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Erfolgreiche Präsentation der UKAPO-Kommunikationsmappe und der Oldenburger Box of Tools anlässlich der 17. Konferenz der International Society for Augmentative and Alternative Communication (ISAAC) vom 06. – 13. August 2016 in Toronto

Die internationale Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation ISAAC lädt alle zwei Jahre unterstützt kommunizierende Menschen und ihre Angehörigen, renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, namhafte Praktikerinnen und Praktiker und ausgewiesene Hilfsmittelhersteller zu einer internationalen Konferenz ein.

In diesem Jahr hatten sich in Toronto 1200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer versammelt, um sich über aktuelle Entwicklungen und die neuesten Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Unterstützten Kommunikation auszutauschen.

Vor diesem fachkundigen Publikum stellten die drei Oldenburger Wissenschaftlerinnen der Carl von Ossietzky Universität und gleichzeitige Gründungsmitglieder des Methodenzentrums Unterstützte Kommunikation (MEZUK gUG) Frau Professorin Dr. Andrea Erdélyi und Frau apl. Professorin Dr. Ingeborg Thümmel sowie als Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats Frau Diplom-Pädagogin Birgit Hennig die UKAPO-Kommunikationsmappe und die Oldenburger Box of Tools mit großem Erfolg in zwei Workshops vor. Frau Birgit Hennig präsentierte des Weiteren vorläufige Ergebnisse aus ihrer Promotionsarbeit zum Thema Unterstützte Kommunikation als Chance bei neurodegenerativen Erkrankungen im Kindesalter, auf die sie in ihrem MEZUK-Fortbildungsangebot am 25.10.2017 zurückgreifen wird.

Vom internationalen Fachpublikum wurden bei der Präsentation der UKAPO-Kommunikationsmappe insbesondere die eindeutigen Bildsymbole und ihre systematische Anordnung gelobt. Gesundheitliche Probleme und Behandlungsbedarf nicht kommunizieren zu können ist für die Betroffenen mit großen Ängsten und einer hohen psychischen Belastung verbunden. Auf der anderen Seite sind auch Ärzte und Apotheker bei der Diagnoseerstellung und den Verordnungen darauf angewiesen sich mit ihren Patienten verständigen zu können. „Wir brauchen die UKAPO-Kommunikationsmappe, in Kliniken, Arztpraxen und Apotheken, damit unterstützt kommunizierende Menschen ihre gesundheitlichen Probleme mit professionellen Helfern wie Ärzten und Apothekern kommunizieren können“, so lauteten die übereinstimmenden Rückmeldungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Workshop. Das internationale Interesse an der UKAPO-Kommunikationsmappe zeigte sich im Besonderen an den zahlreichen Nachfragen zu adaptierten Übersetzungen in verschiedene Sprachen.

Auch im Workshop zur Oldenburger Box of Tools (OLBoT) erhielten die Oldenburger Wissenschaftlerinnen eine gute Resonanz. Die Oldenburger Box of Tools enthält Kommunikationshilfen zur Gestaltung des Übergangs von der Schule in den Beruf. Die positive Kritik in diesem Workshop konzentrierte sich auf die durchdachte Konzeption der Fortbildungsveranstaltungen, um Lehrkräfte und Reha-Beraterinnen und -berater in die Lage zu versetzen Kommunikationshilfen einzusetzen. „Nichts über uns, ohne uns!“ Diese Forderung muss auch für unterstützt kommunizierende Jugendliche und Heranwachsende bei der Berufswahl und der Wahl des Arbeitsplatzes gelten. Die Oldenburger Box of Tools enthält Kommunikationshilfen um die berufliche Zukunftsplanung mit allen Beteiligten erfolgreich zu kommunizieren. Dieses Instrumentarium soll forschungsbasiert soweit optimiert und evaluiert werden, dass es zukünftig über MEZUK zur Verfügung gestellt werden kann.

Der mit einem Stipendium für Kongressreisen vom DAAD und vom Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik geförderte Fachvortrag von Frau Hennig erhielt im Nachklang der Konferenz ebenfalls eine beachtliche  Resonanz durch ein Interesse an weiterem Austausch mit Fachleuten und Institutionen.

Es war die weite Reise nach Toronto wert, so das abschließende Fazit der Oldenburger Wissenschaftlerinnen, die anlässlich der Konferenz ihre Forschungsaktivitäten und Forschungsergebnisse umfassend bestätigt sehen.

 

 

(v.l.: Ingeborg Thümmel, Andrea Erdélyi, Birgit Hennig)

 

UK-Workshop mit Gail Van Tatenhove

"Gail Van Tatenhove ist eine führende US-amerikanische Sprachtherapeutin mit über 30 Jahren Erfahrung im Bereich der Unterstützten Kommunikation (UK) und eine international bekannte UK-Referentin. In diesem Jahr war sie Gastrednerin beim Deutschen isaac e.V. Kongress im September in Dortmund." (PRD 2015). Gail Van Tatenhove konnte zudem in Zusammenarbeit mit Prentke Romich Deutschland für folgenden Workshop an der Carl von Ossietzky Universität gewonnen werden:

WORTSCHATZERWEITERUNG MIT SPASS UND ACTION          (Making AAC Instruction Fun)

Der Workshop fand am Montag, den 21.09.2015 von 14:00 bis 17:00 Uhr an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg im Bibliothekssaal auf dem Campus Haarentor statt.

Spende der LzO Stiftung Oldenburg für "Beratungsstelle für Unterstützte Kommunikation"

Am 05. Februar 2013 haben Christian Köhler und Gabriele Mesch von der LzO Stiftung Oldenburg der "Berataungsstelle für Unterstützte Kommunikation" an der Universität Oldenburg  einen Scheck über 8.850 Euro übergeben. Mit der Spende wird das Inventar der Beratungsstelle um ein neues Kommunikationsgerät bereichert.

Die von der Sonderpädagogin Prof.Dr. Andrea Erdélyi geleitete Beratungsstelle unterstützt Personen, die nicht sprechen können, sowie deren Familien. Im Mittelpunkt steht die Beratung zu unterschiedlichen Kommunikationshilfen. Dank der LzO-Stiftungs-Spende kann das Kommunikationsgerät Tobil C12 CEye angeschafft werden. Es erlaubt, über eine komplexe Sprachausgabefunktion Aussagen zu formulieren. Das Besondere dabei: Die Steuerung erfolgt über die Bewegung der Augen. Zwei Kameras im Gerät erfassen die Blickrichtigung der nutzenden Personen und ermitteln auf dem Monitor die gewünschte Aussage.

Diese Technik ermöglicht vor allem Personen mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit eine schnelle und unabhängige Kommunikation. Dabei ist das Gerät gleichermaßen geeignet für Kinder mit angeborenen Beeinträchtigungen als auch für Erwachsene nach Schlaganfall, Schädel-Hirn-Tauma oder mit ALS. In Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Krankenhaus Oldenbug und weiteren Unterstützern der European Medical School Oldenburg-Groningen (EMS) eröffne sich damit ein neuer, in Deutschland bislang kaum erforschter Bereich der Unterstützten Kommunikation, betonte Erdélyi.

 

Auf dem Foto (v.l.): Christian Köhler, LzO Stiftung, Prof. Dr. Gisela Schulze, Prof. Dr. Andrea Erdélyi, beide Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik, Gabriele Mesch, LzO Stiftung und Gabriela Schlünz, Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik.

Oberbürgermeister Schwandner informiert sich über Ambulatorium für ReHabilitation

Auf dem Bild: Oberbürgermeister Prof. Dr. Gerd Schwandner mit (v.r.) Prof. Dr. Andrea Erdélyi (Direktorin des Instituts für Sonder- und Rehabilitationspädagogik, Prof. Dr. Friedrich Linderkamp (Bereich Rehabilitationspsychologie im Ambulatorium), Prof. Dr. Manfred Wittrock (Dekan Fakultät I Bildungs- und Sozialwissenschaften) und Susanne Mischo (Beratungsstelle für Unterstützte Kommunikation) (v.l.).

Zur Pressemitteilung und weiteren Fotos

Webmast/yher (birgit.kcyynho+aslkpws@uol.de) (Stand: 07.11.2019)