Kontakt

Bereichskoordination DiZ-Forschungsakademie

Lars Hoffmeier

0441 798-3031

A04 1-110

nach Vereinbarung

 

Besucheranschrift

Uhlhornsweg 84, 26129 Oldenburg
Gebäude A04 1-110

Postanschrift

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg 
Didaktisches Zentrum
Ammerländer Heerstr. 114-118
26129 Oldenburg

Forschungscluster Intersektionale Sensibilität
Beteiligte Wissenschaftler*innen und Promovierende

Das Cluster zur Forschung mit dem Themenschwerpunkt Intersektionale Sensibilität entspringt dem Ziel der Stärkung und Schärfung des im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrer*innenbildung (OLE+) entwickelten Oldenburger Profils. Das Team und die betreuenden Hochschullehrer*innen arbeiten seit längerem intensiv zusammen. Intersektionale Sensitivität lebt von der Interdisziplinarität und macht differenzierte Mehrebenen-Analysen erst möglich. Das Cluster stellt eine direkte Weiterentwicklung der Forschungen zur Heterogenität im Projekt OLE+ dar und schafft Bezüge zu den Themenfeldern der Verbesserung der Theorie-Praxis-Bezüge sowie der Professionalisierung in der Lehrer*innenbildung.

Anknüpfungspunkte in Oldenburg

Der Forschungszusammenhang Intersektionale Sensibilität ermöglicht über das DiZ-Graduiertenkolleg und das Projekt OLE+ hinaus die Verknüpfung weiterer erfolgreicher Oldenburger Forschungsprojekte mit anderen Forschungsbereichen der Lehrer*innenbildung. Dadurch werden Transferprozesse und Synergieeffekte zwischen der Lehrer*innenbildung, fachlich ausgerichteten Forschungsprojekten und unterschiedlichen Fachdisziplinen und -kulturen angeregt.

Wissenschaftler*innen

Prof. Dr. Heike Derwanz

Vermittlung materieller Kultur, Institut für Materielle Kultur

Institut für Materielle Kultur, Fakultät III

0441 798-2762

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Forschungsschwerpunkt: Vermittlung Materieller Kultur und dabei insbesondere Bildung nachhaltiger Entwicklung im Bereich Textil, Fachdidaktik Textiles Gestalten

Prof. Dr. Mario Dunkel

Musikpädagogik mit Schwerpunkt transkulturelle Musikvermittlung Institut für Musik

Institut für Musik, Fakultät III

0441 798-2323

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Prof. Dr. Ulla Licandro

Heterogenität und Diversität unter besonderer Berücksichtigung inklusiver Bildungsprozesse

Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik, Fakultät I

0441 798-5733 

Link

Forschungsschwerpunkt: Heterogenität und Diversität unter besonderer Berücksichtigung inklusiver Bildungsprozesse

Prof. Dr. phil. Christa Runtenberg

Didaktik der Philosophie

Institut für Philosophie, Fakultät IV

0441 798-2032

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Forschungsschwerpunkt: Inklusive Bildung, Philosophieren mit Kindern, Theorie-Praxis-Räume, Fachdidaktik der Fächer Philosophie und Werte und Normen

Prof. Dr. Annett Thiele

Pädagogik und Didaktik bei Beeinträchtigungen der körperlich-motorischen Beeinträchtigung sowie chronischen und progredienten Erkrankungen

Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik, Fakultät I

0441 798-2948

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Forschungsschwerpunkt: Pädagogik und Didaktik bei Beeinträchtigungen der körperlich-motorischen Beeinträchtigung sowie chronischen und progredienten Erkrankungen: Inklusion bei  Schüler*innen mit neurologischen bedingten Beeinträchtigungen, Reintegration bei onkologischen Erkrankungen, Diversität und Schulsozialarbeit an Berufsschulen

Promovierende

Nachwuchsförderkonzept

  • Etablierung eines Forschungskolloquiums, das durch Doktoranden organisiert und veranstaltet wird und großen Bezug zu den Promotionsprojekten hat (Forschendes Lernen)
  • thematische und personelle Anbindung an das Graduiertenkolleg Lehrkräftebildung 2040
  • Möglichkeiten des inhaltlichen Austauschs zwischen den Kolloquien des Clusters und des Graduiertenkollegs
  • Unterstützung der Teilnahme der Promovierenden an den Workshops der Graduiertenakademie und der 3 GO.
  • Unterstützung der individuellen Personalentwicklung der Promovierenden (Fachberatung/individuelles Coaching, Unterstützung des Besuches von Tagungen, Hilfe bei der Entwicklung einer Publikationsstrategie, Vernetzung etc.)

Graduiertenkolleg Lehrkräftebildung 2040

Im Mittelpunkt der drei Promotionsvorhaben im Rahmen des Graduiertenkollegs "Lehrkräftebildung 2040" der Universität Oldenburg stehen Forschungen zum Arrangement unterschiedlicher Lehr-Lernkonzepte in der Sonderpädagogik, Musikpädagogik und Philosophiedidaktik, ausgerichtet an theoretisch-konzeptionellen, empirischen und forschungsmethodologischen Fragestellungen. Darüber hinaus werden Wirkzusammenhänge von Lehr-Lernprozessen in den drei Feldern kritisch analysiert; didaktische Modelle, Methoden und Interventionen mit dem Ziel einer kritisch-reflexiven Professionalität werden erarbeitet und evaluiert. In regelmäßigen Graduiertentreffen (halbjährlich) werden individuelle Fragestellungen, spezifische Theoriebezüge sowie forschungsmethodische Anlagen interdisziplinär diskutiert und weiterentwickelt. Das theoretische Fundament soll über die Bearbeitung der folgenden übergeordneten Frage weiterentwickelt werden:

  1. Inwiefern kann Intersektionale Sensibilität ein Bildungsziel im Kontext von Schule sein?
  2. Was sind die Bedingungen für die Entwicklung von Intersektionaler Sensibilität auf der Struktur- und der Interaktionsebene?

N.N. Promotionsvorhaben GraKo I: Funktionen afro-diasporischer Musiken in deutschsprachigen Lehrmitteln des Fachs Musik: Eine Mediendiskursanalyse

Betreuer*innen: Prof. Dr. Mario Dunkel

Thematische Einbettung in das Kolleg

Das Promotionsprojekt ist in Bereich B, „Interaktionen“, des Clusterantrags „Intersektionale Sensibilität“ angesiedelt. Untersuchungsgegenstand sind Lehrmittel als zentrale Medien im Fach Musik. Der Analyseschwerpunkt liegt auf der Darstellung und Vermittlung afro-diasporischer Musiken in zeitgenössischen Lehrmitteln. Die Analyse verschränkt diachrone und synchrone Achsen miteinander. Das Konzept der Intersektionalität ermöglicht eine gleichzeitige Berücksichtigung mehrerer Analyseebenen wie Race, Ethnizität, Gender, Sexualität, soziales Milieu, Nation und Alter in Bezug auf afro-diasporische Musiken (vgl. Collins 2000). Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Reproduktion von kulturellen Stereotypen in diesen sich überlappenden Ebenen. Ziel ist eine diskriminierungssensible Herangehensweise an Lehrmittel, die Anregungen zu Überarbeitungen und Verbesserungen hinsichtlich der Intersektionalen Sensibilität von Musiklehrmitteln zu afro-diasporischer Musik geben kann.

N.N. Promotionsvorhaben GraKo II: Umgang mit sprachlich-kultureller Vielfalt im Schulalltag – Einstellungen, Handeln und organisatorische Rahmenbedingungen

Betreuer*innen: Prof. Dr. Ulla Licandro

Thematische Einbettung in das Kolleg

Das Promotionsprojekt ist Teil des Clusterantrags „Intersektionale Sensibilität“ und bezieht sich auf das Arbeitsfeld A) Strukturelle und institutionelle Rahmenbedingungen. Aufgrund demografischer Veränderungen und migrationsbedingtem gesellschaftlichen Wandel steigt die sprachlich-kulturelle und soziale Heterogenität im deutschen Bildungssystem (Autorengruppe Bildungsberichterstattung, 2018). Obgleich sprachlich-kulturelle Merkmale nach wie vor mit Bildungs- und Teilhabechancen verknüpft sind, gibt es bisher kein umfassendes Modell der Kompetenzen, über die Lehrende im Kontext von wachsender Vielfalt verfügen sollten (Hachfeld et al., 2012). Ziel der Nachwuchsgruppe ist es, diese Forschungslücke systematisch in drei Forschungssträngen (qualitativ und quantitativ) zu bearbeiten.

Das alltägliche Verhalten und die Praxis von Fachleuten wird neben ihrem Wissen durch Einstellungen, professionelle Überzeugungen, motivationale Orientierungen und Erwartungen geprägt (Kunter et al., 2011; Slot, Romijn, & Wysłowska, 2017). Weiterhin spielen organisatorische Richtlinien, Koopera­tionen mit Eltern und anderen Stakeholdern und das Arbeitsumfeld eine wichtige Rolle. Anknüpfend an Ziel (1) des Graduiertenkollegs setzt sich das Teilprojekt mit der Erforschung sich wandelnder gesellschaftlicher Verhältnisse und ihrer Abbildung im Bildungsprozess auseinander und verfolgt das Ziel, die Orientierungs- und Prozessqualität von Lehrkräften in Bezug auf das Unterrichten im Kontext von sprachlich-kultureller Diversität zu erforschen.

N.N. Promotionsvorhaben GraKo III: Inklusive Bildung beim Philosophieren – Entwicklung einer inklusionsorientierten Fachdidaktik für das Fach Werte und Normen (Jahrgangsstufen 5 und 6)

Betreuer*innen: Prof. Dr. phil. Christa Runtenberg & Prof. Dr. Annett Thiele

Thematische Einbettung in das Kolleg

Das Projekt ist Teil des Clusterantrags „Intersektionale Sensibilität“. Es bezieht sich auf das Arbeitsfeld B) Interaktionen. Ziel des Forschungsvorhabens ist die Ausarbeitung von Konzepten inklusionsorientierten Unterrichts unter Berücksichtigung Intersektionaler Sensibilität im Fach Werte und Normen. Auf der Grundlage aktueller sonderpädagogischer und philosophiedidaktischer Forschungen sowie Lehrerfahrungen wird ein Lernangebot für die Lerngruppen des Faches Werte und Normen in den Jahrgangsstufen 5 und 6 in Niedersachsen entwickelt und evaluiert. Eine inklusionsorientierte Fachdidaktik, die den Aspekt der Intersektionalität aufgreift, ist für diese Altersgruppen besonders wichtig, da die Schüler*innen erst beginnen zu philosophieren und die Lerngruppen sehr heterogen sind. Das Projekt verfolgt Ziel drei des Graduiertenkollegs: die Erarbeitung und Evaluation didaktischer Modelle, Methoden und Interventionen, die – mit dem Ziel der Herausbildung einer kritisch-reflexiven Professionalität – sowohl im Rahmen der Lehrkräftebildung als auch im schulischen Kontext Wirkzusammenhänge von Lehr-/Lernprozessen sowie Erklärungs- bzw. Entscheidungsmodelle genauer untersuchen und hinterfragen.

Paul Blattner, MA; Didaktik der Philosophie

Die Ordnung & das Fremde. Eine Analyse des Fremden und die Formung des Selbst

Auf den ersten Blick steht das Fremde in Opposition zum Bekannten, Vertrauten oder dem Nahen. Das Fremde ist sozusagen das Gegenstück, das Andere, das Außen. In dieser Gegenüberstellung wird das Fremde an eine Stelle des Unzugänglichen verwiesen, denn würde das Fremde zum Bekannten werden, dann würde es seine spezifische Fremdheit verlieren. Dringt das Fremde in das Bekannte ein, ohne sein Spezifikum aufzugeben, scheint die Gefahr des Fremdwerdens des Bekannten zu drohen.

Die Untersuchung im Rahmen der Dissertation unternimmt den Versuch ein anderes Verständnis des Fremden zu beleuchten. Mithilfe der beiden Philosophen Michel Foucault und Friedrich Nietzsche soll gezeigt werden, dass das Bekannte erst durch Grenzziehung gegen das Fremde entsteht: die Formung des Bekannten erfolgt durch die Formung des Fremden. Es entsteht so eine Struktur aus Relationen, Demarkationen und Lokalisationen – eine Ordnung. Mithilfe dieses Zugangs lässt sich zeigen, dass in der Ordnung selbst das Fremde verborgen liegt.

Institut für Philosophie, Fakultät IV

0441 798-4795,

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Natalie Giuseppina Dutescu, MA; Didaktik der Philosophie

Hermeneutik und Phänomenologie deliberativer Moral. Der Andere als Motiv und dessen Vermittlung über Narrative nach Schopenhauer und Ricœur

Deliberative Moral wird verstanden als kritische Reflexion des eigenen Willens und die Fähigkeit zur Zurücknahme zugunsten der Berücksichtigung Anderer innerhalb eines kooperativen Entscheidungsprozesses. Zur differenzierteren Bestimmung werden die Autoren Schopenhauer und Ricoeur in einander ergänzenden Rollen untersucht. Schopenhauer stellt gewissermaßen den Rahmen- und Impulsgeber dar aufgrund seiner Metaphysik des Willens und Mitleidsethik und der damit verbundenen Herauslösung des Subjektes aus seiner Monopolstellung zugunsten der Berücksichtigung Anderer. Ricœurs referenz- und erzähltheoretischen Überlegungen sind Ausgangspunkt, diesen Anderen durch eine narrative Perspektive in den Bereich intersubjektiver Phänomenologie zu transportieren, sodass er sich im Denken des Selbst abbilden kann, um somit eine moralische Größe innerhalb der Überlegungen werden zu können.

Der Themenkomplex, der die Schnittstelle zum Forschungsfeld intersektionaler Sensibilität darstellt, ist das Interdependenzverhältnis von Moral und Narrativen, insbesondere Narrativen kollektiver Identität. Fragen, die das Forschungsinteresse leiten sind: unter welchen Bedingungen Narrative die Lebenswirklichkeiten und geteilte Erfahrungen sichtbar und anschlussfähig machen und eine Dynamik reziproker Anerkennung und Fürsorge ermöglichen und, unter welchen Bedingungen Narrative de- humanisierend wirken, indem sie Einzelne oder Kollektive unsichtbar machen.

Institut für Philosophie, Fakultät IV

0441 798-0

Kerstin Gregor, MA/MEd; Didaktik der Philosophie

Sprachsensibilität im Fach Philosophie. Begründung und Ausgestaltung eines integrativen Konzepts sprachlicher Bildung durch schulisches Philosophieren

Sprachkompetenz ist entscheidend für den Bildungserfolg. Die seitens der Schule geforderten, insbesondere bildungssprachlichen Fähigkeiten werden in den verschiedenen Fächern allerdings kaum systematisch vermittelt, vielmehr stillschweigend vorausgesetzt. Im Sinne der Bildungsgerechtigkeit (verstanden als ein Bestreben, das Individuum vom Zufall der Herkunft unabhängiger zu machen) sind demgemäß sprachsensible Fördermaßnahmen geboten. Entsprechende Bedarfe weisen etwa SuS mit Deutsch als Zielsprache, aus sog. bildungsfernen Milieus oder mit körperlichen / geistigen Beeinträchtigungen auf. Diese Gruppen gezielt in den Blick zu nehmen, dient einerseits deren empowerment, ist andererseits aber auch höchst problematisch, da hiermit stigmatisierende Zuschreibungen einhergehen, was im Falle einer Verschränkung mehrerer Kategorien besonders gravierend ist. Die Perspektive der Intersektionalen Sensibilität schafft hierfür kritisches Bewusstsein.

Institut für Philosophie, Fakultät IV

0441 798-4795

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Svenja Jessen M.A.; Vermittlung materieller Kultur

Implementierung von Bildung für nachhaltige Entwicklung mit Schwerpunkt Textil im Schulunterricht und in der außerschulischen Kulturvermittlung

Die Textildidaktik und die Bildung für nachhaltige Entwicklung oder andere zukunftsorientierte Lernkonzepte sind zwei Bereiche, die sich bisher getrennt voneinander entwickelt haben.

Bildung für nachhaltige Entwicklung erscheint erstmals 1992 namentlich in der Agenda 2020. 2015 wurden die Sustainable Developement Goals international verabschiedet und mit Ihnen auch das Ziel 4 für eine hochwertige Bildung, das eine Bildung für nachhaltige Entwicklung explizit benennt. Auch Deutschland hat sich damals dazu verpflichtet, Bildung für nachhaltige Entwicklung in die Schulen und Hochschulen zu tragen. 

Parallel dazu formuliert Ingrid Köller 1999 in ihrer „Didaktik der textilen Sachkultur“ das Potential des Faches Textiles Gestalten, die globale Problematiken im Umgang mit der Dingwelt zu bearbeiten. Auch Christian Becker formuliert 2005 in seiner Textile Literacy drei Kompetenzbereiche für das Textile Gestalten. Gerade der dritte Bereich „Einstellungen und Haltungen“ bietet hierbei deutliche Anknüpfungspunkte an den Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung. Dennoch formulieren sowohl Becker als auch Köller keine direkte Bezüge zur Agenda 2020, zur Bildung für nachhaltigen Entwicklung oder zu verwandten Konzepten.

Das Forschungsvorhaben möchte die Schnittmenge zwischen Vermittlungsstrategien des Textilen Gestaltens und zukunftsorientierten Bildungskonzepten untersuchen. Ausgangspunkt der empirischen Forschung ist die „Lernkiste Slow Fashion“, die mit Studierenden des Instituts für Materielle Kultur entwickelt wurde. Welche Rolle spielt die besondere Materialität des Fachs Textiles Gestalten für die Vermittlung von Kompetenzen für die Gestaltung der Zukunft? Wie können Lehrkräfte mit den Materialien und Techniken das Textilen Gestaltens diverse Schüler*innengruppen ansprechen und wie setzten sie das Material in ihrer Arbeit ein? Ausgehend von empirischen Materialien, die in Gruppendiskussionen, teilnehmenden Beobachtungen und Interviews entstehen, möchte die Forschung eine Zukunftsperspektive für das Textile Gestalten entwickeln, das in seine Vermittlungsstrategien die Herausforderung der gesellschaftlichen Transformationsprozesse implementiert.

Institut für Materielle Kultur, Fakultät III

0441 798-2582

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Shanti Suki Osman, MA; Musikpädagogik

How do women* music students of colour negotiate their higher music education learning environ-ments?

After interviewing a group of women* electronic musicians of colour I defined three types of behaviour - stretching, rejecting and enduring – that they employed to navigate multiple forms of discrimination (for example racism, sexism, racist-sexism and classism). The stereotyping of non-white music students, cliché presentations of popular musics, lack of infrastructure in cases of discrimination and increasing hierarchies within popular musics are findings from reports on higher music education, discussions on diversity in universities and surveys on discrimination in German universities within the last 2-3 years. These inadequate conditions for the advancement of Black students and students of colour led me to question whether women* music students of colour in popular music contexts would navigate Musikhochschulen in Germany with similar strategies to the professional musicians interviewed previously. Working with Patricia Hill Collins’s Black-feminist epistemologies I argue the need for intersectional epistemologies to address the need to question and subvert dominant ways of knowing and to understand and expose power relations, here with a focus on Musikhochschulen.

Institut für Musik, Fakultät III

0441 798-4192

Sebastian Selzer M. A.; Pädagogik und Didaktik bei Beeinträchtigungen der körperlich-motorischen Beeinträchtigung sowie chronischen und progredienten Erkrankungen

Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung und körperlicher Behinderung in den Schulen Thüringens: Teilhabe und deren Umsetzungsmöglichkeiten in den Regelschulen der Sekundarstufe I

Seit 2014 waren laut Jahresbericht von Amnesty International rund 57 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht (Geiermann, 2015, S. 1). Von den Menschen mit Fluchterfahrung, die nach Deutschland kommen, sind ca. 10 bis 15 Prozent chronisch krank, haben eine geistige oder körperliche Behinderung bzw. haben eine mehrfache Beeinträchtigung (Decker, 2015). Die Prävalenz für die Entwicklung einer depressiven Erkrankung sowie einer Angststörung liegt zwischen 20 und 40 Prozent (Fegert, 2015, S. 6). Zurzeit besuchen etwa 300.000 Menschen mit Fluchterfahrung die Schulen in Deutschland (Agarwala, Schenk & Spiewak, 2016). Diese hohe Zahl stellt für die Schulen eine große Bildungsherausforderung dar (Agarwala u. a., 2016), weil verschiedene Diversitätsdimensionen zusammentreffen und intersektionale Fragen wirkmächtig werden. Über die Thematik der Teilhabemöglichkeiten für Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung und körperlicher Behinderung im Kontext der schulischen Bildung gibt es für das Aufnahmeland Deutschland keine aktuellen empirischen Untersuchungen und Befunde. Mit dem explorativen Dissertationsvorhaben soll daher das Wissen der Schulleitung, der Klassenlehrerinnen und -lehre und DaZ-Lehrer*innen in der Inklusion (SekI) in Thüringen durch die Anwendung von Experteninterviews erhoben, ausgewertet und beschrieben werden. Die Auswertung der Interviews erfolgt mit Hilfe der Grounded Theory. Dadurch können Hypothesen und Theorien abgeleitet und erstellt werden. Ferner sollen durch das Dissertationsprojekt verschieden Fälle miteinander verglichen werden und Best-practice-Beispiele ermittelt werden, um die Integration und Inklusion von Kindern und Jugendschlichen mit körperlicher Behinderung und Fluchterfahrung im schulischen Bereich darzustellen.

Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik, Fakultät I

0160 296649

Aleksandra Syczewska, MA; Heterogenität und Diversität unter besonderer Berücksichtigung inklusiver Bildungsprozesse,

Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik, Fakultät I

0441 798-2447

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Wissenschaftsmanager*innen

Lena Westerhorstmann, MA; Didaktik der Philosophie

Institut für Philosophie, Fakultät IV / OLE+

(Stand: 09.06.2021)