Endothel, Inflammation und Hämostase
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Endothel, Inflammation und Hämostase
Forschungsschwerpunkt
Die Arbeitsgruppe Endothel, Inflammation und Hämostase beschäftigt sich mit zentralen Mechanismen der Gefäß- und Gerinnungsbiologie unter physiologischen und pathophysiologischen Bedingungen. Im Fokus steht die Frage, wie unterschiedliche Stressoren grundlegende Funktionen des Endothels und der Hämostase beeinflussen und welche Bedeutung diese Veränderungen insbesondere für vulnerable Patientengruppen haben.
Ein besonderer Forschungsschwerpunkt liegt auf der Untersuchung von neonatologischen und intensivmedizinischen Patientinnen und Patienten. Hier analysieren wir alters- und krankheitsspezifische Besonderheiten der Hämostase sowie dynamische Veränderungen, die im Verlauf kritischer Erkrankungen auftreten können. Ziel ist es, ein besseres Verständnis jener Prozesse zu gewinnen, die über Stabilität oder Dysregulation des Gerinnungssystems entscheiden.
Methodisch verbindet die Arbeitsgruppe molekularbiologische Grundlagenforschung mit modernen experimentellen Modellsystemen. Dazu zählen zellkulturbasierte Ansätze sowie der Einsatz von Flusskammern, die es ermöglichen, komplexe Prozesse unter möglichst physiologischen Bedingungen zu untersuchen. Ergänzend kommen viskoelastische Testverfahren – insbesondere die Rotations-Thrombelastometrie (ROTEM) – zum Einsatz, um klinisch relevante Fragestellungen zeitnah und patientennah abzubilden.
Unsere Forschung verfolgt einen translationalen Ansatz, der experimentelle und klinische Forschung eng miteinander verknüpft. Durch die gezielte Überführung wissenschaftlicher Erkenntnisse aus dem Labor in die klinische Anwendung möchten wir sichere und effektivere Therapiestrategien entwickeln und einen nachhaltigen Beitrag zur Patientensicherheit- und Versorgung leisten.