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Geschichtskultur im Geschichtsunterricht

Geschichtskultur im Geschichtsunterricht

Forschungsinteressen:

Der enorme quantitative Zuwachs geschichtskultureller Phänomene in der deutschen Gesellschaft stellt eine große Herausforderung für den Geschichtsunterricht in allen Schulformen und Schulstufen dar: Zum einen prägen die Erfahrungen in der außerschulischen Geschichtskultur auch das Geschichtsbewusstsein der Schülerinnen und Schüler und stellen damit eine wichtige Bedingung der Konstitution schulischer Lernprozesse dar. Zum anderen dürften die meisten Schülerinnen und Schüler in ihrem jetzigen und späteren Leben eben gerade nicht wissenschaftsförmigen, sondern geschichtskulturellen Darstellungen von Geschichte begegnen - daraus folgt die Notwendigkeit, ihnen einen angemessenen Umgang mit solchen Phänomenen zu ermöglichen, was in der neueren Forschung häufiger als "geschichtskulturelle Kompetenz" bezeichnet wird.

In diesem Forschungsschwerpunkt geht es um Zweierlei: Zum einen sollen Grundlinien einer unterrichtspragmatischen Didaktik der Geschichtskultur, zum anderen inhaltliche, methodische und mediale Umsetzungsperspektiven entwickelt werden. Beidem dient auch - in einer engen Verknüpfung von Forschung und Lehre - eine Reihe von universitären Lehrveranstaltungen zur Geschichtskultur (z. B. : Wintersemester 2004/05: Proseminar "Geschichtskultur und Geschichtsdidaktik", Hauptseminar "Denkmäler: Geschichtskultur und Geschichtsunterricht"; Sommersemester 2005: Hauptseminar "Historisches Lernen im Museum").

Bisherige Veröffentlichungen:

  • Dietmar von Reeken: Geschichtskultur im Geschichtsunterricht. Begründungen und Perspektiven, in: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 55, 2004, S. 233-240
  • Dietmar von Reeken: Mittelaltermarkt und Wehrmachtsausstellung. Über die Bedeutung der Geschichtskultur für die Schule, in: Göttinger Fachdidaktische Beiträge Heft 5/2002, S. 19-33
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