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Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Kontakt

Direktor

Prof. Dr. René Hurlemann

Koordination der universitären Lehre

Sebastian Spanknebel

PJ-Koordination

Tobias Nolte

Claus Enneper

Sekretariat in der Karl-Jaspers-Klinik

Dörte Hinrichs

+49 (0)441 9615-1501

Anschrift

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften
Department für Humanmedizin
Postfach 2503
26111 Oldenburg

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Die Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie unter Leitung von Univ.-Prof. Dr. Dr. Hurlemann ist Teil der Karl-Jaspers-Klinik – einem Krankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik mit Hauptsitz in Bad Zwischenahn. Pro Jahr werden in der Universitätsklinik etwa 1.300 Patienten behandelt.

Die Universitätsklinik hat fünf Stationen. Davon sind vier Stationen allgemeinpsychiatrisch ausgerichtet. Ihre Schwerpunkte liegen in der Behandlung von Erkrankungen des affektiven und schizophrenen Spektrums sowie in der Bewältigung akuter Lebenskrisen und Belastungsreaktionen. Die spezialisierte Behandlung von Emotions- und Aufmerksamkeitsregulationsstörungen erfolgt auf einer eigenen Station. Grundlage hierfür ist das zertifizierte Behandlungskonzept der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT).

Darüber hinaus hat die Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Spezialambulanzen in drei Bereichen eingerichtet:

  1. Therapieresistente Depression (TRD)
  2. Emotions- und Aufmerksamkeitsregulationsstörungen (Borderline und ADHS)
  3. Angst- und Zwangsstörungen

Direktor

Prof. Dr. Dr. René Hurlemann

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

Lehre

Im Rahmen des Medizinstudiums an der European Medical School Oldenburg-Groningen zeichnet sich die Karl-Jaspers-Klinik für die Lehre in den Fächern Psychiatrie, Psychosomatik sowie (in Kooperation mit der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin) auch im Fach Kinder- und Jugendpsychiatrie verantwortlich. Während im dritten Studienjahr (Modul 3.2) eine grundlegende Einführung in diese Fachgebiete erfolgt, findet im vierten Studienjahr (Modul 4.3) eine vertiefende Propädeutik für das nachfolgende Blockpraktikum statt. In diesem vier- bzw. fünfwöchigen Blockpraktikum haben die Studierenden die Möglichkeiten, einen direkten Einblick in die verschiedenen psychiatrischen Behandlungsgebiete und -ansätze in unserer Klinik zu erhalten. Die Karl-Jaspers-Klinik bietet zudem die Möglichkeit, das PJ-Wahltertial in unserem Haus zu absolvieren (Anmeldung über PJ-Portral bzw. pj@uol/+5ux.de).

Des Weiteren beteiligt sich die Karl-Jaspers-Klinik an der Lehre der Masterstudiengänge Neurocognitive Psychology sowie Neuroscience. Zudem ist es möglich, Abschluss- und weiterführende Qualifikationsarbeiten vornehmlich in den unten genannten Forschungsschwerpunkten, jedoch auch zu anderweitigen psychiatrischen Fragestellungen zu schreiben. 

Forschung & Publikationen

Neue Therapien – Neue Hoffnung

Im Zentrum des mit der Berufung von Univ.-Prof. Dr. Dr. Hurlemann auf den Lehrstuhl für Psychiatrie und Psychotherapie an der European Medical School Oldenburg-Groningen eingerichteten Forschungsprogramms „Neuromodulation of Emotion (NEMO)“ steht die Entwicklung personalisierter neuromodulatorischer Therapien für verschiedene psychiatrische Krankheitsbilder, darunter therapieresistente Depression (TRD), Störungen der Emotions- und Aufmerksamkeitsregulation sowie Erkrankungen des Angst- und Zwangsspektrums. Aktuell werden fünf innovative Forschungslinien verfolgt:

  1. Neurohormonelle Strategien der Anxiolyse und Augmentation von Psychotherapie
  2. Ketamin-Behandlung der therapieresistenten Depression (TRD)
  3. Präzise nicht-invasive Hirnstimulation mit neuronavigierter Theta Burst-TMS (TBS)
  4. Tiefenhirnstimulation (DBS) bei TRD und Neurodegeneration (in Kooperation mit der Univ.-Klinik für Neurologie)
  5. Telemedizinische Interventionskonzepte

Das Forschungsprogramm NEMO stützt sich auf neurowissenschaftliche Methoden, darunter modernste Verfahren der Hirnbildgebung und Hirnstimulation, kooperiert mit Partnern in Deutschland, den Niederlanden, Israel, China und USA, ist translational (d.h. vom präklinischen Modell bis hin zur Anwendung am Patienten) ausgerichtet, dank vielfacher Medienberichterstattung international sichtbar – und dem Anliegen verpflichtet, die Forschungsstärke der Universitätsmedizin Oldenburg durch drittmittelgeförderte Einzelprojekte und wettbewerbsstarke Verbundforschung zu unterstützen.

NEMO-Webseite: http://renehurlemann.squarespace.com

Publikationen: >150, darunter American Journal of Psychiatry, Behavioral & Brain Sciences (BBS), Biological Psychiatry, Brain, British Medical Journal, Journal of Neuroscience, Nature Communications, Nature Neuroscience, Neuron, Neuropsychopharmacology, PNAS, Psychotherapy & Psychosomatics

Webxkzmasti6k8er (birxwgityav2.st4r2ein37@uol3jimy.ded4o) (Stand: 07.11.2019)