Semesterbegleitendes Kursprogramm

Kontakt

T +49(0)441 798 2275/-2276
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Sprechzeiten:
Mo-Do 10-12 Uhr u. Do 14-17 Uhr
sowie n.V.

Raum: V02 0-015/-016

Informationen zur Teilnahme

Die in diesem Programm aufgeführten Kurse gehören nicht zum allgemeinen Lehrangebot der Universität, sondern sind speziell für ältere Erwachsene konzipiert.

Alle an diesen Themen Interessierte können an den Kursen teilnehmen.

Ein Rücktritt von der Anmeldung ist schriftlich bis vier Wochen vor Seminarbeginn ohne Kosten möglich. Nach Ablauf dieser Frist ist ein Rücktritt unter Erlassen der Kursgebühr nur möglich, wenn ein/e andere/r Teilnehmer*in von der Warteliste nachrücken kann. In diesem Fall wird jedoch eine Bearbeitungsgebühr von 15,- € erhoben. Sollte kein/e Nachrücker*in gefunden werden, muss das volle Entgelt gezahlt werden.

Anmeldung

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung notwendig. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. Eine Teilnahmezusage mit einer entsprechenden Rechnung wird Ihnen zugeschickt.

Semesterbegleitendes Kursprogramm

Das Semesterbegleitende Kursprogramm ergänzt unser Angebot von geöffneten Lehrveranstaltungen durch zusätzliche Kurse, die vom C3L - Center für lebenslanges Lernen der Universität Oldenburg speziell für Sie zusammengestellt und organisiert werden.

Alle hier aufgeführten Kurse werden extra für Sie konzipiert und organisiert und sind nicht dem Lehrangebot der Universität entnommen. Daher ist für die Teilnahme eine gesonderte Kursgebühr zu zahlen. Teilnehmen können alle an diesen Themen Interessierte.

Für das Wintersemester 2021/22 haben wir für Sie wieder ein attraktives Kursprogramm zusammengestellt, welches u.a. Themen aus der Kunstgeschichte, Literatur, Gesundheit oder auch Musik aufgreift. Alle Kurse sind vorbehaltlich der weiterhin ungewissen Lage in Präsenz geplant. Wir hoffen, die Kurse auch tatsächlich in dieser Form durchführen zu können, können dies aber nicht versprechen. Es kann passieren, dass wir Kurse aufgrund der pandemischen Entwicklung kurzfristig absagen müssen.
Wir hoffen dennoch, Ihr Interesse geweckt zu haben und und würden uns freuen, Sie in einem der Kurse begrüßen zu können.

Musik

Peter Tschaikowski. Drei Ballette. Die Synthese der Musik und Choreographie

30.50.102 - Dr. Grigori Pantijelew, ab 15.02.2022, 16 U.-Std.

Beschreibung:

Peter Tschaikowski gebührt die Ehre, die Musik des klassischen Balletts bestimmt zu haben. Wichtige Voraussetzungen seines Erfolgs sind Tanzbarkeit seiner Musik und symphonische Dramatik. Im Seminar werden Videobeispiele verwendet, um die kleinen und großen Unterschiede in der choreographischen Deutung der Musik zu zeigen.
Das „Dornröschen“ (1890) ist eine Synthese der russischen Musik und der französischen Choreographie. Mit allen Abweichungen der späteren Inszenierungen lebt das Werk von der Einheit des ursprünglichen Konzepts vom Märchen, Divertissement, Prunk, Feerie mit dem symphonisch dargestellten Sieg des Guten über das Böse.
Im „Nussknacker“ (1892) ist die Entwicklung komplexer und ideeller. Die ersten Choreographen haben das Konzept unzureichend in die Ballettsprache umgesetzt, so dass bis heute unzählige Versuche unternommen werden, eine gebührende Lösung zu finden.
„Schwanensee“ (1895) hatte erst nach dem Tode des Komponisten die erfolgreiche Umarbeitung erlebt. Die Originalfassung von 1877 hatte keine Chance. Mehr Drama als Märchen, ähnelt das Werk seinen Opern wie „Ewgeni Onegin“ und „Pique Dame“ und tendiert zum Choreodrama. Kein Zufall, dass hier auch viel an seine symphonischen Meisterwerke erinnert.

Dozent:
Dr. Grigori Pantijelew
Termine:
dienstags und freitags, 16:15 - 18:00 Uhr
15.02., 18.02., 22.02., 25.02., 01.03., 04.03. und 08.03.2022
Raum:
Kammermusiksaal
Kursentgelt:
70,- €
Kursentgelt für Gasthörer*innen:
60,- €

Online-Anmeldung

Geschichte

Geschichte des Großherzogtums Oldenburg von 1829 - 1918

30.50.109 - Dr. Bernd Müller, ab 10.02.2022, 12 U.Std.

Beschreibung:
Das Seminar gibt eine Einführung in die Geschichte des Großherzogtums Oldenburg nach dem Tod von Herzog Peter Friedrich Ludwig 1829 bis zum Ende des Großherzogtums 1918. Dabei entsteht zum einen ein Überblick über die für Oldenburg bedeutsamen politischen Entwicklungen im Deutschen Bund, in der Revolutionszeit um 1848, im Norddeutschen Bund, in den sog. Einigungskriegen und im Zweiten Deutschen Reich bis hin zum I. Weltkrieg. Zum anderen werden auch die großen Linien der inneren Entwicklung des Großherzogtums untersucht. Bei alldem ergeben sich Anregungen für eine vertiefte Beschäftigung mit einzelnen Begebenheiten aus der Geschichte Oldenburgs.

Dozent:
Dr. Bernd Müller
Termine:
Donnerstags, 16:15 – 17:45 Uhr
10.02., 17.02., 24.02., 03.03., 10.03. und 17.03.2022
Raum:
Wird noch bekanntgegeben
Kursentgelt: 65,- €
Kursentgelt für Gasthörende und Studierende: 55,- €

Online-Anmeldung

Literatur

"Blaue Wolken klebten am blauen Himmel (...)" (Sarah Kirsch) - Die Farbe Blau in der Literatur

30.50.101 - Dr. Uta Fleischmann, ab 11.01.2022, 10 U.Std.

Beschreibung:

In vielen Texten der Literatur „bläut“ es. Nicht nur in der Romantik schickt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen auf die Suche nach der blauen Blume.
Der Sehnsuchts- und Kunstfarbe Blau widmet auch Goethe einige Passagen in seiner Farbenlehre, und Georg Heym, Georg Trakl, Rainer Maria Rilke, Hilde Domin u.a. tönen ihre Gedichte blau. Selbst der experimentelle Autor, Konrad Bayer, lukt „hinter den blauen bergen“ hervor (Konrad Bayer, topologie der sprache)!

Das Seminar bringt diese und andere Autor_innen, die „blaumachten“, ins Gespräch.

Kopien der Texte werden zur Verfügung gestellt.

Dozentin:
Dr. Uta Fleischmann
Termine:
Mittwochs, 12:15 - 13:45 Uhr
11.01., 18.01., 25.01., 01.02. und 08.02.2022 (10. U.-Std)
Raum:
Wird noch bekanntgegeben
Kursentgelt: 72,- €
Kursentgelt für Gasthörende und Studierende: 62,- €

Online-Anmeldung

Leitmotive der Literaturgeschichte (5): Neid, Eifersucht, Rivalität

30.50.108 - apl. Prof. Dr. Helga Brandes, ab 12.01.2022, 8 U.Std.

Beschreibung:

Dieser Motivkomplex spielt in der Geschichte der Literatur eine zentrale Rolle. Neid, Eifersucht und Rivalität als Ausdruck negativer, zerstörerischer Gefühle wirken in unterschiedlichen Konstellationen und Ausprägungen auf das Lesepublikum abstoßend und faszinierend zugleich. So z.B.

  • die Geschwisterrivalität / der Bruderzwist (-> die biblische Erzählung von Kain und Abel u.a.),
  • der Elternneid (-> einige Volksmärchen etc.),
  • die destruktive Eifersucht in Beziehungen (von Shakespeares „Othello“, 1604, bis hin zu Walker Percys „Lancelot“, 1977).

Das Seminar untersucht anhand ausgewählter Beispiele die jeweilige Motivstruktur und Rezeption.

Folgende Texte stehen dabei im Mittelpunkt:

  • Schneewittchen (1812) der Brüder Grimm (Ausgabe: eigene Wahl)
  • Guy de Maupassant: Pierre und Jean. Die Geschichte zweier Brüder (1888). Aus dem Französischen von Ernst Weiß. Frankfurt am Main und Leipzig: Insel. 4. Auflage 2015 (it 3027). ISBN: 978-3-458-34727-9 [7,50 €]


Dozentin:
apl. Prof. Dr. Helga Brandes
Termine:
Mittwochs, 10:15 – 11:45 Uhr
12.01., 19.01., 26.01. und 02.02.2022 (8 U.-Std.)
Raum:
wird noch bekanntgegeben
Kursentgelt: 60,- €
Kursentgelt für Gasthörende und Studierende: 50,- € 

Online-Anmeldung

"Was hast du geträumt, mein Sohn?" - Der Traum im Märchen

30.50.112 - Sabine Lutkat, am 15.02. und 16.02.2021, 15 U.Std.

Beschreibung:
Während wir schlafen, träumen wir, ob wir uns nun daran erinnern können oder nicht. Wenn wir uns aber daran erinnern, dann können uns Träume Wege in die Zukunft weisen. Oder sind Träume doch nur Schäume? Wohl nicht. Zumindest erzählen die Volksmärchen von der möglichen Bedeutsamkeit bestimmter Träume und ihren hilfreichen und wegweisenden Botschaften. Entsprechende Märchen mit dem Motiv des Traumes werden im Seminar untersucht und befragt. Dabei werden auch die dazugehörigen Motive von Schlafen und Wachen berücksichtigt und das utopische Tagtraumpotential von Märchen diskutiert.

Dozentin:
Sabine Lutkat
Termine:
Dienstag, 15.02.2022, 09:15 – 16:45 Uhr
Mittwoch, 16.02.2022, 09:15 – 16:45 Uhr (15 U.-Std.)
Raum: wird noch bekanntgegeben
Kursentgelt: 85,- €
Kursentgelt für Gasthörende und Studierende: 75,- € 

Online-Anmeldung

Schreibwerkstatt

Kreatives Schreiben – eine Schreibwerkstatt

„Schreiben ist groß machen“ (Christa Wolf)

30.50.105 - Dr. Uta Fleischmann, ab 07.01.2022, 15 U.Std.

Beschreibung:
Schreiben ist nicht nur das Metier der Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Viele Menschen halten zum Beispiel in Tagebüchern Erlebtes fest, bringen Erinnerungen zu Papier – im Gedicht oder in Prosaform. Sie schreiben, weil ihnen die Beschäftigung mit Sprache Freude bereitet; andere wiederum, die das noch nicht erfahren haben, wollen das Schreiben erst einmal versuchen. In dieser Schreibwerkstatt können Sie unterschiedliche Texte schreiben und einer Gruppe Gleichgesinnter vorstellen. Das gemeinsame Gespräch schließt sich an. Darüber hinaus bekommen Sie Anregungen, um sprachliche Fähigkeiten zu erweitern.

Geeignet für Einsteiger_innen und Fortgeschrittene

Dozentin:
Dr. Uta Fleischmann
Termine:
Freitags, 10:00 – 12:15 Uhr
07.01., 14.01., 21.01., 28.01., 04.02.2022
Raum:
wird noch bekanntgegeben
Kursentgelt: 125,- €
Kursentgelt für Gasthörende und Studierende: 115,- €

Online-Anmeldung

Kunstgeschichte

Endlich wieder ins Museum – Horst Janssen analog und digital

30.50.106, Geraldine Dudek, ab 03.11.2021 (8 U.-Std.)

Beschreibung:

Der Ehrenbürger der Stadt Oldenburg hat zwar ein eigenes Museum, auf dessen erster Ebene in stetem Wechsel auch die unterschiedlichsten Exponate gezeigt werden, aber ohne die eine oder andere Erläuterung
mit Hintergrundwissen, bleiben dem Betrachter doch viele Details zu Leben, Werk und Technik verschlossen. Dieses Seminar ist so konzipiert, dass wir uns analog oder digital mit aktuell gezeigten Werken intensiv
beschäftigen und als Gruppe oder pandemiebedingt als Einzelpersonen die Originale im Museum kostenfrei ansehen können. Da im kommenden Frühjahr der beginnende Neubau des angeschlossenen Stadtmuseums
auch zur temporären Schließung des Horst-Janssen-Museums führen wird, ist dies für einen längeren Zeitraum (voraussichtlich bis 2024) die letzte Chance für einen Blick auf das Original Horst Janssen.
Falls wir uns coronabedingt nicht als Gruppe im Museum treffen dürfen, findet das Seminar als
Telefonführung statt. Die Teilnehmer*innen bekommen die ausgedruckten Exponate per Post nach Hause geschickt, zu den vereinbarten Terminen wählen sich alle gebührenfrei in eine Telefonkonferenz ein und wir
sprechen in entspannter Atmosphäre über Kunst und Künstler.

 

Dozentin:
Geraldine Dudek
Termine:
Mittwochs, 10:15 - 11:45 Uhr
03.11., 10.11., 17.11. und 24.11.2021
Raum:
Horst-Janssen-Museum
Kursentgelt:
65,- €
Kursentgelt für Gasthörer*innen: 55,- €

Online-Anmeldung

Das christliche Mönchtum – Geschichte und kunsthistorische Zeugnisse

30.50.104 - Dörte Helling, ab 15.02.2022 (12 U.-Std.)

Beschreibung
Die Geschichte des chr. Mönchtums begann mit den ägyptischen Einsiedlern (Anachoreten) des 3. Jahrhunderts, die auch Wüstenväter genannt werden. Der heilige Antonius kann als Symbolfigur des Eremitenlebens angesprochen werden. Der Name Pachomius steht für den Beginn des klösterlichen Gemeinschaftslebens (Koinobitentum). Er gründete in Ägypten die ersten Klöster, in denen die Mönche in kleinen Zellen zusammenlebten. Seit der Mitte des 4. Jahrhunderts wurde das chr. Mönchtum zu einer „Massenbewegung“, die sich im gesamten Mittelmeergebiet verbreitete. Begleitet wurde die Entwicklung von
extremen Formen der Askese (Bsp.: Symeon der Säulensteher / Qal´at Sim´an). Für das westliche Mönchtum kann Benedikt von Nursia, der das erste Benediktinerkloster in Montecassino gründete, als wichtiger Impulsgeber benannt werden. Seit dem frühen Mittelalter wurde das Mönchtum des Abendlandes von der Regula Benedicti geprägt. In den folgenden Jahrhunderten kam es wiederholt zu Reformen und Neugründungen. Dabei spielten die Rückbesinnung auf mönchische Ideale und die Neuformulierung geistlicher Ziele eine wichtige Rolle (z.B. Cluny, Hirsau, Zisterzienser). Aber auch Herrschaftsinteressen beeinflussten die Entwicklungen entscheidend. Zu einer Wiederbelebung der eremitischen Tradition kam es z.B. durch die Kartäuser. Im hohen Mittelalter gaben Franz von Assisi und der hl. Dominikus durch die Gründung von Bettel- und Predigerorden dem Mönchtum neue Impulse, die bis heute ein reiches Ordensleben begründen. Neben geschichtlichen Aspekten werden in dieser Vortragsreihe die kulturellen
Leistungen der jeweiligen Zeit thematisiert. Der Schwerpunkt liegt dabei auf kunsthistorisch bedeutsamen
Zeugnissen (Klosterarchitektur, Ausstattung, Buchmalerei, etc.).

Dozentin:
Dörte Helling
Termine:
Dienstags, 13:15 - 16:45 Uhr (inkl. 30 Minuten Pause)
15.02., 22.02. und 01.03.2022
Raum:
wird noch bekanntgegeben
Kursentgelt: 65,- €
Kursentgelt für Gasthörende und Studierende: 55,- €

Das wunderbare Fräulein Wunderwald – oder die Wiederentdeckung einer Rebellin und Jugendkünstlerin – oder die Influencerin des Wilhelminischen Kaiserreiches

30.50.107 - Geraldine Dudek, ab 09.02.2022, 12 U.Std.

Beschreibung:

Ilna Ewers-Wunderwald (1875 - 1957) war im Jugendstil eine wahre Ikone. Sie war Künstlerin, virtuose Zeichnerin, Chansonette, Kabarettistin, Übersetzerin, Illustratorin, Globetrotterin, gestaltete Möbel und Stoffe, machte Werbung für Naturkosmetik und revolutionierte die Damenmode. Von der Kunstkritik gefeiert und hoch gelobt, von Künstlerkollegen (z.B. Max Liebermann, Gustav Klimt) wertgeschätzt, geriet sie für fast 100 Jahre in Vergessenheit und ist heute nur noch wenigen Menschen als Ehefrau des Skandalautors Hanns Heinz Ewers bekannt. Ihre Kunst liegt im Spannungsfeld zwischen größter Präzision und Fantasie, ihre Bilder
galten als „fälschungssicher“. Obwohl große Teile ihres Lebens und Schaffens noch im Dunkeln liegen, zeigt die Wiederentdeckung der Ilna Ewers-Wunderwald deutlich, dass sie ihrer Zeit weit voraus war und in vielerlei Hinsicht im momentanen gesellschaftlichen Diskurs hoch aktuell.

Dozentin:
Geraldine Dudek
Termine:
Mittwochs, 10:15 – 11:45 Uhr
09.02., 16.02., 23.02., 02.03., 09.03. und 16.03.2022
Raum:
wird noch bekanntgegeben
Kursentgelt:
75,- €
Kursentgelt für Gasthörer*innen: 65,- €

Online-Anmeldung

Mystisch-bizarre Bildwelten: Von Pieter Bruegel bis Hannah Höch

30.50.111 - Bärbel Schönbohm, ab 21.02.2022 (15 U.-Std.)

Beschreibung
Der niederländische Künstler Pieter Bruegel, genannt auch „Bauernbruegel“, stellte als erster in einer prägnanten, teils sehr skurrilen Figurensprache den ländlichen Alltag Flanderns dar. Gustave Moreau,
der sich mit Vorliebe mythologischen Sujets widmete, gilt als „Vater des Symbolismus“ und als Vorbild der Surrealisten. Als sogenannter „Maler der Masken“ wird der Belgier James Ensor bezeichnet. Schon zu
seinen Lebzeiten war er als solcher einem breiten Publikum bekannt. Egon Schiele, einer der bedeutendsten Künstler der Wiener Moderne, reflektiert in seinen Werken immer wieder auf bizarre Weise seine eigene
Existenz. Die Bildwelten von Joan Miró werden bevölkert von biomorph-fantastischen Figuren, die einer Traumwelt entsprungen scheinen. Einen wesentlichen Beitrag zur DADA-Bewegung leistete Hannah Höch mit ihren Collagen und Fotomontagen, mit denen sie den verlogenen Wertekanon der damaligen Gesellschaft kritisierte.

Dozentin:
Bärbel Schönbohm
Termine:
Montags, 14:15 - 16:45 Uhr
21.02., 28.02., 07.03., 14.03. und 21.03.2022
Raum:
wird noch bekanntgegeben
Kursentgelt: 65,- €
Kursentgelt für Gasthörende und Studierende: 55,- €

Von Camille Pissarro bis Niki de Saint Phalle

30.50.104 - Bärbel Schönbohm, ab 06.09.2021,

Beschreibung:
Camille Pissarro (1830–1903) prägte den Impressionismus maßgeblich. Anders als seine Künstlerkollegen dieser Stilrichtung widmete er sich gleichermaßen der Landschaft wie auch der menschlichen Figur. Georges Seurat (1859–1891) schuf in Auseinandersetzung mit der Farbtheorie Werke, in denen er akribisch unzählige Farbtupfer auf der Bildfläche verteilte, die sich erst auf der Netzhaut des Betrachters mischen sollten. Vom beliebten Malermodell zur angesehenen Künstlerin avancierte Suzanne Valadon (1865–1938). Ihre Motive, die sie ihrer unmittelbaren Umgebung entnahm, fing sie mit sicherem, dabei nie beschönigendem Strich ein. Georges Braque (1882–1963) gilt neben Pablo Picasso als Erfinder des Kubismus und damit als Wegbereiter der Moderne. Pierre Bonnard (1887–1974), ein Mitglied der Künstlergruppe „Nabis“, verstand es, Stimmungen in seinen Bildern zu transportieren. Sein Anliegen war es, die Natur mittels der Kunst zu überwinden. Mit ihren „Schießbildern“, die als Akte der Selbstbefreiung gelten, wurde Niki de Saint Phalle (1930–2002) über Nacht berühmt, mit ihren Nanas fand sie dann ihren ganz eigenen, unverwechselbaren Ausdrucksstil.

Diese Veranstaltung findet digital statt. Sie erhalten alles Wissenswertes über die genannten KünstlerInnen und Werke in aufgezeichneten Vorträgen (jeweils ca. 45 Minuten). Diese stellen wir Ihnen wöchentlich zu den genannten Terminen per E-Mail zur Verfügung. Sie sind jedoch nicht an feste Termine gebunden sondern können sich die Vorträge jederzeit anschauen. Sie benötigen hierfür keine besonderen technischen Voraussetzungen, lediglich ein PC mit Lautsprecher (alternativ Laptop oder Tablet) und eine Internetverbindung sind notwendig.

Dozentin:
Bärbel Schönbohm
Termine:
Versendung der Vorträge per E-Mail erfolgt am 06.09., 13.09., 20.09., 27.09., 04.10. und 11.10.2021

Kursentgelt:
55,- €

Online-Anmeldung

Gegenwartskünste im Kontext: Umbruchsphänomene in den Künsten seit 1945

Fotografie als Kunstform

30.50.110 - Prof. Dr. Martin Roman Deppner, ab 12.01.2022, 16 U.-Std.

Beschreibung:

Die Fotografie ist in Ausstellungen zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts nicht mehr wegzudenken. Großformatige Präsentationen in Ausstellungshäusern, hochwertige Buchpublikationen lassen die Fotografie
ins Licht einer zunehmend an Kunst und Fotografie interessierten Öffentlichkeit treten. Dazu haben wesentlich die Entwicklung neuer fotografischer Techniken sowie die Form der inszenierten Fotografie beigetragen. Entsprechend fokussieren sich die Strategien der Fotografie in den letzten 20 Jahren auf die Performanz vor der Kamera und den Eingriffen mittels digitaler Postproduktion. Gleichwohl gibt es zahlreiche
Zwischenformen, die das Dokumentarische mit dem Inszenierten verknüpfen.
In diesem Seminar werden wir bekannte Positionen (Jeff Wall, Cindy Sherman, Gilian Wearing, Tim Walker, David LaChapelle, Erwin Olaf z.B.) behandeln und künstlerische Strategien benennen, die darin zum Ausdruck kommen. Wechselwirkungen mit anderen Medien und Kunstformen kommen mittels eines vergleichenden Sehens und Denkens ebenfalls in Betracht. Die Becher-Schule wird eine nicht unwesentliche Rolle spielen, so auch die Strategien der Mode-Fotografie und der staged photographs.

Dozent:
Prof. Dr. Martin Roman Deppner
Termine:
Samstags, 10:15 - 11:45 Uhr und 14:15 - 15:45 Uhr
12.02., 26.02., 04.03. und 26.03.2022
Raum:
wird noch bekanntgegeben
Kursentgelt
110,- €
Kursentgelt für Gasthörer*innen: 100,- €

Online-Anmeldung

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(Stand: 09.11.2021)