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Projektgruppe The 6th Sense - A Smarter Home

The 6th Sense - A Smarter Home

Ein klassisches "Smart Home" zeichnet sich heute dadurch aus, dass verschiedene Sensoren eingesetzt werden, um die Infrastruktur des Hauses/der Wohnung zu kontrollieren. So kann das Smart Home z.B. die Fenster automatisch verdunkeln, wenn die Sonne zu stark scheint. Die Funktionen lassen sich oft auch über Internet oder Smartphone-Apps steuern. Daher kann man beispielsweise zum einen einstellen, dass man morgens um 7 Uhr immer einen Kaffee trinken möchte oder von der Uni aus per Smartphone die Kaffeemaschine anstellen, um einen fertigen Kaffee trinken zu können, wenn man von der Vorlesung kommt. Was wäre aber, wenn das Smart Home von alleine darauf kommt, dass man einen Kaffee trinken möchte? Also "der sechste Sinn" des Bewohners wird?

Für einen "sechsten Sinn" müsste das Smart Home noch ein wenig "smarter" werden und nicht nur den Zustand des Hauses kennen, sondern auch z.B. wissen, was der Bewohner gerade macht, von ihm lernen und eventuell abschätzen was er machen wird. Dies kann das Smart Home aber z.B. nicht, wenn die Person noch in der Uni sitzt. Man müsste daher auf weitere Informationsquellen, wie z.B. aus den Sensoren des Smartphones, dem Standort des Notebooks oder Statusmeldungen bei Social Networks, einbeziehen. Das Ziel der Projektgruppe ist die Umsetzung eines solchen "Smarter Homes".

 

Was das Ziel ist

Ein Smart Home betrachtet lediglich die Verknüpfung von Events: z.B. wird das Fenster aufgemacht, wenn es regnet und das Fenster offen ist:

Wenn man aber möchte, dass die Wohnung sich an den Bewohner an passt, indem z.B. erkant wird, dass man abends immer einen Kaffee trinkt und die Maschine von alleine an geht. In einem solcher Smarter Home müsste das Verarbeitungssystem auch Lernen können.

In einem Smarter Home wird die "Intelligenz" der Wohnung in einer zentralen Steuereinheit verwaltet. Dazu müssen die verschiedenen Sensordaten, Statusmeldungen (oder was sonst noch möglich ist) verarbeitet werden, um daraus Aktionen oder Wissen zu generieren. Hierzu kann Odysseus (ein Datenstromsystem aus unserer Abteilung) eingesetzt und erweitert werden.

Ziel der Projektgruppe ist also: Ein System zu bauen, um die heutige Hausautomatisierung doch noch mal ein Stück smarter zu machen...

Konkrete Aufgaben der PG

Die konkrete Aufgabe der PG besteht in der Entwicklung eines endbenutzertauglichen Systems zur intelligten Hausautomatisierung (auf Basis von Odysseus)

Das Projekt hat vielseitige Möglichkeiten. Je nach Größe und Interesse der PG, können u.a. folgende Aufgaben bearbeitet werden, die in 3 Blöcke (Schichten) geteilt werden können:

  • Interaktion mit Umgebung
    • Intuitive GUI für Hausbewohner und "Techniker"
    • Anbindung unterschiedlicher Quellen und Sensoren, u.a.:
      • Kinect zu Personenerkennung oder Steuerung
      • Smartphones
  • Lernen aus Daten (Data Mining)
    • Was sind typtische Verhaltensmuster (Erkennen von Aktivitäten)
    • Wie kann mit diesen Erkenntnissen der Wohnkomfort durch Automatisierung erhöht werden?
  • Physischer Integration in den Haushalt
    • Ausführung auf einer Set-Top-Box / Router

Wir sind auch für eigene Vorschläge offen! Die konkreten Aufgaben werden beim Start der PG mit den Teilnehmern festgelegt - also keine Katze im Sack!

 

Hinweise und Personen

Die Projektgruppe eignet sich für alle Studierenden (Informatik, Wirtschaftsinformatik oder ESMR) - insbesondere für welche mit Schwerpunkt ISSE / KISS oder den Vertiefungsrichtungen "IT im Gesundheitswesen" und "IT in der Energiewirtschaft"

 

Für Fragen und Informationen kann man sich bei folgenden Personen melden:

Webmaster (marco.j8vegrj54awtksquunalqder@uol.clkde) (Stand: 07.11.2019)