Strobl

Strobl, Bruno

Biografie

1949 in Klagenfurt geboren. Lebt als Komponist in Wien.

Verschiedene Preise, Stipendien und Auszeichnungen.

Zahlreiche Aufführungen im In- und Ausland, bei vielen Festivals für neue Musik (z. B.: Weltmusiktage der IGNM in Budapest 1986 und Seoul 1997, bei den Dresdener Tagen für zeitgenössische Musik, bei den aspekten Salzburg, beim Festival zeitgenössischer Musik in Bozen, bei Nuova Consonanza in Rom, Klangspuren, Wien Modern u. v. a.), Aufnahmen durch den ORF, durch den Slowenischen Rundfunk und das Slowenische Fernsehen, den Deutschen Rundfunk und durch das Deutsche Fernsehen.

Von 2002 bis 2006 verschiedene Musiktheaterprojekte in Zusammenarbeit mit „neuebuehnevillach“.

Vielbeachtete Aufführungen der Opern „Sara und ihre Männer“ (2012) und „HEMMA. Eine Weibspassion“ (2017) im Carinthischen Sommer Ossiach.

Seit 2012 work in progress: Duo espresso&mud (Nina Polaschegg – Kontrabass, Bruno Strobl –Elektronik).

Seit 1977 Obmann der Kärntner Zweigsektion der "Internationalen Gesellschaft für Neue Musik" (IGNM) und als solcher Veranstalter von Symposien, Konzerten, EXPAN...

2008 – 2018 Präsident der "Internationalen Gesellschaft für Neue Musik" –  Österreich.

Von 1988 bis 2009 als Dirigent mit dem "ENSEMBLE KREATIV" Aufführung vieler zeitgenössischer Werke im In- und Ausland.

Leiter des 2005 von ihm gegründeten „Ensemble NeuRaum“ (früher „Ensemble MusikFabrikSüd“)

 

 

Man kann ähnliches Bestreben in seinen Kompositionen und in der Art seiner Improvisationen finden: das Interesse an allen Arten von Klängen, neue Klänge zu entwickeln und die Möglichkeiten der Mikrotonalität zu erforschen.

Er schrieb Werke in allen Kategorien – vom Solostück bis zu Orchesterwerken und Musiktheaterprojekten, und er schuf viele elektroakustische und elektronische Werke.
Er hatte zahlreiche Aufführungen im In- und Ausland, Aufnahmen mit dem ORF, dem Deutschen Radio und TV und dem Slowenischen Radio und TV. Für großes Interesse sorgten seine Opern „Sarah und ihre Männer“ (2012) und „Hemma. Eine Weibspassion“ (2017).

Seine Werke gibt es auf mehr als 20 CDs.

Werkauswahl

2020

„aus der Reihe …“ – Violoncello solo

„aus der Reihe …2“ – für Violoncello und Ensemble

„Voices“ – für 6 Frauenstimmen

„Sägewerk“ – elektronische Komposition

 

2019

„Sphäre der Wandlungen“ – für 2 Soprane, Blockflöten, Kontrabass u. Schlagzeug

„gleitend“ für Ukulele

 

2018

„weiter, weiter, weiter - Transformationen“ – Elektronische Komposition

für das Wiener Akusmonium

„ankommen“ – für Ensemble

„ABE“ – für das Ensemble airborne extended

 

2017

„First Meeting“ – für Di, Pipa, Cembalo, Akkordeon

„Gesselkopf“ – Elektronische Komposition für das Wiener Akusmonium

„Hemma. Eine Weibspassion“ – Oper für das Festival Carinthischer Sommer

„Rendetzvous“ – für Stimme und Klavier

 

Weitere Infos: www.brunostrobl.at

Projektauswahl

Nina Polaschegg und Bruno Strobl - Kontrabass und Elektronik

Eine Musikwissenschaftlerin und Musikpublizistin, die sich nicht nur im Schreiben über Musik der (freien) Improvisation widmet, sondern auch als Kontrabassistin aktiv ist und ein Komponist, dessen elektronische Kompositionen viel mit der Klanglichkeit und der Texturgebung mancher freier Improvisation und experimenteller Musik gemeinsam hat. Seit 2012 arbeiten Bruno Strobl und Nina Polaschegg als Improvisations-Duo gemeinsam. Nina Polaschegg verwendet in ihrem Spiel neben dem puren gestrichenen und gezupften Bassklang zahlreiche Präparationen, um das Instrument neu zu denken und klangfarbliche Nuancen zu entwickeln. Bruno Strobl arbeitet mit Samples unterschiedlicher Herkunft – einige sind im Rahmen seiner kompositorischen Arbeit entstanden, andere sind nah mikrophoniert aufgenommene Kontrabassklängen von Nina Polaschegg. Pur gespielte Samples stehen neben stark elektronisch verfremdeten und bilden so ein Äquivalent zur mehrdimensionalen Klanggebung am Kontrabass. Dritter im Bunde ist stets der Raum. Seine Architektonik, seine Akustik, seine Atmosphäre, beziehen die beiden Musiker gezielt mit ein.

(Stand: 30.04.2021)