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LAST - Lebenslaufansatz und Studienerfolg

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Prof. Dr. Michael Feldhaus

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A6 4-430 (» Adresse und Lageplan )

Sprechstunde: 03. August und 07. Sept. , jeweils 16Uhr (telefonisch oder VK)

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Projektmitarbeiter

Projektfinanzierung

Das Projekt wird im Rahmen des Förderschwerpunktes „Studienerfolg und Studienabbruch“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

LAST - Lebenslaufansatz und Studienerfolg

– eine multikontextuelle Analyse zum Studienerfolg und zu den Ursachen und Folgen des Studienabbruchs –

Angesichts des hohen Bedarfs an akademischen Fachkräften im Zuge des demographischen Wandels einerseits und hoher Abbrecherquoten in einzelnen Studienfächern andererseits, kommt der empirischen Analyse zur Abbruchneigung und zu den Abbrecherquoten von Studierenden eine hohe Bedeutung zu. Nationale und internationale Studien weisen auf vielfältige Ursachen für einen Studienerfolg, eine Abbruchneigung und einen Abbruch hin. Sie verdeutlichen, dass querschnittliche und monokausale sowie fächerkulturübergreifende Analysen nicht ausreichen. Stattdessen werden integrative und längsschnittliche Analyseansätze unter Berücksichtigung unterschiedlicher Fächerkulturen benötigt. Das Forschungsprojekt LAST ermittelt auf der Basis eines lebenslauftheoretischen Längsschnittansatzes die Ursachen des Studienerfolges, der Abbruchneigung und des Studienabbruches in ausgewählten Fächerkulturen. Die Besonderheit hierbei ist, dass sich die Ursachenforschung nicht nur auf den hochschulischen Bereich konzentriert, sondern auch andere Kontexte wie Familie, Partnerschaften und Peer-Groups umfassend mit einbezogen werden. Geklärt werden soll, welche Bedeutungen unterschiedliche Einflussfaktoren auf den Studienerfolg, die Studienabbruchneigung und den Studienabbruch haben und welche Ansätze zielführend sein können, um Studienabbrüche frühzeitig zu erkennen und entsprechend darauf zu reagieren. Zur Beantwortung dieser Forschungsfrage werden BA-Studierende aus dem MINT-Bereich und dem geisteswissenschaftlichen Bereich an zwei Hochschulen mittels einer standardisierten prospektiven Längsschnittstudie mehrfach während des Studiums bzw. nach dem Studienabbruch befragt. Die Projektergebnisse sollen dazu dienen, genauer zu bestimmen, welche situativen Bedingungen aus den jeweiligen Kontexten (Hochschule, Familie, Partnerschaft, Freundeskreise) Voraussetzungen für konkrete Präventions- und Interventionsmaßnahmen bilden und wo bspw. private Lebenssituationen dem deutlich entgegenstehen. Aus den Befunden sollen entsprechend Rückschlüsse in Bezug auf die Abbruchneigung und den Studienabbruch gezogen werden, um frühzeitiger und gezielter der Abbruchneigung zu begegnen.

Michael Feldhaus und Karsten Speck (im Erscheinen): Herkunftsfamilie, Partnerschaft und Studienerfolg, Familie und Gesellschaft, Band 35, Ergon Verlag

bisherige Publikationen

Baalmann, T., & Feldhaus, M. (2020). Die Beziehung zu den Eltern und Studienerfolg. In M. Feldhaus & K. Speck (Hrsg.), Herkunftsfamilie, Partnerschaft und Studienerfolg (S. 169-203). Baden-Baden: Ergon.

Baalmann, T., & Speck, K. (2020). Der Einfluss der Studieneingangs‐ und der Lernmotivation auf den Studienerfolg und die Abbruchneigung von Studierenden. In M. Feldhaus & K. Speck (Hrsg.), Herkunftsfamilie, Partnerschaft und Studienerfolg (S. 81-117). Baden-Baden: Ergon.

Baalmann, T., Brömmelhaus, A., Feldhaus, M., & Speck, K. (2020). Multikontextuelle Einflüsse auf den Studienerfolg: Zusammenführung und Ergänzung der bisherigen Ergebnisse. In M. Feldhaus & K. Speck (Hrsg.), Herkunftsfamilie, Partnerschaft und Studienerfolg (S. 281-321). Baden-Baden: Ergon.

Bornhorst, N., Bouhaddi, T., Feldhaus, M., Harders, J., Ritter, S., & Schlegel, M. (2020). Der Einfluss von Familie, Partnerschaften und Peerbeziehungen auf das Studium – eine Person-Umfeld-Analyse. In M. Feldhaus, & K. Speck (Hrsg.), Herkunftsfamilie, Partnerschaft und Studienerfolg (S. 145-169). Baden-Baden: Ergon.

Brömmelhaus, A. (2020). Die Partnerschaft als soziales Kapital. Die Einflüsse des/der Partner*in auf den Studienerfolg und die Abbruchneigung. In M. Feldhaus & K. Speck (Hrsg.), Herkunftsfamilie, Partnerschaft und Studienerfolg (S. 229-259). Baden-Baden: Ergon.

Brömmelhaus, A., & Preetz, R. (2020). Das Ende der partnerschaftlichen Beziehung – Das kritische Lebensereignis „Trennung“ und sein Effekt auf den Studienerfolg. In M. Feldhaus & K. Speck (Hrsg.), Herkunftsfamilie, Partnerschaft und Studienerfolg (S. 259-281). Baden-Baden: Ergon.

Feldhaus, M., & Baalmann, T. (2019). Soziales Kapital von Eltern und der Studienerfolg von Studierenden. Qualität in der Wissenschaft, 13(3-4), 83-87.

Feldhaus, M., & Speck, K. (Hrsg.) (2020). Herkunftsfamilie, Partnerschaft, Studienerfolg. Baden-Baden: Ergon.

Feldhaus, M. (2020, a). Studentische Lebensformen und Abbruchneigung. In M. Feldhaus & K. Speck (Hrsg.), Herkunftsfamilie, Partnerschaft und Studienerfolg (S. 57-81). Baden-Baden: Ergon.

Feldhaus, M. (2020, b). Der Einfluss elterlicher Bildungsaspirationen auf die Abbruchneigung von Studierenden. In M. Feldhaus & K. Speck (Hrsg.), Herkunftsfamilie, Partnerschaft und Studienerfolg (S. 203-229). Baden-Baden: Ergon.

Fkkvxi. I0lqzp Ges7lq9wchäftsiustoi87elle (michael.feldhaus@upmol.dxujek/m) (Stand: 26.08.2020)