Janßen, Rena

Janßen, Rena

Name

Rena Janßen

Universität

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Institut,

Arbeitsgruppe

Institut für Musik, Musikpädagogik, Forschungscluster Intersektionale Sensibilität

Betreuende

Prof. Dr. Mario Dunkel

Raum

A09 2-213

Telefon

 

E-Mail-Adresse

rena.janssen@uni-oldenburg.de

Wissenschaftliche Vita

Ausbildung:

  • 2018 – 2021: Master of Education, Leuphana Universität Lüneburg, Fächer: Musik und Deutsch
  • 2016 – 2017: Erasmus, Stockholm University, Fach: Special Education
  • 2014 – 2018: Bachelor of Arts, Leuphana Universität Lüneburg, Fächer: Musik und Deutsch

Berufserfahrung:

  • Seit 01/2022 Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin für Musikpädagogik, Institut für Musik, Forschungscluster Intersektionale Sensibilität, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
  • 05/2021 – 09/2021: Wissenschaftliche Hilfskraft, Institut für Kunst, Musik und ihre Vermittlung, Musikalische Interface-Designs: Augmentierte Kreativität und Konnektivität, Leuphana Universität Lüneburg
  • 04/2021 – 09/2021: Projektassistenz, buero doering – Fachhandel für Ereignisse
  • 10/2018 – 03/2021: Studentische Aushilfe im Bereich Musik, Institut für Kunst, Musik und ihre Vermittlung, Leuphana Universität Lüneburg
  • 11/2020 – 03/2021: Studentische Aushilfe, Zukunftszentrum Lehrerbildung, Competencies for Digitally-Enhanced Individualized Practice, Leuphana Universität Lüneburg
  • 09/2020 – 10/2020: Werkstudentin, Konferenzassistenz Reeperbahn Festival Konferenz, Inferno Events GmbH & Co. KG
  • 06/2020 – 08/2020: Praktikantin, Konferenz Showcase Reeperbahn Festival, Inferno Events GmbH & Co. KG 

 

Lehrtätigkeiten:

  • Sommersemester 2022: Musikpädagogik und Gender
  • Wintersemester 2022/23: Inklusion im Musikunterricht
  • Sommersemester 2023: Safer Spaces im Musikunterricht

Arbeitstitel des Promotionsvorhabens

Safer Spaces in der Musikvermittlung: Intersektionale Perspektiven

Abstract

In Deutschland gibt es vermehrt Musikworkshopformate, die jeweils bestimmte Zielgruppen, wie weibliche*, transsexuelle und nicht-binäre Musikproduzent*innen ansprechen. In den kostenlosen Workshops können die Teilnehmenden lernen, Musik zu produzieren, zu mixen oder in einer Band zu spielen. Diese sogenannten Safer Spaces können einen Schutzraum für bestimmte Personen sein (Lewis et al., 2015) und einen Erfahrungs- und Lernraum bieten, in welchem sich die Teilnehmenden sicher fühlen und einen sensiblen Umgang miteinander pflegen (Arao & Clemens, 2013). Die deutschsprachige(n) Musikpädagogik und Musikwissenschaft haben sich bis dato kaum mit Safer Spaces in der informellen und formellen Musikvermittlung empirisch befasst. Das dreijährige Dissertationsprojekt soll diese Lücke schließen, indem die Bedeutung der Safer Spaces aus Teilnehmenden-Perspektive untersucht und Empowerment-Strategien ermittelt werden. Dazu soll eine ethnographische Studie mittels Feldbesuchen und Interviews durchgeführt werden. Die Daten sollen unter anderem mithilfe der Intersektionalen Mehrebenenanalyse von Gabriele Winker und Nina Degele (2010) ausgewertet werden. Daran anknüpfend diskutiert die Arbeit, inwiefern Safer Spaces und Empowerment-Praktiken in den Musikunterricht integriert werden können.

Publikationen

  • Ahlers, Michael & Janßen, Rena (in Kürze). GarageBand - Analysen von Genderstereotypen. In T. Beckmann, T. Ehmke & M. Besser (Hrsg.), Studentische Forschung im Praxissemester. Waxmann.
  • Dunkel, Mario; Friedmann, Sophia; Janßen, Rena; Osman, Shanti Suki & Waldvogel, Sophia (in Kürze). Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte an der Schnittstelle von Musikpädagogik und Intersektionalität. In: Diskussion Musikpädagogik, Heft 94/22, S. 17–24.
(Stand: 25.05.2022)