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Studienkoordinatorin
Kurz-Vita
Anneke wurde in Quakenbrück, Deutschland, geboren und wuchs dort auf. Sie absolvierte ihren B.Sc. und M.Sc. in Biologie und Chemie an der Universität Osnabrück mit Schwerpunkt Biochemie. Während ihres Studiums arbeitete sie an Prozessen und Proteininteraktionen der Endozytose und Autophagie im Modellorganismus Saccharomyces cerevisiae. Derzeit ist sie Teil des Netzwerks Universitätsmedizin (NUM) in Oldenburg und koordiniert das Modul Blutstrominfektionen, das von Prof. Dr. med. Hamprecht geleitet wird, und organisiert die Durchführung der NUM-Studien zusammen mit dem Studienteam am Klinikum Oldenburg. Im NUM-Studiennetzwerk fungiert sie als lokale Kontaktstelle und vertritt den Studienstandort Oldenburg in der Öffentlichkeit.
Postdoktorandin
Kurz-Vita
Lubna Patel absolvierte ihren Bachelor of Engineering in Biotechnologie in Indien. Anschließend zog sie nach Deutschland, wo sie einen Masterabschluss in Mikrobiologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München erwarb. Danach promovierte sie 2025 am Max-von-Pettenkofer-Institut im Fach Medizinische Mikrobiologie unter der Betreuung von Prof. Dr. Josenhans. Ihre Doktorarbeit befasste sich mit bakterieller Epigenetik und innovativen Anti-Virulenz-Strategien gegen den Magenpathogen Helicobacter pylori. Im September 2025 wechselte Lubna an das Institut für Medizinische Mikrobiologie und Virologie der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, wo sie als Postdoktorandin tätig ist. Ihre aktuelle Forschung konzentriert sich darauf zu verstehen, wie Gene der antimikrobiellen Resistenz (AMR) bei nosokomialen Harnwegsinfektionen verursachenden Proteus mirabilis erworben und übertragen werden, sowie auf die Mechanismen, die die Anpassung und Virulenz des Erregers antreiben.
Postdoktorand
Kurz-Vita
Dr. Mohammed Elbediwi ist Postdoktorand in der Abteilung für Mikrobiologie und Virologie der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Seine Forschung konzentriert sich auf Mechanismen antimikrobieller Resistenz (AMR) bei ESKAPE-Pathogenen und kombiniert experimentelle Evolution, vergleichende Genomik und One-Health-Überwachung.
Das zentrale Forschungsprogramm von Dr. Elbediwi nutzt experimentelle Evolution und Gesamtgenomsequenzierung, um neue Angriffspunkte gegen colistinresistente Salmonella Typhimurium zu identifizieren – einen bedeutenden Erreger in der Human- und Veterinärmedizin. Seine Arbeiten haben Transkriptionsregulatoren und Stoffwechselenzyme identifiziert, die bislang nicht mit Resistenzmechanismen in Verbindung gebracht wurden und derzeit durch Multi-Omics-Analysen funktionell charakterisiert werden.
Seine weiter gefassten Forschungsinteressen liegen an der Schnittstelle von Mikrobiologie, mikrobieller Genomik und One-Health-Überwachung. Er führt AMR-Monitoring über veterinärmedizinische, Umwelt- und klinische Bereiche hinweg in verschiedenen geografischen Regionen durch und überführt Überwachungsdaten zu Resistenzen in ein mechanistisches Verständnis der Resistenzentwicklung. Seine Arbeiten führten zu 37 begutachteten Publikationen sowie internationalen Forschungskooperationen mit mehreren Ländern.
Masterstudentin
Kurz-Vita
Julia wurde in Oldenburg geboren und ist derzeit 24 Jahre alt. Sie absolvierte ihren Bachelor of Science in Biologie, wobei sie ein starkes Interesse an Genetik, Mikrobiologie und den molekularen Grundlagen menschlicher Krankheiten entwickelte. Für ihre Bachelorarbeit in Humangenetik arbeitete sie an der Erzeugung eines RPGR-Knockouts in hTERT-RPE1-Zellen im Kontext der X-chromosomalen Retinitis pigmentosa, einer erblichen Netzhautdegeneration. Durch dieses Projekt sammelte sie praktische Erfahrung in molekularbiologischen Techniken und genetischen Ingenieuransätzen.
Anschließend begann sie ihr Masterstudium in Molekularer Biomedizin, in dem sie Forschungsmodule in Immunologie sowie Medizinischer Mikrobiologie und Virologie absolvierte. Derzeit schreibt sie ihre Masterarbeit im Bereich Medizinische Mikrobiologie und Virologie, in der sie an der Erzeugung bakterieller Konjuganten und deren anschließender Verifikation mittels molekularbiologischer und mikrobiologischer Methoden arbeitet. Dadurch erweitert sie ihre praktische Erfahrung in mikrobiologischen Labortechniken, experimentellem Design und der Charakterisierung genetisch veränderter Stämme. Ihre aktuelle Forschung hat ihr Interesse an Wirt-Pathogen-Interaktionen, Infektionskrankheiten und molekularer biomedizinischer Forschung gestärkt. Insgesamt liegen ihre wissenschaftlichen Hauptinteressen in der Genetik, Mikrobiologie und der Erforschung von Krankheiten und deren molekularen Mechanismen.
Technische Assistentin
Kurz-Vita
Yvonne Stoll aus Deutschland erhielt 2012 ihren B.Sc. in Biotechnologie an der Beuth Hochschule in Berlin. Während ihrer Bachelorarbeit konzentrierte sie sich auf das Gebiet der klinischen Mikrobiologie. Sie trat zunächst als Masterstudentin dem Labor bei und arbeitete an der Verbreitung von Resistenzgenen und Plasmiden in gramnegativen Bakterien und schloss 2016 ihren Master in Mikrobiologie an der Universität Bonn ab. Seitdem arbeitet Yvonne als technische Assistentin in der Arbeitsgruppe von Prof. Hamprecht. Dabei liegt ihr Schwerpunkt auf antimikrobieller Resistenz, einschließlich deren Detektion und Verbreitung sowie der Optimierung diagnostischer Testverfahren.
Technische Assistentin
Kurz-Vita
Martina Spille wurde in Deutschland geboren und ist hier aufgewachsen. Sie absolvierte ihr Staatsexamen als MTA, bevor sie 2006 ihr Diplom in Mikrobiologie, Virologie und Immunologie (Infektionskrankheiten) erhielt. Sie trat dem Labor 2022 als technische Assistentin bei. Martina unterstützt die tägliche Laborarbeit und ist häufig die erste Anlaufstelle bei Fragen und Problemen.
Technische Assistentin
Kurz-Vita
Vanessa ist in Oldenburg aufgewachsen und hat ihren Bachelorabschluss in Pflanzenbiotechnologie an der Leibniz Universität Hannover erworben. Anschließend absolvierte sie ihren Master of Science in Biotechnologie an der Universität Münster, wo sie an der Entwicklung einer virusähnlichen Partikelplattform zur Antigenpräsentation arbeitete. Nach Forschungserfahrungen am Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin sowie in der biotechnologischen Industrie trat sie 2024 als Technische Assistentin in das Labor ein. In dieser Funktion unterstützt sie ein breites Spektrum experimenteller und organisatorischer Tätigkeiten, darunter mikrobiologische und molekularbiologische Methoden sowie Arbeiten in der Zellkultur.