Sabine Gebhard Fink und Elisabeth Nold Schwartz

Sabine Gebhard Fink und Elisabeth Nold Schwartz

Für einen neuen materiellen Diskus im Feld Kunstpädagogik?
Eine Analyse von Bildungskonzepten, deren ökonomischen Axiomen und Diskursen

Vortrag am 9.7., 10:15-11:45 Uhr

Produktionsbedingungen prägen Bildungskonzepte und Vermittlungspraktiken in der Kunstpädagogik ihrer Zeit. Oftmals sind sie unreflektiert und unbewusst in Formate, Raumsituationen und Institutionen eingeschrieben. Das Zeitalter des performativen Leadership und Curriculums-Designs in der Didaktik der Künste braucht dringend eine materielle Wende ihrer Theoriebildung. Die dialogisch gehaltene Vorlesung analysiert kritisch die Zusammenhänge und regt an, neue Wege zu beschreiten.


Prof. Dr. Sabine Gebhardt Fink, Studium der Kunst- und Kulturwissenschaft, Theaterwissenschaft, Philosophie und Neueren deutschen Literaturwissenschaft an der Ludwig Maximilians-Universität München und Universität Basel. Promotion Transformation der Aktion, Universität Basel 2002 (2003 Passagen Verlag Wien). Anschliessend Dozentin und Forscherin am Institute for Cultural Studies in the Arts ZHdK (Ambient in der Kunst der Gegenwart: Passagen Wien 2012) sowie Gastdozentin an internationalen Universitäten. Seit 2012 Professorin für Gegenwartskunst und Leiterin des Master Fine Arts – Majors Art Teaching, Art in Public Spheres und Critical Image Practices der Hochschule Luzern – Design & Kunst. Forschungsprojekt zu künstlerischer Vermittlung Camp# (2012-2016) in Kooperation mit dem Kunstmuseum Luzern, Mitinitiatorin des Roundtable Kunstpädagogik Luzern (2020); Maturaexpertin für Bildnerisches Gestalten und Vorstands- und Gründungsmitglied der Schweizerischen Fachgesellschaft für Kunstpädagogik.

Publikationen im Themenfeld:

Gebhardt Fink, S. «Art Teaching als kritische Praxis» (in Co-Autorschaft mit Jean-Pierre Grüter, Alexandra d’Incau, Peter Spillmann) in What’s next? Ed. Torsten Meyer/ Gila Kolb. kopaed München: 2015: 103-105.

Sabine Gebhardt Fink “Artistic Education Can Storm the Museum. Performative Strategies and Activism in the Research Project Camp#” Ed. with Wolfgang Brückle Lucerne: University of Applied Sciences and Arts (2019): 14-19.

 

Elisabeth Nold Schwartz (*1974) absolvierte in jungen Jahren eine klassische Tanzausbildung, bevor sie an der Universität Bern Theater- und Tanzwissenschaft studierte (Abschluss 2011). Im Juni 2020 folgte dann noch der Abschluss Master of Arts in Fine Arts mit der Vertiefung Art in Public Spheres an der Kunsthochschule Luzern. lhre Masterthesis «Co-Being. theoretisch. praktisch.» setzte sich sowohl künstlerisch wie theoretisch mit postmodernen Gemeinschaftsdiskursen auseinander.

Elisabeth Nold Schwartz lebt in Glarus und interessiert sich für Kunst im alpinen Raum, ein Thema, dass sie in einem PhD-Projekt vertieft erforschen möchte.

Elisabeth Nold-Schwartz und Sabine Gebhardt Fink “Pedagogical Trajectories” Einführung zusammen mit Elisabeth Nold-Schwartz und Lena Eriksson. In: Nummer 19, SFKP, e-journal, Dezember 2020, sfkp.ch/artikel/editorial-1.

 

(Stand: 30.04.2021)