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Koordination

Dr. Nikolaus Buschmann

+49 441/798-4849

Laufzeit

April 2015 bis September 2018

Reflexive Responsibilisierung

Verantwortung für nachhaltige Entwicklung (VERA)

Das WiZeGG ist mit dem zwei Teilprojekte umfassenden Projektbereich „Subjektivierungstheorie“ an dem Forschungsprojekt beteiligt, das im Rahmen des Förderprogramms "Wissenschaft für nachhaltige Entwicklung" des Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur sowie der Volkswagen-Stiftung finanziert und von 2015 bis 2018 an der Carl von Ossietzky Universität und der Leuphana Universität Lüneburg durchgeführt wird.

Das Ziel des Gesamtvorhabens ist die Untersuchung von Formen der Verantwortungszuschreibung im Kontext der Nachhaltigkeit. Dabei wird davon ausgegangen, dass Verantwortungsverhältnisse dahingehend variieren, dass sie in jeweils unterschiedlichen Nachhaltigkeitsentwürfen (ökologische Modernisierung, makroökonomische Steuerung, Post-Wachstum, Post-Kollaps) sowie einem damit korrespondierenden System-, Ziel- und Transformationswissen, entsprechenden Kommunikationsformen und Alltagspraktiken hervorgebracht werden.

Der im WiZeGG angesiedelte Projektbereich versteht Responsibilisierung als eine ‚neosoziale’ Subjektivierungsweise und befasst sich in zwei Teilprojekten mit der Frage, welche Subjektivierungsformen mit der Etablierung des Nachhaltigkeitsleitbilds einhergehen: Zum einen werden in einer genealogisch-historischen Untersuchung die Bedingungen der Entwicklung eines Nachhaltigkeitsdiskurses und darin eingefalteter Verantwortungsverhältnisse untersucht. Zum anderen wird in einer praxeologisch-ethnographischen Studie die nachhaltigkeitsbezogene Responsibilisierung innerhalb von Alltagspraktiken in den Blick genommen.

Webacvomascyterot5 (martazqwa.muellertdk@uol.de) (Stand: 22.11.2019)