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Wahrnehmungsgeographische Studien

Die in der Reihe Wahrnehmungsgeographische Studien erscheinenden Arbeiten haben ihren theoretischen Ort in der Humangeographie und an deren transdisziplinären Rändern. Mit der programmatischen Aufmerksamkeit für das rational gestaltende und emotional erlebende Subjekt verbinden sich theoretische Präferenzen: wissenschaftstheoretisch für den Theorienpluralismus und forschungsmethodisch für das hermeneutische Paradigma. Die Reihe ist für theorieorientierte, empirische, anwendungs- und planungsbezogene Arbeiten offen.

Herausgeber: Rainer Danielzyk, Ingo Mose

Wahrnehmungsgeographische Studien

Kultur und Differenz - Transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung gestalten

Moritz Engbers
Kultur und Differenz - Transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung gestalten
Wahrnehmungsgeographische Studien 29
BIS-Verlag, Oldenburg 2020
ISBN 9783814223773

Abstract

Transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung entwickelt sich zu einer kooperativen, problem- und lösungsorientierten Forschungsform, an der Personen aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen, Arbeitsfeldern und Lebenswelten beteiligt sind. Es mangelt jedoch an Ansätzen,um das Potential einer solchen „kulturellen“ Vielfalt als wesentlichen Teil der Forschung zu verstehen und nutzbar zu machen. Moritz Engbers analysiert Kulturkonzepte und Differenzkategorien in Theorie und Praxis transdisziplinärer Nachhaltigkeitsforschung. Er zeigt, wie transdisziplinäre Forschungs- und Lernprojekte so gestaltet werden können, dass Differenzen zwischen Beteiligten erkundet, gesellschaftliche Machtstrukturen reflektiert und Überlappungen zwischen Wissensfeldern identifiziert werden können.

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Geographien des Essens - Perzeption und Rezeption von Schutzgebieten im Spiegel kulinarischer regionaler Produkte

Ingo Mose/ Norbert Weixlbaumer (Hrsg.)
Geographien des Essens - Perzeption und Rezeption von Schutzgebieten im Spiegel kulinarischer regionaler Produkte
Wahrnehmungsgeographische Studien, Bd. 28
BIS-Verlag, Oldenburg 2019
ISBN 9783814223667

Abstract

Der allgegenwärtige Umgang des Menschen mit Nahrungsmitteln macht das „Geographiemachen“ des Essens zu einem Thema der alltagsweltlichen Debatte ebenso wie des wissenschaftlichen Diskurses. Ernährung und Essen sind seit jeher ein zentrales Element des menschlichen Daseins. Sie spielen in alltäglichen Überlebensstrategien wie im Genussdenken von Menschen eine fundamentale Rolle. Auch im – heute zunehmend sorgenvollen – Blick in die Zukunft der Ernährung ist Essen ein präsentes Thema. Im Zuge einer wachsenden Sensibilisierung für Fragen zu Lebensmittelqualität, Tierwohl, Biolandwirtschaft oder nachhaltigem Leben wird in Europa auch vermehrt Wert auf „gesundes“ Essen und genuine Lebensmittel gelegt. Schutzgebieten wie Nationalparks, Biosphärenreservaten und Naturparks fällt in diesem Kontext eine besondere Rolle zu: So sind in den letzten Jahren in vielen Schutzgebietsregionen Initiativen entstanden, die der Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung qualitativ hochwertiger regionaltypischer Lebensmittel dienen. Schutzgebiete werden somit zu Promotoren eines „besseren Essens“ ebenso wie regionale kulinarische Produkte zu Instrumenten der Regionalentwicklung und zu „Botschaftern“ des Gebietsschutzes werden.

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[BIS intern]   (Stand: 04.01.2022)