2021

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News 2021

16.11.2021: Neues INFRASense-Projekt soll Kommunen bei der Priorisierung von Fördermaßnahmen im Radverkehr unterstützen

Die Partner des neu gestarteten Projektes INFRASense kamen am 16.11.2021 für ein Onlinemeeting zusammen, um das offizielle Kickoff zu begehen und erste Arbeitsschritte zu besprechen. Neben der Abteilung VLBA sind mit worldiety, CoSynth, dem Planungsbüro VIA und mein-dienstrad.de insgesamt vier Partner aus der Praxis (Soft- und Hardware, Radverkehrsplanung, Fahrrad-Leasing), die ihre Inhalte detailliert vorstellten, beteiligt. Das Projekt zielt ab auf die Entwicklung eines datenbasierten Bewertungsverfahrens für die Qualität der Fahrradinfrastruktur. Die Stadt Oldenburg wird das Projekt inhaltlich sowie fachlich begleiten und die Ergebnisse auf das existierende Radwegenetz und ein Quartier im Stadtgebiet anwenden. INFRASense wird im Rahmen der Förderrichtlinie Modernitätsfonds („mFUND“) über einen Zeitraum von drei Jahren durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert. 

Das interne Auftakttreffen fand auf Einladung von Konsortialführer worldiety GmbH im Rahmen eines Onlinemeetings statt. Projektleiter Dr. Daniel Schlitt führte in die Thematik ein und fasste die wichtigsten Arbeitsschritte sowie Aufgaben für die kommenden drei Jahre zusammen. Die Projektpartner erhielten dabei ausreichend Gelegenheit, ihre Kompetenzen und Themenschwerpunkte im Projekt vorzustellen. Die VLBA wird in diesem Zusammenhang ein Datenmanagementsystem zum Umgang mit den Datensätzen des Projektes (Fahrradsensorik, Infrastruktur, Verkehr, Wetter etc.) entwickeln und darauf aufbauend Datenanalysen zu Störfaktoren bei der Fahrradnutzung durchführen. Als administrativer Ansprechpartner seitens des Projektträger VDI/VDE aus Berlin beantwortete Herr Arno Spreen alle fachlichen sowie administrativen Fragen zum organisatorischen Ablauf und gab einen Überblick über die verschiedenen Austauschformate des mFUND-Programms. In Folgetreffen wird projektintern das weitere Vorgehen abgestimmt. U.a. wird das Projekt bis Ende April 2022 mit Experten aus den Kommunen und der Radverkehrsplanung einen Facharbeitskreis ausrichten, um die Anforderungen aus der Praxis für die Entwicklung des Qualitätsbewertungsverfahrens aufzunehmen. Für den 19. Januar 2022 ist ein öffentlich zugängliches Event geplant, um der interessierten BevölkerungINFRASense die Möglichkeit zu geben, mehr über das Vorhaben zu erfahren und Fragen an das Projektteam zu stellen.  

Das neu gestartete Vorhaben INFRASense fokussiert sich auf die Entwicklung einer Datenanwendung, um auf Basis von Crowdsourcing-Daten die Qualität von kommunalen Radverkehrsanlagen unter Einsatz von fortgeschrittenen Methoden der Data Science automatisiert bestimmen zu können. In die Bewertung fließen vorhandene Verkehrs- und Infrastrukturdaten sowie die Daten einer Fahrradsensorik und Rückmeldungen von BürgerInnen ein, sodass der ein starker Schwerpunkt auf Citizen Science Ansätze und die Radverkehrsplanung gelegt wird. Insgesamt sollen mindestens 1.000 BürgerInnen an der Datenerhebung teilnehmen. Die Daten werden in kommunale Geoinformationssysteme (GIS) exportiert und mit einer Webanwendung (Cycling Quality Monitor) öffentlich zur Diskussion gestellt. Mit dem Feedback der Radfahrenden wird die Qualitätsbewertung weiter verbessert und an die Bedürfnisse der Radfahrenden angepasst. Die Kommunen können anhand der Festlegung genauer Qualitätsstufen für das Radwegenetz messbare Schwachstellen identifizieren und Maßnahmen entsprechend priorisieren. Akzeptanz der Maßnahmen sowie Transparenz bei der Entscheidungsfindung werden verbessert, was eine höhere Zufriedenheit der radfahrenden Bevölkerung erwarten lässt.  

Weitere Informationen zum Projekt sind auf den Seiten des BMVI zu finden: https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/DG/mfund-projekte/infrasense.html

Die INFRASense Partner haben im Rahmen des internen Kickoffs erste Schritte im neu gestarteten Projekt abgestimmt (MS Teams).

Über den mFUND des BMVI: 
Das Projekt INFRASense wird im Rahmen der Innovationsinitiative mFUND durch das Ministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert. Mit dem mFUND unterstützt das BMVI seit 2016 datenbasierte Forschungs- und Entwicklungsprojekte für die digitale und vernetzte Mobilität 4.0. Die Projektförderung wird ergänzt durch eine aktive fachliche Vernetzung zwischen Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Forschung sowie durch die Bereitstellung von offenen Daten auf dem Portal mCLOUD. Weitere Informationen unter www.mfund.de.


 

12.11.2021: Die vierte HEdIS Summer School in 2022

Die vierte HEdIS Summer School 2022 wurde in der Zeit vom 02.11.2021 bis einschließlich dem 12.11.2021 durchgeführt und fand unter dem Thema Nachhaltigkeit in der 4. industriellen Revolution statt. Neben Jorge Marx Gomez nahmen die vier Studierende Simon Czapski, Felix Schmedes, Dennis Schulte und Paula Bürmann, sowie ein wissenschaftlicher Mitarbeiter Sven Lampe teil. Der Zeitraum wurde in zwei Einheiten aufgeteilt. Während der Schwerpunkt der ersten Woche auf dem Schreiben wissenschaftlicher Texte lag und online statt fand, wurde der zweite Teil im Monkey Valley Resort in Kapstadt abgehalten. Der Fokus lag auf der Entwicklung eines neuen Moduls mit dem Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit und der Erweiterung von zwei Modulen, welche aus der UCT und der NMU stammten.
Neben dem kulturellen und wissenschaftlichen Austausch konnten wir auch einige Ausflüge unternehmen, wie eine Wanderung auf den Tafelberg oder die Besichtigung des Kaps der guten Hoffnung.


 

29.10.2021: Vorstellung des 10th DAAD South Africa Conference

Auf der 10th DAAD South Africa Conference hat Prof. Dr. Jorge Marx Gómez das Thema "Data Science and Big Data in support of Sustainable Development" vorgestellt und eine Vorlesung gehalten.


 

19.10.2021: International Conference on Achieving Sustainable Development

Auf der International Conference on Achieving Sustainable Development through Business, Innovation and Digital Technologies.(ASD2021) in Abu Dhabi hat Prof. Dr . Jorge Marx Gómez eine Keynote mit dem Titel "Research topics in ICT for Sustainability" gehalten.


 

18.10.2021. VLBA präsentiert Forschungsergebnisse aus SmartHelm und BITS auf internationaler Fahrradkonferenz in Kopenhagen

Die Abteilung für Wirtschaftsinformatik VLBA hat kürzlich neueste Erkenntnisse aus den Fahrradprojekten SmartHelm, das für 3 Jahre durch den mFUND gefördert wird, sowie BITS (Bicycles and Intelligent Transport Systems) auf dem Cycling Research Board Annual Meeting (CRBAM 2021) in Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen vorgestellt. Die Konferenz, die bereits zum fünften Mal stattfand, disukutierte zwischen dem 13. und 15. Oktober unter Fachexperten neueste Trends bei Digitalisierung und Planung des Radverkehrs. Die beiden datenbasierten Projekte der Abteilung für Wirtschaftsinformatik VLBA wurden im Rahmen der Session "Data Collection methods", die von Jones Karlström (VTI) und Hjalmar Christiansen (TU Denmark) moderiert wurden, ausführlich vorgestellt und diskutiert.

In seinem Vortrag „SmartHelm: Data driven study and analysis on bicycle-based logistics in delivery processing“ ging Harish Moturu ausführlich auf aktuelle Studien sowie die damit verbundenen Datenerhebungen und Herausforderungen mit dem Helmprototypen von UVEX ein. Das Projekt entwickelt einen intelligenten Fahrradhelm, der Ablenkungen mittels EEG sowie EyeTracking messen und Fahrradkuriere bei der Arbeit unterstützen soll. Die Durchführung der Studien durch die Universität Bremen (Cognitive Systems Lab) und die damit verbundenen Arbeiten mit den aufmerksamkeitsbezogenen Daten wurden ausführlich vorgestellt. Die VLBA hat im Rahmen des Projektes ein Datenmanagementsystem zum Umgang mit den Daten des Helms sowie weiteren relevanten Daten aus Logistik und dem Fahrradbereich implementiert. Um Erkenntnisse hinsichtlich Ablenkungen im realen Straßenverkehr ziehen zu können, plant das Projekt weitere Studien im echten Straßenverkehr, was zusätzliche interessante Arbeiten im Data Science Bereich erwarten lässt. Harish Moturu ging zudem explizit auf das Förderprogramm mFUND des Bundesministeriums für Verkehr und Digitale Infrastruktur (BMVI), das seit 2016 digitale Innovationsprojekte mit mehr als 200 Mio. € gefördert hat, ein. Das Projekt SmartHelm wird seit November 2019 mit rund 1,5 Mio. € durch den mFUND gefördert.


Harish Moturu stellt aktuelle Ergebnisse der SmartHelm Studien vor.

Im zweiten VLBA Vortrag unter dem Titel „BITS: Open Bicycle Data and what we can learn by it for the improvement of the bicycle infrastructure“ berichtete Projektmitarbeiter Johannes Schering über die Datenerhebungsmethoden im europäischen Fahrradprojekt BITS, das durch das Programm Interreg-B gefördert wird. Dort werden im gesamten Nordseeraum verschiedenste Sensorsysteme, wie z.B. Fahrradzählstellen, Apps, Sensoren, Kameras zur Erfassung von kritischen Situationen oder Fahrradparken zur Anwendung gebracht. Die erhobenen Daten wurden im Rahmen der studentischen Projektgruppe Bicycle Data vereinheitlicht, umfassend aufbereitet und auf www.bicycle-data.de veröffentlicht. Insbesondere die Kennzahlen der Webseite ermöglichen eine deutlich verbesserte Vergleichbarkeit verschiedener Städte und Anwendungen. Die verbesserte Datenverfügbarkeit soll zudem einen schnelleren Ausbau des Radverkehrs ermöglichen. Johannes ging des Weiteren auf die Anwendbarkeit der Daten auf die reale Fahrradinfrastruktur am Beispiel einer Kreuzung in Puurs / Belgien (Provinz Antwerpen), deren Verehrssicherheit anhand der Ergebnisse verbessert wurde, ein.

Die beiden Projekte wurden erstmalig seit mehr als 1,5 Jahren auf einer Präsenzkonferenz vorgestellt. In der ausführlichen Diskussion ergab sich ein spannender Austausch mit anderen europäischen SmartCycling initiativen. Johannes Schering betonte dabei, dass die entwickelte Fahrraddaten Webseite Bicycle Data über das BITS Projekt hinaus Anwendung finden werden wird. Eine längerfristige Verfügbarkeit wird u.a. durch die Ergebnisse von SmartHelm, die künftig ebenfalls auf Bicycle Data veröffentlicht und visualisiert werden, sichergestellt. Der Austausch mit Heike Bunte von der Freien Hansestadt Hamburg vom Interreg Projekt LUCIA (Lightning in the Baltic Region) brachte zudem interessanten Input für die Datenanalysen im SmartHelm Projekt. So könnte die VLBA im Rahmen der anstehenden Arbeiten den Einfluss der Lichtverhältnisse auf die Ablenkungen beim Radfahren näher untersuchen.


In seinem Beitrag berichtete Johannes Schering über die Anwendungsmöglichkeiten von europäischen Radverkehrsdaten auf die Fahrradinfrastruktur.

Das CRBAM2021 wurde in diesem Jahr erstmalig von der TU Denmark in Kopenhagen organisiert. Das übergreifende Thema der Konferenz ist die Rolle des Fahrrads zur Unterstützung bei der Transformation hin zu einem nachhaltigen Mobilitätssystem, welches gesundheitsfördernde Aspekte mit Design und Funktionalität zusammenbringt. Die Konferenz verfolgt einen interdisziplinären Ansatz: Die Sessions orientierten sich an den Kernthemen Radverkehrssicherheit (u.a. Kosten-Nutzen Analyse, mentale Gesundheit, Motivationsstudien), Verhalten (z.B. aus Soziologie, Anthropologie, Psychologie, Geschichte), Data (Auswertung von Radverkehrsdaten, um Planung, Forschung und Qualitätsbewertung zu unterstützen), Radverkehrsnachfrage (u.a. Potentialanalysen und Verkehrsmodellierung), Regionalplanung (u.a. Studien zu Planungstools und Strategien, Effektstudien). Die internationale Konferenz war insgesamt eine sehr gute Gelegenheit, um sich mit Fachleuten aus verschiedenen Bereichen mit Fahrradbezug auszutauschen, z. B. mit Professoren, Forschern, Industriellen, städtischen Verkehrs- oder Mobilitätsplanern usw. Am ersten Tag erläuterten die Beiträge aus verschiedenen nordischen Ländern die Bedeutung der Radverkehrsforschung im Hinblick auf eine bessere Infrastrukturplanung in den Städten, die Verbesserung der Qualität der Radwege, die Rolle der politischen Entscheidungsfindung und die Rolle des Radverkehrs bei der nachhaltigen Mobilität. Die zweite Tageshälfte wurde mit fünf geführten Radtouren zu den wichtigsten Knotenpunkten der Stadt Kopenhagen, eine der fahrradfreundlichsten Städte weltweit, fortgesetzt. Die Touren nutzten die Organisatoren auch dazu, die Bedeutung des Radverkehrs in der Stadt Kopenhagen und die an verschiedenen Orten durchgeführten Infrastrukturplanungsaktivitäten den Konferenzteilnehmenden näher zu bringen. Der zweite und dritte Tag wurden mit einzelnen Sessions (u.a. Data Collection Methods) fortgesetzt, die sich auf verschiedene Forschungsthemen im Bereich des Radverkehrs konzentrierten. Ein in vielen Beiträgen angesprochenes Thema, insbesondere bei den Themenfelder Radverkehrssicherheit und Daten, ist der Hövding Airbag aus Schweden, der Radfahrende als Alternative zum Helm beim Unfall schützt und in Skandinavien äußerst populär ist. Hier ergeben sich interessante Schnittmengen zu SmartHelm, da auch die Daten des Airbags für die Verbesserung der Fahrradinfrastrukturen in Städten nutzbar gemacht werden können.

Die Cycling Research Board Konferenz wird im kommenden Jahr in Amsterdam (Niederlande) und 2023 erstmalig in Deutschland (Wuppertal) stattfinden. Der Austausch mit weiteren ForscherInnen und Forschern im Bereich SmartCycling liefert den Projekten wichtigen Input und wird in die weiteren Arbeiten in SmartHelm und BITS einfließen. Die Abteilung für Wirtschaftsinformatik VLBA der Universität Oldenburg bedankt sich bei den Organisatoren für das ausgezeichnete Live Event und die Möglichkeit zum Austausch mit den europäischen Partnern, der über einen so langen Zeitraum nicht möglich war.  


 

14.10.2021: International Conference on ENTERprise Information Systems (CENTERIS) und der International Conference on Project MANagement (ProjMAN) in Braga (Portugal)

Auf der International Conference on ENTERprise Information Systems (CENTERIS ) und der International Conference on Project MANagement.(ProjMAN ) in Braga (Portugal) hat Prof. Dr. Jorge Marx Gómez die Opening Keynote mit dem Titel "Project Management in Data Science Projects - Experiences from research and industry projects" gehalten.


 

06./07.10.2021: Europäische Partner diskutieren über die Zukunft von BITS

Am 6. und 7. Oktober 2021 fand bereits das 8. Treffen der Projektpartner im Rahmen des europäischen Projekts BITS (Bicycles and Intelligent Transport Systems) statt. Das Online-Meeting mit Vertretern aus den Niederlanden, Belgien, dem Vereinigten Königreich, Dänemark und Deutschland gaben einen Überblick über kürzlich begonnene und bereits geplante ITS-Implementierungen für die Datenerfassung im Radverkehr in der Nordseeregion. 

Implementations
Die Provinz Antwerpen und die Universität Oldenburg stellten neue Ideen und Ergebnisse im Bereich der Radverkehrsdaten vor. Da die erste Phase von BITS Ende 2022 ausläuft, wurde im Rahmen des Treffens auch die Zukunft von BITS diskutiert. 
Die Implementierungspartner präsentierten neue Ergebnisse bei der Erprobung und Bewertung ihrer ITS-Radverkehrslösungen. Die Provinz Antwerpen wiederholte die Messung von Beinahe-Unfällen an einer kritischen Kreuzung in Puurs (Belgien). Ziel ist es herauszufinden, ob sich die Verkehrssicherheitssituation seit der ersten Messung vor zwei Jahren verbessert hat, da in der Zwischenzeit u.a. neue Markierungen auf der Straße realisiert wurden. East Riding hat damit begonnen, Fahrradsensoren des Anbieters See.Sense an BürgerInnen in Withernsea herauszugeben, um Fahrradfahrten und Oberflächenqualitäten vor Ort zu erfassen und gleichzeitig die Menschen zum Radfahren zu animieren. Die Stadt Zwolle hat ein neues intelligentes Beleuchtungssystem eingerichtet und bereitet eine neue Runde der Sniffer-Bike-Datenerfassung zur Messung der Luftqualität vor. Die Stadt Oldenburg stellte ihre Pläne für ein neues Bike-Sharing-System vor, das 2022 in Betrieb genommen werden soll. Die Hochschule VIVES aus Belgien sammelt Daten (Zählungen, Tracking-Daten, Fragebögen, Interviews), um alle ITS-Implementierungen im Hinblick auf die Auswirkungen auf das Radfahren und die Reduzierung der CO2-Emissionen zu bewerten. 

Daten-Initiativen
Die Diskussion über offene Fahrraddaten war Teil des zweiten Tages der SG-Sitzung. Die Visualisierungskomponente des CyclingDataHub erhält derzeit ein Update. Die Universität Oldenburg, Abteilung für Wirtschaftsinformatik VLBA, präsentierte den Fortschritt ihrer Fahrraddaten-Website Bicycle Data, die kürzlich mit einem nationalen Preis für studentische Projekte in Deutschland ausgezeichnet wurde. Die KPIs der europäischen Fahrraddaten wurden erweitert und neue Ergebnisse über die Fahrrad-App aus Oldenburg (Baron) sowie das Sniffer Bike Projekt wurden online gestellt. Das BITS-Projekt wurde auf mehreren akademischen Konferenzen vorgestellt, unter anderem auf der Living and Walking in Cities 2021 Konferenz, die von der Universität Brescia, Italien, ausgerichtet wurde. Johannes Schering von der Abteilung VLBA stellte ein neues datenbasiertes Radverkehrsprojekt INFRASense vor, welches demnächst in Oldenburg startet und für drei Jahre durch das mFUND-Programm des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) mit rund 1,2 Mio. Euro gefördert wird. Ziel ist es, eine ganzheitliche datengestützte Qualitätsbewertung der Fahrradinfrastruktur auf der Basis von Citizen Science und Planungsdaten zu erarbeiten - ein Thema, das sehr gut in den BITS-Kontext passt. 

Zukunft von BITS
Die Zukunft von BITS wurde als letzter Schritt des zweitägigen Online-Treffens diskutiert. Auf einem Miro-Board wurden im Rahmen eines interaktiven Workshops, bei der alle Partner die Möglichkeit hatten, neue Ideen für ein Folgeprojekt zu sammeln. Die Idee ist es, ein BITS-Nachfolgeprojekt im neuen Interreg NSR-Programm (2021-2027) zu beantragen, und dabei BITS über die Grenzen der Nordseeregion hinaus mit neuen Implementierungen und Partnern zu erweitern, um die BITS Fahrraddaten initiative in ganz Europa noch sichtbarer zu machen. 

Das nächste Treffen der Vertretern des BITS-Projekts ist für März 2022 geplant und ist als Live-Veranstaltung in Oldenburg geplant.  

Das interdisziplinäre Projektteam aus fünf verschiedenen europäischen Ländern traf sich online, um die weiteren Arbeitsschritte und die Zukunft von BITS zu besprechen.


 

30.09.2021: Projekt HAPTIK bei dem Mittelstandstag Schleswig-Holstein

Im Rahmen des Mittelstandstag Schleswig-Holstein durfte Hauke Precht das Projekt HAPTIK präsentieren.
Die Veranstaltung wurde als Präsenz veranstaltung in der Wunderino Business Lounge in Kiel durchgeführt.
Unsere Präsentation sowie eine Stand-Präszenz war eingebettet und organisiert durch das Forum Digitale Technologien welches zudem über Fördermöglichkeiten informierte.


 

29.09.2021: Online Research Fair of the DAAD Centers of African Excellence

Vom 28.- 29.09.2021 fand die Online Research Fair of the DAAD Centers of African Excellence (Vergangenheits- und Zukunftsforschung für inklusive und nachhaltige Entwicklung in den afrikanischen Exzellenzzentren des DAAD) statt.
Im Rahmen der Research Fair hat Prof. Jorge Marx Gómez das Projekt CENIT@EA (Center of Excellence on ICT for East Africa) vertreten und einen Vortrag mit dem Titel "Research topics in ICT for Sustainability" gehalten.


 

28.09.2021: Bicycle Data wins national student prize in Germany

The Bicycle Data student project of the VLBA Department of the University of Oldenburg was a big success – also regarding its contribution to the promotion of cycling and the relating solution of environmental problems in European cities. This is also reflected by the ranking of the Environmental Informatics Prize 2021 for students: In competition with other data driven student projects from Germany, Bicycle Data has won the 3rd prize. The master student team is rewarded with 400€ for its great performance during the period of two semesters in 2020/2021. Professor Hans Knud Arndt of the Otto von Guericke University, Magdeburg, highlighted the importance of the winning projects for the further promotion of sustainability as part of the digital award presentation ceremony. 

The Environmental Informatics Prize 2021 is awarded for students’ works in the field of environmental informatics as part of the Enviroinfo 2021 conference (https://informatik2021.gi.de/enviroinfo-2021). Such work takes the form of projects undertaken either as part of a course or for a degree (excluding PhD) at an academic University or a University of Applied Sciences. The projects demonstrates the contribution of methods and technologies of informatics to the solution of environmental problems or dissemination of information supporting sustainable development in general. The jury consists of the heads of the International Technical Committee “Informatics for Environmental Protection, Sustainable Development and Risk Management” of the German Informatics Society (GI, http://www.gi.de/).

Sponsors of the year 2021 are Adesso SE, Dortmund, Germany (www.adesso.de), ecco ecology + communication Unternehmensberatung GmbH, Oldenburg, Germany (www.ecco.de), worldiety GmbH, Oldenburg, Germany (https://www.worldiety.de), einfach.effizient. Treuhand Unternehmensberatung GmbH & Co. KG, Oldenburg, Germany (https://www.treuhand.de) and OFFIS e.V., Oldenburg, Germany (https://www.offis.de).

The VLBA department and the BITS project send their best congratulations to the Bicycle Data project team that has done a really good job.


 

28.09.2021: 11. BUIS-Tage (Betriebliche Umweltinformationssysteme) fand im Rahmen der GI-Jahrestagung 2021 statt

Am 28.09.2021 fanden die 11. BUIS-Tage (Betriebliche Umweltinformationssysteme)  im Rahmen der GI-Jahrestagung 2021 statt.
Der Workshop wurde vom Fachausschuss Umweltinformatik, der Fachgruppe Betriebliche Umweltinformationssysteme der Gesellschaft für Informatik sowie dem Zentrum für Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung der Uni Oldenburg (COAST) organisiert. Mit insgesamt 17 Beiträgen in den Sessions BUIS Anwendungen & Energie, BUIS Plattformen & Algorithmen, BUIS in der Lehre sowie nachhaltige Mobilität war die Veranstaltung sehr gut besetzt.



 

27.09.2021: Forschungskooperation MigHANA zwischen Oldenburgisch-Ostfriesischem Wasserverband (OOWV) und Uni Oldenburg

Mit einem Kick-off am 27. September startet unter dem Akronym „MigHANA“ eine weitere Forschungskooperation zwischen dem OOWV und der Uni Oldenburg (Wirtschaftsinformatik – VLBA).

Das Forschungsprojekt begleitet die Einführung HANA-basierter Lösungen der SAP SE beim OOWV. Ziel ist es, Potentiale und Grenzen der neuen Applikationen zu identifizieren und zu evaluieren; auf dieser Grundlage sollen dann innovative, wissenschaftlich anspruchsvolle und praktisch nutzbare Prototypen für ein Versorgungsunternehmen entwickelt werden.

Die Zusammenführung von OLTP und OLAP in SAP HANA[1] verkörpert einen Paradigmenwechsel weg vom Reporting als Einbahnstraße hin zu geschlossenen und teilautonomen Management-Regelkreisen und wirft auch wissenschaftliche Fragestellungen auf, welche die Ausgestaltung der Unternehmensarchitektur berühren.[2] Die Forschungskooperation MigHANA wird deshalb im Laufe der kommenden zwei Jahre unterschiedliche Themen behandeln, die eng mit der SAP S/4HANA Roadmap des OOWV verknüpft sind. Im Zentrum der Zusammenarbeit steht die Entwicklung flexibler Daten-, Informations- und Steuerungsarchitekturen für transaktionale und analytische Anwendungen (Stichworte: Data Science und Data Analytics).

Aufgrund der fachlich heterogenen Anforderungen aus kaufmännischen, wasserwirtschaftlichen und nachhaltigkeitsorientierten Bereichen besteht eine Herausforderung für die Forschungskooperation darin, innovative Konzepte nicht als Insellösungen, sondern eingebettet in eine ganzheitliche und entscheidungs- und steuerungsorientierte (Unternehmens-)Architektur zu denken.

Kontakt: Prof. Dr. Jorge Marx Gómez, E-Mail:

Michael Mattern, E-Mail:

[1] Plattner, H. (2009, June). A common database approach for OLTP and OLAP using an in-memory column database. In Proceedings of the 2009 ACM SIGMOD International Conference on Management of data (pp. 1-2).

[2] Mangisengi, O., & Huynh, N. T. (2008). Towards a Closed-Loop Business Intelligence Framework. In ICEIS (1) (pp. 210-217).


21.09.2021: Projekt HAPTIK beim Vernetzungstreffen der Smarten Datenwirtschaft

Im Rahmen der ersten Präsenzveranstaltung seit Beginn der Corona-Pandemie nahm das Projekt HAPTIK am 21. und 22.09.2021 an dem Vernetzungstreffen der Förderlinie Smarte Datenwirtschaft in Berlin teil.
Mit einem Poster wurde das Projekt beim sog. World Café am ersten Veranstaltungstag anderen Projekten der Förderlinie vorgestellt.
Am zweiten Veranstaltungstag präsentierten Dr. iur. David Saive und Hauke Precht in zwei Workshops Impulsvorträge zu Erfahrungen aus der bisherigen Projektlaufzeit zur Branchenwirkung und zum Umgang mit regulatorischen Hindernissen und des Rechtsrahmens.
Weiterhin wurde sich im Rahmen eines Bar Camps mit anderen Projekten der Förderlinie ausgetauscht und verschiedene Themen erarbeitet.


 

17.09.2021: Ergebnispräsentation der Data Challenge 2021

Am 17.09.2021 wurden die Ergebnisse der diesjährigen Data Challenge vorgestellt. Vor einem Publikum aus Mitarbeitern der VLBA, des Praxispartners abat AG und weiteren geladenen Gästen aus der Wirtschaft haben vier studentische Gruppen ihre in den letzten zwei Wochen erzielten Ergebnisse vorgestellt. Dabei wurden verschiedene Ansätze für die datenbasierte Risikoprognose für Transporte und Lieferungen erarbeitet und anschaulich präsentiert. Die VLBA gratuliert allen Studierenden zu den kreativen Ergebnissen!


 

15.09.2021: Das Ende des Forschungsprojekts TRACE nach 3,5 Jahren Laufzeit

Am 15.09.2021 endete nach 3,5 Jahren Laufzeit das Forschungsprojekt TRACE, welches in Kooperation mit der Volkswagen AG durchgeführt worden ist. Im Rahmen einer Abschlusspräsentation wurden die gewonnenen Erkenntnisse interessierten Zuhörer:innen der VLBA und von Volkswagen vorgestellt. Erfreulicherweise wird es eine 6 monatige Fortsetzung des Projektes geben, um den entwickelten Prototypen operationalisieren zu können.


 

14.09.2021: BITS Projekt und VLBA Forschungsergebnisse auf internationaler Konferenz vorgestellt

Das aktuell laufende Projekt BITS (Bicycles and Intelligent Transport Systems) wurde kürzlich auf der Living and Walking in Cities Konferenz 2021 (LWC 2021) in Italien präsentiert. In seinem Online-Vortrag betonte VLBA Mitarbeiter Johannes Schering die Wichtigkeit der Verfügbarkeit von Radverkehrsdaten für die weitere Radverkehrsförderung in europäischen Städten. In der Präsentation des eingereichten Papers “The BITS Project – Making cycling data available and comparable on a European scale” wurden neue Kennzahlen zum Radverkehr, die eine bessere Vergleichbarkeit von Regionen ermöglichen, präsentiert. Diese Indikatoren sowie offenen Daten stehen der interessierten Öffentlichkeit über die Webseite Bicycle Data, die durch die gleichnamige studentische Projektgruppe in der VLBA entwickelt wurde, zur Verfügung.

Johannes Schering aus der VLBA präsentierte neue Kennzahlen zum Radverkehrsaufkommen in Europa (Quelle: LWC 2021).

Im Rahmen der Diskussion einer interdisziplinär und international ausgerichteten Session wurde deutlich, dass der Harmonisierungprozess von europäischen Radverkehrsdaten eine der zerntralen Herausforderungen darstellt. Da keine Standards hinsichtlich Datenstrukturen oder wie die Daten überhaupt etabliert sind, ist ein Vergleich zwischen verschiedenen Ländern oft nicht oder nur schwer möglich. Das Paper wurde  als Teil der Session “Big Data, ITS, and MaaS”, die von Benedetto Barabino (Universität Brescia) moderiert wurde, der Forschungscommunity vorgestellt.

Die LWC International Conference wurde in diesem Jahr als Hybridevent, also sowohl mit vor Ort anwesenden als auch online zugeschalteten Teilnehmenden, durch die Universität Brescia (Italien) organisiert. Die LWC befasst sich traditionell mit den Themen urbane Mobilität sowie Lebensqualität in urbanen Räumen mit einem besonderen Fokus auf vulnerable Verkehrsteilnehmer wie etwa Fußgänger oder Radfahrende. Die Konferenz ermöglicht der Forschung, aber auch Experten aus Verwaltung und Praxis, Austausch und Diskussion über aktuelle Trends, Best Practices und Forschungsergebnisse aus unterschiedlichen Perspektiven. Insgesamt haben sich mehr als 220 AutorInnen aus 21 Nationen an der Konferenz beteiligt. Unser Dank richtet sich an die Organisatoren für die Möglichkeit, das BITS Projekt und aktuelle Forschungsergebnisse dem Fachpublikum vorzustellen.

Weitere Informationen zur LWC 2021 finden sich unter:
https://lwc.unibs.it/

Die internationale Living and Walking in Cities Konferenz fand in diesem Jahr als Hybrid-Event mit physisch anwesenden und online teilnehmenden Interessierten statt (Quelle: LWC 2021).


 

07.09.2021: Der erste Teil einer Workshop-Reihe vom Verbundprojekt Wärmewende Nordwest

Am 07.09.2021 fand im Rahmen des Verbundprojektes Wärmewende Nordwest der erste Teil einer Workshop-Reihe zur Erarbeitung möglicher Geschäftsmodelle statt. Antonieta Alcorta de Bronstein und Jantje Halberstadt von der Uni Vechta führten die Mitglieder der Projektpartner von worldiety, der Detlef Coldewey GmbH und der Uni Oldenburg durch die Methode des Problem Statement Canvas.


 

06.09.2021:Kickoff-Meeting zwischen der AMCON Software GmbH und der Uni Oldenburg (Wirtschaftsinformatik - VLBA)

Am 06.09.2021 fand das Kickoff-Meeting zur Forschungskooperation zwischen der AMCON Software GmbH und der Uni Oldenburg (Wirtschaftsinformatik - VLBA) statt.
Die Forschungskooperation hat zum Ziel, Planungsprobleme und Optimierungspotenziale im Bereich der Bedarfsverkehre (On-Demand-Verkehr) durch Anwendung von KI-Methoden zu bereichern.


29.07.2021: Akademisches Kick-Off für dskills@EA – CENIT@EA

Am 29. Juli kam das akademische Konsortium des Projekts dskills@EA – CENIT@EA zu einem virtuellen Kick-off-Meeting zusammen. Das Nachfolgeprojekt von CENIT@EA baut auf den erfolgreichen Aktivitäten rund um das Centre of Excellence für IKT in Ostafrika auf und erweitert diese.

Ziel des Projekts dskills@EA-CENIT-CENIT@EA ist es, Lehre und Forschung im Bereich eingebetteter und mobiler Systeme in Ostafrika weiter zu stärken: durch die Fortführung des im Vorgängerprojekt etablierten Masterstudiengangs Embedded and Mobile Systems (EMoS), durch die Qualifizierung junger Menschen für den IKT-Arbeitsmarkt und durch die Stärkung von Innovation und Unternehmertum in Ostafrika. Bei der akademischen Auftaktveranstaltung diskutierten Vertreter der Universität Oldenburg, der Nelson Mandela African Institution of Science and Technology (NM-AIST) in Arusha, Tansania, wo der Masterstudiengang angesiedelt ist, und des Förderers DAAD die nächsten Schritte des Projekts. Universität und Oldenburg bilden gemeinsam das akademische Konsortium des Projekts.

Konsolidierung und nächste Schritte
Im dskills@EA - CENIT@EA Projekt werden einige Elemente der ersten Projektphase vertieft, während andere Elemente neu hinzugefügt werden. Das etablierte Curriculum des Masterstudiengangs Embedded and Mobile Systems (EMoS) wird erweitert und reakkreditiert. Ein systematisches Management sichert die Qualität der Lehre im Studiengang, eine enge Zusammenarbeit mit Partnern aus der Industrie stärkt den Praxisbezug. Neu im Projekt dskills@EA-CENIT@EA werden unter anderem ein Karriereservice, Alumni-Arbeit und ein didaktisches Zentrum sein. 
Die akademischen Partner freuen sich derzeit auf die Bewerbungen der vierten Kohorte von Studierenden für das EMoS-Programm. Seit Juli 2021 können sich interessierte Personen für Studienplätze und auch Stipendien bewerben. Die Kohorte wird ihr Studium im Januar 2022 aufnehmen. Die erste Kohorte von Studierenden schließt derzeit ihr Studium ab und wird im August mit einer feierlichen Zeremonie offiziell ihren Abschluss machen.


Durchführungspartner des Hochschulzentrums sind der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und der Inter-University Council of East Africa (IUCEA). Projektträger ist die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Eine umfassende Liste aller assoziierten Partner finden Sie hier (LINK: https://uol.de/vlba/projekte/dskillsea-cenitea).


 

27.07.2021: Joint Steering Committee des CENIT@EA läutet Folgeprojekt ein

Am 27.07.2021 tagte hybrid das Joint Steering Committee des vom VLBA mitverantworteten Exzellenzzentrums für IKT in Ostafrika (CENIT@EA) und stellte die Weichen für das im Juli gestartete zweite Projekt der Reihe, dskills@EA-CENIT@EA. Einige Mitglieder nahmen vor Ort in Arusha, Tansania, gemeinsam an der Zusammenkunft teil, der Großteil der Mitglieder schaltete sich virtuell aus Oldenburg, Bonn, Kampala und Kigali hinzu. Auf der Tagesordnung stand der Status des gemeinsamen Projektes zum Start der zweiten Projektphase sowie die nächsten Schritte zum Ausbau des Zentrums. So hat im Rahmen des Projekts Anfang 2021 bereits die dritte Kohorte Studierender das Studium des gemeinsam eingerichteten Masterprogramm Embedded and Mobile Systems (EMoS) am Nelson Mandela African Institute of Science and Technology (NM-AIST) aufgenommen, im Januar 2022 folgt die vierte und letzte Kohorte. Das Zentrum bietet außerdem verschiedene Trainings und Fortbildungen für praxisorientierte digitale Kompetenzen und umfangreiche Unterstützung für Unternehmensgründungen und Innovationen an. Im Folgeprojekt dskills@EA-CENIT@EA geht es nun darum, diese Angebote zu vertiefen, auszubauen und langfristig in der Region zu verankern.

CENIT@EA ist ein regionales Zentrum für die ostafrikanische Gemeinschaft, also für die Länder Kenia, Uganda, Tansania, Ruanda, Burundi und Süd Sudan mit besonders enger Verbindung zur Wirtschaft. Entsprechend breit aufgestellt ist das Joint Steering Committee, also der gemeinsame Lenkungsausschusses des Projektes. Dem Ausschuss gehören neben der Universität Oldenburg und dem Nelson Mandela African Institute of Science and Technology (NM-AIST) als akademisches Konsortium und der DAAD und der GIZ als Projektträger außerdem das Sekretariat der Ostafrikanischen Gemeinschaft (EAC), der Inter-University Council for East Africa (IUCEA), die East African Science and Technology Commission (EASTECO), der East African Business Council (EABC) und die East African Business Community (EACO) an. Das Komitee tagt in der Regel zweimal im Jahr.


 

15.07.2021: Veranstaltungsreihe Data meets Science im CORE gestartet

Am 15.07.2021 fand die erste Veranstaltung des neuen Formats Data meets Science statt. Zu dem Thema „Mit Drohnen & KI zur automatisierten Inventur“ trafen sich im CORE Oldenburg 35 Teilnehmende aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft, um gemeinsam über Data Science und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz zu diskutieren. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Projekt Innovative Hochschule Jade-Oldenburgthe peak lab und CORE.

Jens Läkamp, Geschäftsführer von the peak lab, begrüßte die Teilnehmenden zum Meetup und stellte den Coworking Space CORE vor, an dem die Veranstaltung stattfand. Anschließend stellte René Kessler (Abteilung Wirtschaftsinformatik, Universität Oldenburg) mit seinem Impulsvortrag „Automatisierung der Inventur durch die Nutzung von Drohnen & Computer Vision“ die Ergebnisse einer Forschungskooperation der Universität Oldenburg mit der abat AG vor. Im Rahmen des Projekts wird der Inventurprozess eines Getränkelagers optimiert, um komplett auf manuelle Zählungen zu verzichten. Im Anschluss wurden in der Fragerunde und Diskussion weitere Teilaspekte des Vorhabens im Detail besprochen. Abschließend konnten die Teilnehmer an einer Führung durch das CORE teilnehmen oder direkt ins offene Networking übergehen.

Die Veranstaltungsreihe Data meets Science wird ab September fortgeführt. Die Treffen widmen sich stets aktuellen Themen rund um Data Science und betrachten diese aus Sicht der Forschung und angewandten Wissenschaft in Unternehmen der Region. Zentral ist der Austausch miteinander und das Gewinnen neuer Anregungen. Wenn Sie über kommende Termine informiert werden möchten oder selbst ein Thema einbringen möchten, melden Sie sich gerne bei Malte Schulz und Timo Kasselmann unter .


 

15.07.2021: SmartHelm diskutiert öffentlich über die Potentiale von intelligenten Fahrradhelmen für die Radlogistik

Das Projekt SmartHelm zielt ab auf die Entwicklung eines aufmerksamkeitssensitiven Fahrradhelms, der insbesondere Beschäftigte in der innerstädtischen Fahrradlogistik bei der Arbeit unterstützen soll. Um dieses doch recht futuristische Thema der interessierten Öffentlichkeit näher zu bringen, stellten sich die beteiligten Projektpartner den Fragen der BürgerInnen im Rahmen einer interaktiven Diskussionsrunde. Die Hybridveranstaltung unter dem Titel „Lastenradlogistik 2.0- Projekt SmartHelm“ fand sowohl physisch vor Ort beim Lokalsender O1 als auch mit digital zugeschalteten ReferentInnen sowie BürgerInnen statt.

In ihren fachlichen Vorträgen gingen die ExpertInnen auf den Entwicklungsstand des Projektes, das seit November 2019 durch das Programm mFUND des Bundesministeriums für Verkehr und Digitale Infrastruktur BMVI gefördert wird, ein. Projektleiter Dr. Kristian Schopka von der RYTLE GmbH und Sebastian Pust von der CITIPOST Nordwest machten in ihrem Vortrag zunächst die Potentiale der Fahrradlogistik für Städte und die Relevanz von SmartHelm in diesem Kontext deutlich. Stefan Baumgart (TeamViewer) und Urban Plangger (UVEX), die beide digital zugeschaltet waren, beleuchteten die technischen Perspektiven des Helms auf verständliche Weise. Hier ging es einerseits um die Anwendungsmöglichkeiten von intelligenten Datenbrillen und Beispiele für Einblendungen im Display während der Fahrt sowie im Zustellprozess, andererseits um die Helmentwicklung, bei der die Integration der Datenbrille und der EEG-Elektroden zur Messung der Aufmerksamkeit eine besondere Herausforderung darstellten.

Neben der praktischen Perspektive stellten die beteiligten Universitäten auch den Forschungsanteil am SmartHelm-Projekt dar. Prof. Dr. Tanja Schultz vom Cognitive Systems Lab der Universität Bremen skizzierte die besonderen Herausforderungen bei der bisherigen Datenerhebung, die sich bisher auf interne Tests in Bremen beschränkte. So spielt die Anzahl und die Position der Elektroden, die beim Fahrradfahren verrutschen können, eine zentrale Rolle für den Tragekomfort. Personen mit sehr kurzen Haaren sind prinzipiell für die EEG Messung weniger gut geeignet. Da Menschen unterschiedlich auf Ablenkungen reagieren, werden außerdem viele verschiedene TeilnehmerInnen an den Studien benötigt, um aussagekräftige Erkenntnisse erzielen zu können. In Vertretung für Prof. Jorge Marx Gómez ging Johannes Schering von der Abteilung für Wirtschaftsinformatik VLBA (Universität Oldenburg) auf die Potentiale der Daten des SmartHelms für die Verbesserung der Fahrradlogistik und der Fahrradinfrastruktur ein. Die VLBA hat im Projekt eine Datenmanagmentplattform entwickelt und wird die Daten der Studien hinsichtlich Ablenkungsfaktoren auswerten. Die Ergebnisse könnten z.B. auf die Fahrradinfrastruktur in Oldenburg angewendet werden, um die Verkehrssicherheit an Problemstellen zu verbessern.

In der Diskussionsrunde, die von Jürgen Boese moderiert wurde, konnten die BürgerInnen verschiedenste Fragen an das Projekt stellen. Hier wurden viele neue Ideen für die Entwicklung eines möglichen SmartHelm 2.0 geliefert. So könnte eine personalisierte Spracherkennung eine unerwünschte Manipulation durch Dritte z.B. Passanten in der Stadt verhindern. Zudem sollte es die Möglichkeit geben, Straßensperrungen oder andere Beeinträchtigungen per Sprachbefehl einzugeben, damit andere Fahrer entsprechende Hinweise erhalten. Auch die Themen Diebstahlschutz, Monitoring der Fahrradinfrastruktur und ArbeitnehmerInnenrechte wurden intensiv diskutiert. Wie eine Umfrage unter den Teilnehmenden ergab, werden viele Einwohner der Stadt Oldenburg zwar regelmäßig mit Paketen beliefert, was bislang allerdings noch nicht sehr oft mit dem Lastenfahrrad erfolgt. Es gibt also künftig noch viele neue Anwendungsmöglichkeiten für Fahrräder und intelligente Helme in der Zustellung. Das Projekt wird den SmartHelm voraussichtlich ab August 2021 bei der Paketzustellung der CITIPOST Nordwest im echten Straßenverkehr in Oldenburg testen, um die Potentiale und Anwendungsmöglichkeiten in der Logistik noch besser einschätzen zu können.  

SmartHelm bedankt sich bei den interessierten BürgerInnen für den inhaltlichen input und beim Fernsehsender O1, dem Oldenburger Energiecluster OLEC, der die Veranstaltung digital über Zoom für die BürgerInnen live zugänglich gemacht hat, sowie der Stadt Oldenburg für die Organisation des interaktiven Formats. Im Nachgang kann die Aufzeichnung des SmartHelm Events jederzeit auf YouTube angesehen werden.


In der interaktiven Diskussionsrunde gingen die Experten aus Oldenburg und Bremen auf die Fragen der BürgerInnen hinsichtlich der Potentiale eines intelligenten Helms für die Fahrradlogistik ein. Quelle: O1 (YouTube).


 

14.07.2021: FREE für MORALE – Training of Trainers

Vom 13. bis 15. Juli veranstaltete die VLBA ein Training of Trainers für das Erasmus+ Projekt MORALE – Capacity Building for Curricula Modernization of Syria and Lebanese HEIs and Lifelong Learning Provisions: Towards Sustainable NGO Management and Operation with Special Focus on Refugees. Syrische und libanesische Universitätsmitarbeiter:innen sowie NGO Mitarbeiter:innen erhielten ein Training im Bereich der Soft Skills. Die speziell für die Region erstellten Trainingsmaterialen umfassten die Themen Critical Thinking, Unconcious Bias, Leadership, Time Management und Public Speaking.

Die Trainings, die einem Self-Learning Format folgten, wurden innerhalb des zweiten VLBA Erasmus+ Projekt FREE – Female Academic Role Model Empowerment, Equality and Sustainability at Universities in Mediterranean Region: Toward 2030 Agenda entwickelt und bereitgestellt.

Somit verband das Training beide Erasmus+ Projekte und legte den Grundstein für zukünftige bereichernde Kooperationen bei Themen wie Female Empowerment und nachhaltige NGOs Arbeit in den Ländern Syrien, Libanon und Jordanien.

Ausführliche Informationen zu beiden Projekten finden Sie hier:

https://freeproject.eu/

http://www.moraleproject.org/


 

28.06.2021: Workshop: Digitalisierung der Landwirtschaft und des ländlichen Raums

Zum Thema "Digitalisierung der Landwirtschaft und des ländlichen Raums" hat die Universität Oldenburg unter der Leitung von Prof. Dr. Jorge Marx Gómez (Wirtschaftsinformatik - VLBA) am 25. Juni 2021 einen Workshop veranstaltet, bei dem Vertreter_Innen aus Industrie, Wissenschaft und Politik teilgenommen haben, organisiert. Die Projekte DigiSchwein und NEMo wurden hierfür als Referenzprojekte herangezogen. Fragen, die im Rahmen des Workshops diskutiert wurden, waren: Umsetzung in der Praxis, Erfahrungen über Lösungsansätze für die Umsetzung, Schwierigkeiten vom Übergang aus dem Prototypenstadium,  technische Weiterentwicklung, Unterstützung der Entscheidungsträger vor Ort , Etablierung Forum Digitalisierung des ländlichen Raums.


 

21.06.2021: SMARTE FAHRRADHELME UND DIE ZUKUNFT DER CITY-LOGISTIK

Am Montag, 12. Juli, ab 18.30 Uhr veranstalten das Projektkonsortium „SmartHelm“, das Schlaue Haus und die Stadt Oldenburg eine interaktive virtuelle Diskussionsveranstaltung unter dem Titel „Lastenradlogistik 2.0 – Projekt SmartHelm“.

Um Klimaschutz und Mobilität in Einklang zu bringen, ist es notwendig, auch über neue Wege für die städtische Logistik nachzudenken. Dabei kommt dem Verkehrsträger Lastenrad eine wachsende Bedeutung bei der Bewältigung des Paketaufkommens zu. Welche Rolle kann ein smarter Fahrradhelm dabei spielen? Und welchen Beitrag kann er zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Kurierfahrern leisten? Diese und andere Fragen soll die Online-Veranstaltung beantworten und interessierten Bürgerinnen und Bürgern Einblicke in praxisorientierte Forschung und Entwicklung geben. Beiträge liefern Prof. Dr.-Ing. Tanja Schultz (Cognitive Systems Lab, Universität Bremen), Prof. Dr.-Ing. habil. Jorge Marx Gómez (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg), Dr. Kristian Schopka (RYTLE), Sebastian Pust (Citipost Nordwest), Dr. Stefan Baumgart (TeamViewer) und Urban Plangger (Uvex).

Interessierte sind zum Mitdiskutieren und Fragenstellen eingeladen. Sie können sich bis zum Veranstaltungstag um 15.30 Uhr über das Anmeldeformular unter  services.oldenburg.de/index.php zu dieser kostenlosen Veranstaltung anmelden.

Die detaillierte Agenda finden Sie auf den Seiten der Stadt Oldenburg.

Im Vorfeld wurde gemeinsam mit dem BürgerLabor der „Innovativen Hochschule Jade-Oldenburg!“ (IHJO) eine kleine Umfrage mit sechs Fragen im Internet vorbereitet. Eine Teilnahme ist unter buergerlabor.ihjo.de/lastenrad möglich.

Weitere Informationen zu dem vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) geförderten Verbundprojekt „SmartHelm“ und den Projektpartnern gibt es unter smart-helm.com

© RYTLE GmbH
© RYTLE GmbH

 


 

16.06.2021: ECOSense diskutiert über Ansätze zur Bürgerbeteiligung

Ein starker Fokus des Projektes ECOSense lag auf der Fragestellung, wie Bürgerinnen und Bürger mittels einer Fahrradsensorik neue Daten liefern können, die für die Verbesserung der Fahrradinfrastruktur nutzbar gemacht werden können. In diesem Zusammenhang präsentierte sich ECOSense kürzlich auf einer Diskussionsrunde zum Thema Bürgerbeteiligung. Bei dem Online-Workshop für mFUND-FördernehmerInnen wurden erfolgversprechende Ansätze zur Einbindung von BürgerInnen in Forschungsprojekte identifiziert. Kritieren für den gelungenen Einsatz von „Citizen Scientists“ wurden gemeinsam mit anderen Vorhaben aus dem mFUND erarbeitet. In ECOSense wurde die entwickelte Fahrradsensorik gemeinsam mit mehreren hundert BürgerInnen getestet und in die Anwendung gebracht.

Projektleiterin Kyra Pelzner von mein-dienstrad.de und Johannes Schering von der Abteilung VLBA stellten kurz die wichtigsten Ergebnisse hinsichtlich der Einbindung der Öffentlichkeit in ECOSense vor. Dabei gab es auch einen kurzen Ausblick, wie die Bürgerbeteiligung bei weiter anhaltenden Einschränkungen durch die Pandemie bei künftigen Datenerhebungen erfolgreich aufrecht erhalten und sogar noch weiter ausgebaut werden kann. So sollten u.a. bei der Probandenakquise gezielt Personen eingebunden werden, die trotz der Möglichkeit zum Home Office viel mit dem Rad unterwegs sind, um trotz des veränderten Mobilitätsverhaltens repräsentative Daten in umfassendem Umfang generieren zu können. Mit zielgruppengerechten Formaten könnten zudem bisher weniger berücksichtigte Nutzergruppen wie z.B. Jugendliche oder Migranten angesprochen werden. Analoge sollten unbedingt neben digitalen Beteiligungsformen Platz finden.  

Aufbauend auf der Kurzvorstellung des Projektes erarbeiteten die Teilnehmenden aus verschiedenen mFUND Projekten gemeinsam wichtige Erfolgsfaktoren für die vielversprechende Umsetzung von Bürgerbeteiligungskonzepten. Da in Oldenburg ein starke Fahrradkultur vorherrscht, eignet sich die Stadt an der Hunte hervorragend, um BürgerInnen bei Fahrradprojekten aktiv einzubinden und repräsentative Ergebnisse für große Teile der Bevölkerung zu liefern. Die BürgerInnen sollten nicht nur bei der der Datenerhebung, sondern auch bei der Interpretation der Ergebnisse befragt und beteiligt werden. So kann es unter Umständen sein, dass durch die Sensorik erfasste Wegstellen durch das Projekt selbst als problematisch hinsichtlich der Radwegequalität eingestuft werden, obwohl andere vermeintlich weniger problematische Wegpunkte aus Sicht der Radfahrenden als deutlich kritischer eingestuft werden. Hierzu können z.B. Onlinetools (Bewertung über eine digitale Karte) oder analoge Beteiligungsformen wie etwa geführte Radtouren an potentiell kritische Wegstellen, um das spezifische Nutzerfeedback einzuholen, im Falle künftiger Datenerhabungen umgesetzt werden.   

Anhand der Ergebnisse des Workshops, der auch die mFUND Projekte CITRAM und OPENER next umfasste, wird Emmett in Kürze eine Kurzanleitung zur erfolgreichen Einbindung von „Citizen Scientists“ auf www.emmett.io veröffentlichen. Emmett ist eine offene Kommunikations- und Vernetzungsplattform für datengetriebene Mobilitätsprojekte, initiiert und umgesetzt vom unabhängigen Think Tank iRights.Lab, das seit Januar 2020 die Formate der mFUND-Begleitforschung organisiert. Die Plattform bietet eine Übersicht über und einen Einblick in die Projekte der Forschungsinitiative mFUND (Modernitätsfonds) des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Emmett zielt ab auf eine stärkere Vernetzung von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik sowie allen weiteren Interessierten.


ECOSense erarbeitete in einem Workshop mit den Teilnehmenden Erfolgsfaktoren für die Einbindung von BürgerInnen in Innovationsprojekten (Quelle: Emmett).


 

15.06.2021: Virtuelle Führung am Innovation(s)Campus

Der Innovation(s)Campus ist – neben dem Schlauen Haus – der zweite Standort der IHJO. Interessierte Vertreter_innen regionaler Unternehmen und Institutionen, Start-ups und Hochschulangehörige finden hier Unterstützung bei Fragen rund um das Thema Ideen-, Wissens- und Technologietransfer. Neben interessanten Workshops und Netzwerkveranstaltungen bietet der Campus Räume und moderne Infrastruktur, um digitale und mechanische Prototypen zu entwickeln.

Am 15.06. fand im Rahmen des bundesweiten Digitaltags eine virtuelle Führung durch die am Campus ansässige Metallwerkstatt und das Digitallabor statt. In der Veranstaltung erhielten die Teilnehmenden einen Überblick über die Möglichkeiten des Prototypenbaus am Standort und konnten sich mit den Mitarbeitern der Teilprojekte austauschen.

 

Weiterführende Informationen zum Innovation(s)Campus und dem Innovation(s)Labor digital finden Sie unter https://ihjo.de/innovationscampus/.

Kontakt:
Timo Kasselmann
Mitarbeiter Innovation(s)Labor digital
Tel: +49 (0)441 798-4426
E-Mail: timo.kasselmann@uni-oldenburg.de


 

04.06.2021: Disputation von Ammar Alsous

Am 04. Juni 2021 hat Dipl.-Inf. Ammar Alsous seine Dissertation mit dem Titel "QoS-Aware Backup Model for Cloud SDN Using Feedforward Neural Networks" erfolgreich verteidigt. Die Abteilung Wirtschaftsinformatik VLBA und das OFFIS gratuliert herzlich dazu.


 

03.06.2021: The International Virtual Workshop on Business Analytics, Eureka 2021

Im Rahmen der Veranstaltung "The International Virtual Workshop on Business Analytics, Eureka 2021" hat Prof. Dr. Jorge Marx Gómez eine Keynote mit dem Titel "Implication of Machine Learning on Data Management in Companies" gehalten.

Weitere Informationen zum eureka Netzwerk und zur Veranstaltung sind einsehbar unter https://www.eurekascommunity.org.


 

01.06.2021. BITS Projekt veröffentlicht neuer Radverkehrsdaten aus Europa

Die Partner des Projektes BITS – Bicycles and Intelligent Transport Systems – haben sich kürzlich hinsichtlich des Arbeitsstandes auf den aktuellen Stand gebracht. Im Rahmen des 7. digitalen Steering Group Meetings haben die beteiligten Städte und mein-dienstrad.de aus Oldenburg ihre derzeitigen ITS Implementierungen zum smarten Radfahren vorgestellt. Unter anderem wird die Provinz Antwerpen im Herbst erneut kritische Situationen (Near Accidents) mittels einer intelligenten 3D Kamera an einer Kreuzung erfassen, um zu evaluieren, ob sich die Radverkehrssicherheit vor Ort verbessert hat. Bereits im September 2019 wurden an einer Kreuzung in Puurs Erfahrungen mit dieser Messtechnik gesammelt. Die dazu gehörigen Ergebnisse der Datenanalyse der studentischen Projektgruppe Bicycle Data finden sich unter www.bicycle-data.de

Das CyclingDataHub (CDH), das im Projekt entwickelte Portal für offene Radverkehrsdaten, ist in inzwischen online und wird durch externe und interne Akteure mit vielen neuen Datenquellen bedient. In diesem Zusammenhang wurde auch intensiv über geeignete Formate und Metadaten diskutiert. Die VLBA arbeitet derzeit an der Weiterentwicklung der Bicycle Data Webseite, die dem CDH künftig eine Vielzahl von europäischen Cycling Data Sets liefern wird, und einer Verbesserung der Kennzahlen zur Fahrradnutzung sowie Radverkehrssicherheit in europäischen Städten.

Ein Thema war auch die Frage, ob und wie die internen Projekttreffen künftig zumindest teilweise wieder in Präsenz abgehalten werden könnten. Das nächste Projekttreffen könnte im Oktober in Oldenburg als Hybridveranstaltung, an der sowohl eine Teilnahme in Präsenz als auch als Onlinezuschaltung möglich wäre, umgesetzt werden, sofern es der weitere Verlauf der Pandemie zulässt.    


Das CyclingDataHub bildete einen zentralen Diskussionspunkt beim BITS Projekttreffen am 1. Juni 2021.


 

18.05.2021: Erfolgreiche Durchführung des Unternehmensworkshops

Am 18.05.2021 wurde der Unternehmensworkshop erfolgreich durchgeführt. Bei der PUUK-Plattform handelt es sich dabei um eine bedarfsgerechte Umweltinformationsportal, auf der Bürger von Kommunen sowie Unternehmen erhobene Umweltinformationen einsehen können. Dessen Entwicklung findet dabei im Rahmen des PUUK-Projektes (www.puuk-projekt.de) statt, welches vom Arbeitskreis „Nachhaltige Umweltpolitik und Digitaler Wandel” der achten niedersächsischen Regierungskommission initiiert wurde ist und der DBU gefordert wird.  An dem Unternehmensworkshop haben 18 Teilnehmer_innen teilgenommen, um gemeinsam mit dem PUUK-Team über die Bereitstellung von Umweltinformationen zu sprechen und neue Verbesserungen, Prozesse mit dem Umweltportal PUUK zu schaffen.

Der Workshop dauerte insgesamt 90 min und beinhaltete zwei Themen.

  • Bereitstellung von Informationen – Status quo
  • Neue Lösungsansätze mit PUUK

Innerhalb dieser Themen wurden unterschiedliche Fragestellungen diskutiert. Zusammenfassend sollten mittels der Diskussion bestehende Lösungsansätze durchleuchtet werden, damit auf diese weiter aufgebaut werden kann und anderen neue Idee und Prozesse zusammen besprochen werden, damit aus dem Workshop neue Funktionalitäten abgeleitet werden könnten.


 

06.05.2021: Abschluss-/Fortführungstreffen für die Forschungskooperation Kalkulation.KI

Am 06.05.2021 war in der Forschungskooperation Kalkulation.KI ein Abschlusstreffen geplant, das durch die erfolgreichen Ergebnisse, die innerhalb des einen Jahres der Forschungskooperation erreicht werden konnten, zu einem Fortführungstreffen wurde. 

Dabei haben die Partner die Ergebnisse bzw. den Prototyp, der in der ersten Phase eine wichtige Basis für die Fortführung bildet, diskutiert und die Meilensteine, die für die zweite Phase definiert wurden, zusätzlich abgestimmt. 

Die Fortführung der Forschungskooperation, die für zwei Jahre geplant ist, wird gemäß Planung zum 1. Juni 2021 nahtlos in die zweite Phase übergehen. 

Detailliertere Informationen bzw. Einblicke in die Ergebnisse sind auf der Projektseite (im Bereich Blog) zu finden: https://kalkulation-ki.com/


 

 

27.04.2021: Studierende der Universität Vechta stellen Fragen an NEMo

Das Forschungsprojekt NEMo setzte einen starken Fokus auf die Ausbildung und Weiterqualifizierung von Nachwuchswissenschaftlern. In diesem Kontext sind mehr als 50 studentische Abschlussarbeiten entstanden, drei studentische Projektgruppen wurden während der Projektlaufzeit durchgeführt. Um den Austausch mit den Studierenden nach dem Ende des Projektes aufrecht zu erhalten, präsentierte sich NEMo nun im Rahmen des Studiengangs Transformationsmanagement in ländlichen Räumen an der Universität Vechta. Der im WS 2020/2021 gestartete Masterstudiengang widmet sich der nachhaltigen Entwicklung ländlicher Räume im Zeitalter einer umfassenden sektorübergreifenden Transformation. Angeboten werden in dem Studiengang Veranstaltungen zu raumbezogenen, ökonomischen und politischen Dimensionen der Transformation ländlicher Räume. Thematisiert werden Globalisierung und Regionalentwicklung unter dem Leitprinzip der nachhaltigen Entwicklung.

In der Projektvorstellung von NEMo ging Projektmitarbeiter Johannes Schering auf die Kernkomponenten der entwickelten Mobilitätsplattform und der Fahrkreis-App sowie der Möglichkeiten der BürgerInnen, sich aktiv an der Verbesserung der Mobilität auf dem Land zu beteiligen, ein. Aufgrund der Pandemiesituation sind die Möglichkeiten zur Nutzung von privaten Mitfahrgelegenheiten derzeit stark eingeschränkt. Damit sich mehr Menschen, auch und gerade Jüngere, für das Landleben entscheiden, muss der ländliche Raum künftig noch stärker in Gänze gedacht und attraktiver gestaltet werden. Hier können Mobilitätsplattformen wie z.B. NEMo lediglich einen Startpunkt bilden.  

Die Diskussion mit den Studierenden der Universität Vechta fokussierte sich ebenfalls auf die Fragestellung, wie die entwickelten Lösungen aus der Forschung unter Berücksichtigung der veränderten gesellschaftlichen Gegebenheiten weiterentwickelt werden können. So sollen in NEMo 2.0 auch Faktoren wie Einkaufen, Lernen und Freizeit zentrale Aspekte bilden. Bei der Mobilität könnten (teil-) automatisierte Fahrzeuge in Zukunft die Verfügbarkeit von Mitfahrmöglichkeiten erhöhen und dazu beitragen, das Problem der kritischen Masse zu überwinden, sofern dies wirtschaftlich darstellbar ist. Wie Prof. Jorge Marx Gómez in der Diskussion betonte, spielen technische Aspekte der Transformation eine wichtige, aber nicht unbedingt die Hauptrolle. Eine erfolgreiche Umsetzung vor Ort kann nur gelingen, wenn die Bevölkerung aktiv partizipiert und auch einen tatsächlichen Nutzen aus den entwickelten Lösungen zieht. Frau Prof. Jantje Halberstadt betonte in diesem Zusammenhang die Einbindung regional vernetzter Akteure wie etwa dem Regionalamangement des Landkreises, um mit entsprechenden begleitenden Maßnahmen die Akzeptanz in der Öffentlichkeit zu stärken.

Im Modul „Innovation für ländliche Räume“ stehen die Potenziale von insbesondere technischen Innovationen für transformative Entwicklungen im Mittelpunkt. Im Modul werden einerseits die Herausforderungen, die mit technologischem Fortschritt verbunden sein können, kritisch diskutiert, sowie andererseits die verschiedenen Möglichkeiten eruiert und analysiert, die für die Transformation ländlicher Räume genutzt werden können. In diesem Zusammenhang werden Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft einbezogen, um einen Überblick über bestehende erfolgreiche Ansätze zu erhalten und gemeinsam mit den Gästen über die Auswirkungen innovativer Technologien auf transformative Prozesse zu diskutieren. So entsteht eine Basis für die Entwicklung eigener transformativer Lösungen, an denen die Studierenden gemeinsam mit dem Lehrenden-Team arbeiten.  

Weitere Informationen zum Masterprogramm finden sich unter:
https://www.uni-vechta.de/studium/studiengaenge/master-transformationsmanagement

Externe Gäste zu weiteren spannenden Vorträgen innerhalb des Moduls: Innovation für ländliche Räume sind herzlich willkommen:
https://webmeetings.uni-vechta.de/b/sch-2ua-p9y-7sj

Weitere Termine:

11.05.2021 

8:30 Uhr: Das Rädchen für alle(s). Sharingkonzepte für Lastenräder. Sowie Energie – und Quartiersmanagement (Ernst Schäfer, ARSU GmbH)

10:30 Uhr:  Regionalentwicklung in Ostdeutschland im Raum Erfurt (Thomas Meyer, Vorstand GEN Deutschland, Gemeinderat)

18.05.2021

10:30 Uhr: Wirtschaftsförderung 4.0 in Witzenhausen (Christoph Schlösser)

15.06.2021

8:30 Uhr: Leerstandsmanagement und Wirtschaftsförderung in Lohne (Anne Nusswald)

10:30 Uhr: Die Postwachstumsstadt (Anton Brokow)

22.06.2021

8:30 Uhr: Die Rückkehr der Regionalität im Ernährungssystem (Marius Rommel)

10:30 Uhr: Das Zukunftsdorf: Dorfentwicklung in Flegessen


Im Rahmen des TRM Moduls an der Uni Vechta beantworteten Prof. Halberstadt und Prof. Marx Gómez alle Fragen seitens der Studierenden zum NEMo Projekt (Big Blue Button).


22.04.2021: NEMo diskutiert mit BürgerInnen über Potentiale von Mobilitätsplattformen für den ländlichen Raum

Ein starker Fokus des Forschungsprojekts NEMo lag auf der Fragestellung, wie BürgerInnen und Bürger Versorgungsengpässe bei der Mobilität im ländlichen Raum beheben und selbst zum Mobilitätsanbieter werden können. Um den Dialog mit der Öffentlichkeit in diesem Kontext weiter aufrecht zu erhalten, organisierte das Schlaue Haus Oldenburg kürzlich einen online basierten Diskussionsabend unter dem Motto „Welchen Beitrag können Mobilitätsplattformen für die Verbesserung der Mobilität leisten?“. Neben der Vorstellung der zentralen Ergebnisse von NEMo hatten alle Interessierten die Möglichkeit, mit dem inter- und transdiszipinären Forschungsprojekt über künftige Entwicklungsszenarien der Mobilität zu diskutieren.

In ihrem Vortrag gingen Prof. Dr.-Ing. Jorge Marx Gómez und Projektmitarbeiter Johannes Schering auf die Relevanz des Themas ein. Insbesondere im ländlichen Raum stellt es die Menschen vor enorme Herausforderungen, wenn sie auf ihren privaten Pkw verzichten müssen, da das Angebot des öffentlichen Verkehrs, insbesondere in Randzeiten, sehr eingeschränkt ist. Die entwickelte Mobilitätsplattform verbindet effizient verschiedene Mobilitätsoptionen, die nicht nur die Präferenzen der NutzerInnen, sondern auch private Mobilitätsangebote mit einbeziehen. In weiter führenden Forschungsansätzen denkt das Forschungsteam aber über die Verbesserung der Mobilität hinaus: So sollen in NEMo 2.0 Community-Building und die Attraktivierung des ländlichen Raumes in verschiedenen Dimensionen, wie z.B. Einkaufen, Lernen, Arbeiten, Erholung und Freizeit, mit den Möglichkeiten der Digitalisierung weiter vorangebracht und fokussiert werden.

In der interaktiven Diskussionsrunde, die von Dr. Jan-Jonathan Bock vom Referat Forschung & Transfer der Universität Oldenburg moderiert wurde, richteten sich viele der Rückfragen seitens der BürgerInnen vorwärtsgerichtet auf die Mobilität der Zukunft. So wurde intensiv diskutiert, ob automatisierte Fahrzeuge künftig die Rolle der Mitfahroptionen im ländlichen Raum einnehmen bzw. ergänzen könnten, um das Angebot verfügbarerer RideSharing-Lösungen zu erhöhen. Insbesondere die Erreichung einer kritischen Masse sowie die Einbindung weiterer bislang regional orientierter Mobilitätsplattformen spielen eine zentrale Rolle, um die Akzeptanz und reale Anwendbarkeit von Mobilitätsplattformen zu verbessern. Eine Übertragung der in NEMo entwickelten Lösung auf den Raum Hatten im Landkreis Oldenburg ist derzeit in Vorbereitung, wie Bürgermeister Dr. Christian Pundt von der Gemeinde Hatten zu Protokoll gab.  

Im Forschungsprojekt NEMo wurden die Potentiale des Mitfahrens im ländlichen Raum umfassend untersucht. Dabei hat sich anhand sozialwissenschaftlicher Umfragen herausgestellt, dass die Abhängigkeit vom privaten Pkw auf dem Dorf deutlich größer als in verdichteten Räumen. Es zeigte sich im Rahmen der durchgeführten Befragungen im Landkreis Wesermarsch aber auch, dass die Mitnahme von Personen grundsätzlich sehr viele Vorteile für alle Beteiligten haben kann und positiv gesehen wird. Ein multimodaler Reiseassistent, wie die entwickelte Fahrkreis-App, kann einen wichtigen Beitrag leisten, um potentiell am Mitfahren Interessierte zusammen zu bringen. Für eine erfolgversprechende Umsetzung muss die App auf lokale Gegebenheiten (z.B. die vor Ort verfügbaren Mobilitätsoptionen) angepasst werden.

Das Schlaue Haus Oldenburg widmet sich dem Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft und bietet Einblicke in die Forschung der Universität Oldenburg und der Jade Hochschule. Das Schlaue Haus versteht sich als Schnittstelle zwischen Menschen aus Stadt und Region, Wissenschaft und Wirtschaft. Ziel ist es, den Bürgerinnen und Bürgern Wissenschaft in verständlicher Form näher zu bringen. Themen aus der Forschung werden in Vorträgen, Diskussionsrunden, Lesungen und Ausstellungen spannend vermittelt. Das Wissenschaftszentrum befindet sich in der Oldenburger City in räumlicher Nähe zum historischen Schloss von Oldenburg, direkt am Schloßplatz. Bis wieder Präsenzveranstaltungen möglich sind, wird der Dialog in Pandemiezeiten zumindest im Rahmen von interaktiven Onlineformaten aufrecht erhalten.


Interessierte BürgerInnen hatten die Möglichkeit, im Rahmen der Onlinediskussion mit NEMo in Interaktion zu treten (Big Blue Button).


 

22.04.2021: Künstliche Intelligenz – Chancen für die Finanzverwaltung

Am 22.04.2021 fand eine Infoveranstaltung zum Thema „Künstliche Intelligenz in der Finanzverwaltung“ von der Deutschen Steuergewerkschaft (DSTG) Niedersachsen statt, bei dem Prof. Dr. Marx Gómez, gemeinsam mit Herrn Andre Klümpen, dem Referatsleiter des Landesamtes für Steuern Niedersachsen, die Chancen und Herausforderungen von KI in der Finanzverwaltung näher erläutert hat. Zudem wurde das Projekt „Tax Defence Analytics“ (TaDeA) kurz vorgestellt und erste Erfahrungen aus dem Projekt geteilt. Neben Prof. Gómez und Herr Klümpen, war Prof. Dr. Oliver Thomas, Fachgebietsleiter Informationsmanagement und Wirtschaftsinformatik der Universität Osnabrück, als Referent geladen.


 

19.04.2021: Die verlängerte Frist für die BUIS-Tage 2021

Betriebliche Umweltinformationssysteme (BUIS): 20. Tagung der Fachgruppe Betriebliche Umweltinformationssysteme der Gesellschaft für Informatik e.V. im Rahmen der Tagung INFORMATIK 2021 der Gesellschaft für Informatik (GI) Themenbereich Nachhaltigkeit und Umweltinformatik

Fristverlängerung der Deadline für den Call for Papers auf den 17.05.2021 zur Einreichung von Paper/Workshop-Beiträge für die BUIS-Tage 2021

Bemühungen um Umweltschonung, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz werden durch den Einsatz von Umweltmanagementsystemen unterstützt. Diese benötigen eine Vielzahl heterogener Daten, um der Planung, Steuerung und Kontrolle von Umweltaufgaben gerecht zu werden. Solche Daten können vor allem durch betriebliche Umweltinformationssysteme (BUIS) vorgehalten und zielorientiert bearbeitet werden. Die Leistungsfähigkeit aktuell implementierter BUIS wird den Anforderungen aus der Nachhaltigkeitsdebatte nicht immer gerecht. Dabei kommt der IT eine entscheidende Rolle in der nachhaltigen Unternehmensentwicklung zu. Das Thema Digitalisierung wird hierbei eine entscheidende Rolle spielen. BUIS müssen verstärkt bereits in der Produktentwicklung im Rahmen einer umweltintegrierten Produktion sowie in der strategischen Entscheidungsfindung ansetzen. BUIS sind leistungsfähiger als ihr heute verbreiteten Einsatz zeigt, etwa als End-of-Pipe-Lösung zur nachträglichen Dokumentation von Umweltkennzahlen oder als Instrument um Legal Compliance herzustellen. Große Bedeutung kommt zunehmend dem rechtzeitigen Erkennen von Ursache-Wirkungsbeziehungen zu, um von einem abstrakten Standpunkt aus die Umweltwirkungen des eigenen Handelns innerhalb des Unternehmens (aber auch über Unternehmensgrenzen hinaus) abzuschätzen und proaktiv zu begegnen. Wesentliche Potenziale für den vorsorgenden Umweltschutzaspekt bleiben sonst ungenutzt.

Der Workshop versteht sich als ein Forum, um über den aktuell erreichten Stand betrieblicher Umweltinformationssysteme zu informieren sowie neue, eigene Ideen und Lösungsansätze vorzustellen und in einer Expertenrunde aus Wissenschaft und Praxis intensiv zu erörtern. Selbstverständlich sind auch Arbeitsberichte, die auch Teilergebnisse und vor allem auch noch ungelöste Problemstellungen thematisieren herzlich willkommen.

Die Veranstaltung setzt neben den Elementen einer klassischen Fachtagung insbesondere auf den Austausch von Wissenschaft und Praxis durch integrierte Workshops

Vollständiger Call for Paper mit den Themen der potentiellen Workshops unter: informatik2021.gi.de

Einreichungen:

Beiträge sollen maximal 8-10 Seiten umfassen und in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein. Kurzbeiträge (Short Papers) umfassen bis 4-6 Seiten.

Es sind die LNI-Formatvorlagen der GI zu verwenden: gi.de/lni

Die Beiträge werden in der Reihe „Lecture Notes in Informatics“ veröffentlicht. (u. A. indexiert von Web of Science)

Der Begutachtungsprozess findet in einem kombinierten Peer-Reviewing-Prozess und mittels externer Expertinnen und Experten statt. Wir laden herzlich dazu ein, sich mit Ideen aktiv in einen Austausch zu aktuellen und zukünftigen Forschungsfragen der Umweltinformatik einzubringen. Dabei sind ausdrücklich auch Beiträge von Forschenden und Praktiker/innen willkommen, die bisher noch nicht im Feld der Umweltinformatik veröffentlicht haben und sich in dem interdisziplinären Ansatz des Workshops mit ihren Themen verorten können. Wünschenswert wäre die aktive Beteiligung von Nachwuchs-Wissenschaftlerinnen und Nachwuchs-Wissenschaftlern.

Wichtige Termine:

17.05.2021: Verlängerte Einreichungsfrist für Paper/Workshop-Beiträge / Deadline Call for Papers - Submission Deadline for Abstracts / Papers

30.06.2021: Camery ready Einreichungsfrist für LNI Beiträge / Deadline Full Paper Submission

31.07.2021: Deadline Input Programmheft

Der Workshop findet im Rahmen der Tagung INFORMATIK 2021 der Gesellschaft für Informatik (GI) (29. September bis 1. Oktober 2021) im virtuellen Raum statt.

Web: informatik2021.gi.de


 

15.04.2021: Studierendenteam der VLBA präsentiert vielversprechende Ergebnisse zu europäischen Radverkehrsdaten

Die studentische Projektgruppe Bicycle Data hat kürzlich ihre finalen Ergebnisse zur Analyse europäischer Radverkehrsdaten der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Das knapp zweieinhalbstündige digitale Event war eingebettet in eine BITS Academy, die im Rahmen des EU geförderten Projektes BITS – Bicycles and Intelligent Transport Systems stattfand. Knapp 200 Teilnehmende aus ganz Europa hatten dabei die Möglichkeit, mehr über die Potentiale der ausgewerteten Radverkehrsdaten zu erfahren und sich gleichzeitig interaktiv einzubringen sowie Feedback zu geben. Die Studierenden haben sich über ein Jahr mit Fahrraddaten aus den Projekten BITS und SmartHelm, das im Rahmen des Programm mFUND des Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert wird, intensiv auseinandergesetzt. Die Ergebnisse der entwickelten Projektwebseite www.bicycle-data.de wurden detailliert vorgestellt.

In Ihrer Einführung machten Kevin Mayne (Cycling Industries Europe) und Johannes Schering (VLBA, in Vertretung von Prof. Dr.-Ing. Jorge Marx Gómez) die Potentiale des Radverkehrs in Corona-Zeiten und die Relevanz der Verfügbarkeit entsprechender Daten deutlich. Der SmartHelm-Teil der Ergebnispräsentation zeigte dabei erste Ergebnisse des Cognitive Systems Lab (CSL) der Universität Bremen zu einer aktuell laufenden Augmented Reality-Studie, die auf dem Fahrrad durchgeführt wird. Urban Plangger von Projektpartner UVEX SPORTS stellte live einen ersten Prototypen des aufmerksamkeitssensitiven SmartHelms, der Fahrradkuriere mittels EEG-Erfassung, EyeTracking und einer digitalen Brille (Microsoft Hololens2) bei der Arbeit unterstützen soll, vor. Die Studierenden haben sich intensiv mit den erhobenen EEG Daten des Helms auseinandergesetzt. Mittels verschiedener Machine Learning Ansätze wurde untersucht, ob anhand erster Laborstudiendaten von der Universität Bremen Ablenkungen grundsätzlich identifiziert und Typen von Ablenkungen festgelegt werden können. Zu diesem Zweck wurden verschiedene künstliche neuronale Netzwerke trainiert, wie Thilo von Glan, Marwin Kröger und Marvin Büchel aus der Projektgruppe im Detail vorstellten.


Urban Plangger (UVEX) zeigt den ersten Prototypen des intelligenten Fahrradhelms (Youtube).

Für die nutzerorientierte Weiterentwicklung der Webseite ist das Feedback der späteren Nutzer, also vor allem von Kommunen, Verkehrsplanern oder Softwareentwicklern, sehr wünschenswert. Daher bestand die Abschlusspräsentation nicht nur aus reinen Vorträgen, die Teilnehmenden konnten vielmehr aktiv auch ihre eigenen Ideen einbringen. Das Publikum wurde in diesem Zusammenhang befragt, 1.) welche Informationen idealerweise auf dem Display der Brille des Helms dargestellt werden sollten, 2.) welche potentiellen Datenquellen hierfür eingesetzt werden könnten und 3.) in welchen Einsatzszenarien der intelligente Helm abseits der Paketzustellung noch potentiell einsetzbar wäre. Das Feedback wurde mittels eines Miro Boards, zu dem die Zuhörer selbstständig beitragen konnten, eingeholt. Aus Sicht der Teilnehmenden stand besonders das Thema Verkehrssicherheit im Fokus: So könnten beispielsweise Gefahren- und Unfallpunkte, der Abstand zum motorisierten Verkehr bei Überholvorgängen, Informationen zur Straßenwegebeschaffenheit oder zum Stresslevel der Fahrer eingeblendet werden. Routenvorschläge, Wetterinformationen oder Points of Interests für Freizeitfahrer könnten ebenso darstellbar sein. Für Fahrradpendler bieten sich Informationen zu Bahnhöfen oder Fahrradabstellanlagen an, während BürgerInnen die Möglichkeit erhalten könnten, gefährliche Wegstellen oder Probleme in der Infrastruktur zu melden.

Der zweite Block der Präsentation fokussierte sich dann auf die Verarbreitung, Vereinheitlichung und Veröffentlichung europäischer Radverkehrsdaten auf der Bicycle Data Webseite. Dabei gingen Anselm Fehnker, Franziska Ernst und Dennis Schulte auf die Herausforderungen bei der Datenharmonisierung ein. Im Zuge der Arbeiten zeigte sich unter anderem sehr deutlich, dass Radverkehrsdaten in verschiedenen Ländern und Städten z.B. bei Fahrradzählstellen oder Apps sehr unterschiedlich erhoben und veröffentlicht werden. Dies macht eine Vergleichbarkeit sehr schwierig. Um dennoch Zusammenhänge zwischen den Datensätzen ziehen zu können, war eine umfassende Vorverarbeitung notwendig. Die Bicycle Data Webseite liefert außerdem neue Kennzahlen, Graphen und Visualisierungen zur Fahrradnutzung (z.B. Apps, Sensoren, Fahrradparken) oder zur Radverkehrssicherheit (Near Accidents) in Europa. Damit alle interessierten Akteure die verarbeiteten Daten für weitere Zwecke nutzen können, werden diese als Open Data auf der Webseite verfügbar gemacht. Die Funktionen wurden im Rahmen einer Livedemonstration durch Jan Stüven, Simon Czapski, Tugba Dalmaz und René Rohde präsentiert. Auch die Kennzahlen und die weiteren Funktionen der Webseite sollen in ihrer Funktionalität durch Praxisanwender evaluiert und den Anforderungen entsprechend angepasst werden. In diesem Zusammenhang wurde danach in vier Break Out Sessions intensiv zu dem Themen Bicycle Counting, Tracking-/Sensordata, Verkehrssicherheit (Near Accidents) und zum technischen Hintergrund bei der Entwicklung der Webseite diskutiert. Dabei wurden mit den Teilnehmenden verschiedene Weiterentwicklungsmöglichkeiten und Verbesserungspotentiale identifiziert.


Im Rahmen der interaktiven Break Out Sessions wurden die erzielten Ergebnisse, hier der Fahrradzählstellen, intensiv mit den Stakeholdern diskutiert (Zoom).
 

Ein zentrales Ziel des BITS Projektes ist es, europäische Radverkehrsdaten verfügbar zu machen. Zu diesem Zweck wird mit dem CyclingDataHub (CDH) ein Open Data Portal speziell für Radverkehrsdaten entwickelt. Die BITS Academy wurde daher abgerundet mit einer Livedemonstration des Hubs durch Kim Verbeeck von der Provinz Antwerpen in Belgien. Hier können, ähnlich wie bei der mCLOUD des BMVI, externe Datenquellen verlinkt und zugänglich gemacht werden. Interessierte Akteure aus den Kommunen, der Verkehrsplanung, der Wirtschaft, der Forschung oder der sonstigen interessierten Öffentlichkeit können dort ab sofort ihre Radverkehrsdaten als Open Data veröffentlichen. Ein entsprechender Aufruf zur Datenbereitstellung wurde kürzlich auch durch das Fahrradportal des BMVI, den Sie hier finden können, veröffentlicht.

Die Projektgruppe Bicycle Data freut sich über das überwältigende Interesse an ihrer erfolgreichen Arbeit zu europäischen Radverkehrsdaten, an der insgesamt elf Master-Studierende aus der (Wirtschafts-)Informatik beteiligt waren. Die entwickelte Webseite liefert die Grundlage für die weiteren datenbasierten Arbeiten in den Forschungsvorhaben BITS und SmartHelm. Die BITS Academy kann man sich im Nachgang auf Youtube hier ansehen. Das Projektteam bedankt sich bei allen externen Teilnehmern, den beteiligten Projektpartnern für ihre aktiven Beiträge sowie bei Cycling Industries Europe für die Organisation des Events.


Über das CyclingDataHub können alle interessierten Akteure ab sofort ihre Radverkehrsdaten als Open Data veröffentlichen (Provinz Antwerpen).


 

01.04.2021: Kickoff der startenden PG „INDICATE“

Am 01.04.2021 fand das Kickoff der in diesem Sommersemester 2021 startenden PG „INDICATE“ als Online Meeting statt. Neben dem Kennenlernen aller Beteiligten stand vor allem die Definition der ersten Projektschritte und -themen im Vordergrund. Die Studierenden werden sich ein Jahr mit den Themen Instandhaltungsstrategien, Predictive Maintenance und Digital Twins auseinandersetzen. Das Ziel ist es, mithilfe eines Digital Twin die Instandhaltung der Wasserinfrastruktur auf der Insel Langeoog zu verbessern.


 

31.03.2021: Einladung Bicycle Data Event Uni Oldenburg 9. April

Sehr geehrte Damen und Herren,

im April werden wir ein digitales Event zum Thema europäische Radverkehrsdaten an der Universität Oldenburg durchführen – dazu würden wir Sie sehr gerne einladen.

Mit der Webseite www.bicycle-data.de hat die studentische Projektgruppe Bicycle Data im vergangenen Jahr eine sehr große Datenbasis an Radverkehrsdaten (z.B. Fahrradzählstellen, Sensorik, Apps, Beinahe-Unfälle, Fahrradparken, SmartHelm) aufgebaut.
Es wird eine Livedemo der Webseite zur Analyse, Visualisierung, Vergleichsmöglichkeiten (Kennzahlen für europäische Radverkehrsdaten) sowie zum Datendownload der offenen Fahrraddaten geben (aktuell sind noch nicht alle Funktionen der Webseite online, der offizielle Launch erfolgt mit dem Event).

Die Präsentation wird eingebettet sein in eine BITS Academy, die im Rahmen des EU Projektes BITS Bicycles and Intelligent Transport Systems stattfinden wird.
Dabei werden noch weitere Konzepte zur Digitalisierung des Radverkehrs, z.B. der intelligente Fahrradhelm aus unserem mFUND Projekt SmartHelm, vorgestellt.
Um die Themen direkt mit Ihnen und den anderen Teilnehmenden diskutieren zu können, wird es auch mehrere break-out sessions geben.

Die genaue Agenda finden Sie hier:
https://northsearegion.eu/bits/events/bits-academy-on-cycling-data/  

Termin: Freitag, 9. April, ab 14 Uhr.

Leiten Sie die Einladung gerne an KollegInnen oder andere Interessierte weiter.
Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen.

Unter folgendem Link können Sie sich registrieren:
https://www.eventbrite.co.uk/e/bits-academy-on-cycling-data-registration-147442609815


 

26.03.2021: Erfolgreiche Durchführung der YEEES-Forschungskonferenz 2021

Vom 24.03. - 26. 03 fand unter dem Titel:
"RESILIENCE THROUGH SUSTAINABLE ENTREPRENEURSHIP, DIGITAL SOLUTIONS AND EDUCATION
A German-African Digital Conference" die YEEES-Forschungskonferenz statt.

An der Konferenz haben über 200 Personen von allen Kontinenten teilgenommen. Keynotesprecher war Alan Knott-Craig, der einen Vortrag über seine Erfahrungen als Entrepreneur gehalten hat und im Anschluss Fragen aus dem Auditorium beantwortet hat. Zusammengefasst, war die YEEES Forschungskonferenz ein voller Erfolg.

Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Teilnehmern und bei den Projektpartnern bedanken.

Die Konferenz wurde Anna Spiegler gewidmet, die uns leider viel zu früh verlassen hat.



 

17.03.2021: VLBA erhält HMD Best Paper Award

Mit dem HMD Best Paper Award werden jedes Jahr die drei besten Beiträge eines HMD-Jahrgangs geehrt. Dieses Jahr sind René Kessler und Jorge Marx Gómez mit der Publikation „Implikationen von Machine Learning auf das Datenmanagement in Unternehmen“ unter den Preisträgern.

Der Preis wurde auf der virtuell ausgerichteten WI 2021 von den Herausgebern der HMD überreicht.

Link zur Publikation (open access): https://link.springer.com/article/10.1365/s40702-020-00585-z


 

16.03.2021: YEEES Conference 2021: Resilience through Sustainable Entrepreneurship, Digital Solutions and Education vom 24. bis zum 26. März

Unsere Forschung konzentriert sich auf die Kombination von Unternehmertum, Nachhaltigkeit und IKT, kumuliert in der Frage: "Wie kann nachhaltiges Unternehmertum auf Basis oder unter Nutzung von IKT in den Bereichen urbane Landwirtschaft und Mobilität zu einer resilienten Stadtentwicklung in Afrika beitragen?" Mit dem Ziel, Fragen zu diesen Forschungsperspektiven zu finden, sind im Rahmen von YEEES interessante und innovative wissenschaftliche Beiträge entstanden. Diese wurden über verschiedene Kanäle, die von YEEES initiiert wurden, eingereicht: als Masterarbeit von unseren Master-Stipendiaten, als (noch abzuschließende) Doktorarbeiten auch im Rahmen eines Stipendiums oder als verschiedene wissenschaftliche Artikel von Wissenschaftlern, die zu unserem Projekt gehören.

Ausführliche Informationen über die Konferenz und das Projekt finden Sie unter:
https://yeees-conference.org/#conference


 

04.03.2021: Studierende der VLBA präsentieren Bicycle Data Dashboard vor europäischen Partnern

Im EU Projekt BITS (Bicycles and Intelligent Transport Systems) fand Anfang März das insgesamt sechste interne Projekttreffen (Steering Group Meeting) statt. Die studentische Projektgruppe Bicycle Data stellte dabei ihr entwickeltes Bicycle Data Dashboard erstmals der Öffentlichkeit vor. Im Rahmen einer Live Demo zeigten René Rohde, Simon Czapski und Jan Stüven die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten von Radverkehrsdaten auf.  

Das neu entwickelte Dashboard umfasst die drei Kernkomponenen Visualisierung, Kennzahlen und die Möglichkeit, Rohdaten verschiedenster Implementierungen herunterzuladen. So stehen Daten zu Fahrradzählstellen, Fahrradsensoren, Apps, Beinahe-Unfällen sowie zum Fahrradparken zur Verfügunng. Neben den Visualisierungen betrachteten die europäischen Partner sehr interessiert die Kennzahlen bei der Live Demo: Diese ermöglichen u.a. eine bessere Vergleichbarkeit des Radverkehrsaufkommens in verschiedenen Ländern und Regionen. Die entwickelten Kennzahlen sollen im Folgenden durch die beteiligten europäischen Kommunen evaluiert werden. Der reichaltige Schatz an Fahrraddaten, den die PG in einem angehäuft und aufbereitet hat, könnte in Zukunft auch Teil des CyclingDataHubs, das Open Portal für Radverkehrsdaten, welches von der Provinz Antwerpen im BITS Projekt entwickelt wird, sein.

Die studentische Projektgruppe Bicycle Data freut sich über die positive Resonanz der Ergebnisse. Weitere Details werden am 9. April, ab 14 Uhr, im Rahmen der online basierten Abschlusspräsentation vorgestellt. Neben den gesammelten Erkenntnissen aus dem BITS Projekt werden die Studieren auch über ihre Arbeiten im Projekt SmartHelm und den damit verbundenen aufmerksamkeitsrelevanten EEG- und EyeTracking-Daten berichten. Bei Interesse an einer Teilnahme an der Abschlusspräsentation, kontaktieren Sie bitte Johannes Schering ().


Die Studierenden zeigten beim BITS Meeting verschiedene Visualisierungen der Fahrraddaten.


 

03.03.2021: Konferenz des Interreg-Projekts BLING

Am 3. März 2021 um 10 Uhr hielt das Interreg-Projekt BLING seine Online-Mid-Term Konferenz zu Blockchain, Projektfortschritt und Anwendungsfällen. Über 100 Personen hatten sich für die Veranstaltung angemeldet. Auch die Universität Oldenburg war mit Begeisterung dabei und präsentierte zwei Blockchain-basierte Use-Cases zu den Projekten BLING und HAPTIK. Die Details der Veranstaltung finden Sie unter dem untenstehenden Link:
https://northsearegion.eu/bling/news/much-awaited-and-highly-attended-the-bling-mid-term-conference/


 

15.02.2021: Bürger_Innenbeteiligung in der Wissenschaft: Virtuelle Diskussionsreihe „Auf Achse“ startet mit Veranstaltung zu nachhaltiger Mobilität in Oldenburg und Umzu

Am 15. Februar 2021 hat mit der Auftaktveranstaltung „Auf Achse - nachhaltige Mobilität in Oldenburg und Umzu“ die erste Veranstaltung des Innovation(s)Labor digital zum Thema Bürger_Innenbeteiligung in der Wissenschaft stattgefunden. Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem Projekt Innovative Hochschule Jade-Oldenburg (IHJO), dem Schlauen Haus Oldenburg und der Stadt Oldenburg im Rahmen des Projekts Digitale Lernlabore – Civic Data Lab. Über 100 Interessierte fanden in diesem Rahmen im virtuellen Veranstaltungsraum zusammen.

In der Veranstaltung wurden Aspekte nachhaltiger Mobilität aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Unternehmensberaterin und Aktivistin Katja Diehl leitete die Diskussion aus gesellschaftlicher Sicht ein und reflektierte das aktuelle Mobilitätsverhalten in der Region. Anschließend stellte Dr. Norbert Korallus, Leiter Verkehrsplanung der Stadt Oldenburg, die Tätigkeiten und Ziele der Stadt vor und berichtete aus der Perspektive der Kommunen. Prof. Dr.-Ing. habil. Jorge Marx Gómez, Professor für Wirtschaftsinformatik an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, motivierte die Teilnehmenden über die Mitwirkung in Forschungsprojekten Einfluss auf die Mobilitätslandschaft zu nehmen und stellte die Projekte NEMo und EcoSense vor. Abschließend stellte Lukas Schneider, Geschäftsfeld Mobilität bei der EWE Go GmbH, die Aktivitäten und Ziele des Unternehmens vor und gab Einblicke in das bestehende Produkt E-Sharing.

In einer abschließenden Diskussion wurden die Fragen der teilnehmenden Bürger_Innen thematisiert und die Sprecher tauschten sich zu ihrer Vorstellung zur Zukunft der Mobilität aus. Die Teilnehmer_Innen erhielten somit anregende Impulse aus verschiedenen Perspektiven und konnten ihre Ansichten und Erfahrungen einbringen und die Diskussion mitgestalten. Weitere Informationen und Referenzen zur Veranstaltung finden Sie unter: https://ihjo.de/auf_achse/

Bei Interesse an ähnlichen oder kommenden Veranstaltungen oder am Projekt allgemein, wenden Sie sich gerne an Malte Schulz oder Timo Kasselmann vom Innovation(s)Labor digital ().


 

02.02.2021: Kick-off der Forschungskooperation WISdoM 2.0

Am 02.02.2021 wurde das Kick-off-Meeting für die Forschungskooperation WISdoM 2.0, einer Kooperation zwischen der Abteilung Wirtschaftsinformatik/VLBA an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und dem Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband, erfolgreich durchgeführt.

Im ersten Teil des Kick-offs gab es einen Rückblick auf die vergangenen zwei Jahre der ersten Forschungskooperation und eine Lessons Learned. Mit den Erkenntnissen und einer Diskussion ging es in die Vorstellung der Themen der zweiten Forschungskooperation, die bis Ende 2023 läuft.

Mit dem Kick-off ist die erste Phase der Forschungskooperation erfolgreich abgeschlossen und der Startschuss für die zweite Phase gefallen. Wir sind alle hochmotiviert und freuen uns auf drei Jahre spannende gemeinsame Forschung und einen regen Wissensaustausch.


 

27.01.2021: Offizielles Video zum Experimentierfeld DigiSchwein

Das BMEL hat ein offizielles Video zum Experimentierfeld DigiSchwein veröffentlicht, welches unter folgendem Link zu finden ist. Der Film fasst nochmal kurz die Motivation, Problemstellung und Ziele des Experimentierfelds zusammen und beschreibt die aktuellen Herausforderungen der Digitalisierung in der modernen Schweinehaltung. Das Experimentierfeld DigiSchwein ist eines der 14 vom BMEL geförderten Projekte im Bereich der Landwirtschaft.
Eine Übersicht aller  geförderten Projekte kann auf folgender Website gefunden werden.


 

12.01.2021: Ergebnisse des Workshops #1 - Bürgerbedarfe

Zusätzlich zur Auswertung der Umfrage haben wir vom PUUK-Team die Auswertung des ersten Workshops zu Bürgerbedarfen abgeschlossen. Damit auch sie sich ein Bild davon machen können, finden sie im Folgenden eine Zusammenfassung dessen, was Bürger in der Zusammenarbeit mit unseren Moderatoren erarbeitet haben.
Wir vom PUUK-Team bedanken uns hiermit erneut bei der hervorragenden Mitarbeit aller Beteiligten!

Thema Bürgerpartizipation an Umweltinformationsportalen
Bürger sind sich durchaus Ihrer Möglichkeiten, Umweltinformationen zu messen, bewusst und ihr Interesse an solch einer Beteiligung ist nicht nur vorhanden, sondern wächst sogar.
Dabei stehen sie allerdings vor der Herausforderung der Menge an all den unterschiedlichen, messbaren Daten. Welche dieser Daten wären für welche Institutionen bzw. Organisationen hilfreich?
Wie wären die Daten zu erheben? Wäre dies auch passiv möglich? Welche Ausrüstung bedarf es zum korrekten Messen? Wie und an welche Stelle sind die Daten weiterzuleiten? Dies stellen die primären Fragen dar, die im Workshop genannt wurden.
Jedoch bestand ebenfalls Interesse daran, welche Vorteile eine solche Beteiligung für den Bürger mit sich bringt.

Um eine gute Kooperation mit den Bürgern im Rahmen des PUUK Projektes zu schaffen, soll sich primär auf das Vertrauen in die zu entwickelnde Plattform konzentriert werden.
Neben der Transparenz und Zugänglichkeit wünschen sich Bürger zudem Sicherheit im Umgang der erhobenen und dargestellten Daten.
Erhofft wird sich durch ein solch gewonnenes Vertrauen nicht nur die Mündigkeit des Einzelnen zu fördern, sondern mit den Daten auch größeren Einfluss auf Entscheidungsträger zu erwirken.
Eine mögliche Herausforderung für die Bürgerpartizipation könnten allerdings Umweltgesetze darstellen, die zuweilen eher als verwirrend wahrgenommen werden.

Thema Anforderungen an Umweltinformationsdarstellung
Derzeit haben Bürger Erfahrungen mit Umweltinformationsdarstellungen über Portale auf Regional- sowie Länderebene, aber auch durch Fachportale erlangt. Zur Darstellung der hinterlegten Umweltdatenbanken werden sich dabei
zumeist Karten und Farbkodierungen mit entsprechenden Legenden sowie Widgets bedient, die durch zugehörige Apps gestellt werden. Besonderer Anreiz, sich mit diesen Daten auseinanderzusetzen, entsteht dabei insbesondere durch
Darstellung von Daten, die in unmittelbarer Nähe erhoben worden.

Gewünscht wird sich im Rahmen der Entwicklung eines Umweltinformationsportals primär die Kontextualisierung der Messwerte durch weiterführende Informationen zu Quellen sowie Erläuterungen und vergleichende Grenzwerte.
Im Anbetracht des letzten Punktes fand auch der Wunsch nach Aufklärung bzgl. der Einwirkungen auf den Menschen Resonanz.
Neben ausführlichen Informationsangeboten erschien den Bürgern die Personalisierung der Darstellung von hoher Bedeutung. Diese soll sich der Nutzer frei zusammenstellen können und dabei die Möglichkeit besitzen, sich von simplen
bis hin zu detaillierten Ansichten zu bedienen sowie Aspekte wie Farbkodierungen selbst definieren zu können. Wichtig sei jedoch, dass solche individualisierte Sichten nicht den Zugang zu den bestehenden Informationen einschränken.
All dies soll dabei durch ein Portal realisiert werden, welches vorzugsweise über eine App zu erreichen ist.

Zur Umsetzung brachten die Bürger dabei ebenso viele Ideen ein. So soll die Kontextualisierung neben einfachen Zusammenfassungen und Handlungsempfehlungen zudem durch Vergleiche mit zeitlich vorangegangenen Datensätzen möglich sein.
Für Darstellungen wie Karten und Icons (auch für bspw. Handlungsempfehlungen) sollten sich zudem Elemente simpler Natur bedient werden, die bei Bedarf in weitere Detailansichten vertieft werden können.
Um dann auch noch einen allumfassenden Zugriff auf die Daten leicht zu gestalten, wurde die Idee eines Datenexports in unterschiedlichen Formaten vorgebracht.

Thema Mobilität und Umweltinformationen
Mit der Mobilität assoziieren Bürger insbesondere durch diese verursachte Umweltbeeinflussungen wie den Ausstoß von CO2, NOX sowie Feinstaub.
Fahrzeuge sowie transportorientierte Apps (EG. Carsharing) bieten allerdings zeitgleich die Möglichkeit, Umweltinformationen zur Mobilität zu erfassen. Ein Wunsch der Bürger wäre so über diese Herangehensweise bspw. die Auslastung des Straßennetzes oder lokale Umweltbelastungen zu erfassen.
Der Großteil der Wünsche bezog sich jedoch primär auf die politische Dimension. Neben besseren Park&Ride Anbindungen, Ausbau der Infrastruktur für Fahrradfahrer und E-Scooter sowie präzisere Angaben zu Fahrzeiten öffentlicher Verkehrsmittel wurde ein Umdenken hin zu neuen Mobilitätskonzepten verlangt.
Als Lösungsansätze machten Bürger hier neben kostenlosem öffentlichen Nahverkehr und Fahrrädern den Bau von Radschnellstraßen, erhöhten Parkkosten, dem MOIA-Konzept und Subventionierung klimafreundlicherer Mobilitätsansätze aus.
Auch der Ausbau barrierefreier Angebote fand Anklang.
Weitere Wünsche umfassten ein Umweltinformationsportal in öffentlicher Hand, dass es privaten Anbietern von bspw. Carsharing-Diensten ermöglicht, ihre gesammelten Daten einspeisen zu können.
Ein solches Portal sollte zudem Anreize für klimafreundlicheres Verhalten setzen. Ein Beispiel wäre hier das Aufzeigen von Alternativen zum Automobil sowie die dadurch erreichten Ersparnisse an Emissionen oder aber verbrannte Kalorien.
Da Anreize zu klimafreundlicherem Verhalten allen Bürger erreichen sollen, sei bedacht, dass ein solches Umweltinformationsportal dabei alle Altersgruppen ansprechen sollte.

Thema Umweltinformationen von Kommunen
Von den Kommunen wünscht sich der Bürger primär Informationen zu einer ganzen Reihe an Umweltdaten. Trinkwasserqualität, Luft-, Lärm- sowie Lichtverschmutzung, Boden- und Wasserbelastung kamen hier neben Radioaktivität und Treibhausgasen u. a.
zur Sprache. Zusätzlich schien der Zustand von Flora und Fauna sowie insbesondere das Thema des Energieverbrauchs ein großes Anliegen zu sein.
Doch nicht nur der Status quo ist von Interesse. Inwiefern dieser zum Positiven hin verbessert werden soll, beschäftigt den Bürger ebenfalls. Aufklärung über ergriffene Maßnahmen von Kommunen stellt insofern einen weiteren Wunsch dar.

In welcher Form die Informationen von Kommunen dem Bürger dargestellt werden sollen, war ebenfalls Thema. Gewünscht wurde sich hier die Kontextualisierung stetig aktuell gehaltener Werte über Beschreibungen sowie zeitliche Entwicklungen.
Bei diesen soll auch aufgezeigt werden, welche Trends sich durch ergriffene Maßnahmen abzeichnen, um diese besser bewerten zu können.
Von großem Interesse ist zudem die Rolle der Einzelperson, inwiefern diese durch etwaige Belastungen betroffen ist, aber auch, welche Möglichkeiten sich ihr bieten, positiven Einfluss zu nehmen.
All diese Informationen wünschen Bürger sich dabei nicht über Newsletter zu erhalten. Stattdessen soll ihr Zugriff individualisiert sowie interaktiv stattfinden. Die Interaktion soll dabei nicht nur auf die Darstellung der bereitgestellten
Daten begrenzt sein. Stattdessen möchten Bürger hier die Möglichkeit, selbst etwas durch eigens erhobene Daten beizutragen.


 

12.01.2021: Ergebnisse der Umfrage vom PUUK-Projekt

Über den Jahreswechsel hinweg haben wir vom PUUK-Projekt uns daran gesetzt, die Auswertung unserer Umfrage zu Nutzergruppen sowie gewünschten Schwerpunkten von Umweltinformationsportalen zu vervollständigen.
In die Ergebnisse flossen dabei die Antworten von ganzen 505 Personen mit ein, die im Zeitraum vom August 2020 bis zur Mitte des Januars 2021 an der Umfrage teilnahmen. Um sie einzusehen, können die Ergebnisse als PDF-Datei über die nachfolgende Schaltfläche heruntergeladen werden.

Die Umfrage als PDF gibt es hier

Das Team des PUUK-Projektes möchte sich an dieser Stelle abermals für die rege Kooperation und erkenntnissreichen Mitteilungen aller Teilnehmer bedanken!


 

07.01.2021: "Wärmewende Nordwest" Verbundvorhaben in der VLBA

Im Rahmen des Verbundvorhaben „Wärmewende Nordwest: Digitalisierung zur Umsetzung von Wärmewende- und Mehrwertanwendungen für Gebäude, Campus, Quartiere und Kommunen im Nordwesten“ ist die Abteilung Wirtschaftsinformatik / Very Large Business Applications (VLBA) der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Jorge Marx Gómez zuständig für das Forschungsfeld „Regionale Online-Plattform für Energieeffizienzoptimierungen und -geschäftsmodelle“ (ROPE) zusammen mit den Partnern Detlef Coldewey GmbH und worldiety GmbH. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung von Ende 2020 bis 2025 geförderte Projekt wird in dem anvisierten Forschungsfeld sich mit der Entwicklung einer innovativen digitalen Plattform zur Aufdeckung von Optimierungspotentialen für Energieeffizienzoptimierungen von Immobilien beschäftigen und hierzu Immobilieneigentümer und Anbieter von Sanierungsmaßnahmen vernetzen. Hierzu werden die Kompetenzen der Partner gebündelt und ein digitaler Energieberater für die Plattform geschaffen mit dem Projektstart des Forschungsfeldes zum 16. April 2021. Für Fragen und Kontakt: 


 

06.01.2021: Projektstart der IfB Forschungskooperation

Nach dem erfolgreichen Kick-off-Meeting startete die IfB Forschungskooperation pünktlich zum 01.01.2021. Zudem wurde am 06.01.2021 das erste offizielle Projekttreffen veranstaltet, in dem die ersten zuvor vorbereiteten Schritte für den Projektstart abgestimmt wurden.

Mehr dazu unter: https://uol.de/vlba/projekte/ifb-ag


 

01.01.2021. ECOSense veröffentlicht offiziellen Abschlussbericht

Das mFUND Projekt ECOSense wurde nach einer Laufzeit von insgesamt 15 Monaten Ende August 2020 erfolgreich abgeschlossen. Die VLBA hat die generierten Daten der entwickelten Fahrradsensorik, die unter umfassender Bürgerbeteiligung in Oldenburg getestet wurde, aufbereitet und hinsichtlich verschiedener Aspekte der Fahrradnutzung sowie der Beschaffenheit der Fahrradinfrastruktur ausgewertet. Um die interessierte Öffentlichkeit und externe Partner über die finalen Projektergebnisse umfassend zu informieren, hat das Projektteam nun einen Abschlussbericht veröffentlicht. Dieser bietet einen ausführlichen Einblick in die erzielten Forschungsergebnisse aller beteiligten Projektpartner baron mobility service (mein-dienstrad.de), CoSynth und der Universität Oldenburg, Abteilung für Wirtschaftsinformatik VLBA. Der Bericht enthält viele wissenswerte Daten und Fakten wie etwa zu Vorträgen, die z.B. im Rahmen der mFUND Begleitforschung und der der Fahrradakademie des Deutschen Instituts für Urbanistik stattfanden, wissenschaftlichen Arbeiten und Veröffentlichungen, zu verwandten Projekten aus dem Themenfeld der Fahrradsensorik, sowie einen Ausblick auf offene Fragestellungen, die in Nachfolgeprojekten weiter erforscht werden sollen. Besonderer Dank gilt hier der Förderinitiative mFUND (Modernitätsfonds) und dem Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur (BMVI), die das Projekt ECOSense mit ihrer Förderung erst ermöglicht haben. Nachfolgeinitiativen, die u.a. eine noch stärkere Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern im Rahmen einer nutzerorientierten Qualitätsbewertung der Fahrradinfrastruktur zum Ziel haben, sind bereits in Planung. Der ECOSense-Abschlussbericht kann hier heruntergeladen werden.


 

(Stand: 20.04.2022)