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PASST: Psychological support for child refugees from Ukraine: Playful Arousal-, StressResilience-, Support-Training
Hauptforscherinnen und Team
Kooperationspartner*innen:
Prof. Dr. Eva Möhler & Andrea Dixius
Universitätsklinikum des Saarlandes
Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
Kooperationspartner*innen: 09/2023 - 08/2028
Hintergrund:
Hintergrund:
Kinder, die Krieg und Vertreibung ausgesetzt sind, haben ein erhöhtes Risiko für emotionale Dysregulation, was zu psychischen Problemen wie Angstzuständen, Depressionen und Verhaltensstörungen beitragen kann. Diese Erfahrungen, darunter Trennung, Verlust und Instabilität, beeinträchtigen die Stressbewältigung. Während es für schwere Symptome klinische Behandlungsmethoden gibt, sind die Interventionsmöglichkeiten für Kinder mit subklinischen Belastungen begrenzt. PASST (Psychologische Unterstützung für Flüchtlingskinder aus der Ukraine: Spielerisches Training zur Erregungs-, Stressresilienz- und Unterstützungskompetenz) zielt darauf ab, diese Lücke mit einem spielerischen Programm zu schließen, das die emotionale Regulierung und Resilienz verbessert und sich dabei auf evidenzbasierte Techniken stützt, die speziell auf Vertriebene zugeschnitten sind.
Projektbeschreibung
Dieses Projekt bewertet die Wirksamkeit von PASST auf der Grundlage des START-Kids-Handbuchs bei der Verbesserung der emotionalen Regulierung und Resilienz von Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren, die von Krieg und Vertreibung betroffen sind. Es bewertet die Auswirkungen des Programms auf emotionale und Verhaltensprobleme, das Wohlbefinden und die Stressregulation und umfasst die Erfassung biologischer und immunologischer Marker, um die epigenetischen Auswirkungen von Krieg und Trauma zu untersuchen.
Die multizentrische Studie wird ein Vorher-Nachher-Follow-up-Design mit Kindern, die von Krieg und Vertreibung betroffen sind, und einer Kontrollgruppe von Gleichaltrigen ohne traumatische Erfahrungen verwenden. Zu den Zielen der Studie gehören:
1) Bewertung der Wirksamkeit und Durchführbarkeit von PASST:
Bewertung der Verringerung von emotionalen und Verhaltensproblemen, die von den Eltern berichtet werden, sowie der selbst berichteten Belastung, des Stresses, des Wohlbefindens und des Stressniveaus.
2) Identify Biological Markers of Emotional Regulation:
Untersuchung immunologischer und epigenetischer Veränderungen, einschließlich DNA-Methylierung und Aktivität des Stresssystems, durch Entnahme von Blut-, Haar- und Mundschleimhautproben sowohl von betroffenen als auch von Kontrollkindern.
Studienregistrierung: DRKS00032399
Förderung: Else-Kröner-Fresenius Stiftung
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