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Informationen zur Teilnahme
Für die Teilnahme ist eine Anmeldung nötig, die in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt werden. Eine Teilnahmezusage mit einer entsprechenden Rechnung wird Ihnen nach der Anmeldung zugeschickt. Für eine Onlineanmeldung klicken Sie bitte das gewünschte Seminar an und gehen jeweils ganz unten auf „Online-Anmeldung”.
Ein Rücktritt von der Anmeldung ist schriftlich bis zwei Wochen vor Seminarbeginn ohne Kosten möglich. Nach Ablauf dieser Frist bzw. bei Nichterscheinen zu den
Seminarterminen wird die volle Teilnahmegebühr fällig.
Nähere Informationen über unsere Dozent*innen
Semesterbegleitendes Kursprogramm
Das Semesterbegleitende Kursprogramm wendet sich vorrangig an ältere Erwachsene, die sich ggf. im Anschluss an ihr aktives Berufsleben oder der Familienarbeit mit wissenschaftlichen Fragestellungen beschäftigen möchten. Die Seminare des Programms gehören nicht zum allgemeinen Lehrangebot der Universität, sondern sind vom C3L - Centers für lebenslanges Lernen der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg konzipiert und speziell an den Interessen älterer Erwachsene ausgerichtet . Die Seminare können ohne besondere Teilnahmevoraussetzungen belegt werden, eine Gasthörerschaft ist ebenfalls nicht notwendig.
Für das Wintersemester 2026/27 haben wir für Sie wieder ein attraktives Kursprogramm zusammengestellt, welches Themen aus der Kunstgeschichte, Literatur, Gesundheit, Theologie, Psychologie oder auch dem Schreiben aufgreift.
Wir hoffen Ihr Interesse geweckt zu haben und und würden uns freuen, Sie in einem der Kurse begrüßen zu können.
Schreiben
Noch bessere Texte schreiben
Dozentin: Ann-Kathrin Marr
Beschreibung:
Wie schreibe ich leichter und besser? Ob Newsletter, eigene Website oder ein Beitrag für die Vereinszeitschrift: Gut zu schreiben ist kein Zufall, Sie können es lernen! Und vor allem: Es macht Spaß. In diesem Kurs erhalten Sie dazu Tipps und Strategien. Anhand von Beispielen üben wir, prägnant und lebendig zu formulieren, gute Einstiege und stimmige Übergänge zu finden. Dafür arbeiten wir mit kreativen Methoden, Schreibübungen und Beispielen. Kurze theoretische Einheiten liefern das nötige Handwerkszeug. Der Schwerpunkt liegt aber auf dem praktischen Tun und dem fachlichen Feedback. Eigene Texte können Sie mit der Dozentin und in der Gruppe besprechen, sie überarbeiten und Neues ausprobieren.
Das Seminar richtet sich an alle, die erste Erfahrungen mit dem Schreiben gesammelt haben – ob privat, im Beruf oder im Vorgänger-Kurs „Gute Texte schreiben“. Der Schwerpunkt liegt auf nicht fiktionalen Texten, wie für Websites, Newsletter, Reden oder Vereinszeitschriften. Autor*innen von fiktionalen Texten können von den Übungen ebenfalls profitieren.
Veranstaltungsnummer:
30.50.104
Termine:
montags, 22.02., 01.03. und 08.03.2027, jeweils von 16:15 – 18:30 Uhr (9 U.-Std.)
Teilnehmerzahl: max. 15
Kursentgelt: 72,- €
Online-Anmeldung (ab 01. September möglich)
Vom Stoff zur Form - Ein Grundkurs in Prosaschreiben
Dozentin: Henriette Dyckerhoff
Beschreibung:
Was inspiriert uns zu einer Geschichte? Eine kurze Szene, die wir beobachten? Eine Geste, die uns berührt? Eine Landschaft? Oder eine theoretische Überlegung?
In diesem Seminar erkunden wir, wie aus einer Idee – dem Stoff – eine literarische Form entstehen kann. Wir sprechen über Dramaturgie, entwickeln interessante Figuren mit Tiefe und untersuchen, was eine gute Geschichte ausmacht. Dabei probieren wir verschiedene literarische Gattungen aus: Wir dichten, erzählen, fabulieren. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Schreibprozess selbst: Wie kann man das Schreiben in den Alltag integrieren? Welche Rituale und Methoden helfen, kreativ zu bleiben? Dieses Angebot richtet sich an alle, die Interesse an Prosaschreiben haben – unabhängig davon, ob bereits Schreiberfahrung vorhanden ist oder nicht.
Veranstaltungsnummer:
30.50.105
Termine:
Dienstag, 15.09.2026
Mittwoch, 16.09.2026
Dienstag, 29.09.2026, jeweils von 14:30 – 17:45 Uhr, (12 U.-Std.)
Teilnehmerzahl: max. 12
Kursentgelt: 84,- €
Sprache und Erzählhaltung – den eigenen Ton finden
Dozentin: Henriette Dyckerhoff
Beschreibung:
Dieses Seminar richtet sich an Menschen, die Freude am Schreiben haben und ihre eigene, authentische Erzählweise entwickeln möchten. Geschichten lassen sich auf vielfältige Weise erzählen: tragisch, dramatisch, lustig oder leise und tastend. Auch die Perspektive spielt eine entscheidende Rolle. Erzählt eine Figur mitten aus dem Geschehen heraus oder wird mit Abstand berichtet? Je nach Erzählhaltung verändern sich Atmosphäre und Wirkung deutlich. Ein Krimi kann etwa mit schwarzem Humor erzählt werden und wirkt dadurch überraschend leicht und unterhaltsam. Andere Texte hingegen sind düster und spannungsgeladen, sodass man sie kaum aus der Hand legen kann. Ein dramatisches Ereignis verliert an Intensität, wenn es distanziert geschildert wird – während selbst Alltägliches wie ein Wocheneinkauf eine poetische Qualität gewinnen kann, wenn es entsprechend beschrieben ist.
Wir betrachten Beispiele aus der Literatur und erproben verschiedene Textformen und Erzählhaltungen. Dabei entwickeln Sie ganz nebenbei Ihren eigenen sprachlichen Ausdruck und finden zu einer individuellen Art, Gedanken und Ideen zu formulieren.
Veranstaltungsnummer:
30.50.105
Termine:
Dienstags, am 09.02., 16.02. und 23.02.2027, jeweils von 14:30 – 17:45 Uhr, (12 U.-Std.)
Teilnehmerzahl: max. 12
Kursentgelt: 84,- €
Online-Anmeldung (ab 01. September möglich)
Theologie und Landesgeschichte
Oldenburg und Russland.
Zusammenhänge russischer und oldenburgischer Politik 1721 bis 1872
Dozent: Dr. Bernd Müller
Beschreibung:
Der Kurs behandelt die Zusammenhänge der auswärtigen Politik Oldenburgs und Russlands zwischen dem Grossen Nordischen Krieg 1700-1721, den Kriegen mit Frankreich und dem Wiener Kongress 1814/15 bis hin zur Konsolidierung des Großherzogtums Oldenburg im Deutschen Reich 1872. Es geht hierbei um die Ziele der russischen Politik zu Oldenburg, deren Nutzung durch Oldenburg und die politische Bedeutung der dynastischen Verbindungen zwischen den Häusern Gottorp, Romanow
und Oldenburg. Dabei sollen die großen Zusammenhänge und Auswirkungen auf die Europäische Politik der Epoche sichtbar werden und weniger die zahllosen Details innerstaatlicher Entwicklungen dieser Umbruchsjahre in Europa.
Veranstaltungsnummer:
30.50.112
Termine:
Donnerstags, 16:15 – 17:45 Uhr
18.02., 25.02., 04.03. und 11.03.2027 (8 U.-Std.)
Teilnehmerzahl: max. 25
Kursentgelt: 72,- €
Online-Anmeldung (ab 01. September möglich)
„Weise ist, wer von jedem Menschen lernt“- Auf den Spuren jüdischer Schriftauslegung
Dozent: Dr. Kim strübind
Beschreibung:
Die theologischen Grundlagen des Judentums sind weithin unbekannt. Dies liegt auch daran, dass diese Weltreligion keinen missionarischen Anspruch vertritt. Zu den erstaunlichen Phänomenen gehört, dass sich Jüdinnen und Juden trotz Jahrhunderte langer Vertreibungen und Verfolgungen mit ihrem religiösen Kodex aus Talmud und Midrasch ein „portatives Vaterland“ (Heinrich Heine) schufen, das sie in jedes Exil begleitete und das das Judentum bis heute weltweit verbindet.
Die sechsteilige Vorlesungsreihe will in die Besonderheit der jüdischen Schriftauslegung einführen, das Verhältnis von schriftlicher und mündlicher Tora darlegen und zeigen, dass viele Vorurteile gegenüber dem Judentum auf antisemitische Stereotype zurückgehen, die über Jahrhunderte überliefert wurden. Die Vorlesungsreihe zeigt die jüdische Glaubensgemeinschaft als eine Religion, deren Wesen nicht von „Gesetzlichkeit“, sondern vom leidenschaftlichen Versuch geprägt ist, Gott im Leben zu dienen. Es geht im Judentum nicht um die Unantastbarkeit heiliger Texte, sondern gerade um deren diskursive Aneignung, um kreativen Streit und um ein Ringen um ihren Lebensbezug.
Veranstaltungsnummer:
30.50.106
Termine:
Donnerstags, jeweils 10:15 – 11:45 Uhr
11.02., 18.02., 25.02., 04.03., 11.03. und 18.03.2027 (12 U.-Std.)
Teilnehmerzahl: max. 20
Kursentgelt: 72,- €
Online-Anmeldung (ab 01. September möglich)
Literatur
„…, und sie durfte in alle Zimmer gehen, nur im Flur war ein Zimmer, das sie nicht betreten durfte.“ – Verbote und Verbotsübertretungen im Märchen
Dozentin: Sabine Lutkat
Beschreibung:
Wie gehen wir mit Verboten um? Und wie mit den Konsequenzen nach einer Verbotsübertretung? Solche Fragen beschäftigen uns ein Leben lang, und so wundert es nicht, dass dieses Thema auch in den Märchen eine wichtige Rolle spielt. In vielen Märchen werden Verbote ausgesprochen, und in der Regel werden die Verbote nicht befolgt: Türen werden geöffnet, Gestalten bei Licht betrachtet, Geheimnisse erlauscht, und dennoch enden die Märchen in der Regel gut. Im Seminar stehen Märchen im Mittelpunkt, in denen Verbote ausgesprochen und übertreten werden. Anhand der Märchen werden wir gemeinsam darüber nachdenken, ob der Verbotsübertritt Katastrophe, Gefahr oder Notwendigkeit ist, und dabei auch der Frage nachgehen, was Verbote von Tabus unterscheidet. Dabei kommen auch Märchen zur Sprache, in denen Verbote nicht übertreten werden und dies zum guten Ende führt.
Veranstaltungsnummer:
30.50.110
Termine:
Dienstags, 13:15 – 16:30 Uhr (inkl. Pause)
15.09., 22.09. und 29.09.2026 (12 U.-Std.)
Teilnehmerzahl: max. 20
Kursentgelt: 86,- €
Online-Anmeldung
Faszination Kriminalliteratur
Dozentin: Helga Bürster
Beschreibung:
Es knackt im Gebüsch, ein Nachtvogel fliegt auf, jemand schreit, ein Mord ist geschehen. Macht Sie das neugierig? Dann gehören Sie zur großen Fangemeinde der Kriminalliteratur. Ursprünglich als Schund in die Schmuddelecke gestellt, hat sich der Krimi inzwischen literarisch etabliert und ist dennoch ein Massenphänomen. Der Hype ist ungebrochen. Was ist es aber, das uns so sehr am Verbrechen und am Spiel mit der Angst fasziniert? Und wie schaffen es die Autoren und Autorinnen, uns Lesende in ihren Bann zu ziehen? Ist der Krimi am Ende so etwas wie ein Spiegel unserer Gesellschaft? Anhand von klassischen bis modernen Kriminalkurzgeschichten, wie denen von
Agatha Christie, Friedrich Ani oder Don Winslow wollen wir uns mit diesem Genre näher beschäftigen.
Veranstaltungsnummer:
30.50.108
Termine:
Donnerstags, 28.01., 11.02., 25.02. und 11.03.2027, jeweils von 10:15 – 11:45 Uhr (8 U.-Std.)
Teilnehmerzahl: max. 20
Kursentgelt: 64,- €
Online-Anmeldung (ab 01. September möglich)
Letteratura italiana - Seminario di conversazione in lingua italiana
Dozentin: Pasqua Pastore
Beschreibung:
Il seminario di conversazione in lingua italiana è incentrato sulla lettura di un’opera letteraria italiana (in lingua italiana). Il titolo dell‘opera scelta per il Wintersemester 2026/27 verrà comunicato alle/ai partecipanti all‘inizio del corso. Inoltre, saranno messe a disposizione ulteriori letture riguardanti curiosità e aspetti interessanti della cultura, storia e politica italiana. Per la partecipazione al seminario è consigliata la conoscenza della lingua italiana a partire dal livello B1 del Quadro europeo di riferimento per le lingue (GeR).
Der Italienisch-Konversationskurs legt den Fokus auf das Lesen von Zeitungsartikeln sowie das Anschauen kurzer Berichte, Dokumentationen und Filme in italienischer Sprache. Die Inhalte, die sich mit der italienischen Politik, Kultur und Gesellschaft befassen, werden von der Dozentin bereitgestellt. Auf Wunsch der Teilnehmer können zudem bestimmte Aspekte der italienischen Grammatik vertieft werden. Für die Teilnahme an dem Seminar werden Kenntnisse der italienischen Sprache ab dem Niveau B1 des Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GeR) empfohlen.
Veranstaltungsnummer: 30.50.109
Termine:
Montags, wöchentlich vom 12.10.2026 bis 25.01.2027, jeweils 10:15 - 11:45 Uhr (28 U.-Std)
Teilnehmerzahl: max. 18
Kursengelt: 168,- €
Online-Anmeldung (ab 01. September möglich)
Kunstgeschichte
Blicke auf die Kunstgeschichte:
Licht, Melancholie und Aufbruch – Künstler*innen aus Skandinavien
Dozentin: Bärbel Schönbohm
Beschreibung:
Dieses Seminar bietet einen Einblick in die skandinavische Kunstgeschichte vom 19. bis 20. Jahrhundert anhand sechs wegweisender Persönlichkeiten. Die Reise beginnt in der Romantik mit dem Norweger Johan Christian Dahl, dem Meisterder erhabenen nordischen Landschaft. Danach folgt der Schwede Anders Zorn, der das virtuose Licht Skandinaviens einfängt. Der Norweger Edvard Munch bricht als Vater der Moderne psychologische Abgründe auf, während die Finnin Helene
Schjerfbeck mit radikal minimalistischer Reduktion fasziniert. Die Schwedin Sigrid Hjertén, deren Werk von expressiver Farbdynamik und melancholischer Intensität geprägt ist, revolutioniert die damalige Avantgarde. Den Abschluss bildet der Däne Asger Jorn, der nach dem Krieg als Mitbegründer der CoBrA-Gruppe traditionelle Formen mit abstrakter Spontaneität aufbricht.
Veranstaltungsnummer: 30.50.102
Termine:
Montags, 14:15 - 16:45 Uhr
01.02., 08.02., 15.02., 23.02. und 01.03.2027 (15 U.-Std.)
Teilnehmerzahl: max. 35
Kursentgelt: 90,- €
Online-Anmeldung (ab 01. September möglich)
Blicke auf die Kunstgeschichte: Von Botticelli bis Modigliani (ausgebucht)
Dozentin: Bärbel Schönbohm
Beschreibung:
Unsere Reise durch die Kunstgeschichte führt uns nach Italien. In diesem Seminar begegnen wir sechs Kunstschaffenden, die die europäische Kunstgeschichte entscheidend geprägt haben. Von Sandro Botticelli, dessen poetische Bildwelten bis heute faszinieren, führt der Weg zu Sofonisba Anguissola, einer der ersten erfolgreichen Malerinnen der Renaissance. Mit Michelangelo Merisi da Caravaggio rückt das dramatische Hell-Dunkel des Barock ins Zentrum: Seine revolutionäre Lichtregie veränderte die europäische Malerei grundlegend. Artemisia Gentileschi knüpft daran an, entwickelt jedoch eine eigene, kraftvolle Bildsprache. Die Moderne vertreten Umberto Boccioni, der als führender Futurist Bewegung, Geschwindigkeit und die Dynamik des modernen Lebens neu definierte sowie Amedeo Modigliani, dessen langgestreckte Figuren und melancholische Porträts zu zeitlosen Ikonen des 20. Jahrhunderts wurden.
Veranstaltungsnummer: 30.50.102
Termine:
montags, 14:15 - 16:45 Uhr
31.08., 07.09., 14.09., 21.09. und 28.09.2026 (15 U.-Std.)
Teilnehmerzahl: max. 35
Kursentgelt: 90,- €
Online-Anmeldung
(Das Seminar ist aktuell ausgebucht. Nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf, wenn wir Sie auf die Warteliste setzen sollen.)
Gerhard Richter - Maler, Zeichner, Fotograf
Dozent: Detlef Stein
Beschreibung:
Gerhard Richters Werk entzieht sich jeder Festlegung. Seit seiner Ausbildung als Wandbildmaler an der Dresdner Kunstakademie hat der 1932 geborene Künstler als Maler, Zeichner und Fotograf höchst unterschiedliche Wege bestritten, zwischen Abstraktionen und figürlichen Darstellungen nach fotografischen Vorlagen.
Das Seminar zeichnet wichtige Entwicklungslinien im Schaffen Richters nach und stellt Hauptwerke wie die Fenster für den Kölner Dom vor.
Veranstaltungsnummer: 30.50.101
Termine:
Montags, 08.03. und 15.03.2027, jeweils von 14:15 - 16:45 Uhr, (6 U.-Std.)
Teilnehmerzahl: max. 20
Kursentgelt: 60,- €
Online-Anmeldung (ab 01. September möglich)
Besuch der Kunsthalle Bremen:
Der Dackel. Eine Ikone geht Gassi
Dozentin: Bärbel Schönbohm
Beschreibung:
Gemeinsam erkunden wir die erste große Werkschau, die den Dackel ins Zentrum des künstlerischen Schaffens rückt. Kaum ein anderer Hund war und ist bei Kunstschaffenden so beliebt wie er. Wir erleben den Wandel des Vierbeiners von seiner ursprünglichen Rolle als Jagdgehilfe bis hin zum großstädtischen Gefährten
und heutigen Kultobjekt. Uns erwarten rund 120 Exponate aus Vergangenheit und Gegenwart. Die Bandbreite erstreckt sich von Malerei, Zeichnung, Fotografie, Videokunst, Installation und Performance bis hin zu Einblicken in Populärkulturelles, Buchillustration, Deko- und Spielzeugdesign. Gezeigt werden Arbeiten unter anderem von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, Max Liebermann, Pierre Bonnard, Pablo Picasso, Andy Warhol, David Hockney und Rosemarie Trockel.
Ergänzt wird der Ausstellungsbesuch um einen Rundgang zu den Hundedarstellungen der Sammlung.
Die Anreise zur Kunsthalle Bremen erfolgt eigenständig. Der Eintrittspreis in Höhe von 15,00 € ist nicht in der Kursgebühr inkludiert und wird von den Teilnehmer*innen direkt im Museum gezahlt.
Veranstaltungsnummer: 30.50.103
Termin:
Freitag, 15.01.2027 von 11:00 – 12:30 Uhr (2 U.-Std.)
Teilnehmerzahl: max. 20
Kursentgelt: 24,- €
Online-Anmeldung (ab 01. September möglich)
Mode zwischen Alltagswelt und Kunstform
Dozent: Thomas Feld
Beschreibung:
Dass kein Kunstwerk so schön und vollkommen sein kann, dass es nicht von einem neuen übertroffen werden könnte, ist eine Einsicht romantischer Kunsttheorie. Sie erfasst eine Dynamik, die der Moderne eingeschrieben ist: jederzeit kann das Gute von Neuem übertroffen werden. Das macht die Unruhe moderner Entwicklung aus. Die Frühromantiker finden diese Dynamik in so unterschiedlichen Bereichen wie Kunstgeschichte, Roman, Liebe oder Religion. Dieselbe Dynamik findet sich in der Mode.
Sie ist wesentlicher Teil unserer Alltagswelt und spätestens seit Ende des 19. Jahrhunderts eine eigenständige Kunstform. Die Mode bestimmt, wie wir uns kleiden, wie unsere Kaufhäuser bestückt sind und lockt mit dem Versprechen weiblicher und männlicher Schönheit. Sie spielt mit Farben, Formen, Materialien und Themen. Sie zitiert Märchen, Mythen und Ausdruckmöglichkeiten moderner Kunst und ist bei alldem ein gigantischer Wirtschaftsbetrieb mit beeindruckenden Erfolgsgeschichten und dramatischem Scheitern. Und immer bleibt die Mode von heute hinter der Mode von morgen zurück.
Im Seminar werden wir der Welt der Mode nachspüren. Wir knüpfen an unsere Erfahrungen an, nutzen Texte aus Sozialwissenschaft und Philosophie, Bildmaterial und Filme. Ziel ist der gegenseitige Austausch und ein besseres Verständnis für diesen Teil unserer Alltagswelt.
Veranstaltungsnummer: 30.50.113
Termine:
Dienstags, 14:15 - 15:45 Uhr
09.02., 16.02., 23.02., 02.03. und 09.03.2027 (10. U.-Std)
Teilnehmerzahl: max. 20
Kursentgelt: 70,- €
Online-Anmeldung (ab 01. September möglich)
Gesundheit
Qigong –
Selbstwirksame Übungen für Resilienz, Regeneration und Bewusstseinsbildung
Dozentin: Susanne Sander
Beschreibung:
Mit Qigong üben wir auf einzigartige Weise eine leiborientierte Bewusstseinsbildung, die uns in eine Balance aus der inneren Mitte führt. Die Bewegungen und Haltungen regen die selbstwirksamen Kräfte von Körper, Atem und Geist/ Vorstellungskraft an, stärken Muskeln und Knochen, fördern den Kreislauf von Blut und Qi und lassen uns zur Ruhe kommen. Mittels Qigong können wir unsere achtsame Wahrnehmung, innere Stärke, Resonanz, Resilienz und Ausgewogenheit fördern und Herausforderungen des Lebens wie Ab-, Um- und Aufbrüche anders meistern. Die Übungen mit ihrer Ästhetik der Balance in der Bewegung können ohne Vorkenntnisse von Menschen aller
Altersgruppen erlernt werden. Aspekte aus Theorien und Philosophien ergänzen die im Schwerpunkt praktischen Übungen.
Veranstaltungsnummer: 30.50.114
Termine:
dienstags, 08:00 - 09:00 Uhr
wöchentlich ab dem 13.10.2026 bis 26.01.2027 (21 U.-Std.)
Teilnehmerzahl: max. 25
Kursentgelt: 126,- €
Online-Anmeldung (ab 01. September möglich)
Herz Qigong
Dozentin: Susanne Sander
Beschreibung:
„Den Puls des eigenen Herzens fühlen. Ruhe im Innern, Ruhe im Äußern. Wieder Atem holen lernen, das ist es.“ (Christian Morgenstern)
In der traditionellen chinesischen Philosophie beherbergt das Herz die Shen-Seele, den Geist. Es steht für Inspiration, Kreativität, Lebensfreude und Ausstrahlung. Herz und Nieren stehen in enger Beziehung zueinander. Die Nieren gewähren der Zhi-Seele, der Willenskraft, Zuflucht. Sie verleihen der Kreativität die Kraft zur Umsetzung. Ohne Nieren-Qi bleiben Ideen bloße Gedanken, ohne Herz-Qi fehlen die Impulse für Neues.
Mit dem Herz Qigong regulieren wir Herz, Kreislauf, Nieren und die Durchlässigkeit der Leitbahnen und fördern die innere Ruhe. Ängste, Anforderungen und Belastungen
des Alltags treten in den Hintergrund. Im ersten Teil des Seminars werden Grundlagen, Prinzipien und Wirkweisen des Qigong vermittelt. Im zweiten Teil stehen das Erlernen und Anwenden ausgewählter Übungen des Herz-Qigong im Mittelpunkt.
Alle Qigong-Interessierten mit Freude am Ausprobieren sind willkommen. Die Übungen sind leicht zu erlernen und für jedes Alter geeignet. Bequeme Kleidung und
leichte, flache Schuhe werden empfohlen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
In der Kursgebühr ist eine Seminarverpflegung (Kaltgetränke, Kaffee/Tee, Obst und Kekse) inbegriffen.
Veranstaltungsnummer: 30.50.114
Termine:
Freitag, 12.02.2027 von 15:00 – 18:30 Uhr (inkl. Pause)
Samstag, 13.02.2027 von 09:00 – 16:45 Uhr (inkl. Pause), (12 U.-Std.)
Teilnehmerzahl: max. 20
Kursentgelt: 120,- €
Online-Anmeldung (ab 01. September möglich)
Den Mond umarmen – Meridian (49er Leitbahnen) Qigong
Übungen zum Fördern von Resilienz, innerer Ausgewogenheit und Stresskompetenz
Dozentin: Susanne Sander
Beschreibung:
In der Traditionellen Chinesischen Medizin TCM und Philosophie wird beschrieben: „Fließen Lebensenergie Qi und Blut bleibt Krankheit fern.“ Für das Fließen des Qi durchziehen sogenannte Meridiane (Leitbahnen) als ein selbstwirksames energetisches Netzwerk den gesamten Körper. Die Meridiane werden gerne mit Wasserläufen wie Quellen, Bächen und Meeren verglichen. 12 Haupt- und acht außergewöhnliche sowie zahlreichere kleinere Meridiane verbinden und durchdringen sowohl die Körperoberfläche als auch das Körperinnere und die Organe. Der Qifluss in den Meridianen ist u.a. über Akupunktur und Qigong regulierbar. Mit den Qiübungen werden sowohl physiologische als auch psychische bzw. bewusstseinsspezifische Effekte angeregt, die die eigene Resilienz, körperliche und geistige Ausgewogenheit und Geschmeidigkeit, die Fähigkeit zur Fokussierung und das Indie-Ruhe-treten fördern, ermöglichen und erleichtern können. Im ersten Teil des Seminars werden anhand ausgewählter Übungen Grundlagen, Prinzipien und Wirkweisen des Qigong vermittelt. Im zweiten Teil wenden wir uns vor allem dem Erlernen und Praktizieren ausgewählter Übungen des Meridian Qigong zu.
Alle Qigong-Interessierten mit der Bereitschaft zum Experimentieren sind willkommen. Die Übungen sind leicht zu erlernen und für jedes Alter geeignet. Für Qigong geeignet sind bequeme Kleidung und leichte, flache Schuhe. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
In der Kursgebühr ist eine Seminarverpflegung (Kaltgetränke, Kaffee/Tee, Obst und Kekse) inbegriffen.
Veranstaltungsnummer: 30.50.114
Termine:
Freitag, 25.09.2026 von 15:00 – 18:30 Uhr (inkl. Pause)
Samstag, 26.09.2026 von 09:00 – 16:45 Uhr (inkl. Pause), (12 U.-Std.)
Teilnehmerzahl: max. 18
Kursentgelt: 120,- €
Online-Anmeldung
Selbstmanagement mit dem Zürcher Ressourcen Modell (ZRM®) nach Dr. Maja Storch und Dr. Frank Krause
Dozentin: Katrin Scholz
Beschreibung:
Kennen Sie eine der folgenden Situationen:
- Sie befinden sich in einer Übergangsphase und fragen sich, wie Sie das nächste Kapitel Ihres Lebens gestalten möchten?
- Sie nehmen sich ein Ziel vor, haben den festen Willen, es zu erreichen und schaffen es nicht?
- Sie sind in einer Situation, in der Sie sich entscheiden müssen oder wollen und es gelingt Ihnen nicht?
- Sie haben das Gefühl, dass Ihnen noch etwas fehlt, oder aber Sie möchten etwas in Ihrem Leben verändern, wissen jedoch noch nicht genau was und wie?
Dann ist ein Workshop mit dem Zürcher Ressourcen Modell – einer Selbstmanagement-Methode, die auf neurowissenschaftlichen und motivationspsychologischen Erkenntnissen beruht, womöglich genau das Richtige für Sie.
Die Methode ermöglicht Ihnen
- unbewusste Bedürfnisse zu klären
- handlungswirksame Ziele zu formulieren
- neue Handlungsmuster zu entwickeln und sie im Gehirn anzulegen
- innere Motivation zu gewinnen und Willenskraft zu stärken
- aktuelle berufliche und private Fragen zu klären
- unbewusste Automatismen zu stoppen und kompetent zu
handeln - eigene Ressourcen zu aktivieren und neue zu entwickeln.
Die Inhalte des Workshops können Sie in Ihrem Alltag mühelos und nachhaltig umsetzen, was zu einem hohen Maß an Entspanntheit, Zufriedenheit, Glück und Erfolg führen kann.
Bitte beachten Sie: Dieser Workshop ersetzt keine Therapie und kann keine schweren akuten Lebenskrisen lösen.
In der Kursgebühr ist eine Seminarverpflegung (Kaltgetränke, Kaffee/Tee, Obst und Kekse) inbegriffen.
Veranstaltungsnummer: 30.50.116
Termine:
Freitag, 06.11.2026 und Samstag, 07.11.2026, jeweils von 09:00 – 17:00 Uhr, (16 U.-Std.)
Teilnehmerzahl: max. 12
Kursentgelt: 128,- €
Online-Anmeldung (ab 01. September möglich)
Psychologie und Ethik
Illusion der Wahrnehmung
Dozent: Evgenij Coromaldi
Beschreibung:
Wie nehmen wir die Welt wahr – entspricht unsere Wahrnehmung der Realität oder ist es alles nur eine konstruierte Wirklichkeit – ein Konstrukt unserer Sinnesorgane und unseres Gehirns – eine Illusion? Wie kann uns unsere Wahrnehmung täuschen? Welchen Einfluss hat die Aufmerksamkeit darauf, was wir wahrnehmen oder nicht wahrnehmen? Welche Gesetzmäßigkeiten gibt es, die unsere Wahrnehmung bzw. unsere Illusionen bestimmen? Wo liegen die Grenzen unserer Wahrnehmung? Welche Bedeutung hat das alles für unser Leben?
In der Veranstaltung werden diese und einige weitere Fragen aus psychologischer und neurowissenschaftlicher Perspektive beleuchtet und anhand zahlreicher Beispiele und einiger Experimente veranschaulicht.
Veranstaltungsnummer: 30.50.112
Termine:
mittwochs, jeweils 14:15 - 16:30 Uhr
02.09., 09.09., 16.09. und 23.09.2026 (12 U.-Std.)
Teilnehmerzahl: max. 20
Kursentgelt: 72,- €
Online-Anmeldung
Menschliche - Künstliche - Super-Intelligenz (online)
Eine Reihe über Wissenschaft, Vision und Verantwortung
Dozent: Mark Dahlhoff
Beschreibung:
Wie verändert sich unsere Welt, wenn künstliche Intelligenz nicht nur denkt, sondern versteht? Wenn Maschinen lernen, uns in Kreativität, Analyse und Empathie zu begegnen – oder gar zu übertreffen? In dieser Veranstaltungsreihe steht nicht nur die Technik im Mittelpunkt, sondern vor allem der Mensch: seine Werte, seine Kreativität und seine Verantwortung. Anhand neuester Technologien werden philosophische und besonders ethische Herausforderungen thematisiert, um über die Entwicklung hin zu einer möglichen Super-Intelligenz, die menschliche Kontrolle übertreffen und ein eigenes Bewusstsein entwickeln könnte, zu diskutieren. Gemeinsam gehen wir den Fragen nach, wie sich das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine verändert, welche Chancen und Gefahren darin liegen – und wie wir unsere Zukunft gestalten können, bevor sie uns gestaltet.
Hinweis: Das Seminar wird online durchgeführt und findet in Kooperation mit der Universität Magdeburg statt. Nach Ihrer Anmeldung senden wir Ihnen rechtzeitig den Zugangslink per E-Mail zu.
Veranstaltungsnummer: 30.50.115
Termine:
Donnerstags, jeweils von 11:15 bis 12:45 Uhr
27.08., 03.09., 10.09., 17.09. und 24.09.2026 (10 U.-Std.)
Teilnehmerzahl: max. 20
Kursentgelt: 60,- €
Online-Anmeldung
Die Erfindung des Ich –
Streifzüge durch philosophische Theorien der Identitäten (online)
Dozent: Mark Dahlhoff
Beschreibung:
Was macht das Ich aus – und gibt es überhaupt eines? Zwischen antiken Vorstellungen der Seele, Descartes’ „cogito“ und modernen Konzepten fluiden Selbstseins entfaltet sich ein faszinierendes Panorama philosophischer Antworten auf die Frage nach der Identität.
In dieser fünfteilig angelegten Seminarreihe begeben wir uns auf eine gedankliche Reise durch zentrale Positionen der Philosophiegeschichte: von der klassischen Metaphysik über neuzeitliche und existentialistische bis hin zu zeitgenössischen Theorien sozialer und digitaler Identität. Dabei werden wir sowohl bekannte philosophische Konzepte kennenlernen als auch eigene Perspektiven auf das Selbstverständnis des modernen Menschen entwickeln. Das Seminar richtet sich an alle, die Lust haben, das Rätsel des Ichs zwischen Identitätssuche und Identitätskrise mit philosophischen Mitteln zu erkunden.
Hinweis: Das Seminar wird online durchgeführt und findet in Kooperation mit der Universität Magdeburg statt. Nach Ihrer Anmeldung senden wir Ihnen rechtzeitig den Zugangslink per E-Mail zu.
Veranstaltungsnummer: 30.50.115
Termine:
Donnerstags, jeweils von 11:15 bis 12:45 Uhr
21.01., 28.01., 04.02., 11.02. und 18.02.2027 (10 U.-Std.)
Teilnehmerzahl: max. 20
Kursentgelt: 50,- €
Online-Anmeldung (ab 01. September möglich)
Verliebtheit und Liebe:
Psychologische und neurowissenschaftliche Perspektiven
Dozent: Evgenij Coromaldi
Beschreibung:
Was sagt die Forschung über die Liebe auf den ersten Blick? Was ist Verliebtheit und was ist Liebe aus Sicht moderner Psychologie und Neurowissenschaft? Dieses Seminar widmet sich aktuellen Erkenntnissen und Theorien zu den emotionalen und neurobiologischen Grundlagen von Liebe und Verliebtheit. Im Kontext zwischenmenschlicher Beziehungen unterscheidet die moderne Psychologie verschiedene Arten von Liebe. Die Unterschiede zwischen Liebe und Verliebtheit sowie romantischer und mütterlicher Liebe werden unter Berücksichtigung beteiligter Gehirnstrukturen, Neurotransmitter und Hormone beleuchtet. Was bestimmt zwischenmenschliche Anziehung? Welche Rolle spielen körperliche Attraktivität, Geruch und Pheromone? Welche Faktoren beeinflussen die Partnerwahl und welche fördern Zufriedenheit und Stabilität in einer Beziehung? Zudem wird betrachtet, ob es individuelle, kulturelle und geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Partnerwahl gibt. Es werden zudem kurz- und langfristige Partnerwahlstrategien von Frauen und Männern sowie die Bedeutung von wirtschaftlichen Ressourcen, gesellschaftlichem
Status, Alter und Aussehen aus Sicht der modernen Psychologie und Neurowissenschaften thematisiert.
Veranstaltungsnummer: 30.50.110
Termine:
mittwochs, jeweils 14:15 - 15:45 Uhr
10.02., 17.02., 24.02., 03.03., 10.03. und 17.03.2027 (12 U.-Std.)
Teilnehmerzahl: max. 20
Kursentgelt: 84,- €
Online-Anmeldung (ab 01. September möglich)
Positive Psychologie: Theorie und Praxis
Dozent: Evgenij Coromaldi
Beschreibung:
Glück – ist das Ziel der Positiven Psychologie und „Glück ist messbar und erlernbar“ (Selig-man, 2009). Entsprechend dem PERMA-Modell der Positiven Psychologie
(Seligman, 2011) sind es fünf Faktoren, die für unser Lebensglück und Wohlbefinden entscheidend sind: (1) positives Gefühl, (2) Engagement, (3) Sinn, (4) positive Beziehungen und (5) Leistung/Zielerreichung. Diese fünf Faktoren stehen auf dem Fundament von sechs Tugenden: Weisheit/Wissen, Mut, Gerechtigkeit, Mäßigung,
Humanität und Transzendenz, und den ihnen zugeordneten 24 Charakterstärken, die in einzelnen jeder Tugend definieren.
Laut der Glücksformel der Positiven Psychologie ist das dauerhafte Glücksniveau durch mehrere Faktoren bestimmt. Einige von diesen Faktoren stehen direkt unter
unserem Einfluss, das sind unser Handeln und unser Denken. Gemäß der positiven Psychologie werden Handlungen und Gedanken, die zu dauerhafter Lebenszufriedenheit führen, durch bestimmte Charakterstärken determiniert. Wie man Handeln, Denken und Charakterstärken positiv verändern kann, um dauerhafte Lebenszufriedenheit zu erreichen, und welche messbaren Effekte das auf das Leben hat, wird im Rahmen der Positiven Intervention der Positiven Psychologie begründet und angewandt. Die Veranstaltung gibt einen Überblick über Konzepte, wissenschaftliche Forschungsergebnisse und praktische Übungen der Positiven Psychologie.
Veranstaltungsnummer: 30.50.111
Termine:
mittwochs, jeweils 16:00 - 17:30 Uhr
10.02., 14.02., 24.02., 03.03., 10.03. und 17.03.2027 (12 U.-Std.)
Teilnehmerzahl: max. 20
Kursentgelt: 84,- €
Online-Anmeldung (ab 01. September möglich)
Kommunikation
Sechswöchiger Intensivkurs:
Biblisches Hebräisch
Dozent: Dr. Kim Strübind
Beschreibung:
Die althebräische Sprache, auf der auch das moderne Hebräisch basiert, öffnet einen faszinierenden Blick auf den Originaltext der jüdischen Bibel (das Alte Testament) und ihre Art, die Wirklichkeit sprachlich zu erfassen. Hier unterscheiden sich die semitischen Sprachen stark von den indoeuropäischen, was dazu führt, dass Übersetzungen die hebräische Denkweise nicht voll erfassen und Annäherungen bleiben, „so als ob man eine Braut nur durch den Schleier küsst“ (Schalom Ben Chorin).
Die in Kooperation mit der Oldenburger Synagoge durchgeführte Veranstaltung ist mehr als ein Sprachkurs, weil sie zugleich Wissen um den jüdischen und christlichen Umgang mit der Bibel vermittelt. Der Kurs basiert auf dem im Unterricht bewährten Lehrbuch „Alef-Bet“, das der Kursleiter als Summe seiner langjährigen Dozententätigkeit an der Oldenburger Universität herausgegeben hat.
Innerhalb von sechs Wochen mit täglichen Sitzungen werden Kenntnisse der hebräischen Sprache vermittelt, die auf Wunsch auch mit der anerkannten Hebraicumsprüfung abgeschlossen werden können, die eine Voraussetzung für das Theologiestudium ist. Die Teilnahme ist aber nicht an eine Prüfung gebunden. Mitarbeit und Eigeninteresse reichen aus.
Zum Seminar wird ein im Kursentgelt inbegriffenes Tutorium angeboten, welches im genannten Zeitraum montags bis donnerstags von 12:00 – 12:45 Uhr angeboten wird. Die Teilnahme ist nicht verpflichtend. Tutorin: Jana Finzel
Der Kurs kann bei Bedarf hybrid durchgeführt werden, sodass Sie in Präsenz oder online teilnehmen können. Somit ist eine flexible und ortsunabhängige Teilnahme möglich.
Veranstaltungsnummer: 30.50.108
Termine:
Montag, 17.08.2026 bis Freitag, 25.09.2026,
täglich von Montag bis Freitag in der Zeit von 08:00 bis 11:30 Uhr (120 U.-Std.), wählbares Tutorium findet Mo.-Do. im Anschluss statt.
Teilnehmerzahl: max. 15
Kursentgelt: 168,- €
Online-Anmeldung