiterte Auflage. Ismaning: Hueber

 
 

Scheele, Brigitte /Groeben, Norbert 1988: Dialog-Konsens-Methoden zur Rekonstruktion Subjektiver Theorien. Tübingen: Francke

 
 

Scheele, Brigitte /Groeben, Norbert 1998: Das Forschungsprogramm Subjektive Theorien Theoretische und methodische Grundzüge in ihrer Relevanz für die Fremdsprachenforschung. In: Fremdsprachen lehren und Lernen 27 (1998), 12-31

 
 

Schulz von Thun, Friedemann 2003: Miteinander reden: 1 Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation. Rheinbeck bei Hamburg: Rowohlt Taschenbuch, Sonderausgabe

 
 

Trim, John; Council for Cultural Cooperation; Goethe-Institut Inter Nationes 2001: Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen für Sprachen: lernen, lehren, beurteilen. Berlin: Langenscheidt

 
 

Verhoeven, Ludo 1992: Assessment of Bilingual Proficiency. In: Verhoeven, Ludo/John, H.A.L. de Jong: The Construct of Language Proficiency. Amsterdam: John Benjamin Publishing

 
 

Vollmer, H. 2000: Bilingualer Sachfachunterricht als Inhalts- und Sprachlernen. In: Bach, G. / Niemeier, S. 2000 (Hrsg): Bilingualer Unterricht: Grundlagen, Methoden, Praxis. Frankfurt am Main: Lang

[2] Gropengießer 2001, 13

[3] Kattmann et al. 1997, 11

[4] z.B. curriculare Vorgaben, Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen für Sprachen (Trim 2001)

[5] vgl. Groeben et al. 1988

[6] vgl. Scheele/Groeben 1988

[7] vgl. Scheele/Groeben 1998, Kallenbach 1996

[8] vgl. Mayring 2000

[9] Finkbeiner 2003, 204

[10] vgl. Krashen 1982

[11] z.B. Untersuchungen zum Attitude Motivation Index nach Gardner 1985 oder Attributionstheorie nach Heckhausen 1972

[12] z.B. im Sinne einer Markiertheitsunterschieds-Hypothese nach Eckmann 1981

[13] Modell der Besonderheit von Dritt- und weiteren Fremdsprachen nach Hufeisen 1998

[14] eine für diese Arbeit besonders relevante Definition findet sich bei Knapp-Potthoff 1997, einen Überblick gibt Gnutzmann 2003

[15] zu Lerntypen und Lernstilen vgl. Grotjahn 2003

[16] vgl Rampillon 1996

[17] vgl. O’Malley et al. 1985, O’Malley/Chamot 1990

[18] vgl. Trim 2001

[19] vgl. Cummins 1979, Canale 1984, Verhoeven 1992

[20] vgl. Schulz von Thun 2003

[21] vgl. Lamsfuß-Schenk/Wolff 1999

[22] Vollmer 2000, 51

Veröffentlichungen

BIlingualer Wirtschaftslehreunterricht, Oldenburger VorDrucke 440, 2001

Tagungen

05.03.-07.03.2003 10. Göttinger Fachtagung "Fremdsprachenausbildung an der Hochschule"
Präsentation: "Sprachbewusstheit und Sprachlernbewusstheit von Hauptschülerinnen und Hauptschülern der 10. Klasse. Die Fremdsprache Englisch aus Sicht der Schülerinnen und Schüler"
01.10.-04.10.2003 DGFF-Kongress 2003, Arbeitsgruppe 8: Lernerkonstruktionen - Menschenbilder und Forschungsmethoden
Statement: "Didaktische rekonstruktion - Theoretische Implikationen einer Rahmenkonzeption und forschungspraktische Erfahrungen mit einem konstruktivistischen Menschenbild in der Hauptschule Klasse 10."
31.10.-01.11.2003 8th International Colloquium on Foreign Language Teaching of the European Doctoral Program (EDP): Holistiv Approaches to Language Learning
Präsentation: The Learners View of Second Language Learning and Implications for Second Language Teaching

Zur Person




Persönliche Angaben
Geburtsdatum: 18.05.1971
Geburtsort: Bremen
Familienstand: ledig



Schulbildung
1977 - 1981 Grundschule Seckenhausen
1981 - 1983 Orientierungsstufe Heiligenrode
1983 - 1990 Gymnasialer Zweig der Kooperativen Gesamtschule Brinkum



Auslandsaufenthalt
1998 - 1999 Studium an der University of South Dakota



Studium
1996 - 2000 Diplom-Handelslehramt (Lehramt an berufsbildenden Schulen), Unterrichtsfach Englisch
12/2000 - lfd. Promotionsstudium im Promotionsprogramm "Fachdidaktische Lehr- und Lernforschung - Didaktische Rekonstruktion" an der Carl von Ossietzky-Universität (gefördert mit einem Georg Christoph Lichtenberg-Stipendium)



Anstellungen und Weiterbildungen
1990 - 1993 Berufsausbildung zur Industriekauffrau bei der Bremerland-Nordheide Molkerei eG
1993 - 1995 Kaufmännische Angestellte im Bereich Personalwesen bei der Bremerland-Nordheide Molkerei eG
1995 - 1996 Personalsachbearbeiterin im Zentralkrankenhaus Bremen-Nord
1994 Berufsbegleitender Lehrgang "Personalschabearbeiterin" an der Wirtschafts- und Sozialakademie der Angestelltenkammer Bremen
1995/1996 Berufsbegleitender Lehrgang "Personalfachkauffrau" an der Wirtschafts- und Sozialakademie der Angestelltenkammer Bremen, abgeschlossen mit der gleichnamigen Handelskammerprüfung



Bevorzugte Links

Institut für Fremdsprachendidaktik und Förderung der Mehrsprachigkeit

Forum qualitative Sozialforschung

Website von Jim Cummins

CLIL Compendium - using languages to learn and learning to use languages

Forschungsstelle Bilingualismus und Mehrsprachigkeit der Universität Osnabrück
  "Wie man Fremdsprachen lernt" Projekt der Universität Hamburg
   
diz-odhWebmaster (diz@uni-oldek2nburg.dwzxle) (Stand: 07.11.2019)