Tätigkeiten einer Simulationsperson
Kontakt
Ihre Ansprechpartner*innen
Leitung Simulationspersonen-Programm:
Tätigkeiten einer Simulationsperson
Was genau macht eine Simulationsperson?
Aufgeschlossenheit, Einfühlungsvermögen, Spielfreude und Verantwortungsgefühl sind wesentliche Voraussetzungen, die eine Simulationsperson mitbringen muss. Zur Tätigkeit einer SP gehört nicht nur die Darstellung eines Patienten oder einer Patientin; vielmehr muss sie auch im Anschluss an ein Gespräch mit den Studierenden ein konstruktives Feedback geben können. Zum einen muss eine Simulationsperson also eine Rolle spielen mit den vorgegebenen Beschwerden und dem psychosozialen Hintergrund, den wir alle mitbringen, wenn wir in die ärztliche Sprechstunde kommen, sondern sie muss während des Gesprächs auch Dinge abspeichern, die im Anschluss Bestandteil eines möglichst konkreten Feedbacks sein werden.
In welchen Lehrformaten werden Simulationspersonen eingesetzt?
Hier werden im Rahmen des Anamnesegesprächs die kommunikativen Fertigkeiten mit den fachlichen Grundlagen zusammengeführt. Je nach Krankheitsbild findet dabei auch eine körperliche Untersuchung statt.
Einsätze mit unterschiedlichen Schwerpunkten, zum Beispiel:
- Überbringen ernster Nachrichten
- Umgang mit aggressiven Patient*innen
- Umgang mit suizidalen Patient*innen
- Sterbebegleitung
- Umgang mit hypochondrischen Patient*innen
- Gespräche mit Angehörigen
- Aufklärungsgespräche
Interprofessionelle Zusammenarbeit
Auch in Prüfungen kommen SP zum Einsatz, bei denen ein hoher Grad an Standardisierung erforderlich ist, damit die Chancengleichheit für die Studierenden gewahrt ist. Bei den so genannten OSEs (Objective Strucktured Clinical Examinations) werden die Fertigkeiten bei körperlichen Untersuchungen genauso geprüft wie die ärztliche Gesprächsführung oder das professionelle Handeln im Rahmen von Notfallsimulationen.