Der Modellstudiengang Humanmedizin vermittelt von Beginn an klinisch-praktische Fertigkeiten. Es werden die Abläufe und die Techniken der körperlichen Untersuchung gelehrt und praktische Fertigkeiten vermittelt. Neben den Techniken der Untersuchung ist es ebenfalls von zentraler Bedeutung, die untersuchten Strukturen und deren physiologischen Eigenschaften benennen zu können.
Inhaltlich abgestimmt auf Praktika und Lehrveranstaltungen werden die „klinisch-praktischen Fertigkeiten“ - integriert in die Module - in den Studienjahren 1-5 vermittelt.
Zu Beginn eines jeden Kurses erfolgt einen kurzer Überblick über die Thematik, sowie ggf. eine Demonstration der Untersuchungstechniken. Im Anschluss werden die Lerninhalte unter Anleitung der Dozent*innen und ggf. studentischen Tutor*innen ausgeführt. Diese stehen bei Fragen zur Verfügung.
In den Gruppen simulieren die Studierenden gegenseitig mit Ihren Kommiliton*innen Patient*innen-Kontakte und erleben dabei einen Perspektivenwechsel. Untersuchungen aus Patient*innen-Sicht zu erleben, ermöglicht es, qualitatives Feedback zu geben und eigenes Handeln selbstkritisch zu hinterfragen.
Das Üben und Vertiefen der gelehrten Untersuchungstechniken findet nun nach eigenem Ermessen der Studierenden in den freien Übungszeiten statt. Auch hier stehen Tutor*innen zur Verfügung.
Die Kompetenzlernziele der einzelnen Kurse sind mit der Heidelberger Standarduntersuchung abgeglichen und beschreiben konkret die zu erwerbenden klinisch-praktischen Fertigkeiten. Überprüft werden diese in den mündlich-praktischen Prüfungen (OSCE).
Lernergebnisse und Lerninhalte sind im Modulhandbuch zu finden, welches Ihnen zu Beginn eines jeden Studienjahres von der Lehrkoordination zur Verfügung gestellt wird.