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Leitung

PD Dr. Anna Levke Brütt

+49 (0)441 798-2633

Postanschrift

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Fakultät VI - Medizin und Gesundheitswissenschaften
Department für Versorgungsforschung
Nachwuchsgruppe Rehaforschung
Ammerländer Heerstr. 114-118
26129 Oldenburg

Besucheranschrift

Campus Haarentor
Gebäude V04
Ammerländer Heerstraße 140
26129 Oldenburg

Promotionsvorhaben von Michael Levelink

Psychische Belastungen und deren Bewältigung nach Implantation eines Linksherzunterstützungssystems – Ansatzpunkte für die Rehabilitation

Titel

Psychische Belastungen und deren Bewältigung nach Implantation eines Linksherzunterstützungssystems – Ansatzpunkte für die Rehabilitation

Betreuer

PD Dr. Anna Levke Brütt (Erstbetreuung)
Prof. Dr. Nils Reiss (Zweitbetreuung)

Kooperationspartner:

Klinikum Oldenburg

Projektförderung:

Die Einrichtung der Nachwuchsgruppe wurde finanziert durch eine Stiftung der Deutschen Rentenversicherung Oldenburg -Bremen.

Projektbeschreibung:

Aufgrund des technischen Fortschritts und einer zunehmenden Prävalenz der Herzinsuffizienz bei beständiger Knappheit an Spenderherzen haben sich Linksherzunterstützungssysteme (LVAD) mittlerweile für die Versorgung von Patienten mit terminaler Herzinsuffizienz etabliert.  Mittlerweile werden in Deutschland ca. 1000 LVAD implantiert, während ca. 300 Herztransplantationen vorgenommen werden. Ursprünglich waren LVADs für die kurzzeitige Überbrückung bis zu einer Herztransplantation vorgesehen. Inzwischen werden sie aber überwiegend als endgültige Lösung (Destination Therapy) über längere Zeiträume von bis zu 14 Jahren eingesetzt. Bisherige Studien haben gezeigt, dass die Lebensqualität durch ein LVAD signifikant gesteigert werden kann, sich dadurch aber auch erhebliche psychische Belastungen darstellen: Die Angst vor Komplikationen wie Schlaganfällen und die Abhängigkeit des eigenen Lebens von dem Gerät sind stets präsent, da abdominal austretende Kabel das LVAD mit Akkus und Steuereinheiten verbinden. Es ist bisher jedoch kaum etwas darüber bekannt, wie diese Belastungen erlebt und bewältigt werden. Diese Forschungslücke wurde zunächst in einem systematischen Review qualitativer und quantitativer Studien zu personalen oder situationalen Bedingungen des Belastungserlebens von LVAD-Patienten adressiert. Die Ergebnisse geben einen Überblick über in der Rehabilitation zu berücksichtigende Problemlagen. Darüber hinaus wird eine qualitative Quer- und Längsschnittstudie in Kooperation mit dem Klinikum Oldenburg durchgeführt. Darin werden ca. 20 Destination Therapy Patient*innen zu psychischen Belastungen und deren Bewältigung befragt. An dem Forschungsprozess werden Behandler*innen und Patient*innen im Rahmen eines Projektbeirats beteiligt. Anhand der Ergebnisse kann ein grundlegendes Verständnis zur Situation der Patient*innen entwickelt werden, welches als Ansatzpunkt für die Evaluation und Optimierung der Rehabilitation dienen kann.

Weqfvbmas792dnterw2tb8 (david.s2qpkoass@ivuol.de) (Stand: 21.08.2020)