Kontakt

Leitung

PD Dr. Anna Levke Brütt

+49 (0)441 798-2633

Postanschrift

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Fakultät VI - Medizin und Gesundheitswissenschaften
Department für Versorgungsforschung
Nachwuchsgruppe Rehaforschung
Ammerländer Heerstr. 114-118
26129 Oldenburg

Besucheranschrift

Campus Haarentor
Gebäude V04
Ammerländer Heerstraße 140
26129 Oldenburg

Aktuelles

Januar 2022: Abschluss der Datenerhebung im Projekt ReHaFe

Im  Januar 2022 konnte die Datenerhebung für das Projekt ReHaFe abgeschlossen werden. Nachdem im Oktober 2021 bereits die Ergebnisse zum zukünftigen Handlungs- und Forschungsbedarf in der orthopädischen und psychosomatischen Rehabilitation vorlagen, liegen nun auch die Ergebnisse der Evaluationsbefragung vor. Damit steht das Projekt kurz vor dem Abschluss.

Dezember 2021: Quantitative Datenerhebung im Projekt EIN-IMDE abgeschlossen

Die im Rahmen von Telefoninterviews zu zwei Messzeitpunkten erhobenen quantitativen Daten im Projekt EIN-IMDE liegen nun vor und werden zeitnah ausgewertet. Es soll die Frage beantwortet werden, ob durch die Ergänzung von subjektiven Charakteristika im Behavioral Model of Health Services Use (Andersen) das Inanspruchnahmeverhalten von Menschen mit depressiven Störungen besser erklärt werden kann als durch etablierte Charakteristika. Zur Zeit werden mit einer Teilstichprobe der Proband*innen, die an beiden Telefoninterviews teilgenommen haben, weiterführende qualitative Interviews durchgeführt. Sobald erste Ergebnisse des Forschungsprojekts veröffentlicht wurden, werden wir Sie darüber auf unserer Projekthomepage informieren.

Dezember 2021: Publikation zum CoLVAD-Projekt

In der Zeitschrift Artificial Organs ist ein Artikel zu Ergebnissen aus dem CoLVAD-Projekt erschienen, der hier kostenlos abgerufen werden kann. Darin werden die Ergebnisse unserer qualitativen Studie berichtet, für die wir Einzelinterviews mit 18 Patient*innen geführt haben, die mit einem Linksherzunterstützungssystem (LVAD) leben. Im Rahmen der inhaltsanalytischen Auswertung wurden 30 Kategorien entwickelt, die psychische Belastungen, Coping-Strategien und Ressourcen beschreiben. Darauf basierend wurden konkrete Implikationen für die Versorgungspraxis und die weitere Forschung entwickelt.

Oktober 2021: Vortrag bei Gesprächskreis für Kunstherz-Patient*innen

Am 4. Oktober hat Michael Levelink sein Promotionsprojekt und die Ergebnisse der CoLVAD-Studie bei den Doppelherzen vorgestellt. Die Doppelherzen sind ein klinikübergreifender Gesprächskreis für Patient*innen mit einem Herzunterstützungssystem, der mittlerweile über 120 Mitgliedern umfasst. Auf der Doppelherzen-Homepage findet man neben einem Protokoll zu dem Vortrag auch viele weitere interessante Informationen zum Leben mit einem Kunstherz.

Oktober 2021: Erste Ergebnisse im ReHaFe-Projekt liegen vor

Der durch Rehabilitand*innen und Mitarbeitenden in der Rehabilitation identifizierte Handlungs- und Forschungsbedarf für die orthopädische und psychosomatische Rehabilitation wurde im Herbst 2021 abschließend priorisiert. Hierfür haben wir einen Präsensworkshop und parallel eine schriftliche Delphi-Befragung mit den beiden zuvor benannten Gruppen durchgeführt. Entstanden ist eine Top-10 Liste mit den relevantesten Themen für die orthopädische und psychosomatische Rehabilitation, die zukünftig in der Rehabilitations-Praxis und -Forschung bearbeitet werden sollten.

Oktober 2021: Abschluss Fokusgruppen zur Hilfsmittelversorgung bei Menschen mit Multipler Sklerose

Die Fokusgruppen zu den Erfahrungen in der Hilfsmittelversorgung von Menschen mit MS wurden erfolgreich abgeschlossen. Es haben 4 Fokusgruppen mit MS Erkrankten sowie 4 Fokusgruppen mit am Versorgungsprozess Beteiligten (Physiotherapeut*innen, Ergotherapeut*innen, Neurolog*innen, Hausärzt*innen, Pflegekräfte, Sanitätshausmitarbeiter*innen) stattgefunden. Die Daten werden nun, neben den Daten aus der online-Befragung unter MS Erkrankten, ausgewertet, um einen umfassenden Überblick über die Hilfsmittelversorgung von Menschen mit MS in Niedersachsen zu erhalten.

September 2021: Gründung Projektbeirat SeFallED

Im Rahmen des Forschungsprojektes SeFallED wurde ein Projektbeirat gegründet, welcher aus sieben älteren Menschen besteht. Dieser Projektbeirat wird das Forschungsprojekt über die gesamte Laufzeit begleiten und eine beratende Funktion einnehmen. Ein erstes Kennenlerntreffen hat bereits stattgefunden. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

Juli 2021: Systematische Übersichtsarbeit zu Einflussfaktoren für die Lebensqualität von LVAD-Patienten*innen

In der Fachzeitschrift European Journal of Cardiovascular Nursing ist ein systematisches Review der Arbeitsgruppe erschienen, in dem Einflussfaktoren für die Lebensqualität von Patient:innen mit einem Linksherzunterstützungssystem identifiziert werden. In das Review wurden 11 qualitative Studien eingeschlossen, die im Rahmen einer thematic synthesis ausgewertet wurden. Es handelt sich um eine Open-Access-Veröffentlichung, sodass die Arbeit hier kostenlos gelesen und heruntergeladen werden kann.

Juni 2021: SeFallED Projekt startet

In Zusammenarbeit mit der Abteilung Geriatrie ist das Projekt SeFallED gestartet. Im Rahmen dieser Studie sollen Trajektorien und Bedürfnisse von älteren Patient*innen nach Index-Sturz mit Vorstellung im Notfallzentrum ohne stationäre Aufnahme untersucht werden. Da diese Personengruppe eine bisher wenig untersuchte Hochrisikogruppe für weitere Stürze darstellt, ist das Ziel der Studie Grundlagen für die Entwicklung maßgeschneiderter Interventionen für ältere Personen zu schaffen. Nähere Informationen finden Sie hier.

April 2021: Umfrage zu Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Versorgung von Nicht-COVID Erkrankten

In Zusammenarbeit mit weiteren Mitgliedern des Deutschen Netzwerk Versorgungsforschung wurde eine Umfrage entwickelt, die am 16. April gestartet ist. Darin stellen wir Patient*innen, Angehörigen und Versorgenden Freitext-Fragen zu erlebten positiven und negativen Auswirkungen der Pandemie auf die allgemeine Gesundheitsversorgung. Die Auswertung der Antworten erfolgt inhaltsanalytisch und wird auf dem diesjährigen Deutschen Kongress für Versorgungsforschung im Rahmen des Patient*innentags präsentiert.

Juli 2020: Arbeit zu Forschungsprioritäten von Patienten veröffentlicht

In der Fachzeitschrift Health Expectations wurde ein systematisches Review der Nachwuchsgruppe mit dem Titel „Priorities of patients, carers and health professionals for health research - a systematic review“ veröffentlicht. Darin wird erstmalig ein umfassender inhaltlicher Vergleich von Forschungsprioritäten vorgenommen, die gemeinsam mit Betroffenen unterschiedlicher Gesundheitsprobleme entwickelt wurden. In die Auswertung wurden 331 Prioritäten einbezogen, die in 34 Studien entwickelt wurden. Darin wurden 9 übergreifende Themenbereiche identifiziert. Die prävalentesten Themen beziehen sich auf Forschung zu Behandlungsmöglichkeiten, Patienten und Gesundheitssystemen. Die Ergebnisse des Reviews können zu einer patientenorientierten Forschung beitragen, wenn Wissenschaftler*innen und Förderorganisationen sie für ihre zukünftigen Arbeit berücksichtigen.
Der Artikel ist hier kostenfrei abrufbar.

Juli 2020: CoLVAD-Datenerhebung abschlossen

In diesem Monat wurde die Datenerhebung im CoLVAD-Projekt abgeschlossen. Es wurden 18 Patient*innen interviewt, die mit einem Linksherzunterstützungssystem leben. Die Interviews dauerten durchschnittlich 41 Minuten, sodass insgesamt 12:20 Stunden Interviewmaterial erhoben wurden. Das ursprüngliche Studienprotokoll sah vor, dass alle Interviews persönlich geführt werden. Aufgrund der COVID-19-Pandemie wurden die letzten 5 Interviews jedoch telefonisch geführt. Die Daten werden jetzt ausgewertet und die Ergebnisse dann für die Veröffentlichung in einer Fachzeitschrift aufbereitet.

April 2020: Start der Studie „MS-PoV“

In dem Forschungsprojekt „Multiple Sklerose – Patientenorientierte Versorgung in Niedersachsen (MS-PoV)“ untersuchen wir die Versorgungssituation von Menschen mit MS mit Hilfsmitteln. Das Projekt führen wir gemeinsam mit Kolleg*innen der Medizinischen Hochschule Hannover, der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft Niedersachsen, der AOK Niedersachsen sowie der MS Forschungs- und Projektentwicklungs- gGmbH durch. Näheres dazu auf unserer Projekthomepage.

April 2020: Studie forMP 

In unserer Studie forMP untersuchen wir, welche Forschungsthemen Menschen mit Paraplegie, ihren Angehörigen und Versorgenden wichtig sind. Dazu sammeln wir in einer ersten Umfrage unter den Personengruppen Forschungsthemen, die dann zusammengefasst und in einer zweiten Umfrage priorisiert werden. Über Zwischenergebnisse aus der ersten Befragung wurde jetzt ein Bericht auf der DER-QUERSCHNITT.de veröffentlicht, dem Informationsportal der Manfred-Sauer-Stiftung. Derzeit findet die zweite Umfrage statt, die Sie unter diesem Link finden können.

März 2020: Neue Publikation

Mona Voigt-Barbarowicz und Anna Levke Brütt der Nachwuchsgruppe Rehaforschung konnten im März 2020 einen Artikel mit dem Titel „The Agreement between Patients’ and Healthcare Professionals’ Assessment of Patients’ Health Literacy—A Systematic Review”  im „International Journal of Environmental Research and Public Health” publizieren. Das systematische Review beschreibt und analysiert die Einschätzung der patientenbezogenen Gesundheitskompetenz durch Patient*innen und Gesundheitsprofessionen und deren Übereinstimmung anhand von sieben eingeschlossenen Studien. Die Literatursuche wurde im November 2019 in den Datenbanken PubMed, Scopus, PsycINFO, CINAHL und Cochrane Library durchgeführt.

 

Oktober 2019: Start der Datenerhebung in CoLVAD

Mit dem ersten Interview ist die Datenerhebung für das CoLVAD-Projekt gestartet. Darin wird erforscht, welche Belastungen Patient*innen nach der Implantation eines Linksherzunterstützungssystems (LVAD) erleben und wie sie diese bewältigen. Dazu werden ca. 20 Patient*innen interviewt, die voraussichtlich ihr restliches Leben mit dem LVAD leben. In die Entwicklung des Studiendesigns wurden Behandler*innen und Patient*innen einbezogen.

Oktober 2019: ReHaFe-Projekt startet

Das ReHaFe-Projekt ist gestartet! Innerhalb des Projektes wird gemeinsam mit Rehabilitand*innen und Mitarbeitenden in der Rehabilitation der zukünftige Handlungs- und Forschungsbedarf für die orthopädische und psychosomatische Rehabilitation identifiziert und priorisiert.

Juli 2019: EIN-IMDE Projekt startet

Das Projekt EIN-IMDE ist gestartet! Im Rahmen dieser prospektiven, repräsentativen Längsschnittstudie mit zwei Messzeitpunkten soll untersucht werden, ob durch die Ergänzung subjektiver Charakteristika im „Behavioral Model of Health Services Use“ das Inanspruchnahmeverhalten von Menschen mit depressiven Störungen besser erklärt werden kann als durch etablierte Charakteristika. Dafür werden über Telefoninterviews zu T0 und 12 Monate später (T1) etablierte und subjektive Charakteristika sowie die Inanspruchnahme quantitativ erfasst. Weiterhin werden die Personen genauer betrachtet, die inkongruent zum objektiven Bedarf bzw. ihrem subjektiven Bedarf, depressionsspezifische Versorgung in Anspruch nehmen bzw. nicht in Anspruch nehmen. Nähere Informationen finden Sie auf unserer Projekthomepage.

(Stand: 25.01.2022)