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2020

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News 2020

16.07.2020: Die PUUK Umfrage ist aktiviert – Jetzt teilnehmen und mitbestimmen

Die Bereitstellung von Umweltinformationen gewinnt vor dem Hintergrund des zunehmenden gesellschaftlichen Bewusstseins für Fragen des Umwelt- und Klimaschutzes, wie sich aktuell u. a. in den Ergebnissen der Europawahl oder der Fridays-for-Future Bewegung zeigt, an Bedeutung.

Unternehmen sind daher aufgefordert, umfangreiche betriebliche Umweltinformationen vorzuhalten, um den stetig steigenden Anforderungen aus der Politik und der Öffentlichkeit gerecht zu werden. Gleichzeitig informieren Kommunen ihre EinwohnerInnen und BesucherInnen verstärkt über aktuelle Entwicklungen in ihrer (natürlichen) Umgebung. Es besteht sowohl in Unternehmen als auch in Kommunen allerdings Unklarheit darüber, ob die bereitgestellten Informationen für die Adressaten tatsächlich von Interesse sind. Damit Umweltdaten zur Lösung von aktuellen Problemen beitragen können, müssen die benötigten Informationen für die Adressaten (insbesondere die BürgerInnen vor Ort) nachvollziehbar sein und die für sie relevanten Fragestellungen adressieren.

Diese Umfrage wird durchgeführt, um folgende Erkenntnisse zu gewinnen:

  • Welche Nutzergruppen besuchen Umweltinformationsportale?
  • Was sollten die Schwerpunkte eines Umweltinformationsportals sein?

Link zur Umfrage


 

13.07.2020: "Die Wirtschaft" berichtet über SmartHelm

Zum vom BMVI geförderten Vorhaben StartHelm, bei dem ein intelligenter Fahrradhelm zur Unterstützung von Fahrradkurieren im Arbeitsalltag entwickelt wird, ist eine aktuelle Presseinformation erschienen. Das Magazin ,Die Wirtschaft‘ der NWZ-Mediengruppe berichtet dabei aus erster Hand über den aktuellen Entwicklungsstand des Projektes. U.a. ist erstmals der erste Prototyp von SmartHelm zu sehen.


 

17.06.2020: VLBA entdeckt Systematische Inkonsistenzen in Google Trends-Daten - Berichterstattung von Medien wie Tagesschau, NDR, Heise und T3N

Die VLBA-Mitarbeiter Felix Kruse und René Kessler haben gemeinsam mit Kollegen des Oldenburger Unternehmens Hase & Igel und des L3S der Universität Hannover Inkonsistenzen in Google Trends-Daten entdeckt und auf Muster analysiert. In der nachfolgenden Abbildung ist ein Beispiel hierfür abgebildet. Für den Begriff Kurzarbeit wurden für den 15.04 und den 18.04 mehrfach die Trends abgefragt (durchgezogene Linien). Zu erwarten ist, dass die Ergebnisse immer gleich sind. In der Abbildung kann man erkenne, dass die Abweichungen zwischen den Abfragen am 18.04 sehr gering sind und die Daten eine hohe Ähnlichkeit aufweisen. Am 15.04 unterscheiden sich die einzelnen Abfragen erheblich. Die Ergebnisse führen dazu, dass vor der Nutzung der Daten (z. B. in der Entscheidungsfindung in Unternehmen oder wissenschaftlichen Studien) eine Qualitätsprüfung stattfinden muss. Das vollständige Whitepaper kann bei ResearchGate heruntergeladen werden

 

Weitere Berichterstattung zu unserer Studie:

29.05.2020 Umfrage zur Fahrradnutzung in Oldenburg gestartet

Fahrradfahren ist ein Thema, das viele BürgerInnen in Oldenburg bewegt. Eine Umfrage unter Radfahrenden in Oldenburg soll nun neue Erkenntnisse zur Fahrradnutzung im Alltag liefern. Die Befragung findet im Kontext des EU Projektes Bicycles and Intelligent Transport Systems (BITS), an dem die VLBA als Projektpartner beteiligt ist, statt.

Das Projekt möchte dabei u.a. herausfinden, welche Barrieren für die Fahrradnutzung im Alltag in Oldenburg bestehen und ob die BürgerInnen mit der Fahrradförderung seitens der Stadt Oldenburg zufrieden sind.

Bestandteil der Untersuchung sind auch einige Oldenburg spezifische Fragen: So werden die Radfahrer um eine Einschätzung gebeten, ob der Damm künftig in eine reine Fahrradstraße umgewandelt werden sollte.

Die Teilnahme an der Befragung ist noch bis Freitag, 26. Juni 2020, unter folgendem Link möglich.
https://nl.surveymonkey.com/r/StadtOldenburg


 

27.05.2020: Forschungskooperation eco4fin weiter auf Kurs

Wir forschen an einer komplett neuen IT-Lösung, welche die Nachhaltigkeitskommunikation zwischen Unternehmen und Akteuren der Financial Community verbessern soll. Ein Prototyp soll die Ergebnisse unserer Forschung für Entscheidungsträger sichtbar machen, ohne dass diese zuerst viel Zeit für das Lesen der Studien aufbringen müssen.

In mehreren Treffen präsentierte das Projektteam einzelnen Experten im Unternehmen die Zwischenergebnisse der aktuellen Implementierung. Ziel der Zwischengespräche war es, diesen Prototyp hinsichtlich relevanter Funktionen zu schärfen. 

Nun ist die Implementierung einer zweiten Version des Prototyps fast abgeschlossen. Diese Version setzt neben den Grundfunktionen weitere wichtige Funktionen um. Mit konstruktivem Feedback aus den Zwischengesprächen startet das Team in die kommenden Sprints der aktuellen Implementierungsphase. Im Sommer soll der Prototyp Version 2 fertiggestellt werden.


 

02.04.2020: Kick-Off Meeting des zum 01.04.2020 beginnenden Projektes PUUK in digitaler Form

Am 02.04.2020 wurde das Kick-Off Meeting, des von der DBU (Deutsche Bundesstiftung Umwelt) geförderten Projektes PUUK erfolgreich durchgeführt. Aufgrund der Corona-Krise hat das Meeting in digitaler Form stattgefunden.

Der Begriff PUUK steht für “Plattform für eine bedarfsgerechte Umweltinformationsbereitstellung von Unternehmen und Kommunen unter Bürgerbeteiligung”.  Nach einer Vorstellungsrunde der Projektförderer und Projektpartner fand ein Austausch über die zu erreichenden Ziele des Projektes statt. Dabei wurden unterschiedliche Punkte, sowohl plattformbezogene als auch organisatorische besprochen.

Besonders zu erwähnen ist, dass die Bürgerbeteiligung dem Projekt PUUK eine besondere Rolle zugespielt wird. Mit der Hilfe von Onlineumfragen, Experteninterviews und Workshops sollen die Bedarfe der BürgerInnen an Umweltinformationsportalen identifiziert werden, die bei einer prototypischen Entwicklung einer neuartigen Umweltinformationsplattform umgesetzt werden.

Die folgenden Projektpartner sind im Projektkonsortium:

Die Stadt Oldenburg unterstützt PUUK bei den Anforderungserhebungen an die zu entwickelnde Plattform und wird sich dafür einsetzen, dass die zu entwickelnde Plattform zur bedarfsgerechten BürgerInneninformation über das Projektende hinaus weiter genutzt wird. Bei den Workshops zur Erfassung der spezifischen BürgerInnenbedarfe an Umweltinformation bringt die Stadt ihr breites Netzwerk zu anderen Kommunen und geeigneten Stakeholdern ein, um die Herstellung des notwendigen Praxisbezugs von PUUK zu unterstützen. Zudem stellt die Stadt Oldenburg ihre Umweltdaten zur Verfügung, die mittels unterschiedlicher Sensoren im Oldenburger Raum erfasst wurden.  

Die leanact GmbH entwickelt Softwarelösungen für Gemeinden, Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen. Das Unternehmen unterstützt seine Kunden bei der Modernisierung ihrer Informationstechnologie durch bürgerInnennahe Software, die nutzerfreundlich und einfach zu verwenden ist. Die leanact GmbH legt neben Software-, Web- und individueller App-Entwicklung den Schwerpunkt auf den Bereich der digitalen Mängelverwaltung und bietet hier durch das Verwaltungstool MeldooPLUS Kommunen die Möglichkeit zur einfachen und automatisierten Bearbeitung von Mängelmeldungen durch ihre BürgerInneninnen und BürgerInnen. Mehr als 15 Städte, Gemeinden und öffentliche Einrichtungen werden durch die Dienstleistungen des Unternehmens betreut. Die leanact GmbH wird mithilfe von digitalen Geschäftsmodellen die Potenziale der generierten Datenbasis zu BürgerInnenbedarfen an Umweltdaten auf Basis der zu entwickelnden Plattform ausweiten und sich für eine Weiternutzung über das Projektende hinaus einsetzen.

Die Salzgitter Flachstahl GmbH ist die größte Stahltochter in der Salzgitter Gruppe und als aktives Mitglied am Arbeitskreis der Niedersächsischen Regierungskommission „Umweltpolitik in Zeiten des Digitalen Wandels“ beteiligt. Als Hersteller hochwertiger Stahlprodukte arbeitet sie mit Fahrzeugherstellern sowie deren Zulieferern, Röhren-/ Großröhrenhersteller, Kaltwalzer und der Bauindustrie zusammen. Neben der Teilnahme an den Expertenworkshops wird sich die Salzgitter Flachstahl GmbH zur Erfassung der Bedarfe an Umweltdaten aus Unternehmenssicht mit der Ausrichtung von Experteninterviews aktiv bei PUUK einbringen.

Die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) beteiligt sich an dem Projekt PUUK als assoziierter Partner. Als Klimaschutzagentur des Landes unterstützt, informiert und vernetzt sie die vielfältigen Akteure der Energiewende in Niedersachsen. Sie hat großes Interesse daran, zu verstehen, wie die Akteure BürgerInnen bedarfsgerecht zu den Themen Energie und Nachhaltigkeit informieren können. 

Die Universität Oldenburg – Abteilung für Wirtschaftsinformatik (VLBA), unter Leitung von Herrn Prof. Dr.-Ing. habil. Jorge Marx Gómez, hat in der Forschung ihren Fokus auf unternehmensweite betriebliche und zwischenbetriebliche Informationssysteme ausgerichtet. Very Large Business Applications sind geprägt durch ihre strategische Bedeutsamkeit, sowohl für einzelne Unternehmen als auch für Unternehmensverbünde. Insbesondere der Umgang mit Daten in vielfältiger Form (Datensammlung, -verfügbarkeit, -aufbereitung bzw. -vorverarbeitung), wie sie sich in einem betrieblichen Umweltinformationssystem wiederfinden lassen, bildet eines der Schwerpunktthemen der Abteilung. Der Lehrstuhlinhaber ist zudem Direktor des Zentrums für Umwelt und Nachhaltigkeitsforschung (COAST) und Sprecher der Fachgruppe Betriebliche Umweltinformatik in der Gesellschaft für Informatik (GI e.V.). Innerhalb des Projekts verfolgt die VLBA das Ziel, eine Plattform zur bedarfsorientierten Bereitstellung von Umweltdaten zu entwickeln. Dazu werden Experteninterviews und Workshops mit Unternehmen und Kommunen unter BürgerInnenbeteiligung durchgeführt.


 

15.03.2020: Interview zu ECOSense im Rahmen der mFUND Begleitforschung erschienen

Ein aktuelles Interview zum Fahrradsensorik-Projekt ECOSense wurde kürzlich im Rahmen der mFUND Begleitforschung neu veröffentlicht. In den 7 Fragen im gleichnamigen Format geht dabei Projektmitarbeiter Johannes Schering u.a. auf die Zielsetzungen, Herausforderungen und bereits erzielte Ergebnisse der einjährigen Studie ein. Das Interview ist auf den Seiten des Wissenschaftlichen Institutes für Infrastruktur- und Kommunikationsdienste (WIK), das sich für die Durchführung der Formate der mFUND Begleitforschung verantwortlich zeichnet, erschienen. Ziel ist es, die geförderten Projekte für ein breiteres Publikum kurz sowie prägnant vorzustellen und den Austausch der im mFUND geförderten Projekte untereinander weiter zu fördern.
https://www.wik.org/fileadmin/mFUND_VF/mFUND_WIK_7_Fragen_an_ECOSense.pdf


Quelle: WIK GmbH


 

04.03.2020: NEMo und NiMo veranstalten gemeinsamen Arbeitskreis

Im Rahmen eines gemeinsamen Arbeitskreistreffens zur Mobilität im ländlichen Raum haben NEMo und NiMo (Netzwerk für intelligente Mobilität) einen interdisziplinären Austausch gestartet. An der Universität Vechta trafen dabei kürzlich verschiedenste Projekte und Initiativen aus dem gesamten Bundesgebiet zusammen, um über diverse Herangehensweisen in der Mobilität abseits urbaner Zentren zu diskutieren. Die VLBA Mitarbeiter Johannes Schering und Ali Akyol berichteten dabei im Rahmen eines Impulsvortrages ausführlich über die Ergebnisse des NEMo-Projektes und diskutierten über Weiterführungsmöglichkeiten der gesammelten Erkenntnisse in der Praxis. 

Die weiteren Vorträge ermöglichten neue spannende Perspektiven und Einblicke in die Aktivitäten anderer Akteure. So stellte die Deutsche Bahn einen mobilen Medibus vor, der als fahrbare Arztpraxis Patienten im ländlich geprägten Nordhessen versorgt. Die Firma WSM präsentierte mit der nachhaltigen Wartehalle ein neues Produkt für den ÖPNV der Zukunft. Weitere Ansätze von der Universität Vechta und Hochschule Osnabrück sowie aus der Samtgemeinde Hoya zeigten diverse Lösungmöglichkeiten der Verkehrsproblematik in ruralen Gebieten auf. Der Austausch bot insgesamt eine gute Plattform, um weiter auf NEMo aufmerksam zu machen und neue Initiativen in neuer Zusammensetzung anzustoßen.  

Das NiMo-Netzwerk verfolgt das Ziel, durch interdisziplinäres Zusammenwirken verschiedenster Akteure aus dem Mobilitätsbereich und darüber hinaus, sowie im Austausch mit Interessierten aus allen Bereichen der Gesellschaft eine realistische und umfassende Vorstellung von der Mobilität der Zukunft zu entwickeln. Auf dieser Grundlage erarbeiten NiMo und seine Mitglieder Konzepte, Produkte und Dienstleistungen für eine „Intelligente Mobilität“ und verbreiten diese. Dem Netzwerk gehören unterschiedlichste Akteure mit Bezug zum Thema nachhaltige Mobilität aus der Wirtschaft (Startups, Großunternehmen wie z.B. die Deutsche Bahn), Verwaltung und Forschung aus dem gesamten Bundesgebiet an. 

Weitere Informationen sind zu finden unter https://www.nimo.eu/de/.

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Teilnehmende aus dem gesamten Bundesgebiet konnten sich im Rahmen des NiMo Arbeitskreistreffens zur Mobilität im ländlichen Raum an der Universität Vechta aus erster Hand über die Ergebnisse von NEMo informieren. [Bild: NiMo]


 

07.02.2019: Stefan Wunderlich im Rahmen von CENIT@EA am NM-AIST

Stefan Wunderlich hat im Rahmen des Projekts CENIT@EA an der Nelson Mandela African Institution for Science and Technology (Arusha, Tanzania) ein einwöchiges Modul zum Thema Prototyping mobiler Anwendungen durchgeführt. Die Studierenden am NM-AIST haben dabei eigene Ideen für mobile Apps entwickelt, dazu passende Geschäftsmodelle definiert und schließlich Prototypen entwickelt. 

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14.01.2020: Kick-Off-Meeting zum Forschungsprojekt WiSA big data - Wind farm virtual Site Assistant for O&M decision support – advanced methods for big data analysis

In einer dreijährigen Forschungskooperation zwischen unterschiedlichen Institutionen, Industriepartnern und der VLBA wird im Rahmen des Projektes WiSA big data die Entwicklung einer Hard- und Software-Plattform, um zeitlich hochaufgelöste Betriebsdaten von Windkraftanlagen zu analysieren und neue Potenziale in den Daten zu erschließen.  

Das Kick-Off-Meeting fand am 14.01.2020 statt. Während des Meetings wurde die Projekt- sowie die Organisationsstruktur und die Arbeitspakte vorgestellt, die Zusammenarbeit konkretisiert und vor allem wurden zwei parallel verlaufende Workshops durchgeführt mit dem Ziel die ersten Aufgaben und Ergebnisse zu definieren.

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06.01.2020 – 10.01.2020: VLBA meets HICSS 2020

Im Rahmen der 53rd Hawaii International Conference on System Sciences 2020 (HICSS 2020) stellten Hauke Precht (Projekt HAPTIK), Felix Kruse und Jan-Philipp Awick (beide Projekt TRACE) ihre Konferenzpaper vor. 
Felix und Jan-Philipp präsentierten den Beitrag „A Qualitative Literature Review on Linkage Techniques for Data Integration“ (Download). Hauke Precht stellte den Beitrag „Applying Software Quality Criteria to Blockchain Applications: A Criteria Catalog“ (Download) vor. 
Mit über 800 eingereichten Beiträgen waren zahlreiche internationale Fachexperten anwesend, mit denen konstruktiv diskutiert wurde.  

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(v.l.n.r.: Felix Kruse, Jan-Philipp Awick, Hauke Precht)


 

VL8bbqpBAyxqw-Webmqd+aster (vlba-admieyzn@uoabtl.dinq5ew6+) (Stand: 16.07.2020)