Wieso, Weshalb, Warum? –
Was wird denn eigentlich gemessen?

   
Der Name CTD-Sonde steht für conductivity, temperature und depth. Auf deutsch: Leitfähigkeit, Temperatur und Tiefe. Mit der CTD-Sonde werden diese Eigenschaften des Wassers gemessen. Unter anderem kann auch der Salzgehalt, der Sauerstoffgehalt und der Druck bestimmt werden. Wir erfahren durch diese Messdaten, wie und wo das Wasser entstanden ist und wie lange der letzte Kontakt mit der Atmosphäre zurückliegt. 
   

Die Messungen mit der CTD-Sonde liefern Daten für die gesamte Meeresforschung.
Die Wasserbeschaffenheit ist von großer Bedeutung für die Lebewesen, denen das Wasser als Lebensraum dient. Über Jahre gesammelte Messdaten helfen Vergleichsmaterial zu schaffen, und bieten damit eine Grundlage für politische Entscheidungen. So kann auch der Hering unter Schutz gestellt werden.
Indem globale Strömungssysteme und der Austausch mit der Atmosphäre verstanden werden, können wir auch die Beziehung zwischen dem Meer und dem Klima nachvollziehen.
Um daraus resultierende Probleme festzustellen, wird die CTD-Sonde eingesetzt.

 

  

 

Zum Nachlesen:
Geomar: Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, https://www.geomar.de/forschen/fb1/fb1-po/beobachtungssysteme/ctd
Bundesministerium für Bildung und Forschung, https://www.bmbf.de/de/kuesten-meeres-und-polarforschung-339.html
Bundesministerium für Bildung und Forschung, https://www.bmbf.de/de/meere-und-ozeane-entdecken-nutzen-schuetzen-2338.html
Deutsche Allianz Meeresforschung, https://www.allianz-meeresforschung.de/meere-schuetzen-und-nachhaltig-nutzen/

 

(Stand: 09.06.2021)