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Direktorin

Prof. Dr. Ute Koglin

Prof. Dr. Clemens Hillenbrand (Vertr.)

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+49 (0)441 798-2010

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Gremien

Institutsrat

Reader zum wissenschaftlichen Arbeiten am Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik

Alle Lehrenden des Instituts für Sonder- und Rehabilitationspädagogik haben sich auf die Verwendung gemeinsamer Standards für die Erstellung und Bewertung von Prüfungsleistungen und Abschlussarbeiten geeinigt, die im gemeinsamen Reader („Blauer Reader“) zum wissenschaftlichen Arbeiten für die Studierenden dargestellt werden. Neben den Grundlagen zum wissenschaftlichen Arbeiten (unter anderem Recherche, Zitieren und Belegen von Quellen, Sprache und Stil, Informationen zur wissenschaftlichen Redlichkeit) enthält er Informationen zu den unterschiedlichen Formen von Prüfungsleistungen und bietet im Anhang Kriterien für die Bewertungen von Leistungen.

Reader zum wissenschaftlichen Arbeiten

Vorziehen von Mastermodulen

Das Vorziehen von Mastermodulen bleibt für Studierende des Bachelorstudiengang Sonderpädagogik möglich.
Die formellen Voraussetzungen sind lt. Prüfungsordnung des Master of Education – Sonderpädagogik, dass die Studierenden

a.     mindestens 120 Kreditpunkte im Bachelorstudium erworben sowie

b.    ihre Bachelorarbeit angemeldet und

c.     alle Basismodule im Fach Sonderpädagogik erfolgreich abgeschlossen haben.

Grundsätzlich werden die bereits im M.Ed.-Studiengang immatrikulierten Studierenden bei der Vergabe der Seminarplätze vorrangig behandelt.

Die Anträge auf Vorziehen von Mastermodulen reichen Sie bitte nur nach erfolgreicher Eintragung als Teilnehmer*in in die Veranstaltungen bei Herr Bastian Rieß während der Sprechzeiten ein. Bitte denken Sie an einen Nachweis über die 120 Kreditpunkte und die Anmeldung der Bachelorarbeit.

Prüfungshinweise für die auf der Basis der PVO-Lehr I von 1998

Informationen zu den mündlichen Prüfungen PVO-Lehr 98

1. Pädagogik bei sonderpädagogischem Förderbedarf (Allgemeine Behindertenpädagogik)

2. Psychologie bei sonderpädagogischem Förderbedarf
(Prüfungsthemen und Literaturhinweise)

3. Pädagogik bei Beeinträchtigungen der geistigen Entwicklung

4. Pädagogik bei Beeinträchtigungen im Verhalten

5. Pädagogik bei körperlichen Beeinträchtigungen

Für die Prüfung soll ein Prüfungsschwerpunkt aus den Studieninhalten gemäß Anhang der PVO bzw. Studienordnung gewählt werden, z.B.:

  • Leitprinzipien (ethische Dimensionen) sonderpädagogischen Handelns
  • Gesellschaftliche und rechtliche Situation von Menschen mit sonderpädagogischem Förderbedarf/ special needs
  • Historische und international vergleichende Aspekte einer (cross-) kategorialen Sonderpädagogik
  • Sonderpädagogische Institutionen, ihre rechtlichen Rahmenbedingungen und Organisationsformen
  • Kooperative und integrative Modelle der sonderpädagogischen Arbeit, Umgang mit heterogenen Lerngruppen
  • Außerschulische Felder sonderpädagogischen Handelns (Frühförderung, Wohnen, berufliche Bildung und Tätigsein, Familie, Altern)
  • Grundlagen der sonderpädagogischen Kind-Umfeldanalyse und daraus abgeleiteten Förderplanung in schulischen bzw. außerschulischen Handlungsfeldern

Dieser Schwerpunkt soll in Form einer Gliederung möglichst eigenständig vorbereitet und in Beziehung zum Grundlagenbereich sowie zu zwei gewählten Kompetenzbereichen (s.u.) gesetzt, verknüpft und kritisch reflektiert werden.

Arbeitshinweise

  1. Vermeiden Sie zu lange Gliederungen ebenso wie zu lange Einleitungen und kommen Sie schnell zum Prüfungsschwerpunkt.
  2. Versuchen Sie für sich selbst eine systematisch aufgebaute, klar strukturierte Gliederung aufzustellen.
  3. Planen Sie, wenn möglich, mehrere praxisnahe Beispiele zur Erläuterung Ihrer Ausführungen ein.
  4. Lernen Sie so, dass Sie Gliederungspunkte überspringen bzw. umstellen können.

Prüfungsablauf

In der Regel haben Sie die Möglichkeit, in das gewählte Thema einzuführen. Diese Einführung sollte klar strukturiert nicht zu umfangreich gestaltet werden. Nach kurzer Zeit werden von den Prüferinnen und Prüfern (Rück-) Fragen gestellt aus denen sich ein Prüfungsgespräch entwickelt in dem unterschiedliche Aspekte thematisiert werden. Neben einem notwendig darstellenden Teil in der Prüfung sollte eine begründete eigene Stellungnahme, eine kritische Würdigung sowie Hinweise auf Möglichkeiten und Grenzen (theoretisch, praktisch, methodisch) nicht fehlen. Dabei sollte an entsprechenden Stellen eine Einbindung bzw. Querverbindung zu den Themen aus dem Grundlagenbereich mit berücksichtigt werden.

Bewertungskriterien

Eine noch in den Grundzügen korrekte Darstellung des gewählten Themas entspricht einer "ausreichend" (4) und eine weitest gehend korrekte Darstellung des gewählten Themas und der angesprochenen Grundlagenbereiche entspricht einer "befriedigenden" (3) Leistung. Die kritische Problematisierung von Sachverhalten und die Anwendung auf neue Problembereiche sind zentrale Kriterien für eine "gute" (2) bzw. "sehr gute" (1) Leistung. Die Bewertungskriterien sind in einer Übersicht "Kriterien der Beurteilung von Prüfungsleistungen" weiter konkretisiert.

Grundlagenbereich

  • Grundlagen zu Theorien und Leitprinzipien der Sonderpädagogik
  • Ethische Dimensionen sonderpädagogischen Handelns
  • Kenntnisse zu Formen von Entwicklungsbeeinträchtigungen und Special Education Needs
  • Gesellschaftlichen, rechtlichen und psychosozialen Situation von Menschen mit sonderpädagogischem Förderbedarf/ Special Education Needs
  • Kenntnisse zu historischen und international vergleichenden Aspekten einer (cross-) kategorialen Sonderpädagogik
  • Kenntnissen über schulische und außerschulische Organisationsformen und Handlungsfelder der Sonderpädagogik und der ihnen zuzuordnenden Institutionen, Klientel, rechtlichen Rahmenbedingungen und Praxisanforderungen
  • Kenntnisse zum Gemeinsamen Unterricht und zur Beschulung in kooperativen Formen
  • Kenntnisse über sonderpädagogische Methoden Unterrichtsgestaltung unter besonderer Berücksichtigung der individuellen Förderplanung Kompetenzbereich Diagnostik (Analyse) und Förderung
  • Kenntnisse zur Beobachtung und Analyse von Kommunikationsprozessen und Sozialverhalten
  • Kenntnisse in der Entwicklung einer Kind/Person-Umfeldanalyse für Individiual at risk in schulischen und außerschulischen Organisationsformen
  • Kenntnisse zur Analyse von Barrieren in sonderpädagogischen Prozessen
  • Kenntnisse zur Diagnostik, praxisorientierten Entwicklung/Planung und Evaluation von Fördermaßnahmen

Kompetenzbereich Beratung und Kooperation

  • Kenntnisse zu kooperativen und integrativen Modellen der sonderpädagogischen Arbeit, Umgang mit heterogenen Lerngruppen (auch unter Berücksichtigung von Personen mit nicht deutscher Muttersprache)
  • Kenntnisse über außerschulische Felder sonderpädagogischen Handelns (Frühförderung, Wohnen, Übergang Schule/Beruf/Tätigkeit, Familie, Altern)
  • Kenntnisse über Gemeindeorientierte Hilfen, Formen, Maßnahmen, rechtliche Grundlagen

Literaturempfehlungen (Grundlagen)

Bach, H.(1999): Grundlagen der Sonderpädagogik. Bern; Stuttgart; Wien: Haupt.

Bleidick, U. (Hrsg.), (1999): Einführung in die Behindertenpädagogik, Bd. 1 Stuttgart (u.a.): Kohlhammer.

Cloerkes, G. (2001): Soziologie der Behinderten. Eine Einführung. Heidelberg: Schindele.

Hans, M. / Ginnold, A. (Hrsg.) (2000): Integration von Menschen mit Behinderung - Entwicklungen in Europa. Neuwied: Luchterhand

Hensle, U., Vernooij, M. (2002): Einführung in die Arbeit mit behinderten Menschen I. Wiebelsheim: Quelle und Meyer.

Schulze, G. (2003): Unterrichtsmeidende Verhaltensmuster. Formen, Ursachen, Interventionen. Hamburg: Verlag Dr. Kovač.

Speck, O. (2003): System Heilpädagogik: eine ökologisch reflexive Grundlegung, München (u.a.): Reinhardt.

Stiller, K.-T. (2004): Kooperation von Schule und Familie. Bad Heilbrunn: Klinkhardt

Otto, H.U.. / Thiersch, H (Hrsg.) (2001): Handbuch Sozialarbeit und Sozialpädagogik. Neuwied : Luchterhand.

Thimm, W. (1994): Leben in Nachbarschaften - Hilfen für Menschen mit Behinderungen. Freiburg, Basel, Wien: Verlag Herder Freiburg.

Werning, R. u.a. (2002): Sonderpädagogik. Lernen, Verhalten, Sprache, Bewegung und Wahrnehmung. München: Oldenbourg.

(Stand: August 2004)

Für die Prüfung soll ein Prüfungsschwerpunkt aus den Studieninhalten gemäß Anhang der PVO bzw. Studienordnung gewählt werden, z.B.:

  • Leitprinzipien (ethische Dimensionen) sonderpädagogischen Handelns
  • Gesellschaftliche und rechtliche Situation von Menschen mit sonderpädagogischem Förderbedarf/ special needs
  • Historische und international vergleichende Aspekte einer (cross-) kategorialen Sonderpädagogik
  • Sonderpädagogische Institutionen, ihre rechtlichen Rahmenbedingungen und Organisationsformen
  • Kooperative und integrative Modelle der sonderpädagogischen Arbeit, Umgang mit heterogenen Lerngruppen
  • Außerschulische Felder sonderpädagogischen Handelns (Frühförderung, Wohnen, berufliche Bildung und Tätigsein, Familie, Altern)
  • Grundlagen der sonderpädagogischen Kind-Umfeldanalyse und daraus abgeleiteten Förderplanung in schulischen bzw. außerschulischen Handlungsfeldern

Dieser Schwerpunkt soll in Form einer Gliederung möglichst eigenständig vorbereitet und in Beziehung zum Grundlagenbereich sowie zu zwei gewählten Kompetenzbereichen (s.u.) gesetzt, verknüpft und kritisch reflektiert werden.

Arbeitshinweise

  1. Vermeiden Sie zu lange Gliederungen ebenso wie zu lange Einleitungen und kommen Sie schnell zum Prüfungsschwerpunkt.
  2. Versuchen Sie für sich selbst eine systematisch aufgebaute, klar strukturierte Gliederung aufzustellen.
  3. Planen Sie, wenn möglich, mehrere praxisnahe Beispiele zur Erläuterung Ihrer Ausführungen ein.
  4. Lernen Sie so, dass Sie Gliederungspunkte überspringen bzw. umstellen können.

Prüfungsablauf

In der Regel haben Sie die Möglichkeit, in das gewählte Thema einzuführen. Diese Einführung sollte klar strukturiert nicht zu umfangreich gestaltet werden. Nach kurzer Zeit werden von den Prüferinnen und Prüfern (Rück-) Fragen gestellt aus denen sich ein Prüfungsgespräch entwickelt in dem unterschiedliche Aspekte thematisiert werden. Neben einem notwendig darstellenden Teil in der Prüfung sollte eine begründete eigene Stellungnahme, eine kritische Würdigung sowie Hinweise auf Möglichkeiten und Grenzen (theoretisch, praktisch, methodisch) nicht fehlen. Dabei sollte an entsprechenden Stellen eine Einbindung bzw. Querverbindung zu den Themen aus dem Grundlagenbereich mit berücksichtigt werden.

Bewertungskriterien

Eine noch in den Grundzügen korrekte Darstellung des gewählten Themas entspricht einer "ausreichend" (4) und eine weitest gehend korrekte Darstellung des gewählten Themas und der angesprochenen Grundlagenbereiche entspricht einer "befriedigenden" (3) Leistung. Die kritische Problematisierung von Sachverhalten und die Anwendung auf neue Problembereiche sind zentrale Kriterien für eine "gute" (2) bzw. "sehr gute" (1) Leistung. Die Bewertungskriterien sind in einer Übersicht "Kriterien der Beurteilung von Prüfungsleistungen" weiter konkretisiert.

Grundlagenbereich

  • Grundlagen zu Theorien und Leitprinzipien der Sonderpädagogik
  • Ethische Dimensionen sonderpädagogischen Handelns
  • Kenntnisse zu Formen von Entwicklungsbeeinträchtigungen und Special Education Needs
  • Gesellschaftlichen, rechtlichen und psychosozialen Situation von Menschen mit sonderpädagogischem Förderbedarf/ Special Education Needs
  • Kenntnisse zu historischen und international vergleichenden Aspekten einer (cross-) kategorialen Sonderpädagogik
  • Kenntnissen über schulische und außerschulische Organisationsformen und Handlungsfelder der Sonderpädagogik und der ihnen zuzuordnenden Institutionen, Klientel, rechtlichen Rahmenbedingungen und Praxisanforderungen

Kompetenzbereich Unterricht

  • Kenntnisse zum Gemeinsamen Unterricht und zur Beschulung in kooperativen Formen
  • Kenntnisse über sonderpädagogische Methoden Unterrichtsgestaltung unter besonderer

Berücksichtigung der individuellen Förderplanung

Kompetenzbereich Diagnostik (Analyse) und Förderung

  • Kenntnisse zur Beobachtung und Analyse von Kommunikationsprozessen und Sozialverhalten
  • Kenntnisse in der Entwicklung einer Kind/Person-Umfeldanalyse für Individiual at risk in schulischen und außerschulischen Organisationsformen
  • Kenntnisse zur Analyse von Barrieren in sonderpädagogischen Prozessen
  • Kenntnisse zur Diagnostik, praxisorientierten Entwicklung/Planung und Evaluation von Fördermaßnahmen

Kompetenzbereich Beratung und Kooperation

  • Kenntnisse zu kooperativen und integrativen Modellen der sonderpädagogischen Arbeit, Umgang mit heterogenen Lerngruppen (auch unter Berücksichtigung von Personen mit nicht deutscher Muttersprache)
  • Kenntnisse über außerschulische Felder sonderpädagogischen Handelns (Frühförderung, Wohnen, Übergang Schule/Beruf/Tätigkeit, Familie, Altern)
  • Kenntnisse über Gemeindeorientierte Hilfen, Formen, Maßnahmen, rechtliche Grundlagen

Literaturempfehlungen (Grundlagen)

Bach, H.(1999): Grundlagen der Sonderpädagogik. Bern; Stuttgart; Wien: Haupt.

Bleidick, U. (Hrsg.), (1999): Einführung in die Behindertenpädagogik, Bd. 1 Stuttgart (u.a.): Kohlhammer.

Cloerkes, G. (2001): Soziologie der Behinderten. Eine Einführung. Heidelberg: Schindele.

Hans, M. / Ginnold, A. (Hrsg.) (2000): Integration von Menschen mit Behinderung - Entwicklungen in Europa. Neuwied: Luchterhand

Hensle, U., Vernooij, M. (2002): Einführung in die Arbeit mit behinderten Menschen I. Wiebelsheim: Quelle und Meyer.

Schulze, G. (2003): Unterrichtsmeidende Verhaltensmuster. Formen, Ursachen, Interventionen. Hamburg: Verlag Dr. Kovač.

Speck, O. (2003): System Heilpädagogik: eine ökologisch reflexive Grundlegung, München (u.a.): Reinhardt.

Stiller, K.-T. (2004): Kooperation von Schule und Familie. Bad Heilbrunn: Klinkhardt

Otto, H.U.. / Thiersch, H (Hrsg.) (2001): Handbuch Sozialarbeit und Sozialpädagogik. Neuwied : Luchterhand.

Thimm, W. (1994): Leben in Nachbarschaften - Hilfen für Menschen mit Behinderungen. Freiburg, Basel, Wien: Verlag Herder Freiburg.

Werning, R. u.a. (2002): Sonderpädagogik. Lernen, Verhalten, Sprache, Bewegung und Wahrnehmung. München: Oldenbourg.

Webj6u5masternj (sondergdnpaedmcagmh5yogik9z8@uol.de0ztwp) (Stand: 07.11.2019)