Zweifach. (2026)

Zweifach. (2026)

Die Begegnung der Kunst mit einer anderen Disziplin

10. Dezember 2025 – 20. Januar 2026

Geöffnet: Montag bis Freitag von 08-18 Uhr.

Vom 20. Dezember - 4. Januar ist die Ausstellung geschlossen

 

A14 / Langbau (Hörsaalzentrum)

Uhlhornsweg 86
26129 Oldenburg

TeilnehmerInnen:

Bentje Bartels, Qendresa Hamiti, Hannah Herschelmann, Luisa Holsten, Isabell Höpken, Nancy Jurek, Alina Langer, Johanna Meyer, Thalea Mohrmann, Rieke Möller, Muhammed Özden, Jule Peschke, Hannah Steuer, Merve Viohl, Luisa Weibelzahl

Dozentin: Natascha Kaßner. Institut für Kunst und Visuelle Kultur

Am Institut für Kunst und Visuelle Kultur der Universität Oldenburg haben Studierende unter der Leitung von Natascha Kaßner in einem zweisemestrigen Projektkurs malerische und zeichnerische Arbeiten, Installationen und Graphic Novels entwickelt, die mit ihrem jeweiligen zweiten Studienfach korrespondieren. Der Kurs fand im WS 24/25 und SoSe 25

 

Bentje Bartels, die im Zweitfach Mathematik studiert, stellt mit ihrem Sachbuch „Mathematik ohne Namen-die unbekannte Geschichte der Mathematikerinnen“ verschiedene Mathematikerinnen aus unterschiedlichen Jahrhunderten vor.

Durch die Augen heißt die Graphic Novel von Qendresa Hamiti, einer angehenden Germanistin. In ihrem Buch beschreibt sie die Sehnsucht nach ihrer Heimat Kosovo, ihre Sommer bei den Großeltern, die Tage am Meer, aber auch die Probleme im Land.

Hamilton, einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten, ist der Protagonist in Hannah Herschelmanns Graphic Novel. Sie orientiert sich hierbei an einem Broadway Musical von Lin-Manuel Miranda. 

In einem bunten Wimmelbild von Luisa Holsten verstecken sich viele englische Sprichwörter, die sich Dank einer beigefügten Liste suchen lassen.

Isabell Höpken, die im Zweitfach Philosophie studiert, entwickelt in einer zehnteiligen Aquarellserie Bilder zu Friedrich Nietzsches „Zarathustra“.

Eine Skulptur aus Ton von Nancy Jurek, zeigt das Gehirn im Kontext äußerer wie innerer Bewegungen. Drei Drucke mit Blumenkohl, der formale Ähnlichkeit zum Gehirn hat, sowie eine malerische Arbeit in Anlehnung an den Künstler Greg Dunn ergänzen die Installation.

In Alina Langers Arbeit Grundgesetzlich(t) werden Abbildungen zu zentralen Artikeln des Grundgesetzes entwickelt und mit transparenten Folien auf die Fensterscheibe aufgebracht. In Anlehnung an die Buntgläser sakraler Architektur, die einst biblische Leitlinien ins Licht rückten, treten hier die Prinzipien unserer Demokratie hervor: Gleichheit vor dem Gesetz, Meinungsfreiheit, Glaubensfreiheit, unantastbare Menschenwürde, das Wahlrecht und die Volkssouveränität.

Die „Dark Lady“ Sonette von William Shakespeare haben Johanna Meyer zu großformatigen Frauenbildern in Öl inspiriert. 

Thalea Mohrmann, deren zweites Fach Sport ist, zeigt eine große Arbeit zum Thema Laufen. Was passiert zwischen den einzelnen Schritten des Laufens? Es geht um Herausforderungen sowie die mentalen und emotionalen Prozesse. In einer weiteren kleinen Arbeit ist ein zeichnerisches Tagebuch zu ihrem Ablauf am Morgen zu sehen.

Rieke Möller hat ein Sachbuch zur Literaturgeschichte entwickelt, einen Leitfaden durch deren verschiedene Epochen mit Text und der Epoche entsprechenden Illustrationen.

Muhammed Özden ist fasziniert von der spirituellen Erfahrung des Derwischtanzes in seiner Heimat Türkei. Daraus entwickelt er eine Installation in der vor einem sorgfältig gemalten großen Teppich verzückte Derwische auf einem Sockel tanzen.

"The Raven“ heißt Jule Peschkes Graphic Novel, die sich der gleichnamigen Geschichte von Edgar Allen Poe widmet. Die düstere Atmosphäre der Erzählung übersetzt sie gekonnt digital zu einer stimmigen ebenfalls bedrückenden Bildwelt.

Hannah Steuer hat während eine Erasmusaufenthaltes in Irland die Geschichte „Small things like these“ von Claire Keegan gelesen und zu dieser eine wunderbar farbige und poetische Graphic Novel gezeichnet. Des Weiteren ist von ihr ein Leporello mit Scherenschnitten zu „Romeo und Julia“ von William Shakespeare zu sehen.

Eine riesige tanzende Frau aus Draht ist eine Arbeit von Merve Viohl. In der Ausstellung ist sie wegen ihrer Größe nur als Foto zu sehen, wie sie im Wald zwischen Bäumen schwebt. Ergänzt wird diese Arbeit von einer großformatigen Malerei einer Schwimmerin, die aus dem Wasser auftaucht.

Mit ihrem Sachbuch „Riemannsche Vermutung“ möchte Luisa Weibelzahl, auch Laien das gleichnamige mathematische Phänomen erklären.

Weitere Informationen hier

Webmaster (Stand: 10.02.2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p116867
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