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Kontakt

 

Andrea Broens (Projektkoordinatorin)

Telefon: (0441) 798 2042

Raum: V03 0-S013
 

Eva Klasen (Studentische Hilfskraft)

 

 

 

In der Projektphase sollen die in den Methodenmodulen (päd020 & päd510) im ersten und zweiten Semester erworbenen Kenntnisse zu empirischen Forschungsmethoden praktisch erprobt werden. Hierzu entwickeln die Studierenden in kleinen Gruppen (5-12 Personen) ihr eigenes Forschungsvorhaben (Projekt) und führen dies durch.

Angeleitet werden Sie dabei von MitarbeiterInnen des Instituts für Pädagogik und Lehrbeauftragten aus der Praxis. Die von den Lehrenden angebotenen Projektthemen unterscheiden sich durch die Einbettung in die verschiedenen am Bachelorstudiengang Pädagogik beteiligten Arbeitsbereiche und Studienschwerpunkte (Allgemeinen Pädagogik, Diversitätsbewusste Sozialpädagogik, Forschungsmethoden, Migration und Bildung, Pädagogische Psychologie, Sonder-/Rehabilitationspädagogik, Weiterbildung & Bildungsmanagement) und werden zudem in verschiedenen Kontexten durchgeführt, z.B. in Anlehnung an Drittmittel- oder Promotionsprojekte oder als Evaluationen von Praxisangeboten.

Die Studierenden können aus einem Angebot von etwa zwölf Projektthemen pro Durchgang interessengeleitet ‚ihr Projekt‘ wählen.

Neben der Betreuung durch die Lehrenden werden die Studierenden bei der Durchführung ihrer Projekte in Methodenworkshops von (Methoden-)BeraterInnen unterstützt.

Im Verlauf der Projektarbeit erfolgt zunächst eine vertiefte Auseinandersetzung mit den für das gewählte Projektthema relevanten Theorien und eine Aufarbeitung des aktuellen Standes der Forschung. Daran schließt sich die Entwicklung des Forschungsdesigns und die Datenerhebung an. Theoretisch erworbene Kenntnisse der empirischen Forschungsmethoden werden dabei praktisch erprobt. Es werden Erhebungen mittels Interviews, Fragebögen, teilnehmender Beobachtung, Gruppendiskussionen etc. durchgeführt, ausgewertet und präsentiert.

Die Präsentation der Forschungsvorhaben sowie der Forschungsergebnisse erfolgt im Rahmen der Projektphase über die Verschriftlichung (Projektzwischenbericht und Projektabschlussbericht) hinaus in Plenumsveranstaltungen (Postersession & Ergebnispräsentation), die das Ziel der Ermöglichung eines kollegialen Austauschs verfolgen.

Darüber hinaus ist die eingehende Erkundung des jeweiligen Praxisfeldes / pädagogischen Handlungsfeldes Teil der Projektarbeit. Die besondere Form der Projektphase ermöglicht hierbei die intensive Einübung und Entwicklung einer forschenden Haltung sowie die Fähigkeit zur Reflexion von Praxisabläufen, -routinen und pädagogischem Handeln.

Die Arbeitsweise im Projekt weicht von den herkömmlichen Seminaren und Vorlesungen ab. Ähnlich wie in der Berufspraxis gibt es hier keine fertigen, vorgeformten Aufgaben mit eindeutigen Lösungswegen, sondern einen gemeinsam gestalteten Prozess, in dem Ideen zur Umsetzung von entwickelten Fragestellungen und Zielen erarbeitet werden. Die Projektphase ist durch eigenständiges, kreatives Arbeiten sowie eine kontinuierliche, intensive Zusammenarbeit in kleinen Forschungsgruppen sowie mit den Lehrenden gekennzeichnet, was die Gelegenheit eröffnet, direkt am „Wissen“ der Lehrenden zu partizipieren und Einblicke in deren Forschung im jeweiligen Fach zu erhalten.

Neben der Vermittlung von Fachwissen und methodischen Kompetenzen geht es in der Projektphase insbesondere auch um den Erwerb von Selbst- (Selbständigkeit, Motivation, Eigenverantwortung, Flexibilität, Kreativität etc.) und Sozialkompetenzen (Kommunikations-, Kooperations-, Konflikt-, Team-, Empathiefähigkeit etc.), d.h. um den Erwerb sog. ‚Softskills‘, die für den Berufseinstieg qualifizieren.

 

Vorbereitung – Durchführung – Auswertung

In den zwei Methodenmodulen im ersten und zweiten Fachsemester (päd020 & päd510) erwerben die Studierenden forschungsmethodische Grundlagen (12 KP).

Die Projektphase (insgesamt 24 KP) beginnt im 3. Fachsemester mit einer Einführungsveranstaltung, in der die unterschiedlichen Projektzusammenhänge vorgestellt werden. Zum Ende dieses Semesters erfolgt die Projekteinteilung/-wahl, daran anschließend beginnt die inhaltliche Einarbeitung in das jeweilige Projektthema in der Kleingruppe. Weiterhin erfolgt die Einführung in das Projektmanagement sowie die Literaturrecherche.

Im vierten Fachsemester stehen die Entwicklung des Forschungsdesigns, der Forschungsinstrumente und die Datenerhebung im Mittelpunkt. Darauf folgt die Auswertung der im Projekt erhobenen Daten sowie die Dissemination und Präsentation der Forschungsergebnisse im 5. Semester. Die Studierenden haben die Möglichkeit, ihre Bachelor-Abschlussarbeit an das Projekt anzuschließen.

Prüfungsleistungen in der Projektphase

Im Rahmen der Projektphase müssen verschiedene Prüfungsleistungen – teilweise unbenotet – erbracht werden.

Im Modul päd525, im zweiten Projektsemester (4. FS):

  • Posterpräsentation (unbenotet)
  • Projektzwischenbericht (benotet, 100%)

Im Modul päd535, im dritten Projektsemester (5. FS):

  • Ergebnispräsentation (benotet, 30%)
  • Projektabschlussberichtbericht (benotet, 70%)

Folgende Hinweise sollen bei der Erstellung der Leistungen als Orientierung dienen:

Webmaster: Bettina Meypfer (bettinjaa.ms7vey9ier5ndve@uol.d3pezk9z) (Stand: 10.01.2020)