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Archiv 2007

Dozentenaustausch mit der Universität Salzburg

Im Rahmen des europäischen ERASMUS-Programms hat Prof. Dr. Ingo Mose vom 10. bis 16. Juni 2007 als Gastdozent die Partneruniversität Salzburg besucht. Zusammen mit seiner dortigen Kollegin Mag. Ulli Vilsmaier vom Fachbereich Geographie und Geologie leitete er im MagisterBildstudiengang Landschafts-, Stadt- und Regionalmanagement ein Projektpraktikum mit 18 Studierenden zur Erprobung ausgewählter Methoden der empirischen Regionalforschung. Die Veranstaltung fand in der Gemeinde Fusch an der Glocknerstraße statt, wo die Studierenden diverse Erhebungen zur Bedeutung, Akzeptanz und zukünftige Entwicklung der Großglockner-Hochalpenstraße sowie des angrenzenden Nationalparks Hohe Tauern durchführten. Im Zentrum der Untersuchungen standen Befragungen von Touristen sowie Expertengespräche mit Vertretern verschiedener relevanter Akteure aus der Region. Im Rahmen ihres Aufenthaltes wurde die Gruppe auch vom Bürgermeister der Gemeinde Fusch, Herrn Madreiter, sowie dem technischen Direkter der Großglockner-Hochalpenstraße AG, Herrn Diplomingenieur Pils begrüßt. Die Großglockner-Hochalpenstraße zählt mit über 900.000 Besuchern im Jahr zu den größten touristischen Attraktionen Österreichs.

Protected areas and regional development in Europe

BildProf. Dr. Ingo Mose ist der Herausgeber eines soeben herausgekommenen Sammelbandes, der Fragen des Zusammenhangs von Gebietsschutz und Regionalentwicklung in Europa thematisiert. Der Band, der im Verlag Ashgate, Aldershot, Großbritannien, erschienen ist, versammelt dreizehn englischsprachige Beiträge namhafter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus sieben Ländern der EU, die sich auf Initiative von Prof. Mose erstmals zur Realisierung des Buchprojektes zusammengefunden haben. Die Beiträge diskutieren gleichermaßen zentrale theoretische Grundlagen des Gebietschutzes und der Regionalentwicklung als auch ausgewählte best practice-Beispiele der Gebietsschutzentwicklung aus neun europäischen Ländern. Im Zentrum des Interesses steht dabei die Frage, inwieweit Großschutzgebiete in Europa heute zunehmend als Instrumente einer nachhaltigen Regionalentwicklung fungieren können und welcher Voraussetzungen es dazu bedarf.

Zu den Autoren des Bandes gehören u.a. Thomas Hammer, Universität Bern, Schweiz; Rory MacLellan, University of Strathclyde, Glasgow, UK; Jarkko Saarinen, University of Oulu, Finnland; Dominik Siegrist, Hochschule Rapperswil, Schweiz; Norbert Weixlbaumer, Universität Wien, Österreich.

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Exkursion

"Probleme der Regionalentwicklung - Schottische Hebriden" vom 5. September bis 16. September 2007

Fachtagung an der Södertörns högskola Stockholm

BildMitglieder der Arbeitsgruppe Regionalwissenschaften nahmen vom 8.-10. November 2007 an einer Fachtagung an der Södertörns högskolan, Stockholm, Schweden teil. Die Tagung versammelte unter dem Tagungsmotto "Focal Point Germany" eine Reihe unterschiedlicher Beiträge zur aktuellen politischen Entwicklung in Deutschland.

Dipl.-Umweltwiss. Pia Steffenhagen trug zum Thema "Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen als Möglichkeit der Finanzierung von Umwelt- und Naturschutzprojekten" vor, Prof. Dr. Ingo Mose referierte zum Thema "Territoriale Ungleichheit in Deutschland - Hypothek und Herausforderung für die Raumordnung".

Die Arbeitsgruppe Regionalwissenschaften unterhält bereits seit geraumer Zeit intensive Kontakte zu der schwedischen Partnerinstitution. Die Hochschule ist auch ERASMUS-Partnerin der Universität Oldenburg in verschiedenen Fachgebieten einschließlich der Umweltwissenschaften.

Österreichischer Umweltpreis 2007 - Preisträger Prof. Dr. Ingo Mose

29 Lehrende und 46 Studierende der Universität Salzburg sowie der Universität für Bodenkultur Wien, die in den Jahren 2002 - 2005 an dem Forschungsprojekt "Leben 2014" mitgewirkt haben, sind vor wenigen Tagen mit einem von zwei Hauptpreisen des Österreichischen Umweltpreises 2007 prämiert worden. Unter den Preisträgern ist auch der Oldenburger Prof. Dr. Ingo Mose. Der Oldenburger Geograph und Regionalwissenschafter Mose hatte im genannten Zeitraum, damals noch als Hochschullehrer an der Hochschule Vechta, als Gastprofessor und Lehrbeauftragter der Universität Salzburg als einziger ausländischer Lehrender an dem Projekt mitgewirkt.

Das Projekt "Leben 2014" war seinerzeit im Rahmen des Schwerpunktprogramms "Kulturlandschaftsforschung" vom Österreichischen Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur finanziert worden. Sein Ziel galt der exemplarischen Erarbeitung geeigneter wissenschaftlicher Grundlagen für die zukünftige Entwicklung der Region Oberpinzgau im Salzburger Teil des Nationalparks Hohe Tauern. Leitende Prinzipien des Projektes waren dabei Interdisziplinarität, Transdisziplinarität sowie eine frauen- und jugendspezifische Bearbeitung ausgewählter Themen der Regionalentwicklung. Die Bearbeitung erfolgte dabei in gemeinsamer Verantwortung von Lehrenden und Studierenden sowie unter Beteiligung ausgewählter Akteure in der Region.

Für die Durchführung des Forschungsvorhabens bot der Nationalpark Hohe Tauern einen herausragenden Rahmen: Mit einer Fläche von annähernd 1.800 km2 handelt es sich dabei um das größte Schutzgebiet ganz Mitteleuropas, das seit jeher im Fokus gesteigerter Aufmerksamkeit in Bezug auf die Anforderungen des Kulturlandschaftsschutzes und der Regionalentwicklung steht.

Archiv 2008

Arbeitskreis Nachhaltige Raumentwicklung: Vortragsreihe WS 07/08

Am Montag, den 14. Januar war Dr. Reinhard Loske, Senator für Bau, Umwelt, Verkehr und Europaangelegenheiten der Freien Hansestadt Bremen, zu Gast an der Universität Oldenburg sein. Der Senator sprach im Rahmen des raumwissenschaftlichen Kolloquiums von ZENARiO, dem in Gründung befindlichen Wissenschaftlichen Zentrum für Nachhaltige Raumentwicklung Oldenburg, das Dr. Loske zu einem Gastvortrag eingeladen hat. Thema seines Vortrages im Hörsaalgebäude, Hörsaal H 2 um 16.00 Uhr, waren die Herausforderungen des Klimawandels auf der kommunalen Ebene.

Bevor Dr. Loske im Sommer 2007 als Senator nach Bremen wechselte, war er für mehrere Jahre für Bündnis 90/Die Grünen Mitglied des Deutschen Bundestages. Zuvor hatte der habilitierte Volkswirt und Politikwissenschaftler Tätigkeiten am Institut für ökologische Wirtschaftspolitik in Berlin, als Referent im Landesministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Technologie in Düsseldorf; sowie am Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH in Wuppertal ausgeübt. Nebenberuflich lehrte Loske als Privatdozent an der FU-Berlin.

Der Vortrag des Klimaforschers und Umweltsenators Loske fand in Kooperationsveranstaltung von ZENARiO und COAST, dem Oldenburger Zentrum für Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung, statt.

Hochschulaustausch mit Salzburg wird fortgesetzt

Im Rahmen der Partnerschaft mit dem Fachbereich Geographie und Geologie der Universität Salzburg hat sich Dr.-Ing. Peter Schaal in der Zeit vom 4. bis 8. Februar zur Durchführung einer Lehrveranstaltung im Masterstudiengang Landschafts-, Stadt- und Regionalmanagement am Partnerinstitut in Österreich aufgehalten.

Vom 21. bis 25. April d.J. wird Prof. Dr. Ingo Mose ebenfalls zu einem kurzzeitigem Lehraufenthalt nach Salzburg reisen.

In der Zeit vom 2. bis 4. April erwartet die Arbeitsgruppe Regionalwissenschaften den Besuch von 15 Studierenden des genannten Masterstudiengangs aus Salzburg. Die Studierenden werden gemeinsam mit Studierenden aus Oldenburg an einer Exkursion unter Leitung von Prof. Dr. Ingo Mose zur Revitalisierung alter Hafenquartier in Bremen teilnehmen.

Groningen: Bewerbung von Nora Mehnen erfolgreich

BildFrau Dipl.-Umweltwiss. Nora Mehnen, Doktorandin in der AG Regionalwissenschaften, hat sich erfolgreich auf ein Promotionsstipendium an der Rijksuniversitet Groningen beworben. Sie wird voraussichtlich Anfang Juli ein vierjähriges Studium am Mansholt Chair der dortigen Fakultät für Raumwissenschaften (Prof. Dr. Dirk Strijker) aufnehmen. Frau Mehnen arbeitet über die Entwicklung von Großschutzgebieten, insbesondere Naturparke in Mitteleuropa. Ihr Promotionsvorhaben zielt speziell auf die vergleichende Analyse von Governance-Strukturen in Naturparken Deutschlands, Österreichs sowie weiterer Länder. Es ist beabsichtigt, Ihr Promotionsvorhaben gemeinsam in Groningen und Oldenburg zu verankern und an beiden Standorten zu betreuen.

Ländliche Entwicklung in globaler Perspektive

Deutsch-britische Geographentagung an der Universität Oldenburg

Mit dem Besuch verschiedener innovativer Projekte zur ländlichen Entwicklung im Landkreis Wesermarsch endete am vergangen Sonntag eine dreitägige Fachtagung von rund 40 deutschen und britischen Geographen an der Universität Oldenburg. Zentrales Thema der Veranstaltung waren die Folgen der Globalisierung auf die Entwicklung ländlicher Räume und die Möglichkeiten zur Beeinflussung der ablaufenden Veränderungen durch geeignete Formen der räumlichen Steuerung.

Die Tagung fand als gemeinsame Veranstaltung des bundesweiten Arbeitskreises Ländlicher Raum in der Deutschen Gesellschaft für Geographie, der Rural Geography Working Group der Royal Geographical Society, sowie der nationalen britischen Rural Geography Research Group statt.

Mitglieder aller drei Organisationen waren auf Einladung der Arbeitsgruppe Regionalwissenschaften von Prof. Dr. Ingo Mose (Sprecher des deutschen Arbeitskreises) nach Oldenburg gekommen. In der Diskussion der zahlreichen Vorträge kristallisierten sich zahlreiche Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede in der Wahrnehmung von aktuellen Problemen der Raumentwicklung und Ansätze zu deren Lösungen heraus. Allseits bekräftigt wurde die Notwendigkeit, ländliche Entwicklung aus einer ganzheitlichen Perspektive zu betrachten, die ökonomische, sozio-kulturelle und ökologische Aspekte zu integrieren versucht.

Diesbezüglich wurde der Regionalpolitik in beiden Ländern nach wie vor offenkundige Defizite attestiert. Prof. Dr. Geoff Wilson von der University of Plymouth, Sprecher der Rural Geography Research Group, betonte vor diesem Hintergrund auch gerade die Bedeutung einer international vergleichenden Forschung zu Fragen der ländlichen Entwicklung. Deren Potenzial sei noch längst nicht ausgeschöpft.

Zum Abschluss der Tagung vereinbarten die Teilnehmer eine Fortsetzung des bilateralen Gedankenaustausches. Absprachen wurden darüber hinaus auch für die Erschließung von Möglichkeiten zum Austausch von Lehrenden und Studierenden, sowie für gemeinsame Forschungsvorhaben getroffen. Dies schließt auch einen bereits bestehenden Kooperationsvertrag mit dem Institut für Geographie an der Kington University in London ein, der zukünftig intensiver als bisher ausgestaltet werden soll. Kingston ist eine Partnerstadt von Oldenburg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Salzburgerin zu Gast in Oldenburg

Vom 25. bis 29. August besucht Frau Mag. Ulli Vilsmaier vom Fachbereich Geographie und Geologie der Universität Salzburg die Arbeitsgruppe Regionalwissenschaften. Der Besuch von Frau Vilsmaier dient der Absprache über gemeinsame Forschungs-, Publikations- und Lehraktivitäten mit Mitgliedern der Arbeitsgruppe. Die Arbeitsgruppe Regionalwissenschaften und das Institut für Biologie und Umweltwissenschaften sind mit der Universität Salzburg über eine ERASMUS-Partnerschaft institutionell verbunden.

Ländliche Räume

Auf der 14. Konferenz für Planerinnen und Planer in Nordrhein-Westfalen zum Thema "Ländliche Räume" am 23.10.2008 in Münster hat Prof. Dr. Ingo Mose den Eröffnungsvortrag mit dem Titel "Entwicklungen in den ländlichen Räumen: Stand und Perspektiven" gehalten.

Die Konferenz wurde gemeinsam veranstaltet vom ILS - Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung, Dortmund, der Akademie für Raumforschung und Landesentwicklung (ARL) - Landesarbeitsgemeinschaft Nordrhein-Westfalen und der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) - Landesgruppe Nordrhein-Westfalen.

Info-Veranstaltung für Studierende: "Studieren im Ausland mit ERASMUS"

Am 15.12.08 findet um 16 Uhr im Raum A1 0-005 eine Informationsveranstaltungen zum Thema ERASMUS und Studienaufenthalte im Ausland statt. Angesprochen sind in erster Linie die Studenten der Fächer Umweltwissenschaften, Marine Umweltwissenschaften und Landschaftsökologie. Studierende die im Rahmen des ERASMUS-Projektes ein Auslandsaufenthalt absolviert haben, berichten über ihre Erfahrungen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit einer Fragerunde, an der auch Prof. Dr. Ingo Mose (AG Regionalwissenschaften) und Frau Adelheid Demmer vom ICBM teilnehmen werden.

Unter "ERASMUS-Partnerschaften" finden Sie eine aktuelle Übersicht aller Partneruniversitäten.

Archiv 2009

"National Conference for Regional and Local Landscape Parks" in Norwegen

Auf der "National Conference for Regional and Local Landscape Parks" in Stalheim, Norwegen, hat Prof. Dr. Ingo Mose am 12. Mai 2009 einen Key-note-Vortrag zum Thema "Dynamic Park Models and Integrated Rural Development: A European Perspective" gehalten.

Vor über 120 Vertretern verschiedener Ministerien, Regional- und Kommunalbehörden sowie Schutzgebietsverwaltungen plädierte Mose für die dynamische Gestaltung zukünftiger neuer Schutzgebiete in Norwegen, die dem Gedanke der Integration von Schutz und Nutzung verpflichtet sein sollten. Sie könnten damit auch zu Motoren der Entwicklung ländlicher Räume werden.

In Norwegen wird aktuell eine intensive wissenschaftliche und politische Diskussion um die Einführung neuer Schutzgebietskategorien geführt, die die Zielsetzung des Naturschutzes mit denen der Regionalentwicklung verbinden sollen.

Jubiläumsband und neuer Herausgeber: Band 25 aus der Reihe "Wahrnehmungsgeografische Studien (WGS)" soeben erschienen

"Wahrnehmung und Akzeptanz von Großschutzgebieten", so lautet der Titel eines neuen Sammelbandes aus der WGS-Reihe, das soeben erschienen ist. Prof. Dr. Ingo Mose (Hrsg.) und weitere Autoren stellen in diesem Buch verschiedene Großschutzgebiete in Europa vor, und erläutern des Weiteren, wie diese Gebiete von einzelnen Personengruppen auf- bzw. wahrgenommen werden.

Das Buch ist im BIS-Verlag der Universität Oldenburg erschienen.

 

 

Internationaler Workshop

Am 13. August 2009 fand der internationale Workshop zum Thema: "Perspectives for Collaboration in the Spatial Sciences: Exploring the Potential at Oldenburg, Bremen and Groningen Universities", finanziert durch die NOWETAS Stiftung "Nord West Universitas", statt.

Gründungsveranstaltung des Zentrums für nachhaltige Raumentwicklung in Oldenburg - ZENARiO

Am Dienstag, 29.09.2009 fand die Gründungsveranstaltung mit einem Vortrag von Prof. Dr. em. Michael Succow, Träger des Alternativnobelpreises, im BIS-Saal statt. Weitere Infos zu ZENARiO finden Sie hier.

Erfolgreiche Wiederwahl

Prof. Dr. Ingo Mose ist für weitere zwei Jahre in seinem Amt als Sprecher des Arbeitskreises Ländlicher Raum in der Deutschen Gesellschaft für Geographie bestätigt worden. Er wurde auf der Mitgliederversammlung des Arbeitskreises im Oktober 2009 in Wien wieder gewählt. Er bekleidet das Amt zusammen mit Prof. Dr. Ulrike Grabski-Kieron von der Universität Münster.

Kooperationen im Nordwesten

Die AG Regionalwissenschaften erhält Fördermittel zur Durchführung eines Perspektiven-Workshops

Die Koordinationsstelle Wissenschaft Nord-West hat der AG Regionalwissenschaften Fördermittel zur Durchführung eines Workshops gemeinsam mit den Fachgebieten Raumplanung und Geographie an den Universitäten Oldenburg, Groningen und Bremen gewährt.

Vor dem Hintergrund, dass es bereits erste Gespräche mit den anderen Universitäten gab, zielt der beantragte Workshop darauf ab, Kolleginnen und Kollegen aller drei beteiligten Partnerinstitutionen die Gelegenheit zu einem intensiven Gedankenaustausch zu eröffnen. Vorrangiges Ziel soll es dabei sein,

  • gemeinsame Interessen an einer zukünftigen Kooperation zu identifizieren
  • geeignete Handlungsfelder für die Umsetzung konkreter Kooperationsformen zu benennen,
    und
  • Vereinbarungen über erste "Initialprojekte" zu treffen.

Es wird erwartet, dass als Ergebniss eines solchen Workshops realistischerweise Vereinbarungen über die Etablierung regelmäßiger Formen des Informationsaustausches, die Etablierung gemeinsamer akademischer Veranstaltungen (z.B. trilaterale Kolloquien), den Austausch ausgewählter Module in der Lehre oder die gemeinsame Beantragung von Forschungsprojekten erwartet werden können. Nach stand der bisherigen Gespräche zeichnen sich gemeinsame Forschungsinteressen insbesondere im Bereich der Metropolregionsbildung, der Regionalentwicklung ländlicher Räume sowie des Tourismus ab.

Die weitere Organisation und Koordination dieses Workshops obliegt der AG Regionalwissenschaften.

ZENARiO: Neues Zentrum bündelt raumbezogene Nachhaltigkeitsforschung

ZENARiO - Zentrum für Nachhaltige Raumentwicklung in Oldenburg: So nennt sich ein neues Wissenschaftliches Zentrum der Universität. ZENARiO bündelt raum- und regionalwissenschaftliche Kompetenzen der Nachhaltigkeitsforschung an der Universität und ergänzt natur-, wirtschafts-, sozial- und regionalwissenschaftliche Arbeitsgruppen um raum- und regionalwissenschaftliche Perspektive. Zu den Gründungsmitgliedern gehören WissenschaftlerInnen der Fakultäten I (Bildungs- und Sozialwissenschaften), II (Informatik, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften) und V (Mathematik und Naturwissenschaften.
Die breit ausgelegten Arbeitsfelder des Zentrums liegen vor allem in den Bereichen: Landschaftsökologische Implikationen der Nutzung erneuerbarer Energien; Beiträge zu Planung und Management großräumiger Naturschutzprojekte; Strategien zum nachhaltigen Management von Ressourcen wie Boden oder Wasser; Formen der Steuerung regionaler Entwicklungsprozesse; Methoden der umwelt- und nachhaltigkeitsorientierten Raum- und Regionalforschung; Fokussierung auf den nordwestdeutschen (Küsten-)Raum sowie europäische Vergleichsräume.

ZENARiO will als universitäres Forschungsnetz einen Beitrag sowohl zur nationalen als auch internationalen raumbezogenen Nachhaltigkeitsforschung leisten. Dazu sollen Partnerschaften mit den Universitäten Bremen und Groningen vertieft sowie bestehende Kooperationen im Rahmen des Erasmus-Programms der Europäischen Union genutzt werden. Zugleich will das Zentrum einen Beitrag zur Entwicklung des Clusters der umwelt- und nachhaltigkeitsbezogenen Bachelor- und Masterstudiengänge in Oldenburg sowie zur Entwicklung entsprechender Studiengänge leisten. Angestrebt ist der Aufbau eines internationalen Masterstudiengangs in Kooperation mit der Universität Bremen und der Rijksuniversiteit Groningen.

Mit dem "Kolloquium zur Nachhaltigen Raumentwicklung" besteht eine erste Plattform für den Austausch zu raum- und regionalwissenschaftlich orientierten Themen der Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung.

Infos: www.zenario.uni-oldenburg.de

Kontakt:

Prof Dr. Ingo Mose; Institut für Biologie und Umweltwissenschaften, AG Regionalwissenschaft, Tel.: 0441/798-4692, E-Mail: Ingo.M+nhhose@uol.dz7e

Experten-Workshop

BildIm Rahmen des DFG-Projektes "Regional Governance in ländlichen Peripherien der EU" hatte die AG Regionalwissenschaften am 28. November mehrere Experten zu Gast, mit denen sie über Fragen der theoretischen und methodischen Fundierung des Forschungsvorhabens diskutierte. Teilnehmer des Expertenworkshops waren u.a. Prof. Dr. Paul Reuber, Institut für Geographie der Universität Münster, Dr. Elke Knappe, Leipniz-Institut für Länderkunde in Leipzig, und Dr. Norbert Gestring, Institut für Sozialwissenschaften an der Universität Oldenburg.

Exkursion in die HafenCity

Im Rahmen der Seminarveranstaltung "Revitalisierung alter Hafenquartiere" besuchten Studierende der Umweltwissenschaften und der Landschaftsökologie unter Leitung von Prof. Dr. Ingo Mose sowie Stadtbaurat a.D. Nikolaus Neumann, Lehrbeauftragter, am Mittwoch, den 10. Dezember 2009 die HafenCity Hamburg.

Webmastekeergj1dx (esyoter.brun0yjs@uojpjl.de+e) (Stand: 21.08.2020)