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News 2021

31.03.2021: Einladung Bicycle Data Event Uni Oldenburg 9. April

Sehr geehrte Damen und Herren,

im April werden wir ein digitales Event zum Thema europäische Radverkehrsdaten an der Universität Oldenburg durchführen – dazu würden wir Sie sehr gerne einladen.

Mit der Webseite www.bicycle-data.de hat die studentische Projektgruppe Bicycle Data im vergangenen Jahr eine sehr große Datenbasis an Radverkehrsdaten (z.B. Fahrradzählstellen, Sensorik, Apps, Beinahe-Unfälle, Fahrradparken, SmartHelm) aufgebaut.
Es wird eine Livedemo der Webseite zur Analyse, Visualisierung, Vergleichsmöglichkeiten (Kennzahlen für europäische Radverkehrsdaten) sowie zum Datendownload der offenen Fahrraddaten geben (aktuell sind noch nicht alle Funktionen der Webseite online, der offizielle Launch erfolgt mit dem Event).

Die Präsentation wird eingebettet sein in eine BITS Academy, die im Rahmen des EU Projektes BITS Bicycles and Intelligent Transport Systems stattfinden wird.
Dabei werden noch weitere Konzepte zur Digitalisierung des Radverkehrs, z.B. der intelligente Fahrradhelm aus unserem mFUND Projekt SmartHelm, vorgestellt.
Um die Themen direkt mit Ihnen und den anderen Teilnehmenden diskutieren zu können, wird es auch mehrere break-out sessions geben.

Die genaue Agenda finden Sie hier:
https://northsearegion.eu/bits/events/bits-academy-on-cycling-data/  

Termin: Freitag, 9. April, ab 14 Uhr.

Leiten Sie die Einladung gerne an KollegInnen oder andere Interessierte weiter.
Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen.

Unter folgendem Link können Sie sich registrieren:
https://www.eventbrite.co.uk/e/bits-academy-on-cycling-data-registration-147442609815


 

26.03.2021: Erfolgreiche Durchführung der YEEES-Forschungskonferenz 2021

Vom 24.03. - 26. 03 fand unter dem Titel:
"RESILIENCE THROUGH SUSTAINABLE ENTREPRENEURSHIP, DIGITAL SOLUTIONS AND EDUCATION
A German-African Digital Conference" die YEEES-Forschungskonferenz statt.

An der Konferenz haben über 200 Personen von allen Kontinenten teilgenommen. Keynotesprecher war Alan Knott-Craig, der einen Vortrag über seine Erfahrungen als Entrepreneur gehalten hat und im Anschluss Fragen aus dem Auditorium beantwortet hat. Zusammengefasst, war die YEEES Forschungskonferenz ein voller Erfolg.

Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Teilnehmern und bei den Projektpartnern bedanken.

Die Konferenz wurde Anna Spiegler gewidmet, die uns leider viel zu früh verlassen hat.



 

17.03.2021: VLBA erhält HMD Best Paper Award

Mit dem HMD Best Paper Award werden jedes Jahr die drei besten Beiträge eines HMD-Jahrgangs geehrt. Dieses Jahr sind René Kessler und Jorge Marx Gómez mit der Publikation „Implikationen von Machine Learning auf das Datenmanagement in Unternehmen“ unter den Preisträgern.

Der Preis wurde auf der virtuell ausgerichteten WI 2021 von den Herausgebern der HMD überreicht.

Link zur Publikation (open access): https://link.springer.com/article/10.1365/s40702-020-00585-z


 

16.03.2021: YEEES Conference 2021: Resilience through Sustainable Entrepreneurship, Digital Solutions and Education vom 24. bis zum 26. März

Unsere Forschung konzentriert sich auf die Kombination von Unternehmertum, Nachhaltigkeit und IKT, kumuliert in der Frage: "Wie kann nachhaltiges Unternehmertum auf Basis oder unter Nutzung von IKT in den Bereichen urbane Landwirtschaft und Mobilität zu einer resilienten Stadtentwicklung in Afrika beitragen?" Mit dem Ziel, Fragen zu diesen Forschungsperspektiven zu finden, sind im Rahmen von YEEES interessante und innovative wissenschaftliche Beiträge entstanden. Diese wurden über verschiedene Kanäle, die von YEEES initiiert wurden, eingereicht: als Masterarbeit von unseren Master-Stipendiaten, als (noch abzuschließende) Doktorarbeiten auch im Rahmen eines Stipendiums oder als verschiedene wissenschaftliche Artikel von Wissenschaftlern, die zu unserem Projekt gehören.

Ausführliche Informationen über die Konferenz und das Projekt finden Sie unter:
https://yeees-conference.org/#conference


 

04.03.2021: Studierende der VLBA präsentieren Bicycle Data Dashboard vor europäischen Partnern

Im EU Projekt BITS (Bicycles and Intelligent Transport Systems) fand Anfang März das insgesamt sechste interne Projekttreffen (Steering Group Meeting) statt. Die studentische Projektgruppe Bicycle Data stellte dabei ihr entwickeltes Bicycle Data Dashboard erstmals der Öffentlichkeit vor. Im Rahmen einer Live Demo zeigten René Rohde, Simon Czapski und Jan Stüven die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten von Radverkehrsdaten auf.  

Das neu entwickelte Dashboard umfasst die drei Kernkomponenen Visualisierung, Kennzahlen und die Möglichkeit, Rohdaten verschiedenster Implementierungen herunterzuladen. So stehen Daten zu Fahrradzählstellen, Fahrradsensoren, Apps, Beinahe-Unfällen sowie zum Fahrradparken zur Verfügunng. Neben den Visualisierungen betrachteten die europäischen Partner sehr interessiert die Kennzahlen bei der Live Demo: Diese ermöglichen u.a. eine bessere Vergleichbarkeit des Radverkehrsaufkommens in verschiedenen Ländern und Regionen. Die entwickelten Kennzahlen sollen im Folgenden durch die beteiligten europäischen Kommunen evaluiert werden. Der reichaltige Schatz an Fahrraddaten, den die PG in einem angehäuft und aufbereitet hat, könnte in Zukunft auch Teil des CyclingDataHubs, das Open Portal für Radverkehrsdaten, welches von der Provinz Antwerpen im BITS Projekt entwickelt wird, sein.

Die studentische Projektgruppe Bicycle Data freut sich über die positive Resonanz der Ergebnisse. Weitere Details werden am 9. April, ab 14 Uhr, im Rahmen der online basierten Abschlusspräsentation vorgestellt. Neben den gesammelten Erkenntnissen aus dem BITS Projekt werden die Studieren auch über ihre Arbeiten im Projekt SmartHelm und den damit verbundenen aufmerksamkeitsrelevanten EEG- und EyeTracking-Daten berichten. Bei Interesse an einer Teilnahme an der Abschlusspräsentation, kontaktieren Sie bitte Johannes Schering ().


Die Studierenden zeigten beim BITS Meeting verschiedene Visualisierungen der Fahrraddaten.


 

03.03.2021: Konferenz des Interreg-Projekts BLING

Am 3. März 2021 um 10 Uhr hielt das Interreg-Projekt BLING seine Online-Mid-Term Konferenz zu Blockchain, Projektfortschritt und Anwendungsfällen. Über 100 Personen hatten sich für die Veranstaltung angemeldet. Auch die Universität Oldenburg war mit Begeisterung dabei und präsentierte zwei Blockchain-basierte Use-Cases zu den Projekten BLING und HAPTIK. Die Details der Veranstaltung finden Sie unter dem untenstehenden Link:
https://northsearegion.eu/bling/news/much-awaited-and-highly-attended-the-bling-mid-term-conference/


 

15.02.2021: Bürger_Innenbeteiligung in der Wissenschaft: Virtuelle Diskussionsreihe „Auf Achse“ startet mit Veranstaltung zu nachhaltiger Mobilität in Oldenburg und Umzu

Am 15. Februar 2021 hat mit der Auftaktveranstaltung „Auf Achse - nachhaltige Mobilität in Oldenburg und Umzu“ die erste Veranstaltung des Innovation(s)Labor digital zum Thema Bürger_Innenbeteiligung in der Wissenschaft stattgefunden. Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem Projekt Innovative Hochschule Jade-Oldenburg (IHJO), dem Schlauen Haus Oldenburg und der Stadt Oldenburg im Rahmen des Projekts Digitale Lernlabore – Civic Data Lab. Über 100 Interessierte fanden in diesem Rahmen im virtuellen Veranstaltungsraum zusammen.

In der Veranstaltung wurden Aspekte nachhaltiger Mobilität aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Unternehmensberaterin und Aktivistin Katja Diehl leitete die Diskussion aus gesellschaftlicher Sicht ein und reflektierte das aktuelle Mobilitätsverhalten in der Region. Anschließend stellte Dr. Norbert Korallus, Leiter Verkehrsplanung der Stadt Oldenburg, die Tätigkeiten und Ziele der Stadt vor und berichtete aus der Perspektive der Kommunen. Prof. Dr.-Ing. habil. Jorge Marx Gómez, Professor für Wirtschaftsinformatik an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, motivierte die Teilnehmenden über die Mitwirkung in Forschungsprojekten Einfluss auf die Mobilitätslandschaft zu nehmen und stellte die Projekte NEMo und EcoSense vor. Abschließend stellte Lukas Schneider, Geschäftsfeld Mobilität bei der EWE Go GmbH, die Aktivitäten und Ziele des Unternehmens vor und gab Einblicke in das bestehende Produkt E-Sharing.

In einer abschließenden Diskussion wurden die Fragen der teilnehmenden Bürger_Innen thematisiert und die Sprecher tauschten sich zu ihrer Vorstellung zur Zukunft der Mobilität aus. Die Teilnehmer_Innen erhielten somit anregende Impulse aus verschiedenen Perspektiven und konnten ihre Ansichten und Erfahrungen einbringen und die Diskussion mitgestalten. Weitere Informationen und Referenzen zur Veranstaltung finden Sie unter: https://ihjo.de/auf_achse/

Bei Interesse an ähnlichen oder kommenden Veranstaltungen oder am Projekt allgemein, wenden Sie sich gerne an Malte Schulz oder Timo Kasselmann vom Innovation(s)Labor digital ().


 

02.02.2021: Kick-off der Forschungskooperation WISdoM 2.0

Am 02.02.2021 wurde das Kick-off-Meeting für die Forschungskooperation WISdoM 2.0, einer Kooperation zwischen der Abteilung Wirtschaftsinformatik/VLBA an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und dem Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband, erfolgreich durchgeführt.

Im ersten Teil des Kick-offs gab es einen Rückblick auf die vergangenen zwei Jahre der ersten Forschungskooperation und eine Lessons Learned. Mit den Erkenntnissen und einer Diskussion ging es in die Vorstellung der Themen der zweiten Forschungskooperation, die bis Ende 2023 läuft.

Mit dem Kick-off ist die erste Phase der Forschungskooperation erfolgreich abgeschlossen und der Startschuss für die zweite Phase gefallen. Wir sind alle hochmotiviert und freuen uns auf drei Jahre spannende gemeinsame Forschung und einen regen Wissensaustausch.


 

27.01.2021: Offizielles Video zum Experimentierfeld DigiSchwein

Das BMEL hat ein offizielles Video zum Experimentierfeld DigiSchwein veröffentlicht, welches unter folgendem Link zu finden ist. Der Film fasst nochmal kurz die Motivation, Problemstellung und Ziele des Experimentierfelds zusammen und beschreibt die aktuellen Herausforderungen der Digitalisierung in der modernen Schweinehaltung. Das Experimentierfeld DigiSchwein ist eines der 14 vom BMEL geförderten Projekte im Bereich der Landwirtschaft.
Eine Übersicht aller  geförderten Projekte kann auf folgender Website gefunden werden.


 

12.01.2021: Ergebnisse des Workshops #1 - Bürgerbedarfe

Zusätzlich zur Auswertung der Umfrage haben wir vom PUUK-Team die Auswertung des ersten Workshops zu Bürgerbedarfen abgeschlossen. Damit auch sie sich ein Bild davon machen können, finden sie im Folgenden eine Zusammenfassung dessen, was Bürger in der Zusammenarbeit mit unseren Moderatoren erarbeitet haben.
Wir vom PUUK-Team bedanken uns hiermit erneut bei der hervorragenden Mitarbeit aller Beteiligten!

Thema Bürgerpartizipation an Umweltinformationsportalen
Bürger sind sich durchaus Ihrer Möglichkeiten, Umweltinformationen zu messen, bewusst und ihr Interesse an solch einer Beteiligung ist nicht nur vorhanden, sondern wächst sogar.
Dabei stehen sie allerdings vor der Herausforderung der Menge an all den unterschiedlichen, messbaren Daten. Welche dieser Daten wären für welche Institutionen bzw. Organisationen hilfreich?
Wie wären die Daten zu erheben? Wäre dies auch passiv möglich? Welche Ausrüstung bedarf es zum korrekten Messen? Wie und an welche Stelle sind die Daten weiterzuleiten? Dies stellen die primären Fragen dar, die im Workshop genannt wurden.
Jedoch bestand ebenfalls Interesse daran, welche Vorteile eine solche Beteiligung für den Bürger mit sich bringt.

Um eine gute Kooperation mit den Bürgern im Rahmen des PUUK Projektes zu schaffen, soll sich primär auf das Vertrauen in die zu entwickelnde Plattform konzentriert werden.
Neben der Transparenz und Zugänglichkeit wünschen sich Bürger zudem Sicherheit im Umgang der erhobenen und dargestellten Daten.
Erhofft wird sich durch ein solch gewonnenes Vertrauen nicht nur die Mündigkeit des Einzelnen zu fördern, sondern mit den Daten auch größeren Einfluss auf Entscheidungsträger zu erwirken.
Eine mögliche Herausforderung für die Bürgerpartizipation könnten allerdings Umweltgesetze darstellen, die zuweilen eher als verwirrend wahrgenommen werden.

Thema Anforderungen an Umweltinformationsdarstellung
Derzeit haben Bürger Erfahrungen mit Umweltinformationsdarstellungen über Portale auf Regional- sowie Länderebene, aber auch durch Fachportale erlangt. Zur Darstellung der hinterlegten Umweltdatenbanken werden sich dabei
zumeist Karten und Farbkodierungen mit entsprechenden Legenden sowie Widgets bedient, die durch zugehörige Apps gestellt werden. Besonderer Anreiz, sich mit diesen Daten auseinanderzusetzen, entsteht dabei insbesondere durch
Darstellung von Daten, die in unmittelbarer Nähe erhoben worden.

Gewünscht wird sich im Rahmen der Entwicklung eines Umweltinformationsportals primär die Kontextualisierung der Messwerte durch weiterführende Informationen zu Quellen sowie Erläuterungen und vergleichende Grenzwerte.
Im Anbetracht des letzten Punktes fand auch der Wunsch nach Aufklärung bzgl. der Einwirkungen auf den Menschen Resonanz.
Neben ausführlichen Informationsangeboten erschien den Bürgern die Personalisierung der Darstellung von hoher Bedeutung. Diese soll sich der Nutzer frei zusammenstellen können und dabei die Möglichkeit besitzen, sich von simplen
bis hin zu detaillierten Ansichten zu bedienen sowie Aspekte wie Farbkodierungen selbst definieren zu können. Wichtig sei jedoch, dass solche individualisierte Sichten nicht den Zugang zu den bestehenden Informationen einschränken.
All dies soll dabei durch ein Portal realisiert werden, welches vorzugsweise über eine App zu erreichen ist.

Zur Umsetzung brachten die Bürger dabei ebenso viele Ideen ein. So soll die Kontextualisierung neben einfachen Zusammenfassungen und Handlungsempfehlungen zudem durch Vergleiche mit zeitlich vorangegangenen Datensätzen möglich sein.
Für Darstellungen wie Karten und Icons (auch für bspw. Handlungsempfehlungen) sollten sich zudem Elemente simpler Natur bedient werden, die bei Bedarf in weitere Detailansichten vertieft werden können.
Um dann auch noch einen allumfassenden Zugriff auf die Daten leicht zu gestalten, wurde die Idee eines Datenexports in unterschiedlichen Formaten vorgebracht.

Thema Mobilität und Umweltinformationen
Mit der Mobilität assoziieren Bürger insbesondere durch diese verursachte Umweltbeeinflussungen wie den Ausstoß von CO2, NOX sowie Feinstaub.
Fahrzeuge sowie transportorientierte Apps (EG. Carsharing) bieten allerdings zeitgleich die Möglichkeit, Umweltinformationen zur Mobilität zu erfassen. Ein Wunsch der Bürger wäre so über diese Herangehensweise bspw. die Auslastung des Straßennetzes oder lokale Umweltbelastungen zu erfassen.
Der Großteil der Wünsche bezog sich jedoch primär auf die politische Dimension. Neben besseren Park&Ride Anbindungen, Ausbau der Infrastruktur für Fahrradfahrer und E-Scooter sowie präzisere Angaben zu Fahrzeiten öffentlicher Verkehrsmittel wurde ein Umdenken hin zu neuen Mobilitätskonzepten verlangt.
Als Lösungsansätze machten Bürger hier neben kostenlosem öffentlichen Nahverkehr und Fahrrädern den Bau von Radschnellstraßen, erhöhten Parkkosten, dem MOIA-Konzept und Subventionierung klimafreundlicherer Mobilitätsansätze aus.
Auch der Ausbau barrierefreier Angebote fand Anklang.
Weitere Wünsche umfassten ein Umweltinformationsportal in öffentlicher Hand, dass es privaten Anbietern von bspw. Carsharing-Diensten ermöglicht, ihre gesammelten Daten einspeisen zu können.
Ein solches Portal sollte zudem Anreize für klimafreundlicheres Verhalten setzen. Ein Beispiel wäre hier das Aufzeigen von Alternativen zum Automobil sowie die dadurch erreichten Ersparnisse an Emissionen oder aber verbrannte Kalorien.
Da Anreize zu klimafreundlicherem Verhalten allen Bürger erreichen sollen, sei bedacht, dass ein solches Umweltinformationsportal dabei alle Altersgruppen ansprechen sollte.

Thema Umweltinformationen von Kommunen
Von den Kommunen wünscht sich der Bürger primär Informationen zu einer ganzen Reihe an Umweltdaten. Trinkwasserqualität, Luft-, Lärm- sowie Lichtverschmutzung, Boden- und Wasserbelastung kamen hier neben Radioaktivität und Treibhausgasen u. a.
zur Sprache. Zusätzlich schien der Zustand von Flora und Fauna sowie insbesondere das Thema des Energieverbrauchs ein großes Anliegen zu sein.
Doch nicht nur der Status quo ist von Interesse. Inwiefern dieser zum Positiven hin verbessert werden soll, beschäftigt den Bürger ebenfalls. Aufklärung über ergriffene Maßnahmen von Kommunen stellt insofern einen weiteren Wunsch dar.

In welcher Form die Informationen von Kommunen dem Bürger dargestellt werden sollen, war ebenfalls Thema. Gewünscht wurde sich hier die Kontextualisierung stetig aktuell gehaltener Werte über Beschreibungen sowie zeitliche Entwicklungen.
Bei diesen soll auch aufgezeigt werden, welche Trends sich durch ergriffene Maßnahmen abzeichnen, um diese besser bewerten zu können.
Von großem Interesse ist zudem die Rolle der Einzelperson, inwiefern diese durch etwaige Belastungen betroffen ist, aber auch, welche Möglichkeiten sich ihr bieten, positiven Einfluss zu nehmen.
All diese Informationen wünschen Bürger sich dabei nicht über Newsletter zu erhalten. Stattdessen soll ihr Zugriff individualisiert sowie interaktiv stattfinden. Die Interaktion soll dabei nicht nur auf die Darstellung der bereitgestellten
Daten begrenzt sein. Stattdessen möchten Bürger hier die Möglichkeit, selbst etwas durch eigens erhobene Daten beizutragen.


 

12.01.2021: Ergebnisse der Umfrage vom PUUK-Projekt

Über den Jahreswechsel hinweg haben wir vom PUUK-Projekt uns daran gesetzt, die Auswertung unserer Umfrage zu Nutzergruppen sowie gewünschten Schwerpunkten von Umweltinformationsportalen zu vervollständigen.
In die Ergebnisse flossen dabei die Antworten von ganzen 505 Personen mit ein, die im Zeitraum vom August 2020 bis zur Mitte des Januars 2021 an der Umfrage teilnahmen. Um sie einzusehen, können die Ergebnisse als PDF-Datei über die nachfolgende Schaltfläche heruntergeladen werden.

Die Umfrage als PDF gibt es hier

Das Team des PUUK-Projektes möchte sich an dieser Stelle abermals für die rege Kooperation und erkenntnissreichen Mitteilungen aller Teilnehmer bedanken!


 

07.01.2021: "Wärmewende Nordwest" Verbundvorhaben in der VLBA

Im Rahmen des Verbundvorhaben „Wärmewende Nordwest: Digitalisierung zur Umsetzung von Wärmewende- und Mehrwertanwendungen für Gebäude, Campus, Quartiere und Kommunen im Nordwesten“ ist die Abteilung Wirtschaftsinformatik / Very Large Business Applications (VLBA) der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Jorge Marx Gómez zuständig für das Forschungsfeld „Regionale Online-Plattform für Energieeffizienzoptimierungen und -geschäftsmodelle“ (ROPE) zusammen mit den Partnern Detlef Coldewey GmbH und worldiety GmbH. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung von Ende 2020 bis 2025 geförderte Projekt wird in dem anvisierten Forschungsfeld sich mit der Entwicklung einer innovativen digitalen Plattform zur Aufdeckung von Optimierungspotentialen für Energieeffizienzoptimierungen von Immobilien beschäftigen und hierzu Immobilieneigentümer und Anbieter von Sanierungsmaßnahmen vernetzen. Hierzu werden die Kompetenzen der Partner gebündelt und ein digitaler Energieberater für die Plattform geschaffen mit dem Projektstart des Forschungsfeldes zum 16. April 2021. Für Fragen und Kontakt: 


 

06.01.2021: Projektstart der IfB Forschungskooperation

Nach dem erfolgreichen Kick-off-Meeting startete die IfB Forschungskooperation pünktlich zum 01.01.2021. Zudem wurde am 06.01.2021 das erste offizielle Projekttreffen veranstaltet, in dem die ersten zuvor vorbereiteten Schritte für den Projektstart abgestimmt wurden.

Mehr dazu unter: https://uol.de/vlba/projekte/ifb-ag


 

(Stand: 06.04.2021)