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Untersuchung zur Feststoffvergärung von Landschaftspflegematerial niedersächsischer Grünlandstandorte

Mahdgut aus der Landschaftspflege von Grünland-Standorten im Oldenburger Raum, deren Bewirtschaftung aus ökonomischer Sicht nicht (mehr) rentabel, aber aus Naturschutzgründen zwingend erforderlich ist (Erhaltung und Verbesserung der Artenvielfalt von Flora und Fauna), soll im Feststoffvergärungs-Verfahren zu Biogas vergoren werden.

In Focus stehen vor allem niedersächsische Hochmoorgrünländer mit "Problemarten" wie der Flatterbinse (Juncus effusus) und Rasenschmiele (Deschampsia cespitosa). Aber auch die Aufwüchse von großflächig vorkommenden Seggenbeständen auf Niedermoorstandorten werden vergoren. In Ergänzung zum EFRE-Antrag "HTC in Niedersachsen - Entwicklung, Optimierung und Modellierung einer kontinuierlich arbeitenden Pilotanlage" der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg sollen die bei der Vergärung entstehenden Gärreste in der HTC bzw. das HTC-Prozesswasser in der Feststofffermentation weiter stofflich und energetisch genutzt bzw. als Ausgangssubstrat verwendet werden.

Finanzierung: Europäischer Fond für Regionale Entwicklung (EFRE)

Laufzeit: 11.2012 bis 10.2014

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Mela3konie8qz Willeltdn (melanie.wiwynllen@uhjol.de) (Stand: 19.02.2020)