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Direktorin

Prof. Dr. Dr. Yulia Golub

Sekretariat im Klinikum Oldenburg

Jula Hecheltjen

+49 (0)441 403-10061

Anschrift

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften
Department für Humanmedizin
Postfach 5634
26046 Oldenburg

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PREDICT: Der Einfluss von Präeklampsie auf die kindliche Entwicklung

Hauptverantwortliche

Dr. Mira Vasileva

Lia Veith

Kooperationspartner

Universitätsklinik für Gynäkologie und Geburtshilfe

Ziel der Studie

Stress während der Schwangerschaft beeinflusst die Wahrscheinlichkeit der Kinder im späteren Leben psychische Auffälligkeiten zu entwickeln. Wie sich der Stress auf das Kind auswirkt hängt maßgeblich von der Plazenta ab, welche während der Schwangerschaft die Verbindung zwischen Mutter und Kind darstellt und dem Transport von Sauerstoff und Nährstoffen, sowie Abfallprodukten zwischen Mutter und Kind dient. Beispielsweise schützt sie das ungeborene Kind vor zu hohen Mengen des Stress-Hormons Cortisol, indem das Enzym 11β-HSD2 in der Plazenta Cortisol in unschädliches Cortison umwandelt. Bei chronischem Stress der Mutter werden geringere Mengen dieses Enzyms produziert, was dazu führt, dass mehr Cortisol zum Kind gelangt. Das kann wiederrum Auswirkungen auf z.B. die Gehirnentwicklung der Kinder haben. Auch in Plazenten von Frauen, die eine Präeklampsie (oder auch Schwangerschaftsvergiftung) hatten, wurden geringere Mengen dieses Enzyms gemessen.

Bisher gibt es nur sehr wenige Studien, die sowohl die pränatalen Belastungen der Mutter (und des Vaters), biologische Marker in der Plazenta, sowie das Verhalten und die Emotionen des Kindes untersucht haben. Darüber hinaus ist uns keine Studie bekannt, die diese drei Faktoren in Frauen mit und ohne eine Präeklampsie verglichen hat. In der geplanten Studie möchten wir genau diese Zusammenhänge zwischen der Präeklampsie und pränatalem Stress, der Funktion der Plazenta und den kindlichen emotionalen und Verhaltensauffälligkeiten untersuchen.

Informationen für potenzielle Studienteilnehmende

Weshalb wurde gerade ich angeschrieben?

Sie haben bei der Geburt Ihres Kindes eingewilligt, dass Informationen bezüglich einer Präeklampsie und Gewebeproben Ihrer Plazenta für die Forschung zur Verfügung stehen. Deshalb haben wir mit Ihrer Hilfe die besondere Möglichkeit uns anzuschauen, wie es Eltern und Kindern nach einer Schwangerschaft mit und ohne Präeklampsie geht. 

Wie ist der Ablauf dieses Projekts?

Wenn Sie bei uns teilnehmen möchten, vereinbaren wir einen Termin, bei dem Sie uns im Klinikum besuchen. Bei diesem Termin findet eine Spielbeobachtung statt von Ihnen und Ihrem Kind, und danach eine Verhaltensbeobachtung Ihres Kindes. Wir sammeln zusätzlich Speichel-, Mundschleimhaut- und Haarproben von Ihnen und Ihrem Kind. Weiterhin füllen Sie einige Fragebögen aus. Der Termin dauert insgesamt inklusive Pausen ca. 2 Stunden. Im Anschluss füllen Sie zu Hause weitere Fragebögen aus. Dies dauert nochmal ca. 1 Stunde.

Freiwilligkeit und Rücktritt

Die Teilnahme ist freiwillig und kann jederzeit ohne Angabe von Gründen zurückgezogen werden. Falls Sie manchen Teilen der Studie nicht zustimmen, können Sie trotzdem an den anderen Erhebungen teilnehmen.

Datenschutz und Vertraulichkeit

Ihre Daten werden vertraulich nach DSGVO behandelt. Alle Studiendaten werden ausschließlich in pseudonymisierter Form verwendet und ausgewertet. Sie sind nicht auf Sie zurückzuführen. 

(Stand: 21.07.2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p120264
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