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Prof. Dr. Susanne Binas-Preisendörfer 

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Aktuelles

Wenn Popmusikkultur (ihre) Geschichte schreibt (Sommersemester 2021)

Den Ausgangspunkt des Lehrprojektes bildeten Beobachtungen, die davon zeugen, dass seit einigen Jahren populäre Musikformen und ihre Akteure als kulturelle Praxis und Mediendispositiv in den Erinnerungsräumen von Gesellschaft eine bemerkenswerte Rolle spielen. Das betrifft Radioformate wie „die größten Hits der 70er Jahre“, „die 100 besten Songs aus der DDR“, Biographien von Stars, unzählige Dokumentationen und fiktionale Filme (Biopics verstorbener und lebender „Legenden“ oder Szenen populären Musik) oder Musicals, die das Leben einzelner Musiker*innen und ihre Songs auf die Bühne bringen. Es erscheinen halbfiktionale Romane oder autobiografische Erinnerungen und Museen zeigen Dauer- oder Wanderausstellungen zur Popmusikgeschichte. Die aufgezählten Ereignisse und Formate können als Vergegenwärtigungen von (Zeit-)Geschichte und als Historiografien popkulturellen Wissens verstanden werden.

Weitere Informationen zum Lehrprojekt sowie zu den Ergebnissen der einzelnen Projekte finden sich unter folgendem Link: wp.uni-oldenburg.de/lehrkonzepte/wenn-popkultur-ihre-geschichte-schreibt/

Herausgabe des Sammelbandes "Darüber hinaus... Populäre Musik und Überschreitung(en)

Kurzinformation
Darüber hinaus … Populäre Musik und Überschreitung(en)
Proceedings: 2. IASPM D-A-CH Konferenz/Graz 2016

Aspekte von Überschreitung scheinen unabhängig von spezifischen kulturellen und historischen Kontexten als ein charakteristisches Merkmal populärer Musik zu existieren, ihrer Praktiken, Medien und Theorien sowie Methoden ihrer Forschung. Die zweite Konferenz des deutschsprachigen Zweiges der International Association for the Study of Popular Music (IASPM – D-A-CH) war diesem Thema gewidmet und fand im Herbst 2016 an der Karl-Franzens Universität im österreichischen Graz statt. Mit diesem Band veröffentlichen wir nahezu alle auf der Konferenz gehaltenen und diskutierten Vorträge in schriftlicher und somit überarbeiteter Form und hoffen damit nicht nur eine angemessene Dokumentation derselben vorzulegen, sondern v.a. wichtige Denkanstöße zur weiteren Vertiefung dieses vielschichtigen Themas zwischen "interner" Zuschreibung und "externem" Herauslesen zu geben. Der Band folgt der Systematik der Konferenz entlang der Schwerpunkte gesellschaftliche / politische Überschreitungen & Populäre Musik, Überschreitungen in und zwischen den (künstlerischen) Medien und Populärer Musik und Überschreitungen bei der Erforschung populärer Musik.

(Stand: 20.04.2022)