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Von Kunst reden wir später (2015)

"Von Kunst reden wir später"

 

Ausstellung vom 21. Mai bis 14. Juni im Aquarium

einem neuen, experimentellen Ausstellungsformat des Edith-Russ-Haus für Medienkunst
Oldenburg

Frei nach dem Zitat „ von Kunst reden wir später“ aus einem Vortrag von Rolf Strobel bei den Göttinger Filmtagen 1953 beschäftigen sich Studierende mit dem politischen Aktionspotential von Film in Abgrenzung zu dessen ästhetischen Komponenten. Der damals in den 60’ern dominierenden Zustimmung zur These einer primär gesellschaftlichen und politischen Funktion von Film stellte die Gruppe von Studierenden aus dem Master of Education, Kunst- und Medienwissenschaft und Integrated Media ihre Recherche historischer und zeitgenössischer Positionen im Vergleich zur Seite.

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Die Fragen nach kultureller Identität, musealer Repräsentation, möglichen Parallelen performativer und ästhetischer Elemente in Protestbewegungen und in der bildenden Kunst und Kulturpolitik werden in filmischen Essays und Berichten aufgegriffen. In der Installation fragen und antworten die Studierenden mit Inszenierungen und Beobachtungen in der episodischen Videokollage: Was und wer war und ist heute Avantgarde? 


Mit Beiträgen von : Kirsten Darby, Anke Fischer, Jennifer Irmscher, Jacqueline Jöhle, Michael Rüger, Christian Sanders, Lucia Schaub, Sarah Melanie Schmeller, Julia Wempen, Nina Wenzlaff, Hajo Wildeboer, Lena Withot sowie Videokollektiven der performativen, künstlerischen Medienpraxis, Leitung: Anke Fischer

Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung am 20.05. sprach die Grafikdesignerin Jacquelin Jöhle aus Berlin über Ihre Arbeit für den Verein RAW.ev, einen selbstverwalteten Kunst- und Kulturort in Berlin Friedrichhain, in dem sie auch ihr Atelier hat. Jacquelin Jöhle synthetisiert ihre Projekte innerhalb eines Konglomerats aus Öffentlichkeitsarbeit, Kulturpolitik, künstlerischer Arbeit und Protestkultur. Im Alltagsgeschäft soziokultureller Nutzung und der Erhaltung des RAW.ev entwickelt Jacquelin Jöhle visuelle Kommunikationsstrategien im Umgang mit Nutzer_innen, Anwohn_erinnen, Politik, Kulturmanagement und Kunstwelt.

Von Kunst reden wir später bedeutet in diesem Sinne – erst einmal dafür zu arbeiten, dass bezahlbarer Atelier- und Ausstellungsraum zur Verfügung steht, dies ehrenamtlich – dann erst kann die künstlerische Produktion und Publikation statt finden.

Foto: Aufbau Aquarium

Links:

http://www.ilikeitraw.de

www.raw-tempel.de

http://www.edith-russ-haus.de/ausstellungen/ausstellungen/aktuell/von-kunst-reden-wir-spaeter.html


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