Kontakt

Institut für Pädagogik  (» Postanschrift)

https://uol.de/fk1/instpaed/

Dr.in phil. Angela Janssen

Angela Janssens besonderes Interesse gilt Subjektivierungspraktiken, bildungstheoretischen sowie -politischen Fragen, der Auseinandersetzung mit Differenzkategorien sowie mit wissenschaftstheoretischen Positionen. Dabei ist es ihr ein Anliegen, politische und leibtheoretische Zugänge in den Blick zu bringen und zu verbinden. Dieses Anliegen und diese Interessen spiegeln sich sowohl in ihrer Promotion ‚Verletzbare Subjekte. Grundlagentheoretische Überlegungen zur conditio humana‘ als auch in ihrer Lehre wider, in der sie sich zudem u.a. mit dem Theorie-Praxis-Verhältnis in der Pädagogik und mit der Bedeutung von Differenzordnungen für Biographien beschäftigt.

Publikationen

Monographien

  • Janssen, Angela (2018): Verletzbare Subjekte. Grundlagentheoretische Überlegungen zur conditio humana. Opladen: Budrich Unipress.

Zeitschriftenartikel, Sammelbandbeiträge, Handbuchartikel sowie Lexikon- und Glossarbeiträge

  • Janssen, Angela (2021): Anthropologie [online]. Socialnet Lexikon. Bonn: socialnet. (in Vorbereitung, gemeinsam mit Christian Grabau)
  • Janssen, Angela (2021): Verletzbarkeit. In: Markus Rieger-Ladich et al. (Hrsg._innen): Schlüsselbegriffe der Allgemeinen Erziehungswissenschaft. Pädagogisches Vokabular in Bewegung. Weinheim, Basel: Beltz Juventa. (in Vorbereitung)
  • Janssen, Angela (2021): Vulnerabilität – Care – Soziale Arbeit. In: Christiane Bomert, Sandra Landhäuser, Eva-Maria Lohner, Barbara Stauber (Hrsg.innen): Care! Zum Verhältnis von Sorge und Sozialer Arbeit. Wiesbaden: Springer VS. (im Erscheinen)
  • Janssen, Angela (2021): Die Chance vieler Geschichten. Wie im Kontext von Rassismus, Feminismus und (Post-)Humanismus die Gegenwart und Zukunft anders erzählen. In: Laura Böckmann, Sebastian Engelmann, Philipp Reichrath, Anne Rohstock (Hrsg._innen): Creativity, Courage, Chances. Eine Festschrift zu Ehren von S. Karin Amos. Tübingen: Library Publishing, S. 285-313. (gemeinsam mit Christian Grabau)
  • Janssen, Angela (2020): Verletzbarkeit und Geschlecht. In: Eva Breitenbach, Walburga Hoff, Sabine Toppe (Hrsg.innen): Gewalt als Gegenstand erziehungswissenschaftlicher Geschlechterforschung. Aktuelle und historische Perspektiven. Tagungsband zur Jahrestagung der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung der DGfE 2019. Opladen, Berlin, Toronto: Barbara Budrich, S. 31-45.
  • Janssen, Angela (2019): „Aufstand auf der Ebene der Ontologie“. Zur Bedeutung des verletzlichen Leibes in der Pädagogik. In: Rita Casale, Markus Rieger-Ladich, Christiane Thompson (Hrsg._innen): Verkörperte Bildung. Weinheim, Basel: Beltz Juventa, S. 205-221.
  • Janssen, Angela (2019): »Gender, Class, Race Matter.« Wie soziale Differenzkategorien Biographien strukturieren. Eine Fallstudie. In: Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Pädagogik 95 (2019), Verlag Ferdinand Schöningh, S. 384-397. (peer reviewed)
  • Janssen, Angela (2019): Internat. In: Jürgen Hasse, Verena Schreiber (Hrsg._innen): Räume der Kindheit. Ein Glossar. Bielefeld: transcript, S. 120-125. (gemeinsam mit Markus Rieger-Ladich)
  • Janssen, Angela (2013): Internat. In: Sabine Andresen, Christine Hunner-Kreisel, Stefan Fries (Hrsg._innen): Erziehung. Ein interdisziplinäres Handbuch. Stuttgart, Weimar: Verlag J.B. Metzler, S. 68-73. (gemeinsam mit Markus Rieger-Ladich)

Rezensionen und Tagungsberichte

  • Janssen, Angela (2015): Rezension von: Kleiner, Bettina / Rose, Nadine (Hrsg.innen ) (2014): (Re-)Produktion von Ungleichheiten im Schulalltag. Judith Butlers Konzept der Subjektivation in der erziehungswissenschaftlichen Forschung. Opladen, Berlin, Toronto: Barbara Budrich. In: EWR 14 (2015), Nr. 5 (veröffentlicht am 23.09.2015). URL: http://www.klinkhardt.de/ewr/978384740096.html [10.02.2021]
  • Janssen, Angela (2014): Rezension von: Hafeneger, Benno (2013): Beschimpfen, bloßstellen, erniedrigen. Beschämung in der Pädagogik. Frankfurt/Main: Brandes & Apsel. In: Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Pädagogik, 90. Jg., Heft 4, S. 639-641.
  • Janssen, Angela (2012): Zur Bedeutung von Judith Butlers Konzept der Subjektivierung für die erziehungswissenschaftliche Forschung. Ein Tagungsbericht. In: Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Pädagogik, 88. Jg., Heft 4, S. 695-699.
  • Janssen, Angela (2012): Sammelrezension von: Casale, Rita / Villa, Paula-Irene (Hrsg.innen) (2011): Verletzbarkeiten. feministische studien. Zeitschrift für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung 2/2011. Stuttgart: Lucius & Lucius; Ricken, Norbert / Balzer, Nicole (Hrsg._innen) (2012): Judith Butler: Pädagogische Lektüren. Wiesbaden: Springer VS. In: Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Pädagogik, 88. Jg., Heft 3, S. 543-547.
  • Janssen, Angela (2012): Postdemokratie? Kölner Symposion diskutiert (politische) Bildung und Partizipation heute. In: Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, 32. Jg., Heft 2, S. 218-219.

Lebenslauf

Diplomstudium Pädagogik mit den Schwerpunkten Theoretische Erziehungswissenschaft und Sozialpädagogik sowie dem Wahl-Modul Cultural Studies an der Universität Wien (2002-2009). Titel der Diplomarbeit: Souveränität einbüßen, um menschlich zu werden. Zur Bedeutung von Judith Butlers Subjektkritik für die Pädagogik. 2010-2011 Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl Erziehungswissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der Bildungspolitik an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg (HSU). 2011-2013 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Erziehungswissenschaft, insbesondere Bildungs- und Erziehungstheorie sowie philosophische Grundlagen an der HSU. 2011-2017 Lehraufträge an der Universität Bremen, der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg und der Eberhard Karls Universität Tübingen. Von 2013 bis 2020 (mit Unterbrechung im Jahr 2017) Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Allgemeine Pädagogik am Institut für Erziehungswissenschaft der Eberhard Karls Universität Tübingen. 2017 Promotion zur Dr.in phil. durch die Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Eberhard Karls Universität Tübingen. Promotionsschrift: Verletzbare Subjekte. Grundlagentheoretische Überlegungen zur conditio humana. Seit 2020 Mitarbeiterin in der Fachgruppe Sozialpädagogik/Diversity Education am Institut für Pädagogik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

(Stand: 11.08.2021)