Sarah Volknant
Kontakt
Sarah Volknant
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kunst und visuelle Kultur zur Weiterentwicklung der DiZ- Forschungsakademie
Forschungscluster Futures of Care in Bildung
Forschungscluster Intersektionale Sensibilität
Lebenslauf
Beruflicher Werdegang
- seit April 2026: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kunst und visuelle Kultur zur Weiterentwicklung der DiZ- Forschungsakademie
- 2022 – 2025: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik und Promovierende am DiZ-Graduiertenkolleg Lehrkräftebildung 2040 im Forschungscluster Intersektionale Sensibilität, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
- 2020 – 2021: Studentische Hilfskraft an der Fakultät für Erziehungswissenschaften, Universität Hamburg
- 2018 – 2021: Masterstudium Mehrsprachigkeit und Bildung an der Universität Hamburg
- 2014 – 2018: Bachelorstudium Kindheitspädagogik an der Pädagogischen Hochschule Freiburg im Breisgau
Forschungsinteressen
- Intersektionale Sensibilität in der Lehrkräftebildung
- Professionalisierung angehender Lehrkräfte im Kontext von Inklusion und Exklusion
- Sprachliche Diversität in der Schule aus intersektionaler Perspektive
- Differenztheoretische und Care-orientierte Perspektiven auf Bildung
Publikationen
Publikationen:
- Volknant, S. (2026). „Dass wir es benennen, ist schon eine Art kleine Revolution“: Überzeugungen angehender Lehrkräfte zu Mehrsprachigkeit und Ungleichheit aus intersektionaler Perspektive und deren Potenziale für die inklusionsorientierte Lehrkräftebildung. Qualifizierung für Inklusion (QfI), 7(2). https://doi.org/10.21248/qfi.190
- Volknant, S., Licandro, U., Stefanie, S.-W., Thiele, A., Dunkel, M., & Janßen, R. (2026). Sensibilität und Lehrkräftebildung. In L. M. Staab, M.-A. Boger, & S. Freund (Hrsg.), Handbuch Intersektionale Pädagogik (S. 315–322). transcript.
- Arndt, A.-K., Bruwer, B. J., Volknant, S., & Huang, Z. (2025). Understanding yourself as an inclusive teacher: Teacher professional identity development. In A community project from all-means-all education (Hrsg.), All means all! Open textbook for diversity in education. https://book.all-means-all.education/ama-2025-en/chapter/teacher-professional-identity-development
- Volknant, S., Blattner, P., Bootsmann, J., Janßen, R., & Westerhorstmann, L. (2025). Democracy at its crossroads: Intersektional sensible Perspektiven. Journal für LehrerInnenbildung (jlb), 25(4), 58–67. https://doi.org/10.35468/jlb-04-2025-04
- Volknant, S., & Licandro, U. (2024). Preparing teachers for linguistically diverse classrooms: A systematic review on interventions and intersectional perspectives. Education Sciences, 14(8), 846. https://doi.org/10.3390/educsci14080846
Volknant, S. (2024). Sprachliche Diversität und epistemische Ungerechtigkeit: Intersektionale Perspektiven in der Lehrkräftebildung. In A. Goldbach, A. Langner, K. Mannewitz, S. Schuppener, & N. Leonhardt (Hrsg.), Macht und Wissen: Kritische Reflexionen im Kontext von Inklusion und Exklusion (S. 130–140). Klinkhardt.
Konferenzbeiträge und Vorträge:
- Volknant, S. & Blattner, P. (2025, Oktober). Intersectionality at its crossroads. Intersektionalität als Beitrag für die demokratieförderliche Lehrkräftebildung. Vortrag und Workshop im Rahmen des Tags der Oldenburger Lehrkräftebildung (TOLL), Carl von Ossietzky Universität, Oldenburg.
- Volknant, S. (2024, Januar). Intersektionale Perspektiven auf Mehrsprachigkeit in der Lehrkräftebildung. Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Differenz Bildung Intersektionalität“, Arbeitsbereich Pädagogik bei Beeinträchtigungen des schulischen Lernens, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Halle.
- Volknant, S. (2023, September). Intersektionale Perspektiven auf sprachlich-kulturelle Diversität in der Lehrkräftebildung. Posterpräsentation im Rahmen der Sektionstagung Sonderpädagogik der DGfE Machtkontexte - Kritische Reflexionen von Wissensordnungen, Wissensproduktion und Wissensvermittlung, Technische Universität Dresden.
- Volknant, S. & Scholz-Wemken, S. (2023, Mai). Intersektionale Sensibilität in der Lehrkräftebildung. Vortrag im Rahmen der Vernetzungstagung der SGBF-AG „Interkulturelle Bildung“: Macht- und ungleichheitskritische Perspektiven auf Bildung – Erkenntnisse und Suchbewegungen der empirischen Forschung, Pädagogische Hochschule Zürich.
- Volknant, S. (2022, August). Sprachlich-kulturelle Diversität aus intersektional sensibler Perspektive: Überzeugungen und Kompetenzen von Lehrkräften. Vortrag zum Promotionsprojekt im Rahmen des Nachwuchsworkshop zur Tagung MEHR I SPRACHLICHE I BILDUNG - Sprachliche Vielfalt als Chance und Herausforderung in Bildungskontexten, Universität zu Köln.
- Volknant, S. (2022, Juni). Sprachlich-kulturelle Diversität aus intersektional sensibler Perspektive: Überzeugungen und Kompetenzen von Lehrkräften. Posterpräsentation im Rahmen der Tagung für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Qualifikationsphasen des Mercator-Instituts für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache, Universität zu Köln.
Intersektionale Sensibilität
weitere Informationen zum Forschungscluster Intersektionale Sensibilität finden Sie hier!
Promotionsprojekt
Arbeitstitel: Intersektionale Sensibilität in der Lehrkräftebildung unter besonderer Berücksichtigung sprachlicher Diversität
Schule und Bildungsprozesse sind in komplexe gesellschaftliche Macht- und Herrschaftsverhältnisse eingebettet. Sie prägen die Denk- und Handlungsweisen (angehender) Lehrkräfte und können sich in Ausgrenzung, Othering und Diskriminierung gegenüber marginalisierten Schüler*innen manifestieren, wodurch deren Bildungserfolg und gesellschaftliche Teilhabe erheblich beeinträchtigt werden. Um dem zu entgegnen, nimmt das kumulative Promotionsprojekt eine Konzeptualisierung Intersektionaler Sensibilität für die Lehrkräftebildung unter besonderer Berücksichtigung sprachlicher Diversität vor.
Intersektionale Perspektiven auf Professionalisierung, insbesondere in Verbindung mit sprachlicher Diversität, sind bislang unzureichend vertreten und werden deshalb in fünf Beiträgen theoretisch, sekundär-empirisch und empirisch bearbeitet.
Die Gesamtbetrachtung der Beiträge zeigt, dass Intersektionalität für Forschung und Praxis unverzichtbar ist, da sie Benachteiligungen, Differenzkonstruktionen, dominante (sprachliche) Normalitätsvorstellungen sowie Widersprüche, Spannungsfelder und Veränderungspotenziale pädagogischen Handelns offenlegt. Mit der Weiterentwicklung Intersektionaler Sensibilität wird ein prozessorientierter Ansatz für die Professionalisierung vorgelegt, der auf demokratischen Grundwerten, einem weiten Inklusionsverständnis und der Nichtdiskriminierung basiert und Wissen, Reflexion sowie Analyse als zentrale Komponenten integriert. Auf dieser Grundlage formuliert die Dissertation Handlungsorientierungen für eine transformative, kritisch-reflexive und inklusionsorientierte Lehrkräftebildung sowie Impulse für anschließende Forschung.