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Johanna Arndt

Institut für Biologie und Umweltwissenschaften (IBU)  (» Postanschrift)

https://uol.de/biologie/

Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin

Lebenslauf

2010-2013

Studium der Biologie an der Johannes Gutenberg Universität in Mainz

Abschluss: Bachelor of Science

 

Thema der Bachelorarbeit: Eine bornesische Ameisengemeinschaft strukturiert durch Konkurrenz, Raum, Zeit und Nahrung

2014-2018

Studium der Fächer Biologie und Anglistik (Zwei-Fächer-Bachelor) an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Abschluss: Bachelor of Arts

2018-2020

Studium der Fächer Biologie und Anglistik an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Abschluss: Master of Education

 

Thema der Masterarbeit: Genome editing in Arabidopsis thaliana: A CRISPR-Cas 9 mediated multiplexed loss-of-function mutation in TOPLESS

Seit 2020

Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, IBU, AG Biologiedidaktik

Forschung

Projekt: „Innovative Lehr- und Lernkonzepte: Innovation plus“

Einsatz digitaler Medien in den Praktikumsveranstaltungen der Biologiedidaktik

Ob wir uns auf der Arbeit kollaborativ mit unseren KollegInnen ein Konzept über die Cloud erarbeiten oder unserem Familienmitglied eine schnelle Textnachricht schicken, dass auch ja die Milch beim Einkaufen nicht vergessen werden soll: digitale Medien sind schon lange in unserem beruflichen und privaten Alltag angekommen. Und seit dem Beginn der Corona-Krise fällt wohl jedem die gesteigerte
Bedeutsamkeit der Digitalisierung auf.
Die Vermittlung digitaler Kompetenzen ist für die Schule eine besondere Herausforderung, denn sie sind Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme der SchülerInnen an unserer digitalen Wissensgesellschaft.
Dass es jedoch Nachholbedarf bei der Förderung von computer- und informationsbezogenen Schülerkompetenzen durch Lehrkräfte in Deutschland gibt, konnte die Deutsche Telekom Stiftung zeigen (2017). Hinsichtlich der Vermittlung digitaler Kompetenzen spielt die Lehrkraft eine entscheidende Rolle: sie sollte kompetent im Umgang mit der Technologie und deren Möglichkeiten sein und SchülerInnen eine geeignete Auswahl an digitalen Medien liefern, die gleichzeitig einen „cognitive overload“ (Lewis, 2016) vermeiden.
Laut der ICILS Studie, die digitale Kompetenzen in weltweit 14 Bildungssystemen untersuchten (Eickelmann, 2019), gibt bisher nur ein Viertel der Lehrkräfte in Deutschland an, während der Lehramtsausbildung den Umgang mit digitalen Medien im Unterricht erlernt zu haben. Daher scheint es wichtig, die Vermittlung digitaler Kompetenzen stärker in die Phase der Ausbildung zu integrieren.
Denn Lehrkräften kommt die Funktion zu, gezielt digitale Medien auszuwählen, diese didaktisch sinnvoll zu adaptieren sowie methodisch zu integrieren und schlussendlich die Wirksamkeit hinsichtlich eines Lernzuwachses zu evaluieren.
Für die Implementierung digitaler Medien in den Grenzen dieses Projekts wurde die Verwendung von iPads in einer schulpraxisnahen Laborveranstaltung priorisiert. Die Fokussierung auf das iPad als geeignetes Medium fußt darauf, dass Tablets (und iPads im Besonderen) häufig in der Schule zur Verwendung kommen, sogenannte „iPad-Klassen“ sind keine Ausnahmen mehr (Aufenanger & Bastian, 2017). Mit einer großen Anzahl an Bildungs-Apps, die durch die Tablets bereitgestellt werden können, bieten sie eine gute Möglichkeit, die Benutzung digitaler Inhalte in die Praktikumsveranstaltung einzubetten.
Durch den Charakter einer solchen Praktikumsveranstaltung haben die Lehramtsstudierenden zudem die Gelegenheit, Anwendungen in unterrichtsnahen Konzepten zu testen, die Vermittlung digitaler Werkzeuge in Lerngruppen zu üben und die gemeinsame Reflexion und Evaluation der Mediennutzung vorzunehmen.
Eine empirische Begleitforschung soll vor allem Einstellungen, Selbstkonzepte, eventuelle Schwierigkeiten im Umgang mit digitalen Tools sowie Nutzen und Relevanz für das zukünftige Berufsleben beforschen. Diese Begleitforschung soll auch als Form der Lehrveranstaltungsevaluation dienen.
Das „Innovation plus“-Projekt ist ein vom niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördertes Programm, um innovative Ideen für die Hochschullehre umzusetzen:
www.mwk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/dreimillionen-euro-fur-das-programm-innovation-plus-183851.html


Weitere Informationen:


Literatur:

  • Aufenanger, S., & Bastian, J. (2017). Einführung: Tableteinsatz in Schule und Unterricht – wo stehen wir? In J. Bastian & S. Aufenanger (Eds.), Tablets in Schule und Unterricht: Forschungsmethoden und -perspektiven zum Einsatz digitaler Medien (pp. 1-11). Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden.
  • Deutsche Telekom Stiftung. (2017). Schule digital - Der Länderindikator 2017. Retrieved from www.telekom-stiftung.de/projekte/schule-digital-derlaenderindikator
  • Eickelmann, B., Bos, W., Gerick, J., Goldhammer, F., Schaumburg, H., Schwippert, K., Senkbeil, M. & Vahrenhold, J. . (2019). ICILS 2018 Berichtsband Deutschland (W. Verlag Ed.). Münster, New York.
  • Lewis, P. J. (2016). Brain Friendly Teaching-Reducing Learner's Cognitive Load. Acad Radiol, 23(7), 877-880. doi:10.1016/j.acra.2016.01.018

Publikationen

Houadria, Mickal, Nico Blüthgen, Alex Salas-Lopez, Mona-Isabel Schmitt, Johanna Arndt, Eric Schneider, Jérôme Orivel, and Florian Menzel. “The Relation between Circadian Asynchrony, Functional Redundancy, and Trophic Performance in Tropical Ant Communities.” Ecology 97, no. 1 (2016): 225–35.

Corinntdoxoa Hmupößivtle (co0arinna.p+hoessle@uok9l.degzr) (Stand: 02.07.2020)